Dienstag, 8. August 2017
Partielle Mondfinsternis
Am Montagabend bekam der Vollmond eine Delle.
Am 7. August ereignete sich eine kleine partielle Mondfinsternis, die auch in der Schweiz sichtbar war – insbesondere im Flachland.
Foto: Sven Rock
So schön war die Mondfinsternis:
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Liestal (BL). André Kirmser1/8
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Altnau (TG). Martin Leicht2/8
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Chöpfenberg (GL). Bruno Rüttimann3/8
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Oberthal Schrattenflue (LU). Fritz Ischer4/8
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Burgistein-Dorf (BE). Franziska Zumstein5/8
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Biberist (SO). Bolli Daniel6/8
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Rigi Kulm (SZ). Christina käppeli7/8
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Uetendorf (BE). Hannes Joos8/8
Notiert von
marcus knill
um
04:16
Montag, 7. August 2017
Zur veränderten Mediennutzung
Mediennutzung beeinflusst unser Verhalten
Zwar informieren sich heute immer noch viele übers Fernsehen, das Radio und Tageszeitungen.
Aber ständig wächst der Anteil, der sich vorab über Onlinekanäle (Blogs und Medienportale) die Nachrichtenauswahl beschafft.
Die Konsumenten sind sich dabei viel zu wenig bewusst, dass sie dadurch meist nur noch Gesinnungsmedien nutzen.
Immer seltener werden Konsumenten, die mit der Meinung anderer konfrontiert werden.
In Demokratien wäre aber genau dies für die Meinungsbildung so enorm wichtig.
Mediennutzer wären hinsichtlich Qualität auf konkrete Beurteilungskriterien angewiesen, um die Qualität der Informationen richtig einordnen zu können.
Suchmaschinen und soziale Medien erschweren es Konsumenten, den Wahrheitsgehalt von Informationen zu beurteilen.
Bei den sogenannten alternativen Medien lässt sich die Nachrichtenauswahl nicht mehr so eindeutig zuordnen. Es ist zudem auch nicht mehr genau feststellbar, wer hinter dem Portal steckt und wer es finanziert.
Seit jeher tendiert der Mensch, jene Informationen zu bevorzugen, die der eigenen politischen Meinung entsprechen. So gab es schon früher die offizielle Parteiblätter.
Bereits vor dem Internetzeitalter abonnierten die Bürger vor allem jene Zeitungen, die der eignen Parteizugehörigkeit entsprachen. Die Präferenz eines Blattes war damals noch leicht erkennbar.
Heute ist die Tendenz einer Redaktion nicht mehr so einfach auszumachen.
Journalisten klassischer Medien bemühen sich zwar, Informationen und Kommentare sauber auseinander zu halten.
Sachgerechter, unabhängiger Journalismus - ohne Fake News - wird angestrebt.
Dennoch gibt es Menschen, die den klassischen Medien nicht mehr vertrauen.
Sie haben das Gefühl, dass Kommentare der Bürger unterschlagen, gelenkt oder gezielt ausgewählt werden.
Die Hürde, offen die Meinung kund zu tun, wird tatsächlich bei einigen Medien bewusst erschwert.
Bei den offenen Foren hingegen kann jeder jene Kommentare unterstützen, die der eigenen Meinung entgegenkommen. Dies wird nicht in allen Redaktionen geschätzt. Sie befürchten, dass sich die Kommentatoren gegenseitig aufschaukeln könnten.
Anderseits müssten wir ja froh sein, dass sich die Biertischkommunikation auch im Netz eine Plattform verschaffen konnte.
Trotz des Nachteils:
Die Bürgerkommunikation wird vielfach zur einzigen Informationsquelle.
Die sozialen Netzwerke erreichen heute online für wenig Geld erstaunlich viele Interessenten.
Meist sind sie auch professionell aufgemacht und sind kaum von von journalistischen Medien zu unterscheiden.
Viele lesen Nachrichten nur noch punktuell und verlassen sich auf Dienstleister, die Medieninhalte gratis aufbereiten, wie google, facebook oder Instagram. Dadurch geht jedoch der Ueberblick über das aktuelle Tagesgeschehen verloren.
Es ist viel bequemer, nur noch jene kurzen News zu lesen, welche die eigene Meinung bestätigen.
