Hoffnung: "Leise rieselt der Schnee"

Rhetorik.ch Blog
Persönliche Gedanken
von Marcus Knill
zu Aktuellem.

Notiert von
marcus knill
um
19:03
Weshalb lassen wir uns von vielen Verkaufsstrategien in den TV-Dauerwerbesendungen so stark beeinflussen?
Notiert von
marcus knill
um
20:21
ARD-Chef sorgt sich um TV-Sprache
Gender-Zoff!
Buhrow gegen Anne Will
Tom Buhrow mag keine gegenderte Sprache im TV, wie sie etwa Anne Will gebraucht.
„In der Schriftsprache finde ich es in Ordnung. In der gesprochenen Sprache wirkt es auf mich künstlich, und bislang ist es nicht in den Alltagsgebrauch übergegangen“, sagte der ARD-Vorsitzende dem Magazin „Der Spiegel“.
Es sei ähnlich wie mit der Kleidung: „Alles, was irgendwie ablenkt, führt dazu, dass man sich nicht mehr auf das Thema konzentriert.“ (Quelle Bild)
Buhrow betonte, dies sei seine persönliche Meinung. „Das sage ich nicht als ARD-Vorsitzender, sondern als Journalist Tom Buhrow.“
Hintergrund: Beim Gendern wird versucht, geschlechterneutral zu sein. Geschrieben sieht das etwa so aus: „Bürger:in“, „Bürger_in“ oder „Bürger*in“. Beim Sprechen macht man eine kleine Pause vor dem „in“. Kritiker finden das Gendern unästhetisch und eine Sprachzverstümmelung Der Duden hat zwar eine Anleitung mit Empfehlungen zum Gendern herausgegeben, die oben beschriebene Art mit Sternchen, Doppelpunkt, oder Unterstrich findet sich darin jedoch nicht.
Ich teile die Meinung von Martin Ebel, Autor,
Literaturredaktor (Tagesanzeiger) und Juror:
"Die Genderbewegung will die Benachteiligung der Frauen beheben. Auf Kosten der grammatikalischen Korrektheit, der Eleganz, der Freiheit des Ausdrucks. Nicht zuletzt transportiert sie ein Weltbild, in dem die Menschheit immer und grundsätzlich in Männer und Frauen zerfällt. Eine gespaltene Welt. Die Umdeklarierung des generischenzum sexistischen Maskulinum hat die bekannten sprachlichen Folgen - zwangshafte Doppelnennung, substantiviertes Partizip Präsens, umständliche Umschreibungen, gar typographische Scheusslichkeitenwie Gendersternchen, Binnen-I, oder Gender Gap. Wer gendern will, mag dies tun. Er und sie - sollen nur andere damit in Ruhe lassen."
Notiert von
marcus knill
um
18:07
Kurz vor der Abstimmung über die KVI von letztem Sonntag holte Dominic Deville in seiner Late-Night-Show auf SRF zum Rundumschlag gegen die Grosskonzerne aus. Dafür ernteten Deville und das SRF scharfe Kritik der Gegner der Konzernverantwortungsinitiative (KVI)
Kurz vor der Abstimmung über die KVI von letztem Sonntag holte Dominic Deville in seiner Late-Night-Show auf SRF zum Rundumschlag gegen die Grosskonzerne aus. Dafür ernteten Deville und das SRF scharfe Kritik der Gegner der Konzernverantwortungsinitiative (KVI)
Kommentar: Ich gehe davon aus, dass die Geschichte an die UBI weitergezogen wird.
Spannend, was dann die Beschwerdeinstanz sagt.
Persönlich finde ich es immer fragwürdig, wenn vor Abstimmungen unter dem Deckmantel einseitiger Satire Meinungsmache betrieben wird.
So hat mich auch immer gestört, dass in der Arena eine Satirefrau (Basler) das letzte Wort bekommt und die Akteure auf die Schippe nehmen kann.
Fragwürdig weil die politische Haltung der linken Kommentorin offensichtlich zum Tragen kommt.
Notiert von
marcus knill
um
22:33