Dienstag, 21. November 2017
Montag, 20. November 2017
Verhandeln heisst: Einander entgegenkommen
Wir alle kennen in der Alltagskommunikation die
Schwierigkeit beim Verhandeln.
Wenn Jugendliche mit den Eltern die Handykosten ausmarchen oder Mitarbeiter mit dem Chef eine Lohnerhöhung aushandeln, wird rasch bewusst:
Ein tauglichers Resultat kann nur gefunden werden, wenn es zu einer "Win-win" Situation kommt,
Jede Seite muss gewinnen. Vereinbarungen auf Kosten nur einer Seite ist stets eine schlechte Basis.
In Deutschland versuchten alle Akteure bei den Jamaika—Verhandlungen, sich auf ein gemeinsames solides Fundament zu einigen.
Nun sind diese Verhandlungen geplatzt. So wie das Amen in der Kirche , folgen nun wohl in den Medienechos die Schuldzuweisungen.
Politologen waren sich bis zum Sonntagabend einig: CDU/CSU und Grüne und FDP werden sich trotz harzigen Absprachen doch noch einigen, denn sie wollen auf die lukrativen Regierungssitze nicht verzichten.
Anderseits war es offensichtlich, dass eine Regierung nur mit faulen Kompromissen möglich geworden wäre.
Wenn Parteien, die von den Stimmbürgern ihrer Kernanliegen wegen gewählt worden sind, plötzlich ihre wichtigsten Anliegen aufgeben müssen, sind Probleme vorprogrammiert.
Wenn beispielsweise Grüne plötzlich Kohlekraftwerke in Kauf nehmen müssen oder wenn die Steuerung der Einwanderung als Kernziel gestrichen werden muss, verliert eine Partei ihre Glaubwürdigkeit.
Dass die Jamaikalösung nur noch auf faulen Kompromissen zustande gekommen wäre, zichnete sich am Schluss ab.
Wir müssen bei allen Parteien verstehen, dass es gewisse Schmerzgrenzen gibt, die nicht überschirtten werden dürfen. Die FDP hat als einzige Partei am Schluss die Notbremse gezogen und sich gesagt: Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren.
FAZIT: Verhandlungen taugen nur, wenn alle mit den Kompromissen leben können.
Faule Kompromisse sind stets eine schlechte Basis für den politischen Alltag.
Es gibt Grenzen, die bei Verhandlungen nicht überschritten werden dürfen.
Wenngleich nun der FDP vorgeworfen werden kann, sie sei zu wenig kompromissbereit,
so hat diese Partei immerhin Grösse gezeigt, indem sie ihre Grundhaltung, ihre Philosophie
nicht für lukrative Regierungssitze geopfert hat.
Drei Szenarien sind denkbar.
Minderheitsregierung, grosse Koalition oder Neuwahlen?
Notiert von
marcus knill
um
16:59
FDP macht bei faulen Kompromissen nicht mit
DIE SENSATION:
Ich zitiere NZZ:
Drei Szenarien sind nun denkbar:
Minderheitsregierung, grosse Koalition oder Neuwahlen?
Notiert von
marcus knill
um
01:20
Sonntag, 19. November 2017
Solche Pannen dürften sich SRF Mitarbeiter nicht leisten
Das ist ein gefundenes Fressen für No-Billag Befürworter
Die Panne hat bestimmt Tausende zu einem Ja bewegt.
Ein Eigencoal!
Der Journalist bedauert, nicht richtig recherchiert zu haben.
Es gab nämlich diese Person, die bei SRF gearbeitet hatte.
SRF-Mitarbeiter muss sich entschuldigen
Notiert von
marcus knill
um
02:14
Die Nervosität der SRF Mitarbeiter ist kontraproduktiv
Das hektische Verhalten der Journalisten
im Netz könnte zum Eigencoal werden.
Die bekannte Krisenmanagerin
Beatrice Tschanz findet ebenfalls:
-
Sie hat die grossen Krisen bei der Swissair gemanagt:
Jetzt rätBeatrice Tschanz den SRF-Stars zur Zurückhaltung.
(Quelle Blick)Man könnte meinen, heute sei nicht Freitag,
der 17. November –
sondern wir stünden zwei Tage vor der
No-Billag-Abstimmung,
die am 4. März 2018 stattfindet. Immer
mehr SRF-Stars warnen davor,
die SRG könnte bald schon ihren Betrieb einstellen.
In einem hastig
gedrehten Video appellierte jetzt
«Schweiz aktuell»-Moderatorin
Sabine Dahinden (49) auf Facebook
an die Gefühle der TV-Zuschauer.
«Es gibt Leute, die sagen, da werde nicht
streng gearbeitet und
wir verdienten viel zu viel Geld»,
klagt sie. «Ich kann euch aber
nur eines sagen: Die Kolleginnen
und Kollegen, die da arbeiten,
die geben jeden Tag viel Herzblut.
Die haben es streng, und auch
ich habe schon sehr viel Schweiss,
Tränen und Herzblut gegeben.»
Krisenmanagerin Tschanz
rät zu Zurückhaltung
Beatrice Tschanz (73) rät zu mehr Ruhe:
«Bloss keine Nervosität jetzt –
dieses Verhalten ist kontraproduktiv!»,
warnt sie. Sie begrüsse es zwar,
dass sich die SRF-Mitarbeiter «hinter
ihr geliebtes Landesfernsehen»
stellen. «Aber ich finde es ungeschickt,
wenn sie jetzt vor allem über
sich selber reden», meint sie.
Notiert von
marcus knill
um
02:13