Mittwoch, 1. Februar 2017

Ich beschrieb Trump stets als ein Politiker, der für Ueberraschungen gut ist.

Dass Trump unberechenbar ist, zeigen nun seine jüngsten Entscheide.


Sein überaktive Verhalten, um der Oeffentlichkeit zu demonstrieren: "Ich rede nicht nur - ich handle"bestätigt uns, dass Trump ein sonderbares Persönlichkeitsprofil hat.Vor der Wahl wurde der Präsidentschaftkandidat als narzisstisch, als Egoman bezeichnet.
Heute lesen wir, er sei ein Typ mit besonderen Eigenschaften. Trump wandelte sich vom Narzissten zum Charismatiker.

Ich zitiere aus Welt N24:
Als Donald Trump, der frisch gewählte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, die Bühne betrat und erstmals in seiner neuen Rolle sprach, schien er verändert. Er habe gerade einen Anruf von Hillary Clinton bekommen, sagte er, nachdem er sich mehrfach und sehr ruhig bei seinen Wählern bedankt hatte. Sie habe ihm gratuliert – und er habe dasselbe getan.

Jene, die ihn in der Vergangenheit nicht unterstützt hätten, würde er um ihren Rat und ihre Unterstützung bitten, damit man zusammenarbeiten und so das Land einen könne.

Hat er sich  Trump vorgenommen, im Präsidentenamt nun ein anderer zu sein: friedlicher, lösungsorientierter, verbindlicher?

Trump bleibt ein geschickter Narzisst

Die Psychologen Borwin Bandelow, stellvertretender Direktor der Klinik für Psychiatrie an der Universitätsmedizin Göttingen, und Reinhard Haller, Chefarzt des Krankenhauses Maria Ebene im österreichischen Frastanz und internationaler Experte für Kriminalpsychiatrie, glauben das nicht.




Borwin Bandelow ist Angstforscher und stellvertretender Direktor der Klinik für Psychiatrie der Universitätsmedizin Göttingen
Borwin Bandelow ist Angstforscher und stellvertretender
Direktor der Klinik für Psychiatrie der Universitätsmedizin Göttingen

Sie sagen:
Trump ist vor allem ein sehr geschickter Narzisst. Jemand, der genau weiß, welche Knöpfe er drücken muss, damit die Leute ihm wohlgesonnen bleiben – zumindest eine Zeit lang.
„Bühne, Rolle, Auftritt, das sind genau die Worte, die es treffen“, sagt Bandelow. „Trump ist ein hervorragender Schauspieler.“ Der Republikaner stehe schon viele Jahre im Licht der Öffentlichkeit. Dabei habe er gezeigt, dass er sehr gut darin sei, zeitweise die Erwartungen, die an ihn gestellt würden, zu erfüllen – um danach wieder Freiraum zu haben.
„Aus seinem früheren Verhalten weiß man, dass er niemand ist, der wirklich mäßigend wirkt oder Konflikte drosseln kann“, sagt Bandelow. Und wenn man vorhersehen wollte, wie jemand sich in Zukunft verhalte, dann sei der beste Prädiktor dafür die Vergangenheit.

Eine hohe soziale Intelligenz

Auch Haller bezweifelt, dass der Präsident Trump dauerhaft ein anderer sein wird als der Geschäftsmann Trump. „Narzissten haben in der Regel eine hohe soziale Intelligenz und wissen deshalb ganz genau, was von ihnen in einer bestimmten Situation verlangt wird“, sagt er.




Reinhard Haller
Reinhard Haller glaubt nicht, dass Trump
die Rolle des Diplomaten lange spielen kann


Ob die Dankbarkeit und der Respekt aber tatsächlich echt seien, das müsse man stark bezweifeln. Und auch, ob Trump die Rolle des respektvollen Diplomaten lange aufrechterhalten könne. Er habe zum Beispiel im Wahlkampf demonstriert, dass eines seiner liebsten politischen Mittel die Abwertung anderer sei. Davon werde er sich auch in Zukunft nicht ganz lösen können, glaubt Haller.
„Eine narzisstische Persönlichkeit kann nicht aus ihrer Haut schlüpfen, sodass die negativen Eigenschaften auch in Hinkunft immer wieder durchbrechen werden“, sagt er.
Wenn Psychologen über Narzissmus sprechen, dann meinen sie in aller Regel die Persönlichkeitseigenschaft Narzissmus. Eine Eigenschaft, die, genauso wie etwa Gewissenhaftigkeit, jeder in einer bestimmten Ausprägung hat – manche mehr, manche weniger.
Dass Trump auf der Narzissmus-Skala weit oben liegt, dass er oft egozentrisch handelt, eitel und selbstverliebt ist, Kränkungen nicht verkraftet und Gegner hartnäckig verfolgt, das scheint für viele Experten offensichtlich. Narzissten wählen oft die großen Bühnen dieser Welt, weil die das bieten, was sie am meisten suchen.

