Dienstag, 25. Januar 2011


24.01.2011

"Eine Privatsender-Arena ist eine glänzende Idee!"
(Quelle: persönlich.com)

Christoph Blocher und andere Exponenten aus dem rechten Lager planen eine neue Politsendung. Eine Alternative zur Arena des Schweizer Fernsehens. Das gibt zu Reden. "Persoenlich.com" fragt, ob die Schweiz tatsächlich eine zusätzliche Arena braucht. "Ja", finden die einen, weil die jetzige von SF "todlangweilig" sei. "Nein", sagt zum Beispiel Juso-Präsident Cédric Wermuth. Zur Kontroverse:












Cédric Wermuth, Präsident Juso Schweiz



"Eine zweite Arena finde ich nicht nötig. Christoph Blocher
und seine SVP sind in Basel gescheitert und jetzt ziehen sie
weiter in ihrer Absicht, die Kontrolle über die Schweizer
Medien zu übernehmen. Sollte diese zweite Arena
tatsächlich zustande kommen, ist nicht ausgeschlossen,
dass ich als Gast teilnehmen werde. Vorausgesetzt die
Sendung ist neutral und gut geleitet, oder die politische
Haltung ist klar deklariert. Ich bin auch jetzt Gast im
CC-Talk bei Claudio Zanetti. Aber eben, momentan
ist ja noch nichts konkret. Ich lasse mich überraschen,
ob die Pläne wirklich umgesetzt werden. Es ist schon
vieles angekündigt worden, ohne dass dann Taten
folgten."

Christoph Mörgeli, Nationalrat SVP



"Beim Schweizer Fernsehen gibt es die Tendenz,
profilierte Stimmen nicht mehr zuzulassen, mit der
Begründung, sie wären zu wenig lösungsorientiert.
Deshalb finde ich eine zweite Arena bei einem
privaten Fernsehen eine glänzende Idee. Ich würde
daran sehr gerne als Gast teilnehmen,
vorausgesetzt die Sendung ist professionell aufgezogen.
Zudem braucht es einen Moderator, der Differenzen
aushalten kann, nicht solche Personen wie Patrick Rohr
oder Urs Leuthard, die Spannungen nicht ertragen
konnten."

Vinzenz Wyss, Medienprofessor an der ZHAW
und Präsident der Schweizerischen Gesellschaft 
für Kommunikations- und Medienwissenschaft (SGKM)



"Wenn Rudolf Matter ankündigt, dass die „neue“
Arena nicht mehr ausschliesslich auf kontroversen
Schlagabtausch setzen werde, sondern stärker
die differenzierte Argumentation im Vordergrund
stünde, dann haben die Extreme wohl Angst
zu kurz zu kommen. Das gilt für die Linke wie
insbesondere für die Rechte. Wenn sich Polparteien
ausgeschlossen fühlen, suchen sie sich neue Formate.
Die Lancierung einer alternativen, zweiten Arena
auf Schweiz 5 basiert demnach auf einer klaren
politischen Strategie. Es ist generell zu beobachten,
dass die SVP zunehmend versucht, bei nicht-öffentlichen Medien entsprechenden Einfluss zu nehmen, was ja ihr
gutes Recht ist. Ob dies allerdings
für den publizistisch-politischen Diskurs
sinnvoll ist, bezweifle ich. Gerade Matter’s
neues Arena-Format soll ja eben nicht einfach
der Festigung von bereits gemachten Meinungen
dienen, sondern im Diskurs neue Einsichten
entstehen lassen. Klar ist aber auch, dass weniger
Kontroverse auch weniger Emotionalität bedeutet
und wohl in den Augen mancher als langweiliger
 erscheint. Ob der angekündigte neue "Pepp"
dem simplen Kontroverse-Schema hilft, neue,
differenzierte Meinungen entstehen zu lassen,
bleibt allerdings fraglich, zumal nicht zu erwarten ist,
dass die Publikumsresonanz auf Schweiz 5
genügend gross sein wird, um viele zu erreichen."

Roger Schawinski, Journalist und Geschäftsführer 
Radio 1



"Vielleicht will ja jetzt Herr Blocher - nach dem er
zwar noch nicht offiziell Presseorgane kontrolliert
- auch einen eigenen Fernsehsender. Das wäre nur
eine konsequente Fortsetzung seiner Strategie im
Stil von Berlusconi oder Orban in Ungarn. Aber
vordergründig will er mit seiner Anti-SRG-Kampagne
politisch punkten. Ob ich die Einladung zu einer
solchen Sendung annehmen würde, ist etwa so
hypothetisch, wie wenn Sie mich fragen würden,
was ich am 12. Mai zu Mittag essen werde."

Marcus Knill, Kommunikationsberater



"Wenn es der SVP nicht gelingt, die geplante
eigene Arena (an der weiterhin hart debattiert
werden soll) auf einfache Art und Weise über
das Internet der Bevölkerung zugänglich zu
machen und den Ton auch noch über einen
Radiokanal zu verbreiten, ist dieses Modell
keine ernsthafte Konkurrenz für die SRG.
Die SVP müsste auch bereit sein, unabhängige
Moderatoren einzuspannen und bei der
Gegenmeinung redegewandte Redner zuzulassen.
Tendenziöse Sender gibt es leider bereits
zu Hauf. Nach meinen Informationen hat
es Schweiz 5 auch noch nicht geschafft,
über das Kanalfernsehen Verbreitung zu finden.
Damit sehe ich für Schweiz 5 vorläufig noch
schwarz. Anderseits traue ich Blocher zu, dass er
bei diesem Projekt die Arena erst dann
aufeschaltet,wenn alles professionell
aufgegleist worden ist."

Umfrage: Edith Hollenstein

Montag, 24. Januar 2011

Nachlese Albisgütlidemo


Linksautonome hatten angekündigt, die Albisgüetli-Tagung der SVP zu stören. Die Polizei wusste, dass man mit Gewalttaten rechnen musste. Im Moment droht die Lage zu eskalieren. Nationalrat Hans Fehr wurde verprügelt.
1/4 Tränengas wird gegen die Demonstranten eingesetzt: Die Polizei bildet eine Mauer.
   

Zurzeit stehen rund 80 Demonstranten unterhalb des Tagungszentrums. Die Polizei verhindert deren Eindringen ins Albisgüetli. SVP-Nationalrat Hans Fehr wurde von den Demonstranten verprügelt, wie er mit Platzwunde am Kopf gegenüber dem Tagesanzeiger.ch/Newsnetz mitteilte. Nachdem er sein Auto parkte, machte sich Fehr auf den Weg hinauf zum Tagungszentrum, als es zur Begegnung mit einer Gruppe von Linksautonomen kam.
Nach eigenen Angaben wurde er zu Boden gerissen und von mehreren Aktivisten mit Fusstritten eingedeckt. Frauen, die herbeieilten, hätten die Situation schlichten können. Mit verdreckter Jacke und verblutetem Gesicht machte sich Fehr nach diesem Zwischenfall schweren Schrittes auf den Weg zur SVP-Veranstaltung. (Quelle Tagi)



Kommentar:

Die Polizei wusste , dass es Gewaltaktionen kommen wird. Schon vorgängig haben im  Internet  Linksautonome zu einer Gegendemo zur Albisgüetli-Tagung aufgerufen. Und der Flyer der Linksextremen zeigte eine blutige Attacke von schwarzen Schafen, die das SVP-Maskottchen Zottel vorknöpfen. Das erste schwarze Schaf (Nationalrat Fehr) wurde dann auch vor der Veranstaltung konkret vorgeknöpft

Der Polizeivorstand der Stadt Zürich wird einen schweren Stand haben, wenn er  nicht mehr fähig ist, Menschen zu schützen. Der Polizeivorstand hatte schon bei der letzten Demonstration zu reden gegeben, als er vor Polizisten Verständnis zeigte für die Aktionen der Demonstranten nach dem Abstimmungssieg der SVP. In Zürich gab es immer wieder Abwehrkonzepte, die Gewalt gegen Sachen und Privateigentum bewusst in Kauf genommen hatten. Mit der Begründung, so könnten  Eskalationen vermieden werden. 

