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Rhetorik.ch Blog
Persönliche Gedanken
von Marcus Knill
zu Aktuellem.
Notiert von
marcus knill
um
16:57
Mir wurde von der Firma SONNENKOENIG ein "neues" Gerät, das 9 Jahre alt war, als neues Modell verkauft.
Notiert von
marcus knill
um
23:47

Der ehemalige SP-Grossrat Otto Schmid (2.v.r.) ist auf einer Veranstaltung des Basler Parlaments mit den Bürgerlichen Stephanie Eymann (LDP, 2.v.l), Balz Herter (Mitte, 3.v.l.), Annina von Falkenstein (LDP, 3.v.r.) und Patricia von Falkenstein (LDP, r.) zu sehen.

Der Basler Juso-Präsident Nino Russano findet das nicht in Ordnung.

Auf Twitter macht er seinem Ärger Luft.

SVP-Grossrat Joël Thüring ist nicht Russanos Meinung.

Kommunikationsberater Marcus Knill sieht in solchen Bildern kein Problem.
Ein Bild von Politikerinnen und Politikern aus Basel sorgt auf Twitter für Aufsehen.
Im Kern geht es darum, ob sich Personen, die sich in der Politik entgegenstehen, gemeinsame Party-Bilder von sich verbreiten sollen.
SP-Co-Präsidentin Lisa Mathys und Juso-Präsident Nino Russano finden, das sende ein falsches Signal.
Auf Twitter hingegen stellen sich ihnen viele Stimmen aus der Politik entgegen.
Auslöser der Diskussion ist ein Foto, das im August in Basel entstand, bei einer Veranstaltung des Grossen Rates. Darauf zu sehen sind der ehemalige SP-Grossrat Otto Schmid sowie mehrere Personen aus dem bürgerlichen Lager. Wie «Bajour» schreibt, wurde Schmid von SP-Co-Präsidentin Lisa Mathys zur Seite genommen und gerügt. Vor allem Justiz- und Sicherheitsdirektorin Stephanie Eymann ist Mathys auf dem Bild ein Dorn im Auge: «Sie vertritt eine repressive Politik, die den Werten der SP widerspricht», so Mathys im Online-Magazin über Eymann.
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Wegen dieser Uneinigkeit glühen nun die politischen Tastaturen der Stadt. Der Basler Juso-Präsident Nino Russano hat auf Twitter nachgedoppelt. Er schreibt, dass es sehr wohl eine Nachricht aussende, «wenn linke Menschen mit Bürgerlichen irgendwelche Gossip-Fotos für Social Media machen». Und weiter: «Bürgerliche, die deiner Grossmutter die Rente kürzen wollen, sind nicht deine Buddies!», twittert er.
Viele Stimmen aus der Politik sind nicht mit Russano einverstanden und reagieren zynisch bis empört. «Lieber Balz Herter, ich muss dir hiermit leider die Freundschaft kündigen. Sorry, ich wusste nicht, dass das nicht in Ordnung geht. Ich muss anscheinend noch lernen, wie das mit Freundschaften ausserhalb der SP funktioniert, bitte verzeih», schreibt SPler Moritz Weisskopf an den Mitte-Grossrat Herter – anbei ein Foto der beiden bei einem Bier in einer Bar. Dass man in der Politik anderer Meinung sei, sich als Menschen aber möge, dürfe man auch gegen aussen darstellen, meint Christian Hochstrasser von der LDP.
«Die ideologische Brille des Sozialismus. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Das kippt immer ins Totalitäre», wettert gar der Baselbieter FDPler Marc Schinzel. Und für den Basler SVP-Grossrat Joël Thüring ist klar: «Da irrt Nino Russano gewaltig. Ich habs mit sehr vielen Linken sehr gut, auch wenn wir politische Unterschiede haben.» Ein gemeinsames Foto sei weiterhin nur ein Foto, sonst nichts. Ein Unternehmer entgegnete Russano auf Twitter: «Das ist dein Bier. Das darfst du auch alleine trinken.»
«Twitter-Debatten tendieren dazu, aufgeheizt zu sein», sagt Russano im Gespräch mit 20 Minuten. «Im Eifer des Gefechts» sei er wohl missverstanden worden. «Mir geht es nicht darum, jemandem die Freundschaft zu verbieten oder den Austausch zwischen den Parteien schlechtzureden», sagt er. Freundschaften seien Privatsache und der überparteiliche Austausch sei sehr wichtig für die Demokratie.
«Ich glaube aber, ich habe einen wunden Punkt getroffen», hält Russano im Hinblick auf die Reaktionen fest. Man müsse sich fragen, was man für ein Bild abgebe: Man bekämpfe sich einerseits auf dem politischen Parkett und poste andererseits gemeinsame Party-Fotos. Er befürchtet, es entstehe der Eindruck von einem abgehobenen Polit-Filz, der nur Show für die Wählerschaft macht und seine Ideale nicht lebt: «Politik ist nicht einfach ein lustiges Spiel», betont Russano.
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«Ich sehe an diesen Bildern nichts Schlimmes», sagt Kommunikationsberater Marcus Knill. Es sei gar ironisch, weil man sich von verschiedenen politischen Lagern doch meist mehr Kooperation und Kompromissbereitschaft wünsche. «Solches Beisammensein vermag Öl ins Getriebe zu bringen, was wiederum zu Lösungen bei Konflikten beitragen kann», sagt er.
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marcus knill
um
19:45

Notiert von
marcus knill
um
18:50
Die FDP verliert kurz vor der Wahl ihrer neuen Parteileitung zwei Schlüsselfiguren.
Fanny Noghero und Damian Müller werden ihre internen Funktion abgeben.
Aktuell walten sie noch als Generalsekretärin und Wahlkampfchef.
Die FDP hat zwei wichtige Personen aus dem engen Parteikreis verloren: Zum einen die Generalsekretärin Fanny Noghero, zum anderen Damian Müller, den Wahlkampfchef für die eidgenössischen Wahlen 2023. Sie reichten beide ihre Demission ein. Noghero habe auf Ende März 2022 gekündet, und Müller werfe den Bettel nach nur vier Monaten als «Strategischer Wahlkampfleiter» hin, schreibt der «Tages-Anzeiger».
Noghero trat ihr Amt erst im Juli 2020 an. Die 42-jährige Neuenburgerin begründe ihren Abgang mit dem Wechsel im Parteipräsidium: Am 2. Oktober werde die FDP-Delegiertenversammlung ihren neuen Parteichef bestimmen – und dieser werde höchstwahrscheinlich Thierry Burkart heissen. Dass Müller mit Burkart nicht gut zurecht komme, sei in der FDP kein Geheimnis, schreibt der «Tagi». Seine Demission begründe er allerdings damit, dass er zu wenig Zeit habe, um die Zusatzaufgabe als Wahlkampfleiter wahrzunehmen.
Ende Woche analysiere ich den neuen Parteipräsidenten Thierry Burkart (in den Schaffhauser Nachrichten)
Der Grund für die Abgänge sei wohl, dass sich die beiden nicht gut mit Thierry Burkhart vertragen, schreibt der «Tages-Anzeiger».
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marcus knill
um
18:19
In Deutschland fehlt die Debattenkultur
Im Wahlkampf wurden Themen wie Migration und innere Sicherheit einfach unter den Teppich gekehrt.
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marcus knill
um
08:56