Trump ist es wichtig, wie er ankommt

„Der Narzisst braucht wie ein Süchtiger ständig seine Droge, die Anerkennung, Bewunderung und Geliebtwerden heißt“, sagt Haller. Zwar springe, ergänzt Bandelow, das Belohnungssystem im Gehirn bei allen Menschen an und schütte Glückshormone aus, wenn sie Aufmerksamkeit bekämen. Je höher aber Menschen auf der Narzissmus-Skala wanderten, desto stärker sei dieser Belohnungseffekt. Und der werde immer wieder gesucht.
Deshalb, so glauben beide, sei Trump schon sehr wichtig, wie er bei seinen Wählern ankomme. Der Republikaner werde sehr wohl realisiert haben, sagt Haller, dass zu einem guten und allgemein bewunderten Präsidenten Eigenschaften wie Lösungsorientierung, Konstruktivität und diplomatisches Geschick gehören.
Bandelow sieht das ähnlich. Der Einbruch an der Börse zum Zeitpunkt seiner Wahl dürfte Trump zu denken gegeben haben, glaubt er. Schließlich sei Trump ein Geschäftsmann.
 „Er weiß, dass viele Angst vor ihm als Präsident haben oder sich zumindest sorgen“, sagt er. 
Mit seiner ersten, sehr gemäßigten und versöhnlichen Rede habe er diese zumindest ein wenig beruhigt.

Zwei Dinge, sagen die Psychiater, seien in der längerfristigen Entwicklung des Donald Trump grundsätzlich möglich. 
Weil er wie jeder Narzisst auf die Bewunderung anderer angewiesen sei, müsse er jetzt auf die Wählergunst eingehen. Weitaus mehr, als er es aus seiner Funktion als Geschäftsmann gewöhnt sei – Wähler verhalten sich schließlich nicht so wie die eigenen Mitarbeiter.
Im besten Falle, sagt Haller, gelinge ihm dabei der Wandel vom oberflächlichen Narzissten zum Charismatiker mit Tiefgang. Im schlimmsten, sagt Bandelow, könnte Trump nach ein paar Monaten aber auch ganz die Bodenhaftung verlieren – und am Ende seine eigenen Bedürfnisse über die einer ganzen Nation stellen.

KOMMENTAR:
Charismatiker dürfen nicht unterschätzt werden.
Nach Weber ist es schwierig klarzustellen, daß der Ausdruck charismatischer Herrschaft sich auch auf eine eigentümliche Form der psychosozialen Erkrankung beziehen kann, eine Erkrankung, zu deren Symptomen ein gewisser Schwund des Realitätssinnes, eine Überschätzung der eigenen Potentiale, kurzum, eine Art von Größenwahn gehört. Der Glaube, daß eine unsichtbare Hand die Entschlüsse des Führers immer so lenken werde, daß sie zum Erfolg seiner Anhänger führen müsse, spielt bei allen Arten der charismatischen Führung eine Rolle. Dieser Glaube an die Bestimmung der eigenen Gruppe zu etwas Großem geht einher mit der von Weber betonten Zerstörung der überkommenen Routinen des Alltags, wie etwa der des Parlaments.  






Dienstag, 31. Januar 2017

Ein harmonisches Duo vor Mikrofon und Kamera

Letzte Ski-WM für Kommentatorenduo Hüppi/Russi
(Aus SRF)

Das Duo hat entschieden: Der WM-Slalom der Männer am 19.2.2017 
wird ihr letzter Einsatz als Skikommentatoren sein.
Bildergebnis für Hüppi Russi

KOMMENTAR: Ich schätzte dieses Duo, das jahrzehntelang professionell den Zuschauern Skirennen beschrieb, Hintergrundinformationen lieferte und
mit dem Experten Bernhard Russi auch wertvolle Analysen und Einschätzungen vermittelte.
Eine mustergültige Zusammenarbeit, die wir vermissen werden.