Was für die SVP kontraproduktiv war: Als der Journalist über die Tagung an der Tagesschau live berichtete, trat ein älterer Tagungsteilnehmer erbost von hinten an den Korrespondenten und versuchte ihn wegzuweisen. Die Tagesschausprecherin schloss dann diesen Beitrag vorzeitig. Dieses Vorkommnis zeigt, dass es immer falsch und kontraproduktiv ist, wenn man die Nerven verliert. Ich frage mit, wo die Presseverantwortlichen der Albisgütlitagung waren, welche die Medienleute betreuen und unter Umständen auch schützen sollten. 

Micheline Calmy-Rey hatte richtig gehandelt, in dem sie die rohe Gewalt verurteilte. Dafür erntete sie im Albisgütli spontanen Applaus. Dass die Linksautonomen jedes Gespräch ablehnen, weiss die Bundespräsidentin sicher auch.

 

Hinterhältige Anschläge (von welcher politischen Seite sie auch kommen mögen) müssen geächtet werden.

Ich zitiere Blick:

SVP-Nationalrat Hans Fehr trägt eine Rippen-Prellung und eine Rissquetschwunde auf der Stirn vom gestrigen Angriff davon. Obwohl die Täter noch auf den am Boden liegenden Mann einschlugen, ging der Angriff relativ glimpflich aus. Hans Fehr ist jedoch nicht der erste Politiker, der nicht nur mit Worten angegriffen wurde.

So traf es Bundesrat Ueli Maurer im Jahr 1999 gleich mehrmals, damals noch in seiner Funktion als SVP-Präsident. Vandalen verschmierten sein Haus in Wernetshausen ZH, verwüsteten seinen Garten und füllten seinen Briefkasten mit menschlichen Fäkalien.

Kurz zuvor schlitzten unbekannte Täter auch die Reifen seines Autos auf. Körperlich am Härstesten traf es Maurer an einer Wahlkampfveranstaltung im September 1999. Ein junger Mann warf ihm eine mit Sand gefüllte Torte ins Gesicht – Maurer musste später erbrechen, litt sichtlich unter der Attacke.

Sprengstoff im Haus...


Es trifft jedoch nicht nur SVP-Politiker. Schlimmer waren die Anschläge von 1984: Die Täter legten der damaligen Regierungsrätin Hedi Lang (SP) durch ein offenes Parterrefenster Sprengstoff ins Haus. Und im selben Jahre explodierte vor dem Haus des damaligen Justizministers Rudolf Friedrich (FDP) ein Sprengsatz.

Zunder barg auch das Jahr 2007. Die Wohnung der SP-Nationalrätin Chantal Galladé wurde mit Farbe verschmiert. SVP-Politiker brauchten ebenfalls eine dicke Haut: Vier bis fünf Vermummte griffen einen Stand an, an dem Ulrich Schlüer und Natalie Rickli standen. Die Politiker wurden mit Eiern und Hundefutter beworfen.

...versprayte Häuser


Sprayereien gegen Politiker-Häuser gibt es immer wieder. So besprayten Unbekannte Ende Februar 2008 das Haus der damaligen Zürcher Polizeivorsteherin Esther Maurer (SP). Im darauffolgenden Juli kam das Haus des damaligen Zürcher Stadtpräsidenten Elmar Ledergerber (SP) dran.

SVP-Frau Natalie Rickli traf es ein weiteres Mal Ende Dezember 2010. Ihr Haus wurde mit kübelweise Farbe verschmiert.

Alle diese Politiker kamen unverletzt davon. Hans Fehr zeigt sich gegenüber Blick.ch entsetzt: «Das ist eine neue Ebene der Gewalt.» Dass die Scheu vor tätlichen Angriffen gegen Politiker gewichen sei, müsse man «im Keim ersticken.»

NACHLESE


Die Chaoten triumphieren und schockieren in ihrem Internet Forum
Es gibt unter den linken Akteuren einige, die erkannt haben, dass ihre Gewalttaten letztlich kontraproduktiv sind und der SVP nur Auftrieb geben.

Quelle Blick

Linksautonome traktierten am Freitag Hans Fehr mit Schlägen und Tritten. Der SVP-Mann erlitt Prellungen und Quetschungen und musste im Spital verarztet werden.

Auf dem einschlägigen Internet-Forum «indymedia.org» frohlocken jetzt die Linksextremisten. «Dem Fehr haben wir das Fürchten gelernt», schreibt eine anonyme «AutorIn» im Namen von «Revolutionärer Aufbau Schweiz».

Und dann der schockierende Satz: 
«Mit der Wut von Tausenden ausgeschafften AusländerInnen und inhaftierten GesinnungsgenossInnen haben wir zugeschlagen und eigentlich gehofft, dass er dies nicht überlebt.»

«Pistole auf seinen Kopf gerichtet»


Es kommt noch dicker:
«Eine mutige Genossin hatte noch ihre Pistole auf seinen Kopf gerichtet, drückte dann aber vor lauter Aufregung leider im falschen Moment ab.»

War tatsächlich sogar eine Pistole im Spiel? Oder ist das eine zusätzliche billige Provokation? Von einer Pistole hat jedenfalls weder Opfer Fehr etwas gesagt noch die Polizei.

So oder so: Fehr fürchtete um sein Leben. Im SonntagsBlick sagte er: «Ich dachte nur noch, hoffentlich überlebst du das.»

Fehr reicht Strafanzeige ein. Die Polizei hat nach eigenen Angaben bisher «keine konkreten Hinweise auf die Täterschaft.»

Fehr-Attacke spaltet die Linksautonomen


Offenbar ist es einem Teil in der Szene nicht mehr ganz geheuer. Die Attacke auf Fehr wird auf dem Forum «indymedia» zum Teil scharf kritisiert. Die einen fordern die Foren-Moderation dazu auf, die Kommentare mit der Gewaltverherrlichung zu löschen. Ein anderer schreibt: «Danke vielmals Chaoten, dass ihr uns Linken wieder ins schlechte Licht rückt. Das ist die allerbeste Propaganda für die SVP!» 
Kommentar:
Es ist unbegreiflich, dass  ein Vermummungsverbot nicht umgesetzt werden kann. Wer nichts zu verbergen hat, darf sein Gesicht zeigen! Wenn Kriminelle nicht erkannt werden können, haben sie ein leichtes Spiel und die Polizei kann die Täter nicht erfassen.
Bei einem verbindlichen Vermummungsverbot könnten die Chaoten schon vor der Tat verhaftet werden. Ich finde es grotesk, wenn nach einer solch verwerflichen Tat das Opfer von der Polizei beschuldigt wird, es hätte einen Personenschutz anfordern sollen (Opferbeschuldigung =Täterschutz?).
Nachtrag 20 Min


