Sonntag, 9. April 2017

Jürg Jegge gesteht die sexuallen Uebergriffe

DAS INTERVIEW:
"Dummheit ist nicht lernbar, die ist gegeben, so wie die Uneinsichtbarkeit."

BLICK: Ihr ehemaliger Schüler Markus Zangger beschreibt in einem Buch, wie er von Ihnen jahrelang sexuell missbraucht wurde. Stimmt es, was im Buch steht?
Jürg Jegge:
Ich muss es vielleicht so sagen, ich habe mich als Lehrer wahnsinnig für meine Schülerinnen und Schüler eingesetzt. Das ging so weit, dass die Schüler bei mir zu jeder Tag- und Nachzeit reinlaufen konnten.
Stimmt es, was im Buch steht?Zwei Sachen waren mir damals wichtig. Das eine war die seelische Stärkung der Kinder, das andere war möglichst viel Anregung. Im Rahmen dieser seelischen Stärkung war das dazumal in diesem grün-linken Kuchen und in der Zeit der sexuellen Befreiung wirklich fast Allgemeingut.
Sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern waren auch damals kein Allgemeingut.Allgemeingut ist vielleicht übertrieben, aber es wurde schwerstens diskutiert, es gab Tagungen und Bücher dazu. Mir ging es nicht nur um die sexuelle Befreiung, sondern ich habe mich generell für ein anderes Körpergefühl eingesetzt.
Kam es zu sexuellen Kontakten?Ja, es kam zu sexuellen Kontakten. Ich habe das damals als spielerisch angeschaut. Wir haben viel gelacht.