Wer sich jedoch nur noch in der eignen Filterblase bewegt, stösst nicht mehr auf gegensätzliche Meinungen und Fakten, die der eignen Sicht widersprechen. Es fehlt der "integrierte Nachrichtenüberblick", der Ueberblick über die relevanten Tagesgeschehnisse.
Fazit:
Das Rad der Zeit kann nicht mehr zurückgedreht werden.
Wenn Redaktionen sich ängstigen vor einer neuen Bildungsmitte, die sich gegenseitig aufschaukeln könnte, so ist diese Angst auch bei dieser Thematik ein schlechter Ratgeber.
Die klassischen Medien sind gefordert, sich folgendem Dilemma zu stellen:
Sie müssen einerseits Nachrichten anbieten, die im Netzwerk gelesen werden. Anderseits dürfen sie Inhalte weder boulvardisieren, dramatisiern noch mit Gesinnungsbeiträgen zusätzliche Klicks generieren.
Die Gratiszeitung 20 Min beweist, dass es geht, Fakten in Kurzbeiträgen zu publizieren ohne den Kommentatoren einen Maulkorb zu verpassen.
Wer sich mit Medienkommunikation befasst, hat erkannt, dass es möglich ist: Fakten, Kommentare und Volksmeinungen unter einen Hut zu bringen.
Notiert von
marcus knill
um
09:25
Sonntag, 6. August 2017
Eine beachtenswerte Photo
Aus der engeren Wahl des Wettbewerbs
«Astronomy Photographer of the Year 2017»
Notiert von
marcus knill
um
08:39
Samstag, 5. August 2017
Von der 100 prozentigen Sicherheit
Darauf angesprochen, ob es in der Schweiz auch Gifteier geben könnte, hörte ich am Freitag
Radio SRF 1:
In der Schweiz ist dies mit 100 prozentiger Sicherheit nicht möglich.
Und heute lesen wir dies:

Gift-Eier auch in der Schweiz
Ein Importeur hat in einer niederländischen Lieferung Verunreinigungen entdeckt.Betroffen sind auch Eier der Migros.
Notiert von
marcus knill
um
00:57
Aus SZ
Die Info-Lawine
SZ: Einen hohen Anteil hat die interne Firmenkommunikation. Wie lässt sich die hausgemachte Flut eindämmen?
Die Kinder der IT-Revolution erobern die Arbeitswelt
SZ: Ist es denn nicht nachvollziehbar, dass eine Assistentin E-Mails lieber an alle weiterleitet, als sie mühevoll zu bewerten und zuzuordnen?
Knill: Information ist Chefsache. Ein gutes Informationsmanagement muss von höchster Stelle eingeleitet werden. Ein funktionierendes Intranet wirkt zum Beispiel Wunder. Allerdings muss man bereit sein, jemanden zu benennen, der sich ausschließlich mit dem Selektieren, Dosieren und Reduzieren von Nachrichten beschäftigt.
SZ: Wie luxuriös.
Knill: Rechnet sich aber, weil es Zeit spart. Wir haben gerade eine Firma beraten, die eine Viertelstelle für Informationsmanagement eingerichtet hat. Der neue Mitarbeiter hat das Informationssystem so strukturiert, dass jetzt alle Kollegen die Nachrichten, die für sie wirklich wichtig sind, selber einholen müssen. Dazu können sie sich an Stellen bedienen, die im Intranet oder am Schwarzen Brett eigens für ihre Bedürfnisse eingerichtet sind. So entsteht gezielte Information anstelle von überbordender Quantität, die auf Dauer ja sogar desinformiert, weil es für den Empfänger immer schwieriger wird, Zusammenhänge zu erkennen.
SZ: Dass Informationsmanagement betriebswirtschaftlich sinnvoll ist, leuchtet ein. Wie aber überzeugt man einen Mitarbeiter, der es womöglich genießt, sich hin und wieder zu verzetteln?
Knill: Ein guter Betrieb bringt seine Leute dazu, dass sie sich nicht langweilen wollen. Außerdem: Gute Information macht mehr Lust als schlechte.
Notiert von
marcus knill
um
00:49
DIe Aehs von Schneider-Ammann
Mit neuer Kraft gegen Fl...dard - tagesanzeiger.ch - Roland Binz
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marcus knill
um
00:48