«Es war sehr mutig von Herrn Fehr, so nahe an den Demon­stranten vorbeizulaufen – wir können nicht auch noch allfällige VIPs erkennen und Schutz bieten», kritisierte Stapo-Kommandant Philipp Hotzenköcherle in Medienberichten SVP-Nationalrat Hans Fehr (64). Dieser war am Freitag vor der Albisgüetli-Tagung von Linksautonomen spitalreif geprügelt worden. Hotzenköcherle sagte weiter: «Er hätte besser die 117 angerufen und sich ­abholen lassen.»
Fehr findet dies «lachhaft» und sagt zu
20 Minuten: «Das wäre überhaupt nicht situationsgerecht gewesen – im weiteren Umkreis standen viele Polizisten und die Lage schien mir un­problematisch.» Daher habe er wegen der Demo die letzten 300 Meter bis zum Schützenhaus wie andere auch zu Fuss absolviert. «Herr Hotzenköcherle muss sich ja rechtfertigen», sagt Fehr und fordert, dass man den Einsatz überprüft. «Die Polizisten vor Ort haben gute Arbeit geleistet, aber bei der Taktik seitens Polizeiführung gibt es Verbesserungspotential.»
Das sieht der Stadtzürcher SVP-Fraktionschef Mauro Tuena gleich: «Die Führung, namentlich der grüne Polizeivorsteher Daniel Leupi, muss über die Bücher gehen.» Abgesehen davon sei der Vorschlag von Hotzenköcherle, die 117 zu wählen, absurd: «Nähme mich wunder, wie das herausgekommen wäre, wenn alle VIPs die Polizei als Chauffeur benötigt hätten.» 
Frage:
Unterschätzt die Polizei die  linke Gewalt?
Zum Ueberlegen:
Ein Leser fragt sich: Was wäre geschehen, wenn SP Hans Jörg Fehr von Rechtsextremen spitalreif zusammengeschlagen worden wäre?
Ich persönlich finde: Ob von rechts oder links. Gewalttaten müssen gestoppt werden auch jene Täter die Privateigentum mutwillig beschädigen. 



Mit Spannung hat die Oeffentlichkeit die Stellungsnahme des Polizeivorstehers der Stadt Zürich erwartet.
Viel zu spät, aber am Montag verurteilte Stadtrat Daniel Leupi die Gewalttat der Chaoten und schloss sich damit der Meinung der Bundespräsidentin an. Von einen Journalisten habe ich erfahren, dass der Politiker zuerst keine Fragen beantworten wollte, dass er an den Kommunikationschef verwies.

Sonderbaren Informationsverständnis.

Journalisten, die sich - wie verlangt - an die Infostelle gewandt hatten wurden mit der analogen Verlautbarung abgespiesen, die schon verbreitet wurde. 

Ich finde dieses Verhalten dilettantisch, falls diese Aussagen der Journalisten stimmen. Entweder erklärt man man, weshalb nicht mehr gesagt werden kann oder man beantwortet Fragen.
Auf keinen Fall darf man Journalisten an der Nase herum führen.


Leupi verurteilt Attacke auf Fehr

(Quelle 20 Min) - Der Stadtzürcher Polizeivorsteher Daniel Leupi verurteilt die Prügelattacke auf Hans Fehr scharf. Doch Fragen dazu wollte er nicht beantworten.


Erstmals nahm Polizeivorsteher Daniel Leupi (Grüne) gestern Stellung zur Prügelattacke auf SVP-Nationalrat Hans Fehr im Vorfeld der Albisgüetli-Tagung: «Ich verurteile den tätlichen Angriff scharf – das Vorgehen der Linksextremisten ist undemokratisch», teilte Leupi mit.
Er lehne jede Gewaltanwendung ab und appelliere zudem an alle politischen Kräfte, die politische Debatte sachlich zu führen. Am Telefon allerdings gab sich Leupi nicht mehr sehr auskunftsfreudig: «Weitere Fragen zum Vorfall beantworte ich nicht», sagte er zu 20 Minuten. Weder zum Polizeieinsatz noch zu Fehrs Verhalten, das von Stapo-Kommandant Philipp Hotzenköcherle kritisiert wurde. Einzig auf die Frage, wieso er sich erst gestern zu Wort meldete, sagte Leupi: «Am Samstag war es klar Aufgabe des Kommandanten, sich zu äussern – und am Sonntag will ein Polizeivorsteher vielleicht auch mal etwas mit der Familie unternehmen.»


 Kommunikationsexperte Marcus Knill schüttelt den Kopf: «Herr Leupi hat zu spät reagiert – alle warten auf seine Stimme nach einem solchen Vorfall.» Gar kein Verständnis hat er für sein Schweigen: «Das ist unprofessionell.»
Derweil hat Prügelopfer Fehr gestern Anzeige gegen unbekannt erstattet. «Damit will ich die Sache abschliessen», sagt er. Für seine Partei hingegen ist noch lange nicht Schluss: In einer Erklärung im Kantonsrat erwartet die SVP-Fraktion vom links-grünen Stadtrat «endlich ein entschiedenes Vorgehen» gegen Chaoten. Sonst müsse der Kanton die Sache «an die Hand nehmen».



Kommentar: Kommunikation ist Chefsache. Bei unverhergesehen Vorkommnissen gehört er auch am Sonntag auf Deck!

Sonntag, 23. Januar 2011

SVP und die SRG


Wer das Verhalten der SVP während der letzten Wochen verfolgt, stellt fest, dass die SVP im Wahljahr befürchtet, in  den offiziellen SRG Kanälen zurück gebunden oder ausgeklammert zu werden. Wahlstratege Blocher hat deshalb längst Vorarbeit geleistet. Seit  Monaten ist er wöchentlich auf TELE- Blocher zu sehen. Dies ist gleichsam seine wöchentliche Medienkonferenz, an der er seine Themen setzen kann. Fast jede Woche werden seine Aussagen von den meisten Journalisten konsumiert und in den Printmedien gespiegelt, aufgenommen oder kritisiert. Als Ausgleich zur angeblichen linkslastigen Presse (Tagesanzeiger) setzte die SVP vermehrt auf Inserate und erhofft sich, wenigstens künftig weiterhin gesinnungsmässig   von der Weltwoche unterstützt zu werden. Der Versuch, die BAZ zu beeinflussen, misslang bekanntlich. Nachdem nun die SRG Spitze ausgewechselt wurde und für Blocher damit die Gefahr besteht, dass in der ARENA den Mitteparteien viel mehr Platz eingeräumt wird. Denn die SRG Führung lehnt  Polarisierungen ab. Nun versucht die SVP bei einem unbedeutenden Kanal Schweiz 5 Gegensteuer zu halten. Die  Ankündigung einer eigenen ARENA könnte auch als Druckversuch auf die SRG gesehen werden,  die  SVP auch weiterhin zu berücksichtigen. (Das Zurückstutzen einer Partei würde tatsächlich  nur Wasser auf die Mühlen der SVP leiten). Die SRG wird sich nach meinem Dafürhalten - laut de Weck - an den Leitungsauftrag halten.


Ich zitiere Blick:



 Der Privatsender Schweiz 5 will dieses Jahr eine politische Diskussionssendung lancieren. Das kommt der SVP gelegen, hat der Betreiber doch Sympathien für diese Idee .




