Mittwoch, 27. Juli 2016
Nach der Willkommkultur muss sich Merkel nun mit der Verabschiedungskultur auseinandersetzen
Nach den jüngsten Anschlägen kippt nun die Stimmung
Die Flüchtlingsproblematik hat laut Umfragen in Deutschland für DREI von VIER Bürgern Priorität.
Nachdem sich gezeigt hat, dass es mit der Rückführung und Abschiebung krimineller Flüchtlinge nicht funktioniert -
(Die meisten tauchen ab) - weden Forderungen laut:
Die europäische Länder müssen sich rascher von den Flüchtlingen, die keien Anspruch auf Asyl haben VERABSCHIEDEN.
- Kriminelle Flüchtlinge sind sofort auszuschaffen.
- Jene, die keinen Anspruch auf Asyl haben, dürfen nicht provisorisch aufgenommen werden.
- Die Triage müsste schon vor der Einreise erfolgen.
Merkels Willkommkultur mutiert somit immer mehr zu einer Abschiedskultur
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marcus knill
um
00:40
Dienstag, 26. Juli 2016
Willkommenskultur in Deutschland angