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Persönliche Gedanken
von Marcus Knill
zu Aktuellem.
Medien mussten in den letzten Jahren für Vorverurteilungen happige Bussen zahlen. Nun sind sie vorsichtiger.
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marcus knill
um
11:57
Franz Fischlins letzte Tagesschau
Ich danke Dir - lieber Franz - für die jahrelange harmonische Zusammenarbeit.
Du warst nicht nur äusserst kompetent und stets gut vorbereitet. Du hattes ein sehr gutes Einfühlugsvermögen im Umgang mit Menschen und hast trotz harten Befragungen die Interviewten stets fair behandelt. Was aussergwöhnlich war: Deine pädagogischen Fähigkeiten. Die Teilnehmenden hatten sich immer sehr schnell verbessert. Nachhaltigkeit war für Dich nie eine Hohlformel.
Ich denke mit guten Gefühlen an die vielen Jahre der gemeinsamen Tätigkeiten zurück.
An die Gründung der KOMMKA Kurse für die Armee in Spiez,
die zahlreichen Medientrainings für das Eidgenössische Personalamt,
den Master Projektmanagementlehrgang an der Universität in Klagenfurt, bei dem wir das Modul Umgang mit Medien gemeinsam bestreiten durften.
Ich schätzte auch alle bewilligten, vertraulichen Einsätze, bei denen Du die Rolle des Sparringpartners übernehmen durftest.
Ich habe viel gelernt von Dir. Du warst für mich eine Bereicherung. Teamteaching ist nur möglich, wenn beide Ausbildner die analogee Philosophie des Lehren und Lernens haben. Das war bei uns der Fall.
Unsere Wege werden sich bestimmt in der nächsten Lebensphase wieder kreuzen.
Ich wünsche Dir und Susanne eine gute, gefreute Zukunft und vor allem Gesundheit.
Herzlich
Marcus
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marcus knill
um
18:40
Wie diese hinrissige Formulierung:
„René_ Rain Hornstein ist ein*e freundliche*r Referent*in, em geht auf die von Veranstaltungsteilnehmer*innen geäußerten Wünsche ein.“
Die Sprache ein zu wertvolles Gut, als dass wir sie so leichtfertig zerstören. Gesunder Menschenverstand ist gefragt!
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marcus knill
um
15:39
Der Mensch hat den Drang, negative Nachrichten zu geniessen. Dieses Phänomen hat einen Namen.
Notiert von
marcus knill
um
18:04
Das Z als Botschaft der Russen im grauenhaften Angriffskrieg gegen die Ukraine heisst eigentlich:
Z wie Zerstörung
Z wie Zangengeburt eines Blitzkrieges, bei dem die Russen die
Zähne ausbeissen
Z wie Zertrümmern
Z wie Zwangsherrschaft
Z wie Zweckoptimismus trotz Misserfolgen
Z wie Zumutug für die Menschheit
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marcus knill
um
18:04
Eine Rede des US-Präsidenten zeigt, dass Joe Biden Gefahr läuft, nicht mehr ernst genommen zu werden.cc
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marcus knill
um
19:05
Nachlese zumWahlsieg Macronsvon Marcus Knill*Die Politologen waren sich einig:Macron wurde nur so eindeutig gewählt, weil man Le Pens Sieg verhindern wollte. Die Franzosen glaubten, mit Emmanuel Macron das kleinere Uebel zu wählen. Es war gleichsam eine Wahl zwischen Pest und Cholera.Macron wurde nervös, als Le Pen in den Umfragen enorm aufgeholt hatte. Die Medien schrieben bereits vom Kopf an Kopf Rennen. Der angeschlagene Präsident musste sein angeschlagenes Image korrigieren. Er galt als elitär und arrogant. Tatsächlich gelang es ihm, sein Bild zu korrigieren. Er und sein PR-Team hatten erkannt: Die Oeffentlichkeit sollte den Kandidaten als volksnah empfinden. Es galt sein Image rasch zu beeinflussen. Er hörte beispielsweise bei den Duellen der Konkurrentin plötzlich viel besser zu. Er griff sie an, ohne aggressiv zu wirken.Auf das dämlichen Grinsen, die gespielte Jugendlichkeit und das Besserwissertum wurde verzichtet.Macron kann von Glück reden, dass die Hauruckkorrektur der Berater nicht medial ausgeschlachtet wurde. Mit allen Mitteln wurde nämlich versucht, Marcons Image zu beeinflussen.Bei einer Photo sah es so aus, als würde der sonst so stilbetonte Politiker den erfolgreichen Selinskyj kopieren. Es gab Aufnahmen, da zeigte er sich im Kapuzenpullover und mit Bartstoppeln. Dies war nach meiner Meinung eine fragwürdige Aktion.Laut BUND setzte er dann noch einen drauf. Da wurde ein Bild von Macron breitbeinig auf einem scheusslichen Sofa sitzend, Hemd offen, Brusthaar raus, veröffentlicht. Die Aufnahme stammte von der offiziellen Fotografin von Emmanuel Macron und ist keine Photomontage seiner Gegner, um ihn lächerlich zu machen. Die Aufnahme wurde in der Bilderreihe „Une journée avec le candidat“ auf dem Instagramkanal publiziert.Das Macron - Team hätte wissen müssen, dass eine krasse Imagekorrektur kontraproduktiv ist. Wer krampfhaft einen Kontrast inszeniert, verstärkt im Grunde genommen tatsächliche Schwächen.Erstaunlich, dass die Zurschaustellung der Lässigkeit bei der Wahl nicht deutlicher abgestraft wurde.Wahrscheinlich holte dich Emmanuel Macron noch einige Punkte, weil er sichzu den Unzulänglichkeiten während seiner Amtszeit einsichtig zeigte.Er verstand es auch, der Oeffentlichkeit bewusst zu machen, dass es bei dieser Wahl nicht um Themen, sondern um Personen geht. „Das Programm bin ich“„Ich bin ‚mit Ihnen‘ (oder ‚mit Euch‘).“Im Gegensatz zu früher gab er sich vor der Presse viel lockerer, oft auch scherzend.Als gewieftem Wahlkämpfer gelang es ihm sogar, sich als „Beschützer der Nation“ zu inszenieren.Erstaunlich war für mich: Beim ersten Wahlkampf gelang es Macron, als Newcomer - mit unverbrauchter Kraft - von der Bewegung „en marche“ zu profitieren. Die Bevölkerung wollte damals neue Gesichter. Nach dem Slogan: Neue Besen kehren gut!)Beim aktuellen Wahlkampf, verstand er es wiederum dem Wunsch nach „Politprofis mit Erfahrung“ gerecht zu werden und den Kampf für sich zu nutzen.*****************
Die Bilder mit Bartstoppeln und Kapuzenpullover waren fragwürdig. Erstaunlich, dass das bei der Wahl nicht deutlicher abgestraft wurde. |
Notiert von
marcus knill
um
16:16