Mittwoch, 27. Juli 2016

Wagenkecht kritisiert nun auch die Flüchtlingspolitik Merkel

Wagenknechts Flüchtlingsprovokation

aus der SPIEGEL
Sahra Wagenknecht Zur Großansicht
DPA
Sahra Wagenknecht
Sie fordert Flüchtlingskontingente, 
spricht von missbrauchtem 
Gastrecht, kritisiert Merkels 
"Wir schaffen das": 
Sarah Wagenknechts rechter Sound 
verärgert die Linken-Führung. 

KOMMENTAR: Die Linken haben nun auch 
festgesetellt, dass viele ihrer Genossen zur AfD 
abwandern, wenn der Einwandeung keine Grenzen
gesetzt werden.

Nach der Willkommkultur muss sich Merkel nun mit der Verabschiedungskultur auseinandersetzen

Nach den jüngsten Anschlägen kippt nun die Stimmung

Die Flüchtlingsproblematik hat laut Umfragen in Deutschland für DREI von VIER Bürgern Priorität.

Bildergebnis für Willkomm

Nachdem sich gezeigt hat, dass es mit der Rückführung und Abschiebung krimineller Flüchtlinge nicht funktioniert -
(Die meisten tauchen ab) - weden Forderungen laut:
Die europäische Länder müssen sich rascher von den Flüchtlingen, die keien Anspruch auf Asyl haben VERABSCHIEDEN.

- Kriminelle Flüchtlinge sind sofort auszuschaffen.

- Jene, die keinen Anspruch auf Asyl haben, dürfen nicht provisorisch aufgenommen werden.

- Die Triage müsste schon vor der Einreise erfolgen.

Bildergebnis für verabschieden

Merkels Willkommkultur mutiert somit  immer mehr zu einer Abschiedskultur

Dienstag, 26. Juli 2016

Willkommenskultur in Deutschland angeschlagen

In vier letzten Anschlägen in Deutschland waren drei Mal Flüchtlinge involviert.

Das heizt die Diskussion um die Willkommenkultur an.
Die Lösung kann nicht darin liegen, dass alle psychologisch angeschlagenen Aylanten von Therapeuten gratis betreut werden. Dies ist ist logistisch (eine Million Flüchtlinge) aber auch finanziell nicht realisierbar.
Die Diskussion um die Rückschaffung krimineller Flüchtlinge wird deshalb in den nächsten Wochen dominieren. 

Aus NZZ:


Terrorismus in Deutschland
Die Risiken der Willkommenskultur


Kommentarvon Joachim Riecker
Das islamistisch motivierte Selbstmordattentat von Ansbach macht schlagartig deutlich, welche Risiken Deutschland mit seiner Politik der «Willkommenskultur» eingegangen ist.


 

Montag, 25. Juli 2016

Unglaublich

Das konnte man sich nicht im Traum vorstellen:

Trump liegt jetzt vor Clinton

Donald Trump hat einer «CNN»-Umfrage zufolge stark zugelegt. Das Resultat, wenn jetzt gewählt würde. Mehr...

Sonntag, 24. Juli 2016

Köln im Marzili?

Ein 25-jähriger Nigerianer soll im Marzilibad drei junge Frauen sexuell belästigt haben. Der Bademeister reagierte und hielt den Mann fest, bis die Polizei eintraf.

storybild Am Dienstag kam es im Marzilibad zu einem sexuellen Übergriff
auf drei Mädchen in Teenageralter. (Bild: Keystone/Lukas Lehmann)
Eine Jugendliche rief am vergangenen Dienstag im Marzilibad nach dem Bademeister: Ein Mann habe sie und zwei weitere Mädchen im Teenageralter sexuell belästigt. Die Badeaufsicht reagierte sofort und hielt den 25-jährigen Nigerianer bis zum Eintreffen der Polizei fest, wie «Der Bund» schreibt.
Regina Aeberli, Sprecherin der Kantonspolizei Bern, bestätigt den Vorfall gegenüber der Tageszeitung: «Es laufen Ermittlungen wegen sexueller Belästigung.» Was genau dem Mann vorgeworfen wird, ist nicht bekannt. Auch zu seinem Aufenthaltsstatus macht die Polizei keine Angaben.
Die drei Mädchen haben laut Aeberli vorbildlich reagiert. «Bei Belästigungen sollen Frauen klar zeigen, dass sie den Kontakt nicht wollen und notfalls um Hilfe rufen», sagt die Polizeisprecherin. Auch mögliche Zeugen eines Übergriffs sollen den Vorfall melden. «Frauen sollen sich sofort bei uns melden, wenn sich jemand aufdringlich verhält», sagt auch Marzilibad-Chef Beat Wüthrich zum «Bund». Diese Fall zeige, dass die Badeaufsicht funktioniere – auch beim dichten Gedränge im Schwimmbecken und auf der Liegewiese der letzten Tage.

KOMMENTAR: Es ist wichtig, dass der Sachverhalt genau abgeklärt wird. Jedenfalls dürfen solche Vorfälle nicht aus Angst vor fremdenfeindlichen Aspekten unter den Teppich gekehrt werden.
Wenn die Fakten auf dem Tisch liegen, müssen sie auch kommuniziert werden.

Samstag, 23. Juli 2016

Krisenkommunikation

22. Juli 2016: München im Ausnahmezustand

Polizei verschafft sich in den sozialen Medien die Informationshohheit




Viele Fragen sind nach dem Anschlag in München noch offen.

Die Verlautbarungen der Medien nach der Attentat mit 9 Toten in München veranschaulicht uns, wie mit ungesicherten informationen umgegangen werden muss.
Die Polizei ging lang von der falschen Annahme aus, es wären mehrere Täter.
Doch gelang es den Medienverantwortlichnen, weitgehend Hypothesen und Vermutungen auszuklmmern.
Immer wieder war die  analoge Formulierung zu hören und zu lesen: "Die Annahme, dass.... ist nicht erhärtet."
Ueber längere Zeit war zu lesen, es wären noch weitere Schüsse gefallen. Doch in den Verlautbarungen war zu vernehmen:  "Dass weitere Schüsse gefallen sind, kann nicht erhärtet werden."
Erstaunlich, wie die Münchner Polizei sehr schnell die Plattform der sozialen Medien zu nutzen verstand.
Die Polizei informierte prominent auf diesen Kanälen.
Das war klug. Denn wenn sich auf den sozialen Medien Unsicherheit breit macht, lohnt es sich auf diesen Kanälen die Informationshoheit zu sichern.

Es wurden laufend nur die gesicherten Fakten publiziert: Beim Täter handelt es sich um einen 18 jährigen Deutsch-Iraner.
Sein Motiv zu töten, ist aber noch unklar.
War auch noch erwähnenswert ist:
In der Krisensituation in München wurden die Bürger über das SMARTPHON-WARNSYSTEM  KATWARN aufgefordert, die Häser nicht zu verlassen. Man soll auch aus dem Umland nicht in die bayrische Landesahauptstadt fahren.
Dieser Informationskanal hatte sich bewährt.

FAZIT: Panik und widersprüchliche Aussagen sind Gift in Krisenistuationen.
Deshalb lohnt es sich, Krisensitautionen zu antizipieren und vorzubereiten.

NACHTRAG 20 Min:

Münchens Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins ist nach dem Anschlag im In- und Ausland bekannt. Auf Social Media wird er gar als Held gefeiert. 

Vieles ist hier noch unklar: Marcus da Gloria Martins gibt den Journalisten an einer Medienkonferenz Auskunft:
(Quelle: Youtube/phoenix)
Auch auf Twitter wird der nun wohl beliebteste Polizeisprecher Deutschlands gefeiert. «Marcus Da Gloria Martins hat nicht nur einen tollen Namen, er macht auch gerade einen aussergewöhnlichen Job» oder «Marcus da Gloria Martins for President!», lauten beispielsweise zwei der lobenden Kommentare:
  NACHTRAG aus SPIEGEL:

Smartphone-Warnsystem für Notfälle: So funktioniert Katwarn - oder auch nicht

Smartphone-Warnsystem für Notfälle So funktioniert Katwarn - oder auch nicht

Am Freitagabend warnten die Behörden die Bewohner Münchens auch mithilfe von Katwarn: Wie funktioniert das Informationssystem, wer bekommt die Pushmeldungen - und warum gibt es jetzt viele Beschwerden? Von Lena Greiner mehr... Video | Forum ]

Freitag, 22. Juli 2016

Trump bleibt Trump

In seiner Rede festigt Trump seine alte Kernbotschaft:

Ich werde für Ruhe, Ordnung und Sicherheit sorgen.

Präsidentschaftskandidaten Trump liest seine Antrittsrede vom Teleprompter ab. Stockend, laut, Wort für Wort.

Es ist ein anderer Donald Trump, der vor die  Delegierten der Republikaner tritt. Nicht mehr so demagogisch, wie auf seinen Vorwahlaufmärschen. Weder Macho, noch Narzisst.
Trump gibt sich erstmals präsidial. Erstmals kommt er ohne Beschimpfungen aus.
Seine Versprechen bleiben, die  verklausulierten Appelle ans weiße Amerika. Nach Trump ist die USA von innen bedroht (Kriminalität). Aber auch von aussen (Terrorismus). Er will das Land abgrenzen. Gegen Mexiko. Auch mit dem  Einreisestopp für Muslime. Recht und Ordnung. "America First!" lautet die gleiche "neue" Verpackung.
Im Video: Donalds Märchenstunde
Quelle SPIEGEL:
Es ist Trumps wichtigste Rede. Nach einem brutalen Vorwahlkampf, der Partei und Nation entzweite, und nach einem chaotischen Parteitag tritt er vor sein größtes - und kritischstes - Millionenpublikum. Da muss alles passen.
Doch Trump ist nicht gut, wenn er nicht Trump sein darf. Seinem Vortrag fehlen Seele, Schwung, Inspiration.

Drei Ziele muss er erreichen: vereinen, umarmen, beruhigen. Alle drei verfehlt er.

  • Vereinen: Trump muss die gespaltene Partei einen und sich als Kandidat aller Republikaner profilieren, nicht nur als der seiner 16 Millionen Vorwahlfans. Am Vortag ließ Ted Cruz den Parteitag implodieren, als er Trump die Gefolgschaft versagte. Doch Trump erwähnt diesen größten Eklat seiner Krönungsmesse nicht. Kein Friedensangebot, keine Geste der Größe, nicht mal ein Zeichen der eigenen Loyalität zur Partei, die ihm misstraut: Trump ist nur für einen - Trump.
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  • Umarmen: Trump muss darüber hinaus noch viel mehr Amerikaner ansprechen, um den hasserfüllten Ton dieser Wahl zurechtzurücken - Frauen, Minderheiten, Einwanderer, Muslime, Homosexuelle. Doch Frauen kommen in seiner Rede nicht vor, Schwarze nur als Arme in den "inner cities" (Codewort für "Ghettos"), Latinos nur als illegale Einwanderer, die "zu Zehntausenden auf unsere Gemeinden losgelassen werden" - und der einzige Feind, der, wie er vorsichtig buchstabiert, der "LGBTQ-Gemeinde" droht, ist Trump zufolge die Terrormiliz IS.
    Die einzige Gruppe, die er immer wieder lobt: Polizisten.
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  • Beruhigen: Trump muss die Alliierten besänftigen, die er mit immer neuen Schreckschüssen schockiert, zuletzt mit seinen Zweifeln an der Nato, ein historischer Tabubruch. Doch diesen Fauxpas stellt Trump nicht klar. Auch der restliche außenpolitische Teil seiner Rede reduziert sich auf "eine Erniedrigung nach der anderen", die die USA in der Welt erlitten - dank Hillary Clinton. "2009, vor Hillary, gab es den IS noch nicht mal", fabuliert er zum Beispiel. "Dies ist das Erbe Hillary Clintons: Tod, Zerstörung, Terrorismus und Schwäche."
KOMMENTAR: TRUMP schaffte das, was niemand für möglich gehalten hat: Er ist offizieller Präsidentschaftskandidat. Niemand glaubt ernsthaft daran, dass er das Rennen gegen Clinton gewinnen könnte.
Ich wäre vorsichtig mit einer 100igen Prognose.
Das UNMOEGLICHE könnte nämlich doch noch eintreffen:
1. Wenn der Drang der Bevölkerung nach Sicherheit blind macht.
2. Wenn die grosse Anzahl der Hillary Gegner zum Trumplager wechseln würden.
Dann würde das UMGOELICHE doch noch TATSACHE. 
Wenn jedoch TRUMP alle Minderheiten, alle Schwarzen usw. einfach konsequent ausklammert, schmelzen seine Chancen, das Unmögliche zu schaffen.