Samstag, 10. Februar 2018

Martin Schulz nimmt den Notausgang




Martin Schulz SPD

Wer Seine Meinung innert 20 Stunden

ändert, ist unglaubwürdig.

Verzicht auf Ministeramt 

Der traurige Fall des Martin S.

Verzicht auf Ministeramt: Der traurige Fall des Martin S. 

Quelle Spiegel

KOMMENTAR:

1. Man kann nicht mehrfach versichern, die SPD werden nicht Hand bieten für eine

 Koalition. Die Partei gehe 100% ig in die Opposition. Dann aber das Gegenteil tun.

2. Man darf nicht versichern, ein Ministerposten komme auf keinen Fall in Frage.

Dann aber das Gegenteil tun.

Der Absturz erfolgte, weil sich Schulz mehrfach widersprach.

Schulz demontiert damit  die SPD.

Der Rückzug ist nun ein Steilpass für die Juso.

Es würde mich nicht wundern, wenn auch die GroKo nachträglich platzt.

Nachtrag aus NZZ:

24. September 2017 – Am Wahlabend
Schulzʼ ungelenker Wahlkampf lässt sich auf eine Zahl reduzieren: 20,5 Prozent holt seine SPD, ein historisch schlechtes Resultat. Am Wahlabend sagt Schulz über die Union:
«Unsere Zusammenarbeit ist mit dem heutigen Tag beendet.»
In der anschliessenden TV-Runde dreht er auf und bezeichnet Angela Merkel als grösste Verliererin der Wahl. Es ist genau der Schwung, den sich seine Leute im Wahlkampf gewünscht hätten.
25. September 2017 – Bei der SPD-Pressekonferenz
Schulz hat seine Gegenspieler immer wieder mit schrägen Aussagen aufmunitioniert. Zum Bumerang für ihn sollte aber besonders eine werden. Nach der Bundestagswahl sagte Schulz:
«In eine Regierung von Angela Merkel werde ich nicht eintreten. Ganz klar!»
In den Koalitionsverhandlungen soll er dennoch Ansprüche auf das Aussenministerium erhoben haben.
9. Februar 2018 – Der Verzicht
Er galt als gesetzter Kandidat für den Posten, doch in der Partei rumorte es. Offenbar wurde ihm ein Ultimatum gestellt. Am Freitag dann seine Pressemitteilung:
«Daher erkläre ich hiermit meinen Verzicht auf den Eintritt in die Bundesregierung und hoffe gleichzeitig inständig, dass damit die Personaldebatten innerhalb der SPD beendet sind.»

Am Freitagnachmittag (9. Februar) gibt Martin Schulz den Verzicht auf den Aussenminister-Posten bekannt. Er hoffe, dass mit diesem Schritt die Personaldebatten innerhalb der SPD beendet sind. «Dazu gehört, dass meine persönlichen Ambitionen hinter den Interessen der Partei zurückstehen müssen», schrieb er in einer Mitteilung. Ein Blick zurück auf seine Karriere. ( Aufnahme 7.2.). 

 


Freitag, 9. Februar 2018

Die Opfer rechnen ab

Nach den GROKO Verhandlungen reden jene, 
die fallen gelassen wurden, Klartext:
(Quelle BILD)



  • Aufstand gegen Merkel
 KOMMENTAR: Machtfrau Merkel hat stets alle
starken Persönlichkeiten aus dem Weg geräumt, 
die Ihr hätten gefährlich werden können.
Sie baute auch keinen Nachfolger auf.
Bei der SPD haben wir uns gefragt, weshalb 
Sigmar Gabriel, der als Aussenminister gut gearbeitet hatte,
fallen gelassen wurde, die Verteidigungsminister mit all
ihren Baustellen und Pannen im Amt bleiben darf.
LINKS:

Zehn Merkel-Opfer: Kohl, Merz und die SPD - n-tv.de

https://www.n-tv.de › Politik › Dossier
 Merkel hat in zehn Jahren vor allem Männer aus dem Weg geräumt, die ihren Aufstieg verhindern wollten. ... muss also laufen lernen, muss sich zutrauen, in Zukunft auch ohne ihr altes Schlachtross, wie Helmut Kohl sich oft selbst gerne genannt hat, den Kampf mit dem politischen Gegner aufzunehmen.

Donnerstag, 8. Februar 2018

Merkel hat der SPD die Regierung geschenkt


  • (Illustration aus BILD)
    Kommentar: Nahles hat alles herausgepresst, bis es quietscht.
    Und es quietschte. 
    CDU und CSU haben die Schlüsselpositionen geopfert.
    Merkel war bereit, alles herzugeben, nur um Neuwahlen zu verhindern und ihre Macht zu wahren.

