Montag, 22. Mai 2017

Was hat wohl Trump an der Klagemauer gebetet?

Trumps Nahost-Reise

Gut denkbar:

"Bitte Jahwe - Beende die Hexenjagd 

gegen mich!"

Killerphrasen


Angriffe erfolgreich abwehren

Ob neu in der Firma oder nur der profilierungssüchtige Kollege. Angriffe, die nicht auf Argumente zielen, sondern auf Sie sollten Sie, nicht einfach hinnehmen. Es gibt Techniken, um ihr Gegenüber dezent in die Schranken zu weisen, wie beispielsweise die geschickten Rückfragen, welche deeskalieren. 
Ein Gesprächspartner, der Sie mit unfairen Angriffen und Attacken provoziert, möchte Sie aus der Ruhe bringen. Wenn Sie sich provozieren lassen und darauf eingehen, erreicht er sein Ziel. Bleiben Sie daher ruhig, zeigen Sie nicht, wie sehr Sie möglicherweise die Äußerung ärgert oder wütend macht. Wechseln Sie wieder zum Sachthema oder zählen Sie innerlich bis Hundert. Wenn es sein muss auf Zweihundert!
Unfaire Angriffe, Killerphrasen oder rhetorische Tiefschläge können demjenigen, der sie einsetzt, einen vermeintlichen momentanen Erfolg bringen. Der Gesprächspartner wurde möglicherweise für einige Zeit aus dem Konzept gebracht. Welchen Nutzen bringt das für Ihr Gespräch? Überhaupt keinen! Nur Nachteile!
Derartige Angriffe oder unfaire Argumentationen dienen weder einem guten Gesprächsverlauf noch der Sache. Dem anderen Menschen so richtig eins auszuwischen, mag das eine oder andere Mal zu einem inneren Machtgefühl und Triumph verhelfen, aber zum Erfolg führt es nicht. Verbunden mit Genugtuung deuten solche Verhaltensweisen jedoch auf niedere Beweggründe und ein schwaches Selbstwertgefühl des Angreifers hin. Wenn sich jemand nur gut fühlt, wenn er andere erniedrigt und ihnen eins auswischt, was muss das für ein Mensch sein!
Außerdem zeigt sich in einem derartigen Verhalten ein Mangel an Wertschätzung gegenüber dem Gesprächspartner. Unfaires Verhalten vergiftet das Gesprächsklima. Damit stehen das gegenseitige Vertrauen und die langfristige Geschäfts- oder Arbeitsbeziehung auf dem Spiel.
Was Sie bei unfairen Angriffen, Killerphrasen oder Argumentationen auf keinen Fall tun sollten:
Rechtfertigen oder verteidigen Sie sich nicht!
  • Schlagen Sie nicht zurück!
  • Geben Sie keine Erklärungen ab!
  • Nicht laut oder beleidigend werden!
  • Verfallen Sie nicht in Drohungen!
  • Zweifeln Sie die Kompetenz des anderen nicht an!
  • Treiben Sie niemanden in die Enge!
  • Erzeugen Sie keine Schuldgefühle!
  • Nichts abstreiten oder zustimmen!
Tipp: Lassen Sie Schlechtes an sich abprallen und nehmen Sie Gutes auf!

Sind die Angriffe auf Sie äußerst unhöflich, ja sogar dumm bis dreist, ist das kein Zeichen von Intelligenz Ihres Gesprächspartners. Achten Sie allerdings bitte darauf, dass Sie Ihren Gesprächspartner nicht in die Enge treiben, ein Getriebener schlägt möglicherweise aus Verzweiflung mit unfairen Angriffen um sich. Wenn Sie in einem Gespräch unfairen Angriffen ausgesetzt sind und auf diese eingehen möchten, ist es ratsam, emotional intelligent und deeskalierend zu kontern. Die beste Möglichkeit ist nach wie vor: Ignorieren Sie den Angriff und lassen Sie diesen ins Leere laufen. Wenn Sie möchten, können Sie Ihre emotionale Betroffenheit formulieren – mit der Ich-Botschaft.

