Donnerstag, 23. Dezember 2021

Schawi und Berger geraten sich in die Haare

c Quelle 20 Min:

Vorwürfe an Christoph BergerInterview zwischen Roger Schawinski und Impf-Chef artet völlig aus

Impfchef Christoph Berger über den Nutzen der Booster-Impfung - Blick

Medienpionier Schawinski startet Impflotterie zur Steigerung der Impfraten  vaccination

Im Rahmen der Sendung «Corona-Talk» kam es zwischen dem Medienmann und dem Chef der Nationalen Impfkommission, Christoph Berger, zum Eklat. Nachdem Letzterer den Hörer auflegte, erklärte Schawinski, der Berger sei «eine Fehlbesetzung».

Darum gehts

  • Radio-Macher Roger Schawinski und der Präsident der Eidgenössischen Impfkommission Christoph Berger sind sich am Donnerstag in die Haare geraten.

  • In der neuesten Ausgabe seines wöchentlichen Corona-Talks auf Radio 1 warf Schawinski dem Mediziner mehrmals vor, die Impfkampagne hierzulande hinke völlig hinterher.

  • Berger war das ab einem gewissen Zeitpunkt zu viel, worauf er das Interview kurzerhand beendete. Schawinski nannte den Kinderarzt daraufhin eine «Fehlbesetzung» als Präsident der Schweizerischen Impfkommission.

In einem Interview auf Radio 1 ist es zum Eklat zwischen Sendergründer Roger Schawinski und Christoph Berger, seines Zeichens Präsident der Eidgenössischen Impfkommission (EKIF) und prominentes Gesicht des Schweizerischen Pandemie-Managements, gekommen.

 

Schawinski hatte Berger während seines wöchentlichen Corona-Talks angerufen, um diesen nach dem Stand der Booster-Kampagne zu befragen. Dabei liess es sich Schawinski nicht nehmen, den Behörden vorzuwerfen, sie hätten mit Blick auf die Omikron-Variante getrödelt. Berger verteidigte zunächst noch den Kurs der Regierung. Dass Ältere und Personen in der Risikogruppe zuerst geimpft worden seien, sei richtig gewesen. Als das Gespräch dann aber auf die Impfung für Kinder drehte, wurde es zunächst hitziger, bevor der Mediziner kurzerhand den Hörer auflegte.

«So diskutiere ich nicht weiter – Ade!»

Die Behörden hätten schnell reagiert und den Booster-Intervall mit Blick auf eine drohende Omikron-Welle verkürzt, erwiderte Christoph Berger zunächst noch auf die Vorwürfe Schawinskis, es gehe hierzulande viel zu langsam voran. Dann wechselte das Gesprächsthema jedoch auf die Impfung für Kinder – dem Spezialgebiet des Kinderarztes Berger. Im Gegensatz beispielsweise zu den USA hätte die Schweiz auch hier zu langsam reagiert. Auch hier verteidigte sich der Mediziner zunächst, bevor er zum Angriff wechselte. Man müsse sich im Klaren sein, dass die Pandemie «nicht weggeimpft» werden könne und auch andere Massnahmen wichtig seien.

Schawinski hakte nach und erklärte, die Äusserungen Bergers zur Kinderimpfung stünden in einer Reihe früherer Aussagen, die sich als falsch herausgestellt hätten, wie dass die Impfung bei Personen unter 65 nichts nützen würde. «Das habe ich überhaupt nicht gesagt!», reagierte Berger, hörbar genervt. «Die Impfkommission macht Empfehlungen in einem noch nie dagewesenen Tempo. Wir können, auch wenn wir schnell boostern würden, die Pandemie nicht einfach so beherrschen», wiederholte er seinen Standpunkt, wonach Impfungen alleine die Pandemie nicht beenden würden.

Schawinski bezeichnet Berger als «Fehlbesetzung»

Schawinski quittierte die Aussagen Bergers mit dem Fazit, dass diese sehr defensiv daherkämen, nur um dann noch mal nachzuhaken und Christoph Berger abermals mit der rhetorischen Frage, ob mit so wenigen Geimpften die Pandemie erfolgreich bekämpft werden könne, zu konfrontieren. «Man muss aufhören mit dieser Hetzerei – das ist unterdessen mega mühsam!», schoss es aus dem Mediziner heraus. Schawinski erklärte, er verstünde, dass Berger unter Druck stehe, nur um nochmal nachzudoppeln, wie langsam die Schweiz im Impfen sei. «So diskutiere ich nicht weiter! Ade!», erwiderte der Mediziner und legte den Hörer auf. Schawinski erklärte daraufhin seinen Hörern, Berger wolle keine Verantwortung übernehmen, was er «schwach» fände. Nach einem kurzen musikalischen Einspieler doppelte der Starmoderator noch einmal nach und nannte Berger eine «Fehlbesetzung» als Chef der Eidgenössischen Impfkommission.