Jürg Jegge im Gespräch mit BLICK.
Jürg Jegge im Gespräch mit BLICK. Sabine Wunderlin
Die geschilderten Vorfälle stimmen.Viele Details habe ich ganz anders in Erinnerung. Andere habe ich gar nicht mehr in Erinnerung. Das Buch ist die Erinnerung von Markus Zangger.
Wieviele Opfer gibt es?Es sind ein paar. Was ich nicht will, ist, dass man jetzt damit beginnt, die Beteiligten auszugraben.
Wieviele sind es?Es sind auf jeden Fall unter zehn.
Waren alle in der gleichen Klasse wie Markus Zangger?Ja. Mit einer Ausnahme.
Warum haben Sie sexuell mit Ihren Schülern verkehrt?Ich war der Meinung, dass das möglicherweise etwas bringt. Nicht allen Schülern, aber gewissen.
Sie sagen damit also: Sie haben das zum Wohl der Buben gemacht?Ganz stimmt das nicht. Jeder Mensch, der mit einem anderen Menschen zärtlich ist, befriedigt dabei auch eigene Bedürfnisse. Wichtig ist nur, dass der andere mehr davon hat, als man selber. So sah ich das damals.
Wie kamen Sie auf die Idee, dass Ihre Schüler das wollten?Wir haben darüber sehr offen gesprochen. Sachen, die jemand nicht wollte, passierten auch nicht. Was ich damals nicht sah: Die Spiesse waren nicht gleich lang. Ich war schon damals die gewichtigere Person.
Ihre Opfer waren Sonderschüler - die Schwächsten also.Nein, ich habe mich ein Leben lang für die Schwächsten eingesetzt. Es ging immer darum, dass sie mehr Selbstvertrauen bekommen. Sie konnten sich immer wehren, wenn ihnen zum Beispiel das Rechnen stinkte. Wir haben gesagt, es waren unter zehn Opfer: Das waren alles schwachbegabte Schüler und jeder von denen hat eine dreijährige Berufslehre gemacht. Das muss man auch mal sagen.
Sie konnten sich gegen das Rechnen aber nicht gegen die sexuellen Kontakte mit Ihnen wehren.Das ist der Punkt, den man heute anders sieht.
Sie haben Pädagogik-Bestseller geschrieben. Wenn Sie es damals richtig fanden, warum haben Sie darüber kein Buch geschrieben?Es war damals weniger tabuisiert, aber schon tabuisiert. Ich habe mir überlegt, dass ich so viel schreiben müsste, um das alles zu erklären. Ich habe das immer als Randgeschichte angeschaut.
Für Ihr Opfer Markus Zangger ist der Missbrauch keine Randgeschichte.Im Buch bin ich der grösste Unmensch. Da steht, wie ich Markus plage und quäle, eben so Zeugs. Es ist einfach aus seiner Perspektive geschrieben.
Was ist Ihre Perspektive?Eine andere dazumal.
Und Ihre heutige Perspektive?Heute würde ich sagen, es war ein grosser Fehler, dass ich das nicht realisiert habe. Ich ging mit bester Absicht vor.
Sie sagen nicht: Es ist falsch, was ich gemacht habe.Aus heutiger Sicht schon. Das ist ein gesellschaftliches Problem. Heute ist das dermassen Pfui, würde man heute so etwas machen und wäre es mit noch so guten Absichten, brächte man einen jungen Menschen in furchtbare Zwiespälte.
Sie haben vor 30 Jahren die Stiftung Märtplatz gegründet. Kam es dort zu Übergriffen?In der Anfangsphase des Märtplatz waren dort nicht nur Jugendliche. Sondern auch Leute, die generell Mühe hatten, einen Beruf zu finden. Einer war mein Freund. Er war zehn Jahre älter als sein Lehrmeister. Mit dem hatte ich eine Beziehung.
Vorfälle mit Minderjährigen gab es nicht?Nein.
Haben Sie heute Kontakt zu den jungen Leuten der Stiftung Märtplatz?Nein, nur noch zu einzelnen Lehrmeistern.
Dem «BLICK» hat ein zweites Opfer seine Geschichte erzählt.Das war ein Lehrmeister vom Märtplatz. Das war jemand, der mir gefiel, und ich habe ihm Avancen gemacht. Fertig. Das war ein erwachsener Mensch.
Haben Sie diese Woche Kontakt mit den anderen Opfer gesucht?Nein, weil ich weiss, dass der Markus ziemlich weibelt und versucht, die auf seine Seite zu ziehen. Es geht ja jetzt auch darum, nicht noch mehr Schaden anzurichten.
Haben Sie heute grundsätzlich noch Kontakt zu Opfern?Ja, zu gewissen sind recht gute Freundschaften entstanden.
Sie trinken Kaffee zusammen.Ja klar. Natürlich nicht mit allen.
Die sexuellen Kontakte aber haben aufgehört. Warum?Einer nach dem anderen hat gesagt: Vergessen wir das. Ich habe gesagt: Das ist in Ordnung, lassen wir das. Ich bin denen nicht nachgelaufen und habe gesagt: Komm ins Bettli.
Fürchteten Sie, dass es herauskommt?Nicht wirklich. Das einzige, was ich mir überlegte, war, dass die Stiftung Märtplatz da hineingezogen werden könnte. Weil das schadet denen, die heute dort arbeiten.
Sie lebten in Angst.Mir ist so viel passiert in meinem Leben. Oft ist es gar nicht so schlimm, wie man sich das vorgestellt hat, wenn man mittendrin ist. Dann merkt man, dass man es schon aushält.
Bereuen Sie, was Sie getan haben?Ich muss so sagen: Wenn das Leuten geschadet hat, dann bereue ich das.
Sie gingen seit dem Dienstag nicht mehr ins Dorfcafé.Ich hatte viel zu tun.
Schämen Sie sich?Wissen Sie, ich war jahrelang der schlechteste Lehrer von Embrach. Ich bin mir das gewohnt. Wobei diese Vorwürfe sind natürlich happiger, als ein schlechter Lehrer zu sein.
Wie war die Reaktion der Leute aus Ihrem Umfeld?Ich habe von vielen ehemaligen Schülern sehr viele Unterstützungsmails bekommen, auch Kondolenzmails. Sie schreiben: Es tut mir leid, wie du da in den Medien herumgezogen wirst.
Möchten Sie mit Markus Zangger reden?Wir hatten in meinen Augen eine gute Zeit miteinander. Wenn er mit mir darüber sprechen will, bin ich sehr gern dazu bereit.