Stellen Sie Ihren Gesprächspartner nicht bloß! Wenn er sein Gesicht verliert, verlieren Sie das Gespräch. Bevor Sie zurückschlagen und die Situation eskalieren könnte, bleiben Sie einfach ruhig und sagen Sie nichts! Danach reden Sie überlegt und sachlich weiter. Um gegebenenfalls Ihre eigene Betroffenheit nach einem Angriff auszudrücken, können Sie durchaus Ihre Emotionen in einer Aussage - einer Ich-Botschaft - formulieren. Das hat zusätzlich die Wirkung, dass Sie keine Emotionen unterdrücken, die sich, je mehr Sie diese verstecken wollen, durch eine laute Stimme, einen roten Kopf oder durch Magenschmerzen melden.

Sie können das beispielsweise so formulieren:

„Ihre Äußerung trifft mich und ärgert mich. Sie können das sicher verstehen. Lassen Sie uns bitte wieder inhaltlich diskutieren/reden.“


Diese Vorgehensweise ist empfehlenswert, wenn Ihr Ärger wirklich sichtbar oder hörbar wird. Andernfalls gilt nach wie vor: Lieber nichts sagen und kein Öl ins Feuer gießen! Nicht provozieren lassen! Ruhig bleiben. Lassen Sie die Angriffe verhungern. Wenn Sie mit Gegenargumenten oder Gegenangriffen reagieren, geben Sie dem Geschehen Nahrung und der Konflikt wird wachsen.

Beispiele (Siehe rhetorik.ch):

Killerphrasen oder unfaire Angriffe Mögliche Antworten darauf
„Das haben wir noch nie gemacht.“
„Das haben wir schon immer so gemacht.“
„Was spricht dagegen, etwas Neues auszuprobieren?“
„Wofür ist es Ihnen wichtig, die bisherige Vorgehensweise beizubehalten?“
„Das sehen Sie völlig falsch!“ „Was genau sehen wir/sehe ich Ihrer Meinung nach falsch?“
„Wir haben jetzt keine Zeit für solche Kleinigkeiten.“ „Wann können wir uns gemeinsam Zeit nehmen, um diese wichtige Frage zu klären?“
„Ständig machen Sie dies oder das.“
„Was genau meinen Sie, was ich tue?“
„Sie verstehen überhaupt nichts.“ „Davon haben Sie keine Ahnung.“ „Was genau meinen Sie, das ich nicht verstehe?“
Passend auf unterschiedliche Angriffe ist:
„Was möchten Sie damit sagen?“
„Wie meinen Sie das genau?“
„Auf was beziehen Sie sich?“
„Wie/wo zeigt sich das konkret?“
„Es tut mir leid, dass Sie das so sehen.“
LINKS:
Killerphrasen sind Sätze der Abwehr, der Ablehung oder der Herabsetzung, die keinen konstruktiven Beitrag leisten. Killerphrasen zielen oft auf die Person und ...
www.rhetorik.ch/Killer/Killer.html


Killerphrasen.
www.rhetorik.ch/Killer/Top10.html

Sonntag, 21. Mai 2017

Doris Leuthard überzeugte

Kommentar:
Nun muss der Tatbeweis folgen.
Es wurde versprochen, die Wende koste pro Haushalt nur 40 Fr.
Die Kritiker werden die Befürworter beim Wort nehmen.

LINK:
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
4. Apr. 2017 ... Doris Leuthard und die Medien. Bundespräsidentin Doris Leuthard besitzt unbestritten hervorragende medienrhetorische Fähigkeiten.
rhetorik.ch/Aktuell/17/04_19/04_17.pdf
 

Steter Tropfen höhlt den Stein

Trumps Fehlleistungen und die Medien

Bildergebnis für trumps fehlleistungen

Ich vertrete noch heute die Meinung, dass Trump nicht aus dem Amt gekippt werden kann.
Alle Trump Gegner haben ihn schon seit der Wahl als unfähig schlechtgeschrieben.
Nachdem aber Trump laufend Patzer produziert, könnte der Druck der Oeffentlichkeit doch noch
zu stark werden. Dabei spielen die Medien ein grosse Rolle.
In den USA hat zwar Trump immer noch viel mehr Anhänger, als es die Medien in Europa wahr haben wollen.
Wenn es aber Trump nicht gelingt, die Pannenserie zu stoppen, könnte es  in den USA doch noch zum Stimmungswechsel kommen.
Bekanntlich sind es am Schluss nur wenige Tropfen , die ein Fass zum Ueberlaufen bringen.