Auch optisch ein Genuss

Der Eagle Spyder GT wiegt nur schlanke 1029 Kilogramm.  

Der JAGUAR Eagle Spyder GT wiegt nur schlanke 1029 Kilogramm

Montag, 30. Januar 2017

Erzählen ist wieder IN.

Wer Beispiele, Erlebnisste erzählt, packt das Publikum

Bildergebnis für storytelling
Sie müssen keine Ausbildung als Geschichtenerzähler haben.
Dank des freien Erzählens vereinfachen wir unsere Auftritte.
Während des Schildern eines Vorkommnisses stimmen Gestik, Mimik, Emotionen, Stimme automatisch mit der jeweiligen Stimmung überein.
Denn ihre ganze Person wird gleichsam in jene Situation versetzt, die man damals erlebt hat.
Damit kommunizieren wir automatisch synchron. Alles stimmt überein.
Durch das Erzählen (narrative Rhetorik) werden Kommunikationsprozesse vereinfacht.
Die Aussage wird als echt, authentisch empfunden. Wir überzeugen.
Deshalb beginnen viele Profis am Anfang einer Präsentation mit einer Geschichte.
Denn: Detaillierte Beschreibungen, Erzählungen  faszinieren alle Zuhörer.
Auch eine Lehrerin, die Mutter nicht mühsam ihren negativen Vermerk (Benehmen) begründen muss, hat mehr Erfolg, wenn sie mit einem Beispiel, das Verhalten des eigenen Kindes detailliert schildert.
Der  Kapitalfehler besteht darin, eine Geschichte zu pastoral zu erzählen.
Uebrigens:
Geschichten zu hören ist nicht nur ein Grundbedürfnis von Kindern.
Die Menschen haben genug von der Dauerberieselung von Worten, Ton und Bildern.
Wir wollen wieder aktiv Bilder im Kopf machen und nicht alles vorgefertigt präsentiert  bekommen.

K+K hilft Ihnen, in kürzester Zeit ihre Erzählkunst zu optimieren.


LINK:

12. März 2005 ... Ferner gilt es zu bedenken, Leute, die zu lange erzählen und die Gegenüber mit Erzählungen eindecken sich ebenfalls unbeliebt machen.
www.rhetorik.ch/Narrativ/Narrativ.html



 

Sonntag, 29. Januar 2017

"Hommage an das ALTER" lesen wir im Netz

Wenn FEDERER 35 und NADAL 30 schon zu den ALTEN zählen, 
sind eigentlich 50 und 60 jährige Menschen bereits Greise.
Bildergebnis für federer

Bildergebnis für nadal

Die Australian Open 2017 gehen als eine Hommage an das Alter in die Tennis-Geschichte ein. Mit den heutigen Gegnerinnen Venus (36) und Serena Williams (35), sowie Roger Federer (35) und Rafael Nadal (30) sind alle vier Finalisten mindestens 30 Jahre alt. Das ist Premiere in der Open Ära, seit die Profitour 1968 entstanden ist.

Der ALTE  siegte:

Federer im 18. Himmel! (Artikel enthält Video)

Samstag, 28. Januar 2017

ENDE DER EISZEIT


Ursula von der Leyens Bilanz

                                                  






Soldaten-Frust!  

Klatsche für Ursula
von der Leyen!

Aus den Jahresbericht des Wehrbeauftragten

 

- Trendwende zu langsam

- Flexibilisierung fehlt

- immer noch zu viele Defizite bei der Materialbeschaffung








Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (58, CDU) im Dezember bei einem Truppenbesuch
Die eingeleitete Trendwende von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (58, CDU) bei der Bundeswehr geht zu langsam voran (Quelle BILD-online)
 Bartels in seinem Bericht: „Das Umsteuern geht viel zu langsam.“ Die Bundeswehr sei überlastet, habe viel zu wenig Soldaten. Und die großen Rüstungsprojekte würden „auf die lange Bank geschoben“. Bartels: „Nichts geht schnell.“


 „Die Bundeswehr braucht dringend eine Beschleunigungsinitiative für alle Trendwende-Projekte“, fordert der Wehrbeauftragte.






