Montag, 24. Juli 2017

Teilzeitarbeit kostet mehr

Teilzeitarbeit verschärft Lehrermangel

Bildergebnis für Teilzeitarbeit
(Quelle Tagi)
Zum Lehrermangel meinte  Bildungsforscher Wolter, dass die Absolventen der Pädagogischen Hochschulen zwar nicht ausreichten, um die Lehrer, die in Pension gehen, zu ersetzen. Momentan würden sich aber viele Quereinsteiger und Jugendliche für den Beruf interessieren.
Das grössere Problem sei jedoch die wachsende Teilzeitbeschäftigung, sagte Wolter. 

Wenn ein Lehrer nur 40 Prozent arbeiten wolle, würden 2,5 Personen gebraucht, um eine 100-Prozent-Stelle zu besetzen. Dies verschärfte den Mangel.

KOMMENTAR: Die Befürworter der Teilzeitarbeit sind sich zu wenig bewusst, dass dies dem Arbeitgeber viel mehr kostet.
Zudem wird ausgeblendet, dass sich Teilzeitarbeiter sich selbst bestrafen, weil sie später weniger Rente bekommen.
Teilzeit heisst somit: Mehrkosten ohne dass es mehr bringt.
Wer Teilzeit arbeitet, glaubt an mehr Lebensqualität. Wenn er aber Teilzeit arbeitet, muss er dafür für den Partner oder die Kinder zusätzlich arbeiten. Von Entlastung keine Spur.

Sonntag, 23. Juli 2017

Gestern Nacht konnten wir ein Spektakel am Himmel geniessen

In der Schweiz entluden sich 25000 Blitze

Bildergebnis für Spektakel am himmel Blitze

Rauchen ist die häufigste Todesursache

Dennoch gehen in der Schweiz die 
Zahl der Raucher nicht zurück

Hierzulande raucht es ziemlich heftig (Artikel enthält Audio) 

Die Fakten:
 - Sieben Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen des Tabakkonsums.
- In der Schweiz rauchen immer noch 25  von 100 Personen.
- Die Raucherzahlen gehen nicht zurück.
- Die Konzerne produzieren 40 Milliraden Zigaretten jährlich in der Schweiz.
- Das Parlament war stets raucherfreundlich. Es lehnte Werbeverbote ab.
- Die Sympathie für die Tabakbranche basiert auf den hohen Steuereinahmen. 
2015 nahm der Staat immerhin 2, 1 Milliarden ein.
Das Geld fliesst in AHV, IV, EQ und in die Ergänzungsleistungen.

Kommentar:
Es scheint, dass die Raucher eigentlich etwas Gutes tun und die Bundeskasse aufbessern.
Doch sollten auch die Kosten für die Raucheropfer mit den Einnahmen verglichen werden.
Dieser Vergleich wäre ernüchternd - aber aufschlussreich.
NACHTRAG 20 Min:


Samstag, 22. Juli 2017

Leuthard garantiert Marcon die Personenfreizügigkeit

«Wenn es Frankreich gut geht, geht es auch der Schweiz gut»: 

Die Bundespräsidentin trifft in Paris den neuen französischen Präsidenten.


«Wenn es Frankreich gut geht, geht es auch der Schweiz gut», sagte Leuthard nach dem rund 50-minütigen Treffen in einer kurzen gemeinsamen Stellungsnahme vor den Medien. Sie hob den «herzlichen Empfang» durch den neuen französischen Präsidenten hervor und deutete diesen als positives Signal für die Zusammenarbeit und die Zukunft der bilateralen Beziehungen.
Auch Macron begrüsste «die Qualität» der Beziehungen mit der Schweiz, aber auch Leuthards Bemühungen, diese noch zu verbessern. Obwohl das Verhältnis in der Vergangenheit nicht immer einfach gewesen sei, stehe es in seinen Augen heute auf einer soliden Basis, sagte Macron.

Bildergebnis für MAcron trifft Leuthard
Ich zitiere 20 Min:

Marcon unterstrich beim Treffen die Prinzipien der EU.
Leuthard antwortete,

dass sie die Personenfreizügigkeit der Schweiz garantiere.

"Wenn es Frankreich gut geht, geht es auch der Schweiz gut:" 

KOMMENTAR:
Wie kann die Bundespräsidentin Marcon die Personenfreizügigkeit garantieren, wenn in der Schweiz das Volk bei einer Abstimmung unter Umständen diese Peronenfreizügigkeit nicht mehr wünscht?
Sie hätte sagen können: "Ich gehe davon aus, dass die Schweizer Bevölkerung auch künftig die Personenfreizügkeit wünscht."


Freitag, 21. Juli 2017

BLOG persönlich.com


Marcus Knill

21.07.2017

Beim in Zürich verbotenen Plakat müssen wir aufpassen, dass wir nicht vorschnell zur Zensurschere greifen.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Wie fit sind Sie im Umgang mit digitalen Medien?

Ohne Regeln geht es nicht

Aus 20 Min:

Hand aufs Herz: Wie fit sind Sie rund um digitale Medien? Wissen Sie, was Ihre Kinder alles am Smartphone und Tablet machen? Hier ein paar konkrete Tipps, wie Sie mit Ihren Kindern Medien verantwortungsvoll nutzen können. 