   
Aus NZZ:
Das US-Justizministerium ernennt einen Sonderermittler für die Russland-Ermittlungen. Der ehemalige FBI-Chef Robert Mueller soll die Einflussnahme Russlands auf die amerikanische Präsidentschaftswahl untersuchen und hat dabei einige Freiheiten. Er kann aber von Trump entlassen werden. Ausserdem will sich ein Ausschuss des US-Repräsentantenhauses mit der Entlassung von James Comey beschäftigen. 

Ich zitiere BILD: 




  • Börsen-Beben nach FBI-Debakel Kann man Donald Trump für verrückt erklären lassen? Kann man Donald Trump für verrückt erklären lassen?

Umstrittener Umgang mit Journalisten

Marcon wählt seine Journalisten aus

Das hatte wohl niemand erwartet, dass der neue Präsident in Frankreich sich gegen die Medien abschottet.
Das lässt vermuten, dass er unangenehme Journalisten ausschliessen will und nur jene handverlesenen Medienvertreter will, die wohlwollend über ihn schreiben.
Das ist erstaunlich. Die Medienvertreter reagieren sauer.
Wenn Macron die Medien an die kurze Leine nimmt, verkommt diese Massnahme zum Bumerang. Medien sind nämlich für jeden Politiker wichtige Partner.

Ich zitiere SPIEGEL-online:

Frankreich;

Macron schottet sich von Journalisten ab

Zum Élysée-Palast haben Journalisten keinen freien Zugang mehr, auf Reisen dürfen nur handverlesene Reporter mit: Emmanuel Macron gerät für seinen Umgang mit der Presse in die Kritik.
Emmanuel Macron

Emmanuel Macron
Öffentlich ausgetragene Streitereien, brisante Informationen aus dem Élysée-Palast, die an die Presse durchgestochen werden - damit soll nach dem Willen von Emmanuel Macron nun Schluss sein. Medienberichten zufolge ermahnte Frankreichs neuer Präsident die Mitglieder seines Kabinetts zu "Vertraulichkeit, Disziplin, Solidarität und Verantwortungsbewusstsein". Sie sollten nicht in jedes Mikrofon sprechen, das ihnen hingehalten werde.


Doch damit nicht genug. Macron greift zu härteren Mitteln. Die richten sich aber nicht gegen seine eigenen Leute - sondern gegen die Medien. Künftig dürfen Journalisten nicht mehr in den Innenhof des Élysée-Palasts, um von dort die Kabinettssitzungen zu verfolgen. Bisher war ihnen das erlaubt, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".
Regierungssprecher Christophe Castaner sprach von einem neuen Umgang mit der Presse. Was das heißt, konnte man unter anderem bei den Aufnahmen der traditionellen Kabinettsfotos mit allen Ministern sehen. TV-Kameras waren nicht zugelassen, nur ein Regierungsfotograf durfte das Mannschaftsbild festhalten.
Dazu kommt: Macron will sich auf Reisen offenbar nur von selbst ausgewählten Journalisten begleiten lassen. Verschiedene Medien berichten, die Regierung habe versucht, entsprechende Vorschriften zu machen. Bislang konnten die Redaktionen entscheiden, wen sie mit auf Reisen schicken.

Diese Verschärfung kommt nicht gut an

Medienvertreter reagierten wütend auf die verschärften Regeln und sehen darin einen Angriff auf die Pressefreiheit. Über 20 Medienhäuser brachten ihre Empörung in einem offenen Brief an Macron zum Ausdruck. Der neue Staatschef hatte sich in der Vergangenheit darüber beklagt, von den Medien schlecht behandelt zu werden.