Kommentar: Wenn es der SVP nicht gelingt, die geplante eigene ARENA (an der weiterhin hart debattiert werden soll) auf einfache Art und Weise über das Internet der Bevölkerung zugänglich zu machen und den Ton auch noch über einen Radiokanal zu verbreiten, ist dieses Modell keine ernsthafte Konkurrenz für die SRG.
Die SVP müsste auch bereit sein, unabhängige Moderatoren einzuspannen und bei der Gegenmeinung redegewandte Redner zuzulassen. Tendenziöse Sender gibt es leider bereits zu Hauf. Nach meinen Informationen  hat es Schweiz 5 auch noch nicht geschafft, über das Kanalfernsehen Verbreitung zu finden. Damit sehe ich für Schweiz 5 vorläufig noch schwarz. Anderseits traue ich Blocher zu, dass bei diesem Projekt die ARENA erst dann aufschaltet, wenn alles professionell aufgegleist worden ist.

Samstag, 22. Januar 2011

MCR in der Höhle des Löwen



Wird die Albisgüetli-Tagung wieder von Störenfrieden heimgesucht, wie 2008, als Rauchpetarden die Rede Christoph Blochers störten? Mit Spannung wird auch der Auftritt von Micheline Calmy-Rey erwartet. Die Bundespräsidentin hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der von der SVP meistgehassten Politfiguren gemausert, trotzdem nahm sie die Einladung der Zürcher Kantonalpartei überraschend an.

 
2007 wurde die damalige Bundespräsidentin Calmy-Rey gar nicht eingeladen. Andere Bundespräsidenten, die traditionell als Gastredner an die Albisgüetli-Tagung eingeladen werden, sagten ab. So Doris Leuthard 2010, Joseph Deiss 2004 und Pascal Couchepin 2003.
Calmy-Rey verzichtet aufs Essen
Dass sich keine besonders herzliche Stimmung zwischen ihr und den anwesenden Parteisympathisanten entwickeln wird, ahnt Calmy-Rey offenbar. Sie verlässt den Anlass gleich nach ihrem Auftritt und bleibt nicht zum Essen.
1500 Gäste werden heute Abend am Fuss des Uetliberg erwartet, darunter auch Bundesrat Ueli Maurer. Alt-Bundesrat Christoph Blocher wird nach SVP-Nationalrat und Zürcher Parteipräsident Alfred Heer eine Rede halten. Die Zürcher SVP organisiert den Jahresanlass, der inzwischen nationale Ausstrahlung hat, in diesem Jahr zum 23. Mal. (Zitat Tagesanzeiger)

Kommentar: Als Anhänger von Dialogen vertrete ich die Meinung, dass ein Bundesrat bei jeder Partei (die auf dem Boden der Demokratie steht) reden darf. Auch wenn man das Heu mit einer Partei nicht auf der gleichen Bühne hat. Ich lehne jegliche Gesprächsverweigerung ab - wie auchjede Maulkorbpolitik. So gesehen ist die Bereitschaft der Bundespräsidentin ein positives Signal. Dieses Mal waren es die Linksextremen, die unsere SP Magistraten am liebsten grillieren wollten, weil sie der SVP die Referenz erweist. Mit Störaktionen musste gerechnet werden.
Calmy-Rey ist seit 2002 das zweite Nicht-SVP-Bundesratsmitglied, das an der traditionellen Parteiversammlung auftritt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Bundespräsidentin mit dieser Geste ihr angeschlagenes Image bei den Bürgerlichen etwas verbessern wollte.
Letztes Jahr war der Freisinnige Didier Burkhalter aufgetreten. Alle anderen hatten die Einladung jeweils ausgeschlagen oder waren gar nicht erst eingeladen worden - wie auch Calmy-Rey in ihrem letzten Präsidialjahr 2007.


An der diesjährige Albisgüetlitagung wird laut Einladung von «grundsätzlichen Gedanken zum Wahljahr 2011 begleitet» sein. Höhepunkt wird wie immer der Auftritt von SVP-«Übervater» Christoph Blocher sein. Volkstümliche Musik und Darbietungen reichern jeweils die Veranstaltung an.

PS: Im Schützenhaus Albisgüetli - einem Lokal am Stadtrand Zürichs - finden sich seit 1989 jeden Januar bis zu 1500 Mitglieder und Sympathisanten der Zürcher SVP samt Parteigrössen aus der ganzen Schweiz zur jährlichen Albisgüetlitagung. Diese hat inzwischen Traditionscharakter und hat eigentlichen Kultstatus erreicht. Ich war als Pressevertreter mit dabei. als es einen Rauchpetardenanschlag gab und ein aufgebrachtes SVP Mitglied Gilli vom Tele Züri einen Apfel nachwarf.

NACHLESE:

Linksautonome hatten angekündigt, die Albisgüetli-Tagung der SVP zu stören. Die Polizei wusste, dass man mit Gewalttaten rechnen musste. Im Moment droht die Lage zu eskalieren. Nationalrat Hans Fehr wurde verprügelt.
1/4 Tränengas wird gegen die Demonstranten eingesetzt: Die Polizei bildet eine Mauer.
   

Zurzeit stehen rund 80 Demonstranten unterhalb des Tagungszentrums. Die Polizei verhindert deren Eindringen ins Albisgüetli. SVP-Nationalrat Hans Fehr wurde von den Demonstranten verprügelt, wie er mit Platzwunde am Kopf gegenüber dem Tagesanzeiger.ch/Newsnetz mitteilte. Nachdem er sein Auto parkte, machte sich Fehr auf den Weg hinauf zum Tagungszentrum, als es zur Begegnung mit einer Gruppe von Linksautonomen kam.
Nach eigenen Angaben wurde er zu Boden gerissen und von mehreren Aktivisten mit Fusstritten eingedeckt. Frauen, die herbeieilten, hätten die Situation schlichten können. Mit verdreckter Jacke und verblutetem Gesicht machte sich Fehr nach diesem Zwischenfall schweren Schrittes auf den Weg zur SVP-Veranstaltung. (Quelle Tagi)



Kommentar:

Die Polizei wusste , dass es Gewaltaktionen kommen wird. Schon vorgängig haben im  Internet  Linksautonome zu einer Gegendemo zur Albisgüetli-Tagung aufgerufen. Und der Flyer der Linksextremen zeigte eine blutige Attacke von schwarzen Schafen, die das SVP-Maskottchen Zottel vorknöpfen. Das erste schwarze Schaf (Nationalrat Fehr) wurde dann auch vor der Veranstaltung konkret vorgeknöpft

Der Polizeivorstand der Stadt Zürich wird einen schweren Stand haben, wenn er  nicht mehr fähig ist, Menschen zu schützen. Der Polizeivorstand hatte schon bei der letzten Demonstration zu reden gegeben, als er vor Polizisten Verständnis zeigte für die Aktionen der Demonstranten nach dem Abstimmungssieg der SVP. In Zürich gab es immer wieder Abwehrkonzepte, die Gewalt gegen Sachen und Privateigentum bewusst in Kauf genommen hatten. Mit der Begründung, so könnten  Eskalationen vermieden werden. 

Was für die SVP kontraproduktiv war: Als der Journalist über die Tagung an der Tagesschau live berichtete, trat ein älterer Tagungsteilnehmer erbost von hinten an den Korrespondenten und versuchte ihn wegzuweisen. Die Tagesschausprecherin schloss dann diesen Beitrag vorzeitig. Dieses Vorkommnis zeigt, dass es immer falsch und kontraproduktiv ist, wenn man die Nerven verliert. Ich frage mit, wo die Presseverantwortlichen der Albisgütlitagung waren, welche die Medienleute betreuen und unter Umständen auch schützen sollten. 

