Sonntag, 30. September 2018
AfD im Aufwind
Berlin
– Die AfD ist einer Umfrage zufolge die zweitstärkste Partei in
Deutschland. Sie legt im Sonntagstrend, den das
Meinungsforschungsinstitut Emnid ...
BLICK.CH
Merkel verliert an Zustimmung – AfD überholt SPD in Wählergunst
Die
AfD ist einer Umfrage zufolge die zweitstärkste Partei in Deutschland.
Sie legt im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid
wöchentlich für ...
watson
Notiert von
marcus knill
um
17:04
Samstag, 29. September 2018
Ich erlebte zwei eindrucksvolle Tage am SWISS MEDIA FORUM
Werbung in der Transformation
«Der Mix ist entscheidend»
«Macht das Swisscom tatsächlich, wäre das eine
unglaublich interessante Fallstudie», sagt Tom Hanan auf einem Podium am
Swiss Media Forum in Luzern.(QUELLE PERSOENLICH)
Tom Hanan, Matthias Ackeret, Petra Dreyfus und Manfred Strobl. (Bild: swissmediaforum.ch)
Einmal mehr moderierte Susanne Wille kompetent, souverän
und vorbildlich.
und vorbildlich.
«Medien sollen auch mal auf die Nase fallen»
Der Auftritt des abtretenden Bundesrates, der von den Medien immer wieder kritisiert oder lächerlich gemacht wurde, sagte für mich viel aus. Es wurde zwar von einem, lockeren Auftritt gesprochen und geschrieben. Doch wenn man seine Rede genau auf sich wirken liess, hinterliess der von den Medien gebeutelte Magistrat ein trauriges Bild. Es war keine freie Rede. Nach einem gelungenen humorvollen Einstieg klammerte sich der Wirtschaftsminister ans Manuskript und beim Ablesen blickte er stets krampfhaft aufs Papier.
Nichts von Dialogik. Die wichtigste Botschaft vermittelte er immer dann, wenn er fürs Publikum humorvolle Zwischenbemerkungen mit leiser Stimme nur so nebenbei einfügte, welche vom Publikum mit Lachen quittiert wurde. Da konnte man aber erkennen, wie der Bundesrat im Grunde genommen unter der Kritik gelitten haben muss.
Mehrere Male erwähnte er: Mir macht eigentlich Kritik nichts aus, aber meiner Frau, den Kindern, meiner Familie.
Für mich war der Bundesrat vor den Medienvertreters in Luzern eine tragische Figur. Es wurde mir bewusst, wie das Opfer der Medien gelitten haben muss. Die Wunden wurden lediglich übertüncht.
Notiert von
marcus knill
um
08:19
Zum Abschied des prächtigen Sommers 2018
Die 5 besten «Summertime»-Versionen (Quelle SRG)
Hierzulande ist sie vorbei für dieses Jahr, die Summertime. Zeit, in den fünf besten Versionen des Gershwin-Klassikers zu schwelgen:Ella Fitzgerald mit ihrer stets makellosen Darbietung, Louis Armstrong mit seiner Stimme wie ein Schmirgelpapier: Die beiden sind die Idealbesetzung für jede Musik von George Gershwin. Ein Klassiker.
Keiner ist cooler als Miles Davis in den 1950er-Jahren. Sein Sound hat den Cool-Jazz mitdefiniert, seine Zusammenarbeit mit Gil Evans ist unübertroffen.
Im Summer of Love singt die Blumenfrau Janis Joplin eine Version von Summertime, wie sie zerrissener nicht klingen könnte. Küsse, Bisse, das reimt sich – keine weiss das besser als sie.
Dass der schräge Vogel Schneider ein hervorragender Musiker ist, wissen immer noch nicht alle. Dass er den Text verdreht (die Frau ist reich, der Mann schön) passt perfekt zu ihm, auch wenn er das wahrscheinlich nicht als Erster gemacht hat.
Diese Version gilt es zu entdecken: 80 Jahre nach der Entstehung von «Porgy and Bess» mag sich der über 70-jährige deutsche Klavier-König noch immer auf «Summertime» einlassen. Was für ihn ebenso spricht wie für das Stück.
Notiert von
marcus knill
um
08:17
Dienstag, 25. September 2018
Gerücht bestätigt
-
LiveJohann Schneider-Ammann tritt zurückSeit 9:10
Notiert von
marcus knill
um
09:38
Samstag, 22. September 2018
Donnerstag, 20. September 2018
Können Lügner entlarvt werden?
Der Wahrheit auf der Spur -
So erkennst du eine Lüge
Wir werden angelogen. Und zwar mehrmals täglich. Aus Höflichkeit oder
aus Boshaftigkeit. Vier Strategien um Lügen zu enttarnen.
behaupter Dominik Steiner auf DRS 3
Wie mächtig wären wir, könnten wir die kleinen Flunkereien im Alltag, aber auch die pechschwarzen Lügen um uns über den Tisch zu ziehen, enttarnen?
«Input» hat bei der Befragungsspezialistin der Kantonspolizei Zürich und bei einem Schweizer Lügenforscher nach Strategien gesucht – und gefunden. Ausserdem verrät ein Zauberweltmeister, wie man einer Täuschung auf die Spur kommen kann.
Vier Anzeichen, die im Gespräch die Alarmglocken bei euch sollten schrillen lassen.
Geschichte rückwärts erzählen lassen