 

Berger nimmt Stellung

Auf Anfrage von 20 Minuten äussert sich der Chef der Impfkommission zu den Vorwürfen: «Die ganzen Impfempfehlungen machen wir nach bestem Wissen und Gewissen und nehmen das sehr ernst. Ich bin sehr offen für Kritik und nehme diese an.» Auch klärt Berger, warum er das Gespräch nicht habe weiterführen wollen: «Ich gehe nicht auf Provokationen und Kritik ein, wo es mehr um Unterhaltungswert und Klicks geht, als um die Sache selbst und das ging mir zu weit».

 KOMMENTAR:

 

Wenn zwei sich streiten lachen die Medien, In diesem Fall gibt es weder Gewinner noch Verlierer. Vor Mikrofon und Kameras darf man nie die Nerven verlieren. Etwas wird erreicht:

AUFMERKSAMKEIT




BLICK:

Eklat in Schawinski-Sendung: Impfchef Christoph Berger bricht Interview ab

Eklat in Schawinski-Sendung: «So diskutiere ich nich weiter! Ade!»(01:02)

Impfchef Berger hat genug und bricht Interview ab
Eklat in Schawinski-Sendung

Christoph Berger, Präsident der Impfkommission, muss dieser Tage viel Kritik einstecken. Auch von Radio-Mann Roger Schawinski. Das Booster-Tempo sei zu langsam, wirft er Berger immer wieder vor. Bis dieser das Interview entnervt abbricht.
 
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KNATSCH GEHT WEITER

Auch ein paar Tage später ist der Ärger auf beiden Seiten nicht abgeklungen. «Er soll sich bei mir entschuldigen», fordert Berger nun, wie die «Sonntagszeitung» berichtet. «Schawinski hat mir in der Sendung gar nicht zugehört, sondern einfach seine Attacken abgesondert.» So habe er sich beispielsweise sehr differenziert zu den Kinderimpfungen geäussert. Doch Schawinski habe dies nicht interessiert, so Berger. Seine Überzeugung: «Ihm geht es nur um Quote und Spektakel.»

Schawinski widerspricht: «Berger hat den Skandal produziert, nicht ich», zitiert ihn die Zeitung. Der ganze Aufruhr sei nur entstanden, weil dieser aufgelegt habe. «Hätte Berger nicht die Nerven verloren, wäre unser Gespräch nie zum Skandal hochstilisiert worden.»

Berger-Aussagen freuten Impfgegner

Er habe sehr wohl zugehört, so Schawinski. «Als ich ihm sagte, die Impfkommission reagiere jeweils zu spät, wechselte er das Thema und meinte, man könne die Pandemie ‹nicht wegimpfen›.» Solche Aussagen würden «militanten Impfgegnern» in die Hände spielen, findet Schawinski.

Schawinski hatte Berger mehrfach vorgeworfen, dass die Behörden bei der Booster-Kampagne und auch bei der Kinderimpfung getrödelt haben. Schawinski warf Berger in diesem Zusammenhang vor, schon früher Aussagen gemacht zu haben, die sich später als falsch herausstellten.

Weihnachtlich versöhnlich

Berger wiederum verweist darauf, dass er ja nicht allein entscheide, sondern gemeinsam mit der Impfkommission und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG). «In anderen Ländern können Ministerien einen Entscheid einfach durchdrücken, das ist bei uns zum Glück nicht möglich.» Es stimme ihn bedenklich, «wenn meine Aussagen unverstanden bleiben, stattdessen sensationslüstern auf meinen Kopf gezielt wird», so Berger.

In der Sache sind die beiden also weiterhin unversöhnlich. Doch ein bisschen weihnachtliche Sehnsucht nach Frieden und Versöhnung herrscht auch bei den Streithähnen. Wie die «Sonntagszeitung» berichtet, findet Berger: «So etwas wie am Donnerstag darf ja mal passieren.» (sf)


Samstag, 18. Dezember 2021

Hirnrissige Genderauswüchse

Am 18. Dezember auf SWR4 persönlich gehört:

 

Der  Lockvogel wurde gegendert mit die Lockvogelin.

Stoppen wir solchen Unsinn!