Samstag, 20. Mai 2017

Jubiläum von Tele Blocher

Es war als kurzfristiges Experiment vorgesehen 
wurde angefochten und überlebte

Jubiläum für «Teleblocher»  

 

Das Wort zum Freitag


Wenn Blocher spricht, hört die Schweiz zu. Trotzdem betreibt der SVP-Stratege seine eigene Sendung – inzwischen schon 500 Folgen lang. Wir waren dabei. (Quelle SRF)
  • Seit bald zehn Jahren hat Christoph Blocher sein Sprachrohr «Teleblocher».
  • Jede Woche lässt er sich für die Internet-Sendung vom Journalisten Matthias Ackeret interviewen.
  • In diesen Tagen steht bereits die 500. Folge von «Teleblocher» auf dem Programm. Ein Augenschein.
Die Stadt Zürich erwacht gerade erst – aber Matthias Ackeret trägt bereits Jackett und Krawatte, als er Punkt 6:30 Uhr aus der Haustüre kommt. Los geht's mit dem Auto Richtung Herrliberg. Um 7 Uhr wird der Journalist in Blochers Villa zur Aufzeichnung erwartet – das sei seit zehn Jahren ein festes Ritual am frühen Freitagmorgen.
Ackeret und Blocher während der Sendung. Bild in Lightbox öffnen.
Bildlegende: Eingespieltes Team: Ackeret stellt die Fragen, Blocher antwortet – und lässt ab und an eine Bombe platzen. SRF
Die Leute meinten immer, schildert Ackeret, der frühe Termin sei von Blocher angesetzt worden. Das stimme aber nicht: «Ich bin etwas stolz, sagen zu können: Es ist wegen mir. Ich schaue, dass ich um 9 Uhr wieder im Geschäft in Zürich bin.» Das habe bisher immer geklappt, nur einmal habe es einen Termin gegeben, den Blocher wohl falsch eingetragen habe: «Aber auf 500 Sendungen ist das wirklich nichts.»

Blocher ungefiltert

500 Sendungen – das sind mittlerweile über 180 Stunden «Teleblocher». Dabei war die Sendung ursprünglich gar nicht als langfristiges Projekt geplant, sondern nur für ein Jahr. Norbert Neininger, der mittlerweile verstorbene Verleger der Schaffhauser Nachrichten, hat das Format im Herbst 2007 fürs Schaffhauser Fernsehen kreiert. Es strahlt die Sendung auch heute noch aus und finanziert sie.

Die aktuelle Teleblocher-Episode

Ackeret wurde als Moderator angefragt, weil er kurz zuvor ein Buch über Christoph Blochers Führungsgrundsätze geschrieben hatte: «Das Blocher-Prinzip». Und Teleblocher ist tatsächlich so etwas wie die TV-Version des «Blocher-Prinzips». Denn im Prinzip hat Blocher in dieser Sendung freie Bahn: Er kann reden, ohne hartnäckige Nachfragen; der Moderator ist ein freundlicher Stichwortgeber.
Ackeret stört diese Umschreibung nicht:
«  Man kann so eine Sendung nicht über zehn Jahre im Stil von Roger Schawinski machen. »
Matthias Ackeret
Journalist

Kontrastprogramm: Blocher bei Schawinski

30 min, aus Schawinski vom 19.12.2016
Er müsse Blocher in seiner Politik nicht belehren, sagt Ackeret, das wäre «anmassend»: «Mein Ziel muss sein, ihm durch meine Fragen die pointiertesten Aussagen zu entlocken, die andere Medien nicht bekommen.» Am Ende sei es, so der Journalist, auch eine Art Pressekonferenz.
In diesem Sinne sei Teleblocher mit dem Twitter-Kanal von US-Präsident Donald Trump vergleichbar. Die Idee, das Konzept sei im Prinzip identisch:
«  Du verfügst als Präsident, Bundesrat oder Oppositionsführer über einen alternativen Kanal, über den du deine Meinung einspeisen kannst – und überlistest damit die ‹etablierten Medien›. »
Matthias Ackeret
Journalist

Privataudienz fürs Volk

Punkt 7 Uhr kommen wir bei der Villa Blocher an. Wir klingeln, das Eingangstor öffnet sich. Der Hausherr steht im Anzug bereit. Christoph Blocher ist schon lange wach: «Ich bin um 4 Uhr aufgestanden. Ich arbeite meistens vor der Sendung noch, also beschäftigt es mich nicht gross, ob wir um 6, 7 oder 8 Uhr anfangen.»

