Dienstag, 8. August 2017

Heute ist Weltkatzentag

Eine Gelegenheit. 
unserer verstorbenen Büsis zu gedenken:


Bildergebnis für weltkatzentag 2017

Partielle Mondfinsternis

Am Montagabend bekam der Vollmond eine Delle. 

Am 7. August ereignete sich eine kleine partielle Mondfinsternis, die auch in der Schweiz sichtbar war – insbesondere im Flachland.




Auf der rechten Seite sieht man, wie der Mond in den Erdschatten eintaucht.
Auf der rechten Seite sieht man, 
wie der Mond in den Erdschatten eintaucht.
Foto: Sven Rock



So schön war die Mondfinsternis:

Montag, 7. August 2017

Zur veränderten Mediennutzung

Mediennutzung beeinflusst unser Verhalten
Bildergebnis für Mediennutzung


Zwar informieren sich heute immer noch viele übers Fernsehen, das Radio und Tageszeitungen.

Aber ständig wächst der Anteil, der sich vorab über Onlinekanäle (Blogs und Medienportale) die Nachrichtenauswahl beschafft.

Die Konsumenten sind sich dabei viel  zu wenig bewusst, dass sie dadurch meist nur  noch Gesinnungsmedien nutzen.

Immer seltener werden  Konsumenten, die mit der Meinung anderer konfrontiert werden.

In Demokratien wäre aber genau dies für die Meinungsbildung  so enorm wichtig.



Mediennutzer wären  hinsichtlich Qualität  auf konkrete Beurteilungskriterien angewiesen, um die Qualität der Informationen richtig einordnen zu können.



Suchmaschinen und soziale Medien erschweren  es Konsumenten, den Wahrheitsgehalt von Informationen zu beurteilen.


Bei den sogenannten alternativen Medien lässt sich die Nachrichtenauswahl nicht mehr so eindeutig zuordnen.  Es ist zudem auch nicht mehr genau feststellbar, wer hinter dem Portal steckt und wer es finanziert.



Seit jeher tendiert der Mensch, jene Informationen zu bevorzugen, die der eigenen politischen Meinung entsprechen. So gab es schon früher die offizielle Parteiblätter.

Bereits vor dem Internetzeitalter  abonnierten  die Bürger vor allem jene Zeitungen, die der eignen Parteizugehörigkeit entsprachen. Die Präferenz eines Blattes war damals noch leicht erkennbar.

Heute ist die Tendenz einer Redaktion nicht mehr so einfach auszumachen.

Journalisten klassischer Medien bemühen sich zwar, Informationen und Kommentare sauber auseinander zu halten.

Sachgerechter, unabhängiger Journalismus - ohne Fake News - wird angestrebt.

Dennoch  gibt es Menschen, die den klassischen Medien nicht mehr vertrauen.

Sie haben das Gefühl, dass Kommentare der Bürger unterschlagen,  gelenkt oder gezielt ausgewählt werden.

Die Hürde, offen die Meinung kund zu tun, wird tatsächlich bei einigen Medien  bewusst erschwert.





Bei den offenen Foren hingegen kann jeder jene Kommentare unterstützen, die der eigenen Meinung entgegenkommen. Dies wird nicht in allen Redaktionen  geschätzt. Sie befürchten, dass sich die Kommentatoren gegenseitig aufschaukeln könnten.

Anderseits müssten wir ja froh sein, dass sich die Biertischkommunikation auch im Netz eine Plattform verschaffen konnte.

Trotz des Nachteils:

Die Bürgerkommunikation wird vielfach  zur einzigen Informationsquelle.



Die sozialen Netzwerke  erreichen  heute online für wenig Geld erstaunlich viele Interessenten.

Meist sind sie auch professionell aufgemacht und sind kaum von von  journalistischen Medien zu unterscheiden.



Viele lesen  Nachrichten nur noch punktuell und verlassen sich auf Dienstleister, die Medieninhalte gratis aufbereiten, wie google, facebook oder Instagram.  Dadurch geht jedoch der Ueberblick über das aktuelle Tagesgeschehen verloren.


Es ist viel bequemer, nur noch jene kurzen News zu lesen, welche die eigene Meinung bestätigen.

Wer sich jedoch nur noch in der eignen Filterblase bewegt, stösst nicht mehr auf  gegensätzliche Meinungen und Fakten, die der eignen Sicht widersprechen. Es fehlt  der "integrierte Nachrichtenüberblick", der Ueberblick über die relevanten Tagesgeschehnisse. 



Fazit:
Das Rad der Zeit kann  nicht mehr zurückgedreht werden.

Wenn Redaktionen sich ängstigen vor einer neuen Bildungsmitte, die sich gegenseitig aufschaukeln könnte, so ist diese Angst auch  bei dieser Thematik  ein schlechter Ratgeber.

Die klassischen Medien sind gefordert, sich folgendem Dilemma zu stellen:

Sie müssen einerseits Nachrichten anbieten, die im Netzwerk gelesen werden. Anderseits dürfen sie  Inhalte weder  boulvardisieren, dramatisiern noch mit Gesinnungsbeiträgen zusätzliche Klicks generieren.

Die Gratiszeitung 20 Min beweist, dass es geht,  Fakten in Kurzbeiträgen zu publizieren ohne den Kommentatoren einen Maulkorb zu verpassen.

Wer sich mit Medienkommunikation befasst, hat erkannt, dass es möglich ist: Fakten, Kommentare und Volksmeinungen unter einen Hut zu bringen.
 