Ihre wichtigste Erkenntnis, um Unwahrheit zu erkennen: «Lügen ist anstrengend. Wenn man über Wochen an einem Fall dran bleibt, ist die Chance sehr hoch, dass ein Lügenkonstrukt in sich zusammenfällt.» Ihr Tipp um einen Lügner zu entlarven, hängt denn auch damit zusammen.
Lassen Sie die Person eine Geschichte chronologisch rückwärts erzählen. Das ist beinahe unmöglich, wenn die Person es nicht wirklich erlebt hat.
Gestik und Stimmvariation nimmt ab

Ähnlich wie bei Franziska Schubiger baut auch sein Tipp darauf auf, dass Lügen viel Kapazität eines Menschen beansprucht: «Wenn ich etwas sage, dass nicht stimmt, kostet mich das viel mehr Energie.»
Deshalb gehe beim Lügen die Gestik häufig vergessen. «Ein Lügner wirkt wie gegen innen gerichtet. Die Aufmerksamkeit des Lügner liegt beim Inhalt des Gesagten, dabei achtet er nicht mehr auf die Gestik.» Aus demselben Grund würden, so Krummenacher, auch die Variation in der Stimme abnehmen; also höher oder tiefer sprechen oder die Sprechgeschwindigkeit.
Wenn jemand monoton und in sich gekehrt spricht, deutet das eher auf eine Lüge hin.
Unnötiges Ausschmücken

Dort kann Perry dann ungestört zaubern – oder eben täuschen. Solche Reize platziert er mit seiner Sprache. Ein guter Lügner setzt Worte also ganz gezielt ein. Umgekehrt kann man damit einen schlechten Lügner enttarnen, so Perry.
Wenn jemand lügt, ist die Schilderung häufig viel detaillierter als bei der Wahrheit.
Wiederholungen

«Wir konnten in der Studie zeigen, dass Menschen, die lügen, markant häufiger einzelne Wörter oder Passagen wiederholen.» Normalerweise wiederholen wir in einem Gespräch Wörter rund ein Prozent. Im Moment der Lüge erhöht sich dieser Wert auf vier Prozent.
Die Schwierigkeit: Auch wenn die Häufigkeit viermal höher ist beim Lügner, fällt es beim Zuhören im Moment nicht sonderlich auf. Krummenacher hat erst in stundenlangen Auswertungen und im Wissen, wer gelogen hat, diesen Zusammenhang herstellen können.
Dennoch dürfte es sich lohnen, genauer auf Wortwiederholungen zu achten, wenn man den Verdacht hat, angelogen zu werden. Auch geht der Lügner wohl aufgrund der Anstrengung ins Netz: Hat man sich einmal ein Lüge zurecht gelegt, bleibt man dabei – denn es ist zu anstrengend für das Hirn, dabei auch noch zu variieren.
KOMMENTAR:
Wenn aber jemand die Lüge so verinnerlicht hat, dass er selbst daran glaubt, gelten diese Erkennungsmerkmale nicht mehr. Die Lüge kann nicht mehr so einfach entlarvt werden.
Notiert von
marcus knill
um
09:42
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