BEDENKLICH, dass Jürg Jegge sich von der 68 er Euphorie noch nicht gelöst hat.
Jürg Jegge zeigt sich uneinsichtig:
  • Er sei damals der Überzeugung gewesen, dass man den Unterschied zwischen Lehrer und Schüler möglichst klein halten sollte.
  • Er habe nie Gewalt angewandt, deshalb sei es in seinen Augen auch kein Missbrauch.

Er bereut seine"Therapien" nicht. Er sagt im Interview nur, er würde es heute nicht mehr machen.

Ich zitiere:

Hatten Sie damals das Gefühl, Ihre «Therapien», die sexuelle Kontakte mit Minderjährigen beinhalteten, seien ein revolutionärer Akt?

Das kann man so sagen. Es ging um die Selbstbefreiung, darum, dass sexuelle Befreiung zu einer Gesamtbefreiung beitragen kann. Das wurde alles so diskutiert und teilweise auch so gemacht. In den deutschen Kinderläden kam der Samichlaus und hat die Kinder füdliblutt ausgezogen. Alles so Zeug. Das zeigt auch die Diskussion um die Grüne Partei in Deutschland und ihre Beziehung zur Pädosexualität in den Siebzigerjahren.

Haben Sie sich mit anderen Pädagogen über die sexuellen Kontakte mit Kindern ausgetauscht?

Ja. Nicht sehr häufig, aber es kam vor. Wir waren der Meinung, dass man Kinder gleich behandeln soll wie Erwachsene. Und zwar auf der ganzen Linie.

Mit wem haben Sie sich ausgetauscht?
Gleichgesinnten, ich will keine Namen nennen. Wir waren nicht organisiert. Das geschah zum Beispiel im Rahmen einer Supervision. Natürlich hat man dafür gesorgt, dass das nicht überall rumerzählt wurde. In der Wissenschaft wurde die Thematik aber öffentlich diskutiert. Es gab sogar Tagungen. Da war aber nur ein sehr kleiner Teil der Forschenden involviert.

Wissen Sie konkret von anderen Pädagogen, die mit Schülern sexuell verkehrten?

Ja, ich weiss, dass das auch andernorts stattfand.

Bereuen Sie heute Ihre Taten?

Aus heutiger Sicht würde ich so etwas nicht mehr machen. Hauptsächlich deshalb, weil es zwischen Lehrer und Schüler eben ein Ungleichgewicht gibt. Und weil die allgemeine Diskussion heute eine andere ist.

Samstag, 8. April 2017

Singen will die Schweizer Tuner nicht haben

Dutzende Tuner aus der Schweiz fahren regelmässig nach Singen (D). Jetzt hat die Stadt das Tuner-Treffen über Ostern verboten – zum Ärger der Szene.

Aus 20 Min







Schweizer liefern sich in Deutschland immer wieder illegale Rennen.
Denn auf deutschen Autobahnen gibt es keine Geschwindigkeitsbeschränkung.

Trump rechtfertigt den militärischen Schlag

Trump als "GOTTESkrieger"



Der US-Präsident rechtfertigt in seiner Rede den militärischen Schlag gegen Syrien.
Nachdem Donald Trump zuerst den schrecklichen Chemiewaffeneinsatz schildert, macht er  Assad
für den brutalen Einsatz mit Nervengas verantwortlich. "Kein Kind GOTTES sollte so einen
Horror erleben".
Trump rechtfertigt  in der Rede seinen militärischen Schlag gegen den Luftwaffenstützkpunkt in Syrien mit folgenden Argumenten:
1. Der Angriff basiert auf dem grundlegenden nationalen Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten, die Verbreitung von Chemiewaffen zu verhindern.
2. Es besteht kein Zweifel, dass  Syrien die verbotenen Chemiewaffen eingesetzt hat.
3. Syrien hat die Chemiewaffenkonventieln und die Forderung des UN Sicherheitsrates bewusst ignoriert.
4. Die jahrelangen Versuche, Assads Verhalten zu ändern, sind gescheitert.
5. Die Region wurde immer instabiler, was eine Bedrohung der Allierten bedeutet.