Donnerstag, 2. Dezember 2021

EIn weiterer Streich der Europäischen Sprachpolizistinnen

Gut sind wir nicht in der EU

 

Der letzte lächerliche Schritt der EU: Um andere Kulturen nicht zu diskriminieren, rät ein Guideline der EU, Begriffe wie Weihnachten nicht mehr zu verwenden. Solche Dinge lösen bei den Meisten nur Kopfschütteln aus. Gerade am ersten Advent.

Im Streben nach Political Correctness hat die Europäische Union (EU) heiliges Terrain betreten. Der Begriff "Weihnachten" soll den EU-Kommissionsmitgliedern nicht mehr über die Lippen kommen. Sie sollten vermeiden, anzunehmen, dass alle Menschen Christinnen und Christen seien, heisst es in einem internen Leitfaden für inklusive Kommunikation. Als Alternative für den Satz "Die Weihnachtszeit kann stressig sein" schlägt der Leitfaden "Die Feiertage können stressig sein" vor. "Nicht alle Personen feiern die christlichen Feiertage und nicht alle Christen feiern diese an denselben Daten", lautet die Begründung. 
 
Unvorstellbar, dass in arabischen Ländern auf das Wort Ramadan verzichtet  würde, weil sich einige Christen daran stören könnten.Es gibt Traditionen und das Abendland ist schristlich geprägt. Als nächster Schritt kann die EU alle Gotteshäuser abreisen, weil in der EU nicht nur Christen leben.

Es ist eine Zumutung, wenn wir auf das Wort Weihnachten verzichten müssten. Ich gehe davon aus, dass sich niemand an dieses hirnrissige Ansinnen hält. Ich sehe den Beitrag in 20 Min eher als verfrühten Aprilscherz. Solche Auswüchse könnten aber auch geistige Fehlgeburten von politisch überkorrekten Gleichberechtigungsbeamten sein, die sich beschäftigen müssen. Die Streichung der Begriffe diskrimineren im Grudne genommen die Christen.

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Aus Blick:


Leitfaden für inklusive Kommunikation sorgt vor allem in Italien für Entrüstung
EU streicht Begriffe wie «Weihnacht» und «Maria und Josef»

Die EU will niemanden diskriminieren. Ein Leitfaden schreibt daher vor, dass christliche Begriffe vermieden und auch eine gendergerechte Sprache verwendet werden soll. Das Papier empfindet aber gerade eine grosse Gruppe, die Christen, als Diskriminierung.

Mittwoch, 1. Dezember 2021

Aus persönlich Blog

Blog

01.12.2021 - Marcus Knill

Einschränkung der Mediendemokratie

Bundesräte streichen im Anschluss an Medienkonferenzen die Einzelinterviews. Ein fragwürdiger Entscheid.

 

Sonntag, 14. November 2021

WIe ein guter Text verschlechtert werden kann.

 Im Persönlich BLOG gelesen:


...........Wir werden es gemeinsam mit Creator*innen, Entwickler*innen sowie Unternehmen, Expert*innen und politischen Entscheidungsträger*innen verantwortungsvoll gestalten. Wir wissen, dass die Geschwindigkeit, mit der sich neue Technologien entwickelt haben, in der Vergangenheit manchmal dazu geführt hat, dass Politiker*innen und Regulierungsbehörden nicht mehr mithalten konnten. Das dürfen wir dieses Mal nicht zulassen und werden deshalb die Gespräche offen und kooperativ führen.

Wir hoffen, dass das Metaversum, wenn wir alle gemeinsam daran arbeiten, innerhalb des nächsten Jahrzehnts eine Milliarde Menschen erreicht. Es soll Hunderte von Milliarden US-Dollar für den digitalen Handel generieren und Arbeitsplätze für Millionen von Kreativen und Entwickelnden bieten.

Das ist ein aufregender nächster Schritt für unser Unternehmen. Aber noch viel wichtiger, es ist ein aufregender nächster Schritt für uns alle.

Ich bin mir sicher, dass das Metaversum viele Bereiche unseres Lebens verändern wird. Vor allem kann das Metaversum auch die Art und Weise verändern, wie wir unsere Kontakte pflegen und miteinander kommunizieren. Im Jahr 2016 wurde bei mir ein follikuläres Lymphom diagnostiziert, eine seltene Form von Blutkrebs. Ich trat einer Facebook-Gruppe bei, die mich mit Betroffenen auf der ganzen Welt vernetzte, die an demselben Krebs leiden wie ich. Wir haben dort unsere Erfahrungen und Symptome ausgetauscht, unsere Behandlungspläne verglichen und uns gegenseitig unterstützt. Die meisten dieser Menschen lebten auf der anderen Seite der Welt.