Für viele ist das Grossraumbüro der Horror

7 Tipps

Quelle: 20 Min)

So überleben Sie den Alltag im Grossraumbüro

Für viele ist es der blanke Horror: das Grossraumbüro. Tipps, wie Sie trotz lauter Kollegen und ständiger Beobachtung bei Verstand bleiben.





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Grossraumbüros haben keinen sonderlich guten Ruf. Diese Tipps dürften das Arbeitsumfeld etwas erträglicher machen.

Grossraumbüros haben keinen sonderlich guten Ruf. Diese Tipps dürften das Arbeitsumfeld etwas erträglicher machen. Mit guten Kopfhörern, die im besten Fall über Noise Cancelling verfügen, können Sie sich akustisch abschotten. Ziehen Sie sich zudem wann immer möglich in stille Räume oder auf die Terrasse zurück. Um sich vor Krankheiten zu schützen, können Sie regelmässig die Hände desinfizieren. Noch Vorsichtigere tun das Gleiche mit Tastaturen und Telefonhörern. Essen Sie im Park oder in einem Restaurant statt in der Kantine. Schnappen Sie frische Luft und geniessen Sie es, mal nicht von einer Menge Mitarbeiter umgeben zu sein. In Büroküchen geht oft die Reinigung vergessen. Ergreifen Sie die Initiative und entwickeln Sie mit dem Chef ein Ämtli-System. Wenn Ihnen die endlosen Telefonate des Gegenübers zu viel werden, gehen Sie auf einen Schwatz zu einem Kollegen, mit dem Sie sich besonders gut verstehen. Suchen Sie sich einen Gegenstand, der leicht versetzbar ist. Den können Sie jeden Morgen an den aktuellen Arbeitsplatz mitnehmen und wenigstens ein bisschen Individualismus bewahren. Wenn Sie weniger beobachtet werden wollen und zu den Glücklichen gehören, die ihren Arbeitsplatz wählen können, ziehen Sie in die hinterste Ecke des Büros und achten Sie darauf, dass Sie mit dem Rücken zur Wand sitzen. Eine Alternative zum Büro ist heutzutage auch das Café. Warum arbeitet man bei Starbucks oder in einem anderen Café effizienter als im normalen Büro? Im Café herrscht beispielsweise die perfekte Geräuschkulisse – es ist nicht zu laut und nicht zu leise. Im Büro ist das anders: Nur wenig lenkt Angestellte so sehr ab wie das Geplapper von Arbeitskollegen. Im Café ist es ähnlich wie im Homeoffice: Ein Tapetenwechsel fördert die Effizienz.
Mitarbeiter, die zu sensibel für die Arbeit im Grossraumbüro sind, dürfen aufs Homeoffice ausweichen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht im Fall einer ehemaligen Mitarbeiterin beim Bundesamt für Informatik entschieden.


Eine Auswahl an Überlebens-Tipps:

• Sich abschotten
Die beiden Kollegen nebenan halten gerade eine Besprechung, hinter Ihnen brüllt einer ins Telefon, und das Konzert der Keyboards spornt Ihre Konzentration auch nicht gerade an. Mit guten Kopfhörern, die im besten Fall über Noise Cancelling verfügen, können Sie sich akustisch abschotten. Ziehen Sie sich zudem wann immer möglich in stille Räume oder auf die Terrasse zurück.

• Desinfektionsmittel nutzen
Ein verschnupfter Mitarbeiter muss nur mal quer durchs Büro niesen, und schon sind die Kollegen gruppenweise den Keimen ausgesetzt. Sie können einer Ansteckung entgegenwirken, indem Sie regelmässig die Hände desinfizieren. Noch Vorsichtigere tun das Gleiche mit Tastaturen und Telefonhörern.

• Dem Büro entfliehen
Nutzen Sie Ihre Mittagspause, um mal vom Trubel wegzukommen. Essen Sie im Park oder in einem Restaurant statt in der Kantine. Schnappen Sie frische Luft und geniessen Sie es, mal nicht von einer Menge Menschen umgeben zu sein.

• Ämtli-Plan einführen
Verspritzte Ablagen, ein ewig voller Geschirrspüler und ein jähriges Joghurt im Kühlschrank: In Büroküchen geht oft die Reinigung vergessen. Sie können komplett auf die Nutzung der Anlagen verzichten, indem Sie die eigene Thermoskanne mitbringen und jeweils auswärts essen. Oder Sie ergreifen die Initiative und entwickeln mit dem Chef ein Ämtli-System.