Im Schlussappell erwähnt Trump zwei Mal GOTT. Zitat:

"Wir bitten um GOTTES Weisheit, während wir vor der Herausforderung unserer sehr aufgewühlten Welt stehen. Wir BETEN für das Leben der Verwundeten und für die Seelen der Verstorbenen. und wir hoffen, dass, solange Amerika für Gerechtigkeit steht, sich am Ende Frieden und Harmonie duchsetzen werden. Gute Nacht und GOTT segne Amerika und die ganze Welt. Danke."

KOMMENTAR: Vor - während - und nach der Wahl wurde ersichtlich: Trump ist unberechenbar. Das kann gefählich werden, bei einem Politiker mit so viel Kompetenzen.
Der amerikanische Präsident könnte nämlich weiterhin international militärisch intervenieren.
Der heilige Krieg im Islam stösst zwar im Abendland auf breite Ablehnung.
Wenn nun Trump im Namen der Gerechtigkeit  militärische Aktionen befiehlt, wird die Diskussion über den sinnvollen Einsatz von Waffen, über legale Militärschläge, über Waffeneinsätze für die Freiheit oder Strafaktionen sich neu entfachen. Gibt es einen gerechten Krieg?
Es ist erstaunlich, dass Trumps überraschender Schlag gegen Assad nachträglich von verschiedensten Seiten akzeptiert wird.

Fazit: Der militärische Schlag macht uns bewusst, dass Trump nicht nur drohen kann. Die Oeffentlichkeit hat erkannt, dass der US - Präsident gewillt ist, Fakten zu schaffen. Trump muss ernst genommen werden.
 

Freitag, 7. April 2017

Trump als Gotteskrieger

Blog

07.04.2017 - Marcus Knill

Donald Trump als «Gotteskrieger»

Der US-Präsident rechtfertigt in seiner Rede den militärischen Schlag gegen Syrien.

Jürg Jegges dunkle Seite

Ein Schüler klagt an: 




Der Schweizer Vorzeige-Pädagoge Jürg Jegge soll einen anvertrauten Schüler 13 Jahre lang missbraucht haben.





 

 

 

 

 

Jäggis Erstlingswerk "Dummheit ist lernbar“ gilt als Standardwerk für die Pädagogik ohne Zwänge. Wer kennt es nicht?
Nachdem der Journalist Hugo Stamm das neue Buch mit dem Titel „Jürg Jegges dunkle Seite“ an einer Medienkonferenz vorgestellt hatte, horchte die Medienwelt auf.
Markus Zangger erhebt darin schwere Vorwürfe gegen den Pädagogen Jürg Jegge, der das Charisma eines neuen Pestalozzis hatte.
Zangger schildert, wie er vom bekannten Sonderschullehrer über Jahre massiv missbraucht worden ist, nachdem ihn dieser psychologisch abklärte und zum Sonderschüler degradiert hatte.
Zangger wurde in Jegges alternative Sonderschule in einem Bauernhof ausserhalb Embrach versetzt.
Juristen störte es, dass Jegge mit der Veröffentlichung des Buches an den Pranger gestellt worden ist. Bis ein Sachverhalt erhärtet ist, gelte für alle die Unschuldsvermutung.
Nach der Publikation der Vorwürfe meldete sich nun aber auch noch ein zweites Opfer. Weil Jegge sich bis anhin in Schweigen hüllte, glauben viele Leser die Geschichte. Zumal wir wissen, dass
gewisse Kinderfreunde für eine "Pädagogik ohne Zwänge"  in der sexuellen Befreiung nichts Anrüchiges gesehen hatten.
Dass die Oeffentlichkeit den Vorwürfen vorschnell Glauben schenkt, ist auch den Pädagogen der Odenwaldschule zu verdanken, die ein ungezwungenes Verhältnis mit der Sexualität mit Jugendlichen hatten.
Der bekannte grüne Politiker Daniel Cohn-Bendit strauchelte bekanntlich an seiner fragwürdigen Haltung, die er auch noch schrifltich geäussert hatte.