Zusammengestellt von Michael In Albon, Jugendmedienschutzexperte von Swisscom:


1) Tasten Sie sich gemeinsam mit den Kindern ans Internet ran. Hier ein paar Hinweise zu sinnvollen Inhalten, die sich für jüngere Kinder eignen: ZDFtivi, Einstein, news4kids.de, neuneinhalb.wdr.de, wdrmaus.de, fragfinn.ch, helles-koepfchen.ch, wissen.de, lilibiggs.ch/wissen, grundschulwiki.zum.de


2) Schaffen Sie einen geschützten Einstieg zur Nutzung von neuen Medien, etwa durch einen Familienchat oder Fotobücher – hier kann getestet werden, ohne dass vertrauliche Daten gleich im Internet landen.


3) Legen Sie mit Ihrem Kind klare Regeln fürs Gamen fest, und bieten Sie Alternativen an – auch Grosse spielen gerne mal ein Brettspiel, oft mangelt es jedoch an der Lust der Eltern.


4) Verteilen Sie pro Woche Medienmurmeln an kleinere Kinder. Eine Murmel steht etwa für 10 Minuten iPad-Nutzung mit den Eltern.


5) Stellen Sie eine Medienbox auf. Während des Essens etwa kommen hier alle ausgeschalteten Devices hinein.


6) Sensibilisieren Sie Ihr Kind frühzeitig für Privatsphäre im Internet, indem Sie etwa einen lustigen Nickname suchen und zusammen ein Profilfoto machen, das ihr Kind nicht sofort eindeutig zu erkennen gibt. Kontaktlisten freigeben ist tabu. Gehen Sie jede genutzte App durch, und schalten Sie bewusst den Privatmodus ein, etwa bei Instagram «Beiträge sind privat».


7) Fake News: Welche News über Stars und Sternchen sind wohl erfunden? Machen Sie eine Fotosession, bei der Sie mal in gutem, mal in schlechtem Licht abgebildet sind, sprechen Sie dabei über verzerrte Darstellungen und bewusste Falschaussagen.


8) Offline-Modus: Vereinbaren Sie dedizierte Offline-Zeiten, und seien Sie selbst Vorbild. Legen Sie Ihr eigenes Smartphone zur Seite, und machen Sie Digital Detox. Nicht vergessen: An uns hängt nicht das Wohl der gesamten Welt. Wohl aber unser eigenes. 
Mehr über Medienkompetenz erfahren Sie hier.

KOMMENTAR:
In den Lehrerweiterbildungskursen habe ich während der letzten Jahre von Lehrkräften verschiedene Massnahmen kennen gelernt, die sich in der Praxis bewährt hatten, um den Konsum digitaler Medien zu reduzieren.

Beispielsweise:

- Im Schulhaus werden die Handys in einer individuellen Box deponiert.

- Vielerorts hat sich das Handyverbot während der Pausen bewährt.
Die Kinder reden dadurch viel merh miteinander, spielen und sind während des Unterrichts nachher auch viel konzentrierter.

- Ich bin überzeugt, dass Erwachsene sich der Vorbildfunktion viel bewusster sein müssten.

- Als Medienpädagoge hatte ich schon vor Jahren geraten, den Jugendliche aufzuzeigen, wie man mit den Medien umgeht.

Das war schon bei den alten VHS  Videos der Fall.

- Wir vergessen gerne, dass der Mensch bei jedem neuen Medium lernen musste, es situationsgerecht zu nutzen.

= Das SCHREIBEN wurde nach der Phase des Auswendiglernens kritisiert.
Es wurde damals behauptet, mit dem Schreiben werde die Gedächtnisleistung verringert.

Nach der Erfindung des Buchdrucker hiess es, BUECHER könnten die Kinder lesesüchtig machen und sie negativ beeinflussen (Ich verweise auf den Index bei der katholischen Kirche und die Zensur in Diktaturen oder die Bücherverbrennungen im Dritten Reich)

= Dem FILM wurde vorgeworfen, er beeinträchtige die Lesekompetenz

= Beim FERNSEHEN wurde befürchtet, es schade den Kindern

= Die VIDEOS: Sie würden die Gewalt fördern (Brutalovideos)

= Die I-PHONs würden die  Isolation fördern  und  persönliche Dialoge beeinträchtigen

Alle Bedenken hatten und haben sicherlich eine gewisse Berechtigung.
Aber die Menschen mussten stets lernen, mit den jeweiligen neuen Medien umzugehen und sie erkannten, wie sie diese sinnvoll  nutzen können.
Eine wichtige Erkenntnis: Die neuen Medien konnten die  alten Medien nicht völlig ersetzen. 
Jedes Medium hat bekanntlich Vor- und Nachteile.
Wir müssen deshalb immer wieder neu lernen, Medien situationsgerecht einzusetzen und entsprechend zu nutzen.
Zur Ausbildung gehört es aus meiner  Sicht zwingend, die  Medienkompetenz der Kinder zu fördern.


  

Zu viel Sport?

Vernünftig Sport treiben ist gesund.
Es gibt auch das "Zu viel des Guten"