Der Kollege, der Ihren Zmittag ass, der konstante Lärm, der Sie in den Wahnsinn trieb, oder der Thermostat, der Sie jeden Tag schlottern lässt – Was haben Sie für Erfarhugnen gemacht?

• Gleichgesinnte suchen
Nervt Ihr Nebenan mit komischen Geräuschen, unangenehmem Parfüm oder seiner unfreundlichen Art? Entweder Sie suchen das Gespräch mit dem Kollegen beim Feierabendbier oder Sie suchen sich einen Ausgleich. Wenn der Mitarbeiter Sie auf die Palme treibt, machen Sie kurz Pause und gehen Sie auf einen Schwatz zu einem der Kollegen, mit denen Sie sich gut verstehen. Vermeiden Sie aber, im Grossraumbüro über andere zu lästern – das hören oft mehr Leute, als Ihnen lieb sein mag.

• Individualismus bewahren
Beim Desksharing fehlt manchen Beschäftigten die Möglichkeit, den Bürotisch individuell zu gestalten. Suchen Sie sich einen Gegenstand, der leicht versetzbar ist – ein Bild oder eine kleine Pflanze etwa. Den können Sie jeden Morgen an den aktuellen Arbeitsplatz mitnehmen und wenigstens ein bisschen Individualismus bewahren. Setzen Sie zudem etwa einen eigenen Desktop-Hintergrund, damit das Gefühl entsteht, dass es sich beim Arbeitscomputer um den eigenen PC handelt.

• Beobachtung minimieren
Sie müssen damit rechnen, dass ein Kollege oder gar der Chef alles sieht, was Sie tun. Wenn Sie weniger beobachtet werden wollen und zu den Glücklichen gehören, die ihren Arbeitsplatz wählen können, ziehen Sie in die hinterste Ecke des Büros und achten Sie darauf, dass Sie mit dem Rücken zur Wand sitzen. Erledigen Sie zudem private Angelegenheiten nur auf dem Smartphone.


Was bevorzugen Sie? (Resultat der 20 Min Umfrage)


6 %

37 %

15 %

18 %

6 %

18 %
KOMMENTAR: Ich habe beides gesehen. Grossraumbüros, die gar nicht geschätzt wurden und Grossraumbüros, die so gestaltet worden sind, dass sich jeder geschützt fühlt mit hohen Schutzwänden,  Pflanzen und Besprechungsboxen.

Mittwoch, 7. Februar 2018

Einigung nach zähen Verhandlungen

Aus BILD:

  • Martin Schulz wird Außenminister  

    Aus Spiegel:

    Union und SPD einigen sich auf Koalitionsvertrag

    Offene Fragen:
    Stimmt nun die Basis dem Vertrag zu?
    Nachdem die SPD bei den Schlüsselressorts abgesahnt hat,
    kann der redegewandte JUSO-Chef die GROKO bodigen?
    Wie lange hält dieses Kostrukt, das nicht auf Fels bebaut ist?
     
     

Matthias Ackeret interviewt Bundesrätin Leuthard

Doris Leuthard besucht «persönlich»

Am Montagabend war die Medienministerin Gast an einer Podiumsdiskussion in Zürich. Im Gespräch mit «persönlich»-Verleger Matthias Ackeret legte sie dar, wie «No Billag» die Kommunikationsbranche betreffen würde.
In eigener Sache: Doris Leuthard besucht «persönlich»
Am Montagabend in Zürich: Doris Leuthard, interviewt von Matthias Ackeret. (Bilder: Adrian Bitzi)
Wie wird die No-Billag-Initiative die Schweizer Kommunikationsbranche verändern? Bringt eine schwächere SRG mehr Werbevolumen für die Privaten und was bedeutet das für die Werbeagenturen und die -Auftraggeber? Antworten auf diese Fragen und einige unterhaltsame verbale Duelle gab es am Montagabend in Zürich.

Auf Einladung von «persönlich» und persoenlich.com kamen rund 160 geladene Gäste ins Kulturhaus Kosmos. Im ersten Teil der Veranstaltung legte Doris Leuthard im Gespräch mit «persönlich»-Verleger und Chefredaktor Matthias Ackeret ihre Sicht dar. Anschliessend diskutierten Roger Schawinski (Medienpionier und Buchautor «No Billag?»), Gregor Rutz (Nationalrat SVP), Frank Bodin (CEO Havas Zurich und Präsident ADC) sowie Matthias Müller (Vizepräsident Jungfreisinnige Schweiz) Argumente für und gegen die umstrittene Initiative.

Neue lehrreiche Sprachsprechstunde von Martin Ebel