LINK:


Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
6. Juni 2013 ... Daniel Cohn-Bendit schlägt momentan seine wichtigste Schlacht: ... Auslöser sind Cohn-Bendits erotische Erfahrungen in einem Kinderladen,.
www.rhetorik.ch/Aktuell/13/05_28/06_13.pdf


FAZIT: Es bleibt zu hoffen, dass die Vorwürfe rasch geklärt werden, selbst wenn die Taten verjährt wären.
Jürg Jegge dürfte nicht länger schweigen. Entweder erfahren wir ein Eingeständis oder er versichert der Oeffentlichkeit,  dass er unschuldig ist und alle Vorwürfe völlig aus der Luft gegriffen sind.

  • Jürg Jegges Stiftung ist schockiert über die Missbrauchsvorwürfe (Artikel enthält Audio)

    Jürg Jegges Stiftung ist schockiert über die Missbrauchsvorwürfe

    Pädagoge Jürg Jegge wird sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen. Die von ihm gegründete Stiftung ist bestürzt.

    1. NACHTRAG (Blick-online):
    Jegge, der als Autor des Bestsellers «Dummheit ist lernbar» bekannt wurde, erklärt sein Schweigen: «Ich habe das Buch von Herrn Zangger noch nicht fertig gelesen. Es war sehr viel die letzten zwei Tage. Ich brauche Zeit, um auf den Boden zu kommen.» Die erhobenen Vorwürfe werde er prüfen. Er hat sich einen Anwalt genommen und will in den nächsten Tagen Stellung nehmen.

    Nach der Publikation meldete sich ein zweites Opfer


    Nach der Publikation des Buches meldete sich Matthias Dobler* (51) beim BLICK. Auch er soll während sechs Jahren vom Star-Pädagogen missbraucht worden sein.

    2. NACHTRAG: Jürg Jegge bricht endlich sein Schweigen und gesteht die Uebergriffe. Juristisch haben seine Taten  keine Folgen mehr. Die Uebergriffe sind verjährt.
    Das Eingestehen der Taten ist zwar richtig, aber
     folgende Aussagen Jegges sind bedenklich: Er habe alles in anderer Erinnerung, findet der Täter.
    Er sei überzeugt gewesen, dass. wenn der Körper befreit werde, auch der ganze Mensch befreit würde.
    Jegge zeigt sich uneinsichtig. Er sieht seine Taten als nichts Verwerfliches. Er habe die Handlungen als Therapie gewertet.
    Der  bekannte Reformpädagoge verlangte, dass die Kinder schweigen, weil die Handlungen damals  (sprich Therapie) von der Oeffentlichkeit nicht verstanden worden sei und bestraft worden wären. 
    Wie in der Odenwaldschule, scheiterte Jegge - so wie Daniel Cohn-Bendit - an der fragwürdigen Ideologie der Reformpädagogik. Die sexuelle Befreiung war für Jegge ein Bestandteil dieser Pädagogik.





 






Donnerstag, 6. April 2017

Für viele Leser ein Skandal- für die Polizei normal

Radarfalle im geparkten Smart

 

Passanten trauten ihren Augen nicht, als sie auf einem Parkplatz am Strassenrand die Innenausstattung eines Smarts entdeckten: In dem kleinen Auto waren zwei Blitzer versteckt.