Mit dem Metaversum könnte diese Barriere endgültig durchbrochen werden.

Wie viele Geschichten gibt es, in denen Menschen ihre Freund*innen oder Partner*innen in den sozialen Medien kennengelernt haben? Mit dem Metaversum würde diese Möglichkeit nochmals erweitert.

Es hat auch das Potenzial, die Art und Weise zu revolutionieren, wie wir einkaufen und mit Unternehmen interagieren.

Das Metaversum wird auch verändern, wie wir arbeiten. Wie so viele andere arbeite auch ich von zu Hause aus. Hybrides Arbeiten wird noch einmal viel komplexer, wenn einige Leute zusammen sind, andere aber immer noch aus der Ferne arbeiten.

Im Metaversum könnten meine Teammitglieder und ich in derselben Besprechung sitzen oder am gleichen Projekt arbeiten, auch wenn wir in verschiedenen Teilen der Welt leben.

In Zukunft müsste ich nicht mehr in ein Geschäft gehen oder auf meinem Handy scrollen, um einen neuen Wintermantel zu finden. Ich könnte stattdessen einen in der Arktis kaufen und sehen, wie er in dieser Umgebung aussieht und sich anfühlt. Beim Autokauf könnte ich eine aufregende Testfahrt um den Grand Prix von Monaco machen, anstatt in einen statischen Ausstellungsraum zu gehen...........

 

Autorin Nicola Mendelsohn ist VP Global Business Group bei Meta.

Der Text wird unleserlich mit den vielen Sternen. Man dürfte eigentlich bei Gendern keine Zeichen einbauen, die nicht ausgesprochen werden  können.

Das Einfügen von Sternen ist somit unsinnig: Verzichten wir auf sprachzerstörende  Gendermarotten. Immerhin hat Nicola Mendelsohn nicht Mitglieder*innen geschreiben. Denn "das Mitglied" ist sächlich. Uebrigens: Auch die Formulierung der Expert (männlich) gibt es nicht. Haben Sie auch erkannt, dass die weibliche Form immer in der Mehrzahl  steht und die männliche Form bei Creator nur in der Einzahl.

Doch folgende Wortgebilde  beeinträchtigen den Lese- und Sprechfluss,

 Creator*innen, Entwickler*innen, Expert*innen, Entscheidungsträger*innen, Politiker*innen

 Schade. Lassen wir uns die Sprache nicht von Genderpolizistinnen zerstören. Verzichten wir auf jegliche unsinnige Verunstaltungen von Texten.



 

Freitag, 12. November 2021

Auswüchse der Gendersprache

Es gedeihen immer mehr unsinnige Neuformulierungen

 

Wenn in der Gendersprache von Mitgliederinnen geschrieben und gesprochen wird, so ist dies völliger Unsinn.

Denn das Mitglied ist sächlich und beinhaltet weibliche und männliche Personen.

Stoppt die militanten Spachpolizistinnen. Unsere Sprache ist ein  zu wertvolles Gut, als dass wir es verunstalten müssen.

Zitat aus mentorium:

 

Das Gendern ist  unumstritten. Einer ihrer Kritiker ist beispielsweise der emeritierte Professor für deutsche Sprache der Gegenwart an der Universität Potsdam, Peter Eisenberg. Er betont dabei den Unterschied zwischen grammatischem und natürlichem Geschlecht vieler Begriffe. Das Wort „Lehrer“ beispielsweise umfasse sowohl die männliche Lehrperson als auch die Berufsbezeichnung – eine Doppeldeutigkeit, die der „Lehrerin“ fehle.

Außerdem weist Eisenberg auf einige konkrete Schwierigkeiten gendergerechter Sprache hin, etwa bei der Substantivierung von Partizipien. „Trinker“ seien schließlich nicht dasselbe wie „Trinkende“. Auch die Nutzung des Gender-Sternchens bemängelt er, weil dieses ausgerechnet die maskuline und feminine Endung des Wortes betone, obwohl es doch alle Geschlechter ansprechen wolle (siehe hierzu Eisenbergs Artikel bei der Bundeszentrale für politische Bildung).

Eine ausführliche Kritik zum Thema gendergerechte Sprache findest Du beispielsweise auch in Thomas Kubeliks Buch „Genug gegendert!“.

 Genderwahn. 

Wir dürfen nicht schreiben was man nicht aussprechen kann:


Gendersensible Sprache: Zwischen Wahn und Sinn




Donnerstag, 11. November 2021

Aus Persönlich BLOG

 

Marcus Knill

11.11.2021

Seit November sind wieder persönliche Begegnungen mit dem Publikum möglich. Das ist gut so.

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