Micheline Calmy-Rey hatte richtig gehandelt, in dem sie die rohe Gewalt verurteilte. Dafür erntete sie im Albisgütli spontanen Applaus. Dass die Linksautonomen jedes Gespräch ablehnen, weiss die Bundespräsidentin sicher auch.

 

Hinterhältige Anschläge (von welcher politischen Seite sie auch kommen mögen) müssen geächtet werden.

Ich zitiere Blick:

SVP-Nationalrat Hans Fehr trägt eine Rippen-Prellung und eine Rissquetschwunde auf der Stirn vom gestrigen Angriff davon. Obwohl die Täter noch auf den am Boden liegenden Mann einschlugen, ging der Angriff relativ glimpflich aus. Hans Fehr ist jedoch nicht der erste Politiker, der nicht nur mit Worten angegriffen wurde.

So traf es Bundesrat Ueli Maurer im Jahr 1999 gleich mehrmals, damals noch in seiner Funktion als SVP-Präsident. Vandalen verschmierten sein Haus in Wernetshausen ZH, verwüsteten seinen Garten und füllten seinen Briefkasten mit menschlichen Fäkalien.

Kurz zuvor schlitzten unbekannte Täter auch die Reifen seines Autos auf. Körperlich am Härstesten traf es Maurer an einer Wahlkampfveranstaltung im September 1999. Ein junger Mann warf ihm eine mit Sand gefüllte Torte ins Gesicht – Maurer musste später erbrechen, litt sichtlich unter der Attacke.

Sprengstoff im Haus...


Es trifft jedoch nicht nur SVP-Politiker. Schlimmer waren die Anschläge von 1984: Die Täter legten der damaligen Regierungsrätin Hedi Lang (SP) durch ein offenes Parterrefenster Sprengstoff ins Haus. Und im selben Jahre explodierte vor dem Haus des damaligen Justizministers Rudolf Friedrich (FDP) ein Sprengsatz.

Zunder barg auch das Jahr 2007. Die Wohnung der SP-Nationalrätin Chantal Galladé wurde mit Farbe verschmiert. SVP-Politiker brauchten ebenfalls eine dicke Haut: Vier bis fünf Vermummte griffen einen Stand an, an dem Ulrich Schlüer und Natalie Rickli standen. Die Politiker wurden mit Eiern und Hundefutter beworfen.

...versprayte Häuser


Sprayereien gegen Politiker-Häuser gibt es immer wieder. So besprayten Unbekannte Ende Februar 2008 das Haus der damaligen Zürcher Polizeivorsteherin Esther Maurer (SP). Im darauffolgenden Juli kam das Haus des damaligen Zürcher Stadtpräsidenten Elmar Ledergerber (SP) dran.

SVP-Frau Natalie Rickli traf es ein weiteres Mal Ende Dezember 2010. Ihr Haus wurde mit kübelweise Farbe verschmiert.

Alle diese Politiker kamen unverletzt davon. Hans Fehr zeigt sich gegenüber Blick.ch entsetzt: «Das ist eine neue Ebene der Gewalt.» Dass die Scheu vor tätlichen Angriffen gegen Politiker gewichen sei, müsse man «im Keim ersticken.»

NACHLESE


Die Chaoten triumphieren und schockieren in ihrem Internet Forum
Es gibt unter den linken Akteuren einige, die erkannt haben, dass ihre Gewalttaten letztlich kontraproduktiv sind und der SVP nur Auftrieb geben.

Quelle Blick

Linksautonome traktierten am Freitag Hans Fehr mit Schlägen und Tritten. Der SVP-Mann erlitt Prellungen und Quetschungen und musste im Spital verarztet werden.

Auf dem einschlägigen Internet-Forum «indymedia.org» frohlocken jetzt die Linksextremisten. «Dem Fehr haben wir das Fürchten gelernt», schreibt eine anonyme «AutorIn» im Namen von «Revolutionärer Aufbau Schweiz».

Und dann der schockierende Satz: 
«Mit der Wut von Tausenden ausgeschafften AusländerInnen und inhaftierten GesinnungsgenossInnen haben wir zugeschlagen und eigentlilch gehofft, dass er dies nicht überlebt.»

«Pistole auf seinen Kopf gerichtet»


Es kommt noch dicker:
«Eine mutige Genossin hatte noch ihre Pistole auf seinen Kopf gerichtet, drückte dann aber vor lauter Aufregung leider im falschen Moment ab.»

War tatsächlich sogar eine Pistole im Spiel? Oder ist das eine zusätzliche billige Provokation? Von einer Pistole hat jedenfalls weder Opfer Fehr etwas gesagt noch die Polizei.

So oder so: Fehr fürchtete um sein Leben. Im SonntagsBlick sagte er: «Ich dachte nur noch, hoffentlich überlebst du das.»

Fehr reicht Strafanzeige ein. Die Polizei hat nach eigenen Angaben bisher «keine konkreten Hinweise auf die Täterschaft.»

Fehr-Attacke spaltet die Linksautonomen


Offenbar ist es einem Teil in der Szene nicht mehr ganz geheuer. Die Attacke auf Fehr wird auf dem Forum «indymedia» zum Teil scharf kritisiert. Die einen fordern die Foren-Moderation dazu auf, die Kommentare mit der Gewaltverherrlichung zu löschen. Ein anderer schreibt: «Danke vielmals Chaoten, dass ihr uns Linken wieder ins schlechte Licht rückt. Das ist die allerbeste Propaganda für die SVP!» 
Kommentar:
Es ist unbegreiflich, dass  ein Vermummungsverbot nicht umgesetzt werden kann. Wer nichts zu verbergen hat, darf sein Gesicht zeigen! Wenn Kriminelle nicht erkannt werden können, haben sie ein leichtes Spiel und die Polizei kann die Täter nicht erfassen.
Bei einem verbindlichen Vermummungsverbot könnten die Chaoten schon vor der Tat verhaftet werden. Ich finde es grotesk, wenn nach einer solch verwerflichen Tat das Opfer von der Polizei beschuldigt wird, es hätte einen Personenschutz anfordern sollen (Opferbeschuldigung =Täterschutz?).
Nachtrag 20 Min


«Es war sehr mutig von Herrn Fehr, so nahe an den Demon­stranten vorbeizulaufen – wir können nicht auch noch allfällige VIPs erkennen und Schutz bieten», kritisierte Stapo-Kommandant Philipp Hotzenköcherle in Medienberichten SVP-Nationalrat Hans Fehr (64). Dieser war am Freitag vor der Albisgüetli-Tagung von Linksautonomen spitalreif geprügelt worden. Hotzenköcherle sagte weiter: «Er hätte besser die 117 angerufen und sich ­abholen lassen.»
Fehr findet dies «lachhaft» und sagt zu
20 Minuten: «Das wäre überhaupt nicht situationsgerecht gewesen – im weiteren Umkreis standen viele Polizisten und die Lage schien mir un­problematisch.» Daher habe er wegen der Demo die letzten 300 Meter bis zum Schützenhaus wie andere auch zu Fuss absolviert. «Herr Hotzenköcherle muss sich ja rechtfertigen», sagt Fehr und fordert, dass man den Einsatz überprüft. «Die Polizisten vor Ort haben gute Arbeit geleistet, aber bei der Taktik seitens Polizeiführung gibt es Verbesserungspotential.»
Das sieht der Stadtzürcher SVP-Fraktionschef Mauro Tuena gleich: «Die Führung, namentlich der grüne Polizeivorsteher Daniel Leupi, muss über die Bücher gehen.» Abgesehen davon sei der Vorschlag von Hotzenköcherle, die 117 zu wählen, absurd: «Nähme mich wunder, wie das herausgekommen wäre, wenn alle VIPs die Polizei als Chauffeur benötigt hätten.» 