Die Meinung der Leser dominiert: Diese hinterhältige Radarfalle sei ein Skandal.

Das wäre pure Abzockerei.  Die Polizei findet jedoch verdeckte Radarfallen etwas ganz Normales.

Quelle 20 Min
1|4
Gleich mehrere Leser-Reporter haben sich in den vergangenen Tagen wegen eines rot-schwarzen Elektro-Smart an der Zürichstrasse in Dübendorf gemeldet.


Dienstag, 4. April 2017

Storytelling mit dem Smartphon

Im Forum für Video und Film vom 1. April zur Thematik Storytelling demonstrierte Tagesschauredaktor Marcel Anderwert in einem beachtenswerten Workshop  in Baden, wie man mit  einem Smartphon professionell arbeiten kann.


 

Mobile Journalism bei der «Tagesschau»

Marcel Anderwert  filmt seine Beiträge für die SRF-Sendung «Tagesschau» oft nur mit einem Smartphone – und gilt bei SRF als Pionier des Mobile Journalism. Anderwert machte den Anwesenden in Baden nicht nur die Tücken der Technik, über Selfie-Sticks  bewusst. Er demostrierte konkret, wie mit wenig Aufwand erstaunlich gute Resultate erreichen kann. Mit einer einfachen Ausrüstung, einer Smartphone-Halterung, einer Blitzschiene. einem Stativ, einer Powerbank und dem notwendigen Kameralicht und der Mirkofonausrüstung ist es für weinig Geld möglich, gute Beiträge zu filmen.
Marcel Anderwert hat als erster und bislang einziger Reporter mit einem Smartphone live in die «Tagesschau» oder «10vor10» geschaltet.
Für Anderwert ist das heutige Smartphone wohl so etwas wie das Schweizer Sackmesser des digitalen Journalismus.

In einem aufschlussreichen Interview mit Christian Beck auf persönlich. com gab der Pionier des Mobile Journalismebenfalls  einige seiner Erlebnisse zum Besten. In diesem Interview schilderte bereits seine ersten Erfahrungen. Ich zitiere:
Bei einer  Live-Schaltung aus Ungarn vor einem Flüchtlingscamp, brach die Leitung während der Frage des Moderators plötzlich ab – weil mein Daten-Roaming-Paket in diesem Moment aufgebraucht war. Ich hatte zwar ein weiteres Daten-Paket auf Vorrat gekauft. Aber nicht realisiert, dass man die automatische Aktivierung eines neuen Pakets speziell einstellen muss. Auch bei der Konvertierung von Smartphone-Material ins TV-Format sind mir in der Hektik schon Fehler passiert. Die Redaktionsleitung der «Tagesschau» lässt mich trotzdem weiterhin gewähren, was ich sehr schätze.
 (Ende Zitat)
Beim Workshop in Baden ging es jedoch dem Tagesschauredaktor  vor allem darum, Ausbildnern die journalistischen Möglichkeiten ihres Smartphones konkret zu demonstrieren. Das Smartphon hat einige Vorteile: Man hat das Gerät immer dabei, und mit einigem Know-how kann man notfalls TV-taugliche Bilder damit filmen oder gar eine Live-Schaltung machen. Zudem können Smartphone-Bilder auch zusätzliche Perspektiven bieten – als zweite Kamera bei einer Interview-Situation beispielsweise. Viele von der Online-Abteilung sind ebenfalls sehr daran interessiert, die filmischen Möglichkeiten von Smartphones genauer zu verfolgen.
Fazit:
Beim Filmen mit dem Smartphone gibt es zwar verschiedene Hürden.
Für die Teilnehmer vermittelte Anderwert vor allem konkreten Tipps und Erkenntnisse im Umgang des Smartphons als Intrument des Stroytellings


Hier geht's zum Interview mit Marcel Anderwert auf persoenlich.com