Sonntag, 6. August 2017

Eine beachtenswerte Photo

Aus der engeren Wahl des Wettbewerbs 

«Astronomy Photographer of the Year 2017»




Der Grosse Wagen vom Eingang einer Gletscherhöhle 
im Engadin aus betrachtet. Die Aufnahme mit dem Titel 
«Mr. Big Dipper» ist der Beitrag des Dänen
Nicholas Roemmelt für den «Astronomy Photographer of the Year 2017»-
Wettbewerb des Royal Observatory in Greenwich. 
Aufgenommen wurde das Bild am 29. Dezember 2016.

Samstag, 5. August 2017

Von der 100 prozentigen Sicherheit

Darauf angesprochen, ob es in der Schweiz auch Gifteier geben könnte, hörte ich am Freitag 
Radio SRF 1:

In der Schweiz ist dies mit 100 prozentiger Sicherheit nicht möglich.

Und heute lesen wir dies:

Gift-Eier auch in der Schweiz (Artikel enthält Video)

Gift-Eier auch in der Schweiz

Ein Importeur hat in einer niederländischen Lieferung Verunreinigungen entdeckt. 
Betroffen sind auch Eier der Migros.



Aus SZ

Die Info-Lawine


Ständig neue E-Mails und Faxe, dazu Stapel von Post: Wie man die tägliche Informationsflut eindämmt.
Papierberge bewegen sich wie Wanderdünen über den Schreibtisch, Mail-Ordner wachsen ins Monströse - viele Menschen können die Informationsmengen, die sich an ihrem Arbeitsplatz ansammeln, nicht bewältigen. Der Schweizer Kommunikationsberater Marcus Knill sucht nach Abhilfe.
 
SZ: Poststapel, Mailbox, Faxflut - wie viel Zeit verbringen Büroarbeiter täglich mit dem Sichten von Information?

Knill: Zu viel, nach unserer Erfahrung braucht man mehr als zwei Stunden, um sich aus der Lawine zu wühlen. Schließlich muss man alle Nachrichten lesen - es könnte ja etwas Wichtiges dabei sein.
SZ: Einen hohen Anteil hat die interne Firmenkommunikation. Wie lässt sich die hausgemachte Flut eindämmen?

Knill: Indem man zuerst eine Bestandsaufnahme macht. Wo und wie wird informiert? In Sitzungen, per E-Mail, in der Hauszeitung, auf Charts? Dann sollte man sich fragen, ob alle Informationen bei denen landen, die sie betreffen. Man hört ja auch immer wieder von Mitarbeitern, die sich nicht ausreichend informiert fühlen und darüber klagen, etwa von anstehenden Veränderungen im Betrieb aus der Presse erfahren zu haben.

SZ: Aber es geht ja eher um das Zuviel.


ABSOLVENTENSTUDIE 2017 GEN Z RISING"

Die Kinder der IT-Revolution erobern die Arbeitswelt

Die Generation Z verbindet die Kultur der ersten echten Digital Natives mit klassischen Berufswerten. Bei der Karriereplanung bevorzugt sie große Organisationen, die damit allerdings keinen Freifahrtschein haben... Mehr...
 
Knill: Und deshalb lautet die wichtigste Frage: Bei wie vielen Adressaten landen Informationen, obwohl diese gar nichts damit anfangen können?

SZ: Ist es denn nicht nachvollziehbar, dass eine Assistentin E-Mails lieber an alle weiterleitet, als sie mühevoll zu bewerten und zuzuordnen?

Knill: Information ist Chefsache. Ein gutes Informationsmanagement muss von höchster Stelle eingeleitet werden. Ein funktionierendes Intranet wirkt zum Beispiel Wunder. Allerdings muss man bereit sein, jemanden zu benennen, der sich ausschließlich mit dem Selektieren, Dosieren und Reduzieren von Nachrichten beschäftigt.

SZ: Wie luxuriös.

Knill: Rechnet sich aber, weil es Zeit spart. Wir haben gerade eine Firma beraten, die eine Viertelstelle für Informationsmanagement eingerichtet hat. Der neue Mitarbeiter hat das Informationssystem so strukturiert, dass jetzt alle Kollegen die Nachrichten, die für sie wirklich wichtig sind, selber einholen müssen. Dazu können sie sich an Stellen bedienen, die im Intranet oder am Schwarzen Brett eigens für ihre Bedürfnisse eingerichtet sind. So entsteht gezielte Information anstelle von überbordender Quantität, die auf Dauer ja sogar desinformiert, weil es für den Empfänger immer schwieriger wird, Zusammenhänge zu erkennen.

SZ: Dass Informationsmanagement betriebswirtschaftlich sinnvoll ist, leuchtet ein. Wie aber überzeugt man einen Mitarbeiter, der es womöglich genießt, sich hin und wieder zu verzetteln?

Knill: Ein guter Betrieb bringt seine Leute dazu, dass sie sich nicht langweilen wollen. Außerdem: Gute Information macht mehr Lust als schlechte.

DIe Aehs von Schneider-Ammann

Mit neuer Kraft gegen Fl...dard - tagesanzeiger.ch - Roland Binz

https://www.rolandbinz.com/wAssets/.../20140620_TA_Schneider-Ammann_Rhetorik.p...
 - Worte sein wird, glaubt Medienrhetorikexperte Marcus Knill, dass bei ... Knill vermutet, dass seine Berater bisher zu stark auf seine rhetorischen