 
Bildlegende: Bevor die etablierten Medien überlistet werden, geht es in die Maske – in den eigenen vier Wänden. Christoph Brunner
 
Im hellen Wohnzimmer mit Blick auf den morgendlichen Zürichsee hängen Gemälde von Anker und Hodler. Hier werden die meisten «TeleBlocher»-Sendungen aufgenommen. Während der Kameramann die Technik installiert, besprechen Blocher und Ackeret bei einem Espresso die anstehende Sendung.
Er rede Ackeret bei der Themenwahl nicht drein, sagt der SVP-Stratege: «Ich gebe das nicht vor, das macht er.» Ganz so naiv geht Blocher dann aber doch nicht in seine eigene TV-Sendung. Auf Nachfrage räumt der alt Bundesrat ein: Wolle er ein bestimmtes Thema ansprechen, dann mache er das auch.
Natürlich gebe er sich Mühe, gewisse Dinge unterzubringen, etwa warum man bei einer Vorlage so und nicht anders abstimmen solle. Und dass ein Politiker so lange in einer Sendung sprechen könne, sei natürlich ungewöhnlich:
«  Es ist wahrscheinlich die grösste Medienkonferenz der Woche. »
Christoph Blocher
alt Bundesrat und SVP-Stratege
Blocher redet viel bei der nach ihm benannten Sendung: Er kritisiert die Entscheide des Parlaments, tadelt Bundesräte oder auch Parteikollegen, die nicht in seinem Sinn agieren – und lässt manchmal auch eine kleine Bombe platzen, wie 2014 seinen Rücktritt aus dem Nationalrat:
«  Ich verplempere meine Zeit in diesem Parlament. »
Christoph Blocher
kündigt seinen Rücktritt aus dem Nationalrat an

Für einmal besinnlich

In dieser Sendung spricht Blocher über den 100. Geburtstag der Zürcher SVP – die Episode dürfte nicht als die brisanteste in die «Teleblocher»-Geschichte eingehen. Aber, sagt Blocher beim Aufräumen, ans Aufhören denke er nicht: «Die Sendung gehört dem Schaffhauser Fernseher, sie müssen bestimmen: Jetzt ist er zu alt, jetzt weiss er nicht mehr, was er ‹schnurred›.»
Offenbar gibt es auch nach fast zehn Jahren immer noch ein Publikum, das zuschaut, wie der bekannteste und umstrittenste Politiker der Schweiz 20 Minuten lang «schnurred» – ungefiltert, ungeschnitten, ohne Widerspruch. Die neueste «Teleblocher»-Episode in den ersten drei Tagen rund 5000 Mal angeklickt worden.

Freitag, 19. Mai 2017

Von der Leyen versucht sich reinzuwaschen

Ursula von der Leyen auf dem Weg in die Sitzung des Verteidigungsausschusses.
Ursula von der Leyen auf dem Weg in die Sitzung des 
Verteidigungsausschusses.(Quelle n-tv)

Rechtsextremismus in der Truppe

"Kritische Fragen lächelt von der Leyen weg"


Ursula von der Leyen stellt sich dem Verteidigungsausschuss. Die Mitglieder haben etliche Fragen zu Wehrmachtsandenken in Kasernen und rechtsextremen Zellen in der Truppe. Die Antworten fallen ihnen zu mager aus.

Kommentar: Einmal mehr versucht sich die Verteidigungsministerin sich selbst zu verteidigen.
Das "Sich rein waschen" versteht sie wie immer.
Die Anworten sind und bleiben aber vage.
Wie die Namen der 20 Kasernen umbenennt werden  sollen
(Sie tragen die Namen von NS Kriegshelden) bleibt unklar.
Von der Leyen versteht es, schön zu reden ohne etwas zu sagen:
"Ich glaube, das kann eine sehr konstruktive, sehr positve Debatte werden."
Wie haben einmal mehr eine mediengerechte Show  erlebt.
Es fehlt bei von der Leyen der Wille tatsächlich etwas zu ändern.
Bevor sich die Ministerin lächelnd verabschiedet, sagt sie freundlich:
"Alrighty, danke!"
Ob die Teflonpolitikerin noch lange ihre Probleme stets so locker einfach weglächeln kann? Bisher stand sie stets unter dem Schutz von Angela Merkel. So lange Ursula von der Leyen von ihrer "Freundin" unterstützt wird, kann sie weiterhin auch bei peinlichen Krisensituationen  selbstsicher und lächelnd auftreten.