Mittwoch, 8. November 2017

Supplement zu Meetings optimieren


Meetings sind oft Zeitfresser

Ich fasse nachfolgend die wichtigten Erkenntnisse des letzten Seminares über "Meeting optimieren-aber wie?" kurz zusammen.

Fazit: 

- Sitzungen dauern meist zu  lange. Deshalb gibt es Redezeitvorgaben. Die Sitzung muss pünklich beendet weren. Pendenzen werden auf das folgende Meeting auf die Traktandenliste genommen.

- Weil in einer Exekutivbehörde vielfach jene am längsten reden, die sich nicht vorbereitet haben, machte eine Kantonsregierung gute Erfahrung mit folgender Regelung:
Die Unterlagen der Geschäfte liegen vor der Sitzung in paar Tage in einem Zimmer zur Einsicht auf.
Jedes Behördemitglied muss vorgängig diese Unterlagen persönlich vor Ort studieren.
Wer den Vorschlag akzeptiert und nichts einzuwenden hat,  hakt das Geschäft auf einer Liste ab.
Wer eine Frage,  einen Einwand hat oder sich zum betreffenden Geschäft äussern will, muss dies auf der Liste vermerken.
Dank dieser Vorbereitung kam es zu einem enormen Zeitgewinn.

- Meetings können mit einer einfachen Massnahme sehr schnell optimiert werden:
Am Schluss JEDER Sitzung gibt es immer ein Traktandum „Feedback“.
Irgend ein Teilnehmer wird vom Vorsitzenden aufgerufen, in einer Minute die Sitzung aus seiner Sicht zu spiegeln.
Diese Rückmeldung wird so stehen gelassen, wie sie vorgebracht wird. Sie wird weder kommentiert noch diskutiert. Es gibt auch keinen Raster (Beobachtungpunkte).
Wer aufgerufen wird, sagt nur eine Feststellung oder Gedanken aus seiner Sicht zur heutigen Besprechung.
Beispiele:
Der Leiter fragt am Schluss des Meetings:
Und nun noch am Schluss  das übliche Feedback. Edith darf ich Dich bitten:
Edith:

"Heute hat mich gefreut, dass es keine einzige Palaver gegeben hat."

Oder der Moderator bittet am Schluss:
Bitte deine heutige Rückmeldung Remé:
René:

"Wir hatten vereinbart, dass die Besprechung nicht länger als eine Stunde dauern darf.
Heute haben wir - einmal mehr - die Zeit um 15 Minuten überschritten."


Diese subjektiven kurzen  Rückmeldungen am Schluss jedes Meetings beeinflussen  die Qualität von Meetings nachhaltig, ohne dass darüber diskutiert wird.
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(Aus 20 Min vom 15. 11.17)

«Unnötige Meetings ohne klare Ziele können schnell zu Frust statt Lust führen», sagt Kommunikationsexperte Marcus Knill. «Sind Inhalte und Ziele sowie der vorgesehene Zeitrahmen für die einzelnen Traktanden den Teilnehmenden bekannt, tragen sie zum Gelingen von Sitzungen bei», ist Knill überzeugt. Eine zentrale Frage sollte sich jeder Vorgesetzte stellen, plädiert der Berater: «Ist das Meeting überhaupt notwendig? Informationen können auch auf anderen Wegen vermittelt werden wie zum Beispiel durch Telefonkonferenzen oder per Mail, die den Informationsaustausch ebenso gewährleisten und zusätzlich zeitsparend sind.» Dass jede Konferenzstunde mehrere hundert Franken kostet sei nur am Rande erwähnt. «Unverzichtbar ist eine professionelle Vorbereitung», betont Knill, «denn sie macht bis zu 80 Prozent des Erfolges einer Besprechung aus.» Nur durch eine klare Zielsetzung könne man zielgerichtet handeln und entscheiden. Die Forschung habe gezeigt, dass es einen positiven Zusammenhang zwischen dem Aufstellen klarer Ziele und der Qualität von Meetings gäbe, erklärt der Fachmann. So hätten Teilnehmende Sitzungen mit klaren Zielsetzungen als effektiver wahrgenommen. Wichtig sei auch, einen Start- wie auch einen Endzeitpunkt des Meetings festzulegen. Als wichtig erachtet Knill ebenso, das Meeting pünktlich zu starten, auch wenn noch nicht alle Teilnehmenden eingetroffen sind. So zeige man, dass man sich an die festgelegten Zeiten halte und einem Pünktlichkeit wichtig sei. «Meetings im Stehen dauern übrigens rund 30 Prozent weniger lang und dabei werden aber gleich gute Entscheidungen getroffen wie in längeren Meetings, die im Sitzen abgehalten wurden», weiss Marcus Knill aus Erfahrung. Auch empfiehlt er, die Teilnehmenden zur aktiven Mitarbeit aufzufordern. Beteiligen  sich die Teilnehmenden an Meetings, empfinden sie ihre Teilnahme als sinnvoll. und können sich besser mit allfällig getroffenen Entscheidungen identifizieren. PHILIPP DREYER



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Dienstag, 7. November 2017

Weshalb die Unfälle auf den Zebrastreifen?