Der Wehrbeauftragte des Bundestages Hans Peter Bartels sitzt am Schreibtisch und guckt in die Kamera
Hans-Peter Bartels ist Wehrbeauftragter des Bundestages Foto: Niels Starnick
Die Kritik im Einzelnen:

Finanzen



Allein um die bis 2030 geplanten Rüstungsinvestitionen zu stemmen, müsste der Etat dauerhaft um drei Milliarden Euro erhöht werden, schrieb Bartels. „Von einer nachhaltigen Trendwende Haushalt ist die Bundeswehr deshalb noch ein Stück entfernt.“

Personal

Die Personalsituation der Bundeswehr ist bedrückend. Nur 177 608 aktive Soldaten umfasste die Truppe Ende 2016. „Weniger war nie“, fasste der Wehrbeauftragte zusammen.
Das Problem: Einzelne Posten sind  teilweise nur noch bis zu 50 Prozent besetzt (z.B. Minentaucher). Schlussfolgerung von Bartels: „Ohne eine Flexibilisierung der Dienstverhältnisse wird die Bundeswehr ihre Personalprobleme nicht bewältigen können.“






Die Stimmung in der Truppe ist nicht besonders! Die Gründe dafür verrät der Bericht des Wehrbeauftragten
Die Stimmung in der Truppe ist nicht besonders gut!
DerWehrbeauftragte schlägt vor:
Mit Sonderzulagen Seiteneinsteiger locken und vorhandene Kräfte binden, Weiterverpflichtungen forcieren, Beförderungsstau auflösen, sowie „ergebnisoffen über Spezialistenlaufbahnen“ (z.B. IT-Fachleute) nachdenken, die nicht den bestehenden starren Regeln unterworfen sind. Für die Grundausbildung fordert Bartels pro Bataillon, Regiment und Geschwader mindestens eine Ausbildungseinheit.

Material

Ziel ist Vollausstattung. Für Materialerhalt werden 2017 360 Mio. Euro mehr ausgegeben als im Jahr zuvor. Und die Rüstungsinvestitionen steigen sogar um knapp 600 Mio. Euro (elf Prozent).
Aber das reicht dem Wehrbeauftragten nicht. Es gebe weiterhin „erheblichen Anlass zur Beanstandung“, konstatierte er:
„Viele Defizite wirken sich negativ auf den Grund- und Einsatzbetrieb der Bundeswehr aus.“
Beispiele dafür gibt es genug: Beim Transportflieger A400M und beim Schützenpanzer PUMA gibt es Lieferschwierigkeiten, persönliche Ausrüstung (Nachtsichtgeräte, Gehörschutz, Kampfstiefel) sind nicht in ausreichender Menge oder Qualität vorhanden. Häufig fehlt das Material vor allem in der Ausbildung.


KOMMENTAR: Die ehrgeizige  Ursula von der Leyen wurde  lange als Kanzelkandidatin gehandelt. Die Verteidiungsministerin muss sich noch gedulden. Dann Merkel will nochmals gewählt werden. Von der Leyen ist trotz vieler Negativmeldungen hinsichtlich Pannen bei der Rüstung immer noch recht beliebt.
Ich gehe davon aus, dass wohl auch diese jüngste Klatsche von der Leyen imagemässig weiterhin nicht gross schaden wird.

Nun kommt aber noch
ein  zusätzlicher Bundeswehr-SKANDAL:

Bundeswehr-Skandal: Sex-Rituale bei der Kampfretter-Ausbildung
Ministerin von der Leyen muss sich mit einem neuen Bundeswehr-Skandal befassen: An einer Kaserne für Elitesoldaten in Pfullendorf wurden nach SPIEGEL-Informationen abscheuliche Ausbildungspraktiken und Gewaltrituale aufgedeckt. Aus Spiegel mehr... Forum ]
AUS BILD:


  • Sex-Skandal bei Bundeswehr-Kampfrettern










WESHALB POLARISIERT DIESE FRAU? Umstrittene Politikerin: Die siebenfache Mutter und deutsche Familienministerin Ursula von der. Leyen polarisiert vor ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/06/06_13/06_2006.pdf
23. Dez. 2013 ... Kaum im Amt, hat neue Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen einem Blitzbesuch in Afghanistan absolviert. Sie weiss wie man im ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/13/12_23/
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
23. Okt. 2014 ... Pannen schönreden, statt klar zu antworten. Mehr Schein als Sein: Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen galt lange Zeit.
www.rhetorik.ch/Aktuell/14/10_23/11_14.pdf