Frage:
Unterschätzt die Polizei die  linke Gewalt?
Zum Uebererlegen:
Ein Leser fragt sich: Was wäre geschehen, wenn SP Hans Jörg Fehr von Rechtsextremen spitalreif zusammengeschlagen worden wäre?
Ich persönlich finde: Ob von rechts oder links. Gewalttaten müssen gestoppt werden auch die Täter von Sachbeschädigungen. 

Freitag, 21. Januar 2011

Sportunfall und Medien

Skifahrer Grugger in Lebensgefahr


KITZBÜHEL - Erinnerungen an den Sturz von Daniel Albrecht kommen auf.  Hans Grugger stürzt im Kitz-Training schwer und erleidet ein Schädelhirntrauma. Es geht um Leben und Tod (Quelle Blick).




Hans Grugger wird nach seinem Horror-Sturz auf der Streif behandelt. (Toto Marti)

Die Mausefalle: Hans Grugger in der Luft. Er dreht sich, prallt mit dem Kopf am Boden auf. (ORF)

Nach dem Sturz liegt Hans Grugger bewusstlos am Boden. (Reuters)

Nach dem fürchterlichen Sturz bleibt der Ösi liegen. (ORF)

Die Rettungsteams versorgen Grugger am Unfallort. (ORF)

Grugger wird am Seil abtransportiert. (Keystone)

Ein Notarzt versorgt Grugger im Helikopter. (Keystone)

Johann Gruggers Ankunft im Spital. (Keystone)

Der schwer verletzte Hans Grugger. (Keystone)

Österreichs Ski-Direktor Hans Pum (l.) erkundigt sich am Telefon nach dem Zustand von Hans Grugger. (Reuters)

Nach einer halben Stunde Erstversorgung am Ort, holt der Heli Grugger ab. Er wird in die Uniklinik Innsbruck geflogen. Da war vor zwei Jahren auch Daniel Albrecht. Erinnerungen kommen hoch. (Reuters)

Die Verletztenliste bei Grugger ist lang: Er riss sich viermal (!) das Kreuzband und litt an einer Hüftluxation. Zudem hat er sich mit der Ski-Kante schon einmal den Nacken aufgeschnitten. (Keystone)

Der Sturz: Am 22. Januar 2009 gerät Daniel Albrecht beim Zielsprung der Abfahrt in Kitzbühel mit 140 km/h in Rücklage und knallt fürchterlich auf die pickelharte Piste. Der Befund der Ärzte: schweres Schädel-Hirn-Trauma und Blutungen in der Lunge. (Keystone)

1. Pressekonferenz: In der neurologischen Abteilung des Inselspitals muss Dani die einfachsten Dinge des Lebens neu lernen. Er hat fast alles vergessen, kann sich an den Sturz nicht erinnern. Am 29. April sein erster öffentlicher Auftritt an einer Pressekonferenz. Dani kann nach Hause. (Keystone)


Hans Grugger wird nach seinem Horror-Sturz auf der Streif behandelt. (Toto Marti)


ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel spricht eine Nachrichtensperre aus. Trotzdem gibt es News von der Not-Operation. Grugger sei ein Blutgerinnsel im Kopf entfernt worden.


Eine Pressekonferenz der Ärzte soll es heute Donnerstag nicht mehr geben. Offenbar will man die Entwicklung abwarten und erst am Freitag-Morgen informieren.


Video 20 Min:


Kitzbühel-Trainingsopfer Hans Grugger wurde in der Uniklinik Innsbruck ein Blutgerinsel im Kopf entfernt.

Hans Grugger ist im 1. Abfahrtstraining für die Abfahrt in Kitzbühel schwer gestürzt. (Video: ORF) Im Grossformat auf dem Videoportal Videoportal
Der Horrorsturz von Hans Grugger beim Abfahrtstraining in Kitzbühel hat die Skiwelt schockiert.

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Hans Gruggers Not-OP ist beendet. Jetzt äussert sich Herbert Resch über den Horror-Unfall auf der Streif.

Aktualisiert um 19:06 | 20.01.2011

Kommentar:
Ob die Nachrichtensperre nach diesem Unfall richtig ist, darf bezweifelt werden. In Krisensituationen müssen die Verantwortlichen sagen, weshalb sie nichts sagen. Ich bin überzeugt, dass das Universitätsspital Innsbruck weiss, wie man mit Medien umgeht. Im Fall Albrecht hatten die Spitalaerzte  jedenfalls immer vorbildlich informiert. Wird nicht informiert, holen sich die Medien an fragwürdigen Quellen Informationen. In Krisensituationen müssen Informationen geführt werden!


LINKS:

18 Mar 09: Auch Ärzte müssen medientauglich sein · 01 Feb 09: Ärzte vor Mikrofon und Kamera · 22 Jan 09: Ärzte müssen auch medientauglich sein ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/Gesundheit.html - Cached

Nachtrag : 21. Jan. Die Aerze informieren wie bei Albrecht vorbildlich
(Sie haben ein Kommunikationskonzept und haben geklärt
 WER, WANN, WIE informiert)
Das Wort Infosperre kennen sie nicht.
Ich zitiere:

Grugger bleibt in Lebensgefahr

- «Prognosen sind nicht möglich»


Die Ärzte in Innsbruck informieren über den Zustand
des gestern auf der Streif schwer verunfallten
Österreichers Hans Grugger.
1/14 Die beiden Neurochirurgen Dr. Alexandra Kofler und Professor 
Alois Obwegeser informieren über den Gesundheitszustand des schwer 
verunfallten Hans Grugger.
   

Der schwer verunfallte Hans Grugger hat nach der Notoperation 
eine ruhige Nacht verbracht. Seine Freundin Ingrid Rumpfhuber
wachte auf der neurochirurgischen Abteilung von Innsbruck an seinem Bett.
Der Österreicher Grugger, der auf der Streif in der berüchtigten Mausefalle
seinen Flug nicht mehr kontrollieren konnte und mit dem Kopf auf die
pickelharte Piste aufschlug, wurde am Donnerstag während Stunden notoperiert. 
Er hatte sich ein Schädel-Hirntrauma und Verletzung am Brustkorb zugezogen.
Im selben Spital lag vor zwei Jahren auch der Schweizer Daniel Albrecht,
der mit denselben Verletzungen während drei Wochen im Koma lag.


Grugger liegt im künstlichen Tiefschlaf

Der Medienwirbel der Innsbrucker 
Klinik ist riesig. Der Saal ist überfüllt. 
Die Journalisten wollen wissen, 
wie es dem schwer gestürzten Salzburger geht.


Die beiden Neurochirurgen Dr. Alexandra Kofler, Ärztliche Direktorin Landeskrankenhaus
Innsbruck, und Professor Dr. Alois Obwegeser, stv. Ärztlicher Direktor
Landeskrankenhaus Innsbruck, werden detaillierte medizinische Informationen geben.
«Derzeit können wir keine Prognose abgeben»,
sagt Dr. Alexandra Kofler.
Die Ärzte halten sich ziemlich bedeckt. Es sei zu früh, um abzuschätzen, 
wie die Heilungschancen stünden. «Es ging bei der gestrigen OP ums Überleben»,
fährt Kofler fort. Die akute Lebensgefahr sei gebannt. Der Gesamtschaden 
sei allerdings nicht absehbar. Die lange Operation sei für die Neurochirurgen
ein schwieriger Eingriff gewesen. Mit dem Resultat müsse man zufrieden sein.
Grugger befinde sich weiterhin in einem künstlichen Tiefschlaf. Eine komplette
Entwarnung gebe es noch nicht. «Es könnte eine ganze Menge an Komplikationen
auftreten, unter anderem Blutungen», sagt Kofler. In den nächsten Tagen werden
zahlreiche Untersuchungen folgen.
Eine Blutung unter dem Schädel wurde ausgespült
Es sei derzeit schwer zu sagen, wie der weitere Verlauf sein wird.
Der Eingriff, eine Not-OP, habe fünfeinhalb Stunden gedauert.
«Sie verlief ohne Komplikationen ab», so Kofler. Bei der Operation
sei eine Blutung unter dem Schädeldach ausgespült worden. Grugger 
hat auch Serienrippenbrüche und eine Lungenverletzung erlitten. 
Das Hauptproblem seien aber die schweren Kopfverletzungen. 
Die Schwellungen des Gehirns seien zurückgegangen, wie eine 
Computertomographie ergeben habe, erklärten die behandelnden Ärzte.
«Laut CT-Untersuchungen von heute kann man sagen, dass sein Zustand besser
ist als gestern», erklärte Kofler. Man kenne aber noch nicht das gesamte
Ausmass der Verletzungen im Bereich des zentralen Nervensystems,
Gravierendes sehe sie derzeit nicht. Zwar sei die akute Lebensgefahr gebannt,
wie die Ärztin weiter ausführte. Doch das treffe nicht auf die mittelfristige
Lebensgefahr zu. «Prognosen über den weiteren Verlauf sind nicht möglich»,
sagt Kofler. Sie hoffe, dass Gruggers Zustand stabil bleibe.
Die Innsbrucker Ärzte setzen klare Prioritäten. Am wichtigsten sei derzeit,
wie es dem Zentralnervensystem gehe. Die anderen Verletzungen, 
die sich Grugger zugezogen hatte, wie Serienrippenbrüche oder 
Lungenkontusion, seien nebensächlich. Der im künstlichen Tiefschlaf
liegende Patient wird künstlich beatmet und laufend untersucht 
(Neurologische Tests, Atmung, Blutwerte etc.). Laut der behandelnden 
Ärzte würde Grugger aber auch Ruhepausen benötigen.
Kommentar: Dies ist für mich eine 
vorbildliche Präsentation. 
FAKTEN, FAKTEN. FAKTEN.
Keine Hypothesen oder vorschnellen Prognosen!
Institutionen, die Krisensituationen antzipieren, 
können von diesem Aerzteteam  lernen,
was proaktives Informieren heisst.

  1. rhetorik.ch aktuell: Auch Ärzte müssen medientauglich sein

    18. März 2009 ... Bern hätte nämlich laut These Hächlers am Anfang ebenefalls offener informieren müssen als heute. Doch können wir allen Bulletins entnehmen: ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/09/03_18/index.html - Cached
  2. rhetorik.ch aktuell: Ärzte müssen auch medientauglich sein

    22. Jan. 2009 ... Auch Ärzte müssen für derartige überraschende Auftritte trainiert werden. Die Voten von drei Ärzten der Universitäts-Klinik für Allgemeine ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/09/01_22/index.html - Cached
  3. [PDF]

    AUCH ÄRZTE MÜSSEN MEDIENTAUGLICH SEIN

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View
    18. März 2009 ... AUCH ÄRZTE MÜSSEN. MEDIENTAUGLICH SEIN horrorsturz: Der Horrorsturz des Schweizer Skirennfahrers Daniel Albrecht auf der legendären ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/09/03_18/03_09.pdf
  4. rhetorik.ch aktuell: Ärzte vor Mikrofon und Kamera

    1. Febr. 2009 ... Ärzte müssen dann fähig sein, komplexe medizinische Sachverhalte verständlich zu vereinfachen ohne sie inhaltlich zu verfälschen. ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/09/02_01/index.html - Cached - Simil 







Es folgt nun das letzte Ausbildungsmodul vor der Prüfung




AUFBAU DES NEUEN K - LEHRGANGES (UEBERSICHT):



Wir festigen diese Woche das MODUL: Verhandeln mit Kunden (Verhandeln- aber wie?)
Bitte diesen Beitrag vorher lesen!


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1. BAUSTEINE DER RHETORIK
2. AUSSAGEN und ARGUEMENTE AUF DEN PUNKT BRINGEN
3. DIALOGIK - ZUHOEREN - FRAGEN
4. SCHWIERIGE SITUATIONEN, auch im UMGANG mit KUNDEN - Umgang mit Stress und Ueberraschungen
5. VERHANDELN- aber wie?
6. PRUEFUNG
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1. BAUSTEINE DER RHETORIK
Sie werden im ersten Modul die wichtigsten BAUSTEINE der angewandten Rhetorik kennen lernen, damit sie diese Erkenntnisse bis zum nächsten Modul festigen können.
1. Der ERSTE Eindruck
Wir lernen uns auch kennen
Sie wissen, wie wir während des Lehrganges arbeiten werden - bis zur Prüfung.
Ich werde Ihnen laufend mitteilen , was prüfungsrelevant ist
2. Start ist die halbe Miete
3. Sich vorbereiten- aber wie?
4. Zeitaspekt
5. Das Wichtigste ist Ihre Einstellung gegenüber dem Kunden und der Sache
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2. AUSSAGEN UND ARGUMENTE AUF DEN PUNKT BRINGEN
Zeitprobleme der Mitarbeiterkommunikation
Informationsfülle, Informationsschwemme, Informationsmanagement

  1. Information - Informationsflut

    Der durchschnittliche Mensch rettet sich zwar vor der Informationsschwemme durch gezielte Reduktion und bewusstes Abblocken: ... www.rhetorik.ch/Information/Information.html - Cached - Similar
  2. Zeit managen - aber wie?

    3. März 2002 ... Mit der Informationsschwemme umgehen können ... Wo belastet mich die Informationsschwemme? Wieviel Zeit wende ich auf, um Informationen zu ... www.rhetorik.ch/Zeitmanagement/Zeitmanagement.html - Cached - Similar
  3. Knill+Knill Kommunikationsberatung

    Wie können nun Informationsabläufe organisiert werden, damit die Angestellten trotz der Informationsschwemme nicht das Gefühl haben, unterinformiert zu sein ... www.rhetorik.ch/Information/Informationsmanagement.html - Cached - Similar
  4. Die Informationen sammeln – und sinnvoll verarbeiten Beschaffung ...

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View stellten trotz der Informationsschwemme nicht das Gefühl haben, unterinformiert zu sein? In unserem Fall zeichneten wir ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/04_21/in_puncto_4_05.pdf - Similar
Weniger ist mehr, Kommunikationsprozesse vereinfachen











Dieser Beitrag basiert aus Referaten bei Grossveranstaltungen (für Kunden) bei einer Kantonalbank.
Eine Kernbotschaft
So machen Sie die Kommunikation einzigartig: Sie nehmen nur eine Kernbotschaft Sie verknüpfen diese Botschaft mit nur
  • Einem Bild
  • Einer Analogie
  • Einer Geschichte
  • Einer Erzählung
  • Einem Beispiel
Reden Sie einfach und adressatengerecht, so dass Sie alle verstehen. Im Unterricht oder einer Diskussion stellen nur eine Frage. Wenn Sie vor mehreren Leuten reden, sprechen Sie immer nur mit einer Person länger als nur 5 Sekunden. Wenn Sie sich verändern und verbessern, arbeiten Sie jeweils nur an einem Lernpunkt oder Lernbild. Sich auf einen Punkt, eine Sache konzentrieren können, bringt Erfolg. Dieses Fokussieren hat etwas mit Achtsamkeit zu tun und ist beim Zuhören wichtig. Wenn Sie die Zahl Eins in der Kommunikation beherzigen, wird das Kommunizieren viel einfacher und Sie werden sehen: Ihr Ausdruck wird künftig einen Eindruck hinterlassen.

  1. Mut zum Vereinfachen

    Alpha Artikel vom Juli 2005: Mut zum Vereinfachen. www.rhetorik.ch/Vereinfachen/Vereinfachen.html - Cached - Similar
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3. DIALOGIK - ZUHOEREN - FRAGEN 

  1. Hoeren, Hinhoeren, Zuhoeren

    Es gibt einen Unterschied zwischen Hören, Hinhören und Zuhören. ... Vom Hören über das Hinhören zum aktiven Zuhören zu kommen. ... www.rhetorik.ch/Hoeren/Hoeren.html - Cached - Similar
  2. rhetorik.ch aktuell: Zuhören, Fragen, Argumentieren

    27. Apr. 2008 ... www.rhetorik.ch aktuell: (27. Apr, 2008). Zuhören, Fragen, Argumentieren. Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Reden über das Reden ... www.rhetorik.ch/Aktuell/08/04_27/index.html - Cached

  3. &&&&&&&&&&&&&&&&


    4. SCHWIERIGE SITUATIONEN UND KUNDEN - Umgang mit Stress
  1. LINKS:
  2.  
    1. Stress

      Jederman erlebt Stress. Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Druck, Spannung oder Veränderung. Eine gewisse Dosis an Stress kann das Leben ... www.rhetorik.ch/Stress/Stress.html - Cached - Similar

    2. Stressbewältigung

      In vielen Gesprächen mit Leidtragenden zeigt sich vielfach, dass das Problem darin liegt: Es fehlt oft an der notwendigen Kenntnis, wie Stress sinnvoll ... www.rhetorik.ch/Stressbewaeltigung/Stressbewaeltigung.html - Cached - Similar
    3. Stressoren. Zurück zum Artikel. Stressoren. Zurück zum Artikel. www.rhetorik.ch/Stress/Stressoren.html - Cached - Similar
    4. Redeangst überwinden - aber wie ?

      Stress kann via Bewegung abgebaut werden. Personen, die bewusst ruhig ... Mit Bewegungen, die nicht zur Aussage gehören, wird dann der Stress abgebaut (z. ... www.rhetorik.ch/Redeangst/Redeangst.html - Cached - Similar

      Schlechte Nachrichten übermitteln


      20. Febr. 2009 ... Sie müssen schlechte Nachrichten übermitteln und möchten, ... Das Gespräch nicht auf die lange Bank schieben, in der Hoffnung, ...
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    5. Deeskalationsrhetorik

      10. Febr. 2007 ... Stress: Die Fähigkeit, Stress zu ertragen und mit Stress umzugehen. Stress. Beeinflussung: Kenntnis der Selbst- und ... www.rhetorik.ch/Deeskalation/Deeskalation.html - Cached - Similar
    1. Kundenreklamationen

      28. Okt. 2006 ... Kundenreklamationen. ... Kundenreklamationen. von Marcus Knill. Weniger Reklamationen, dank ... Kunden wertschätzen. Wünsche ernst nehmen. ... www.rhetorik.ch/Reklamationen/Reklamationen.html - Cached - Similar

    2. Den Chef kritisieren- aber wie?

      Mit Kritikern umgehen · Kritikgespräche · Kundenreklamationen · Harvardkonzept · Bossing · Mobbing. von Marcus Knill. Viele Menschen trauen sich nicht, ... www.rhetorik.ch/Kritik/Chef.html - Cached - Similar
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      22. Nov. 2006 ... Online Artikel (extern) · Kritikgespräche · Den Chef kritisieren- aber wie? Kundenreklamationen · Harvardkonzept · Bossing · Mobbing ... www.rhetorik.ch/Kritik/Kritiker.html - Cached - Similar
  3. Schwierige Gesprächsituationen

    Es lohnt sich, schwierige Situationen zu simulieren und sich in einem fachgerechten Coaching mit den gewünschten Situationen vor der Kamera ... www.rhetorik.ch/Gespraech/Gespraech.html -Cached - Similar

    1. [PDF]

      Die Fähigkeit, an sich selbst zu arbeiten, muss trainiert werden

      File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View
      Wer SELBST bereit ist, sich zu verbessern, kann auf Rechtfer- ... ein Zauberwort.» MARCUS. KNILL. K. So bleiben unantastb. Lassen S. Subalter die schle ...
      www.rhetorik.ch/Selbst/handelszeitung.pdf - Similar
    2. Selbstmanagement

      4. Nov. 2008 ... Das kleine Wort selbst ist bei Kommunikationsprozessen tatsächlich ein wichtiges Schlüsselwot - wenn nicht sogar ein Zauberwort. ...
      www.rhetorik.ch/Selbst/Selbst.html - Cached
     
  4. ********
  5. 5. VERHANDELN- aber wie?

  6. *********
  7. Verhandeln ist ein Einigungsprozess

  8. Es gilt, eine Lösung zu finden

  9. Ziel ist nicht der Sieg, sondern eine vorteilhafte Lösung, die beiden Seiten dient

  10. ANALYSIEREN Sie zuerst die Situation

  11. Das NEIN gehört zu den stärksten Worten

  12. Entscheidend ist WIE Sie etwas sagen

  13. Lernen Sie dem Druck standhalten
  14. Sie überzeugen, dank der Erkenntnisse der ersten Bausteine

  15. NATUERLICHKEIT - KUERZE - VERSTAENDLICHKEIT -

  16. Results 1 - 10 of about 54 from www.rhetorik.ch for Verhandeln aber wie. (0.45 seconds)
    1. Verhandeln - aber wie?

      Verhandeln Sie kontrolliert. Bleiben Sie ruhig und klar. Vermeiden Sie falsche Eindrücke, Missverständnisse, aber auch Leichtsinn. ... www.rhetorik.ch/Verhandeln/Verhandeln.html - Cached - Similar
    2. Das "Harvard" Verhandlungs Prinzip

      Dieser Begriff ist vom Harvard Negotiation Project als Marke registriert. Siehe dazu auch. Verhandeln - aber wie? Ver-hand-eln, Hand drauf ... www.rhetorik.ch/Harvardkonzept/Harvardkonzept.html - Cached - Similar
    3. ***********