Antwort:

Bildergebnis für zebras auf Zebrastreifen

 Weil heute Autofahrer bei "Zebrabstreifen"  auf Zebras acht geben, nicht auf Fussgänger.

Bildergebnis für Fussgängerstreifen
Bei FUSSGAENGERSTREIFEN würde nämlich Rücksicht genommen auf Fussgänger.
Fragwürdige Spachpolizistinnen forderten vor Jahren, dass die 
sinnvollen Streifen für Fussgänger,  nämlich der Begriff Fussgängerstreifen  umzutaufen ist.
 Journalisten sollten verpflichtet werden, immer die angeblich geschlechtsneurale Bezeichnung ZEBRASTREIFEN zu verwenden. 

Bildergebnis für zebras auf Zebrastreifen

Unglaublich aber wahr: Es gibt Redaktionen, die halten sich bereits an diese sinnwidrige Bezeichnung.
Für sie spielt es keine Rolle, wenn  dadurch die Logik und die Präsizion der Sprache geopfert wird.

Folgender Werbefilm weckt Erinnerungen an die Zeit im Ruderclub während der Kantonsschulzeit

Perfekt gemachter Werbefilm:

Imagefilm Ruderclub Schaffhausen Regatta-Team - YouTube

https://www.youtube.com/watch?v=1RBLAfOu3II
31.03.2017 - Hochgeladen von Ruderclub Schaffhausen
Newest first. Ruderclub Schaffhausen7 months ago. Der erste Imagefilm des Ruderclubs ...



KOMMENTAR:
Dieser Film weckt Emotionen.
Die Passion für den Rudersport
und die Erlebnisse  auf  der
schönsten Rheinlandschaft 
Europas.
Der Geruch des Wassers 
war es, der uns animiert hatte, zurückzukommen
an den Rhein.
Seither leben wir glücklich unweit des Rheinfalles.
Statt mit dem Ruderboot genossen wir einige Jahre die Rheinlandschaft mit dem Weidling.

Bildergebnis für Weidling auf dem Rhein bei Schaffhausen 

Montag, 6. November 2017

Schnee schon auf 800m

Die Konsumenten wollen beim Krimi keine Experimente

Das haben wir schon beim Horror-Experiment gesehen

Am Sonntag abend wurde  ein Fall gezeigt, der sich an eine echt Geschichte anlehnt.
Der Täter wurde nicht gefunden. Das frustete die Zuschauer.

Bildergebnis für Tatort

Ich zitiere BLICK:

Bei Experimenten zappt das Publikum weg

Wohin mit dem «Tatort»?

Der Kultkrimi «Tatort» experimentiert ständig mit umstrittenen Inhalten und Umsetzungen. So zuletzt beim Porno-«Tatort» aus München, jenem mit dem nackten Bremer Kommissar Stedefreund (Oliver Mommsen, 48) oder jenem aus dem Geisterhaus des Frankfurter Kommissars Brix (Wolfram Koch, 55).
Während die Folgen mit viel nackter Haut noch gute Quoten erreichten, fiel der Abklatsch von «Shining», dem Vorbild aller neueren Horror-Schocker, bei den Zuschauern durch. Er war zwar gut gemacht – aber einfach kein «Tatort». Das gefällt dem Publikum nicht.
Bei zu viel Experimenten zappt das Publikum weg
So geht es den meisten Experimental-«Tatorten». Auch bei der Improvisations-Folge «Babbeldasch» mit Lena Odenthal (Ulrike Folkerts, 56) und Mario Kopper (Andreas Hoppe, 57) und bei der im spröden Dogma-Stil gedrehten Episode «Borowski und das Fest des Nordens» mit Axel Milberg (61) zappte das Publikum weg.

Das nächste grosse «Tatort»-Experiment kommt aus der Schweiz: Die Folge «Alte Männer sterben nicht» drehte Starregisseur Dani Levy (59) als «One Take», an einem Stück, ohne einen einzigen Schnitt. Wann die Folge mit Stefan Gubser (60) und Delia Mayer (40) gesendet wird, ist offen. Pro Jahr will die ARD nur noch zwei Experimental-«Tatorte» zulassen.

KOMMENTAR
Wer die Tatortserien mitverfolgt, stellt fest: Heute muss ein Kommissar stets private Probleme haben, ist psychisch krank oder muss sich ständig um die eigenen  Kinder kümmern.
Die Drehbücher werden komplizierter, unverständlicher.
Dann wird mit dem Tatort versucht, gesellschaftspolitische Themen gefärbt zu vertiefen. Tatort als politischer Meinungsmacher?
Oder die Geschichten sind langfädig, langweilig. 
 LINK:

Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
27. Juni 2014 ... Die Krimireihe «Tatort» von ARD, SRF und ORF ist ein Phänomen: Trotz jahrelanger Laufzeit vereinigt sie jeden Sonntagabend.
www.rhetorik.ch/Aktuell/14/06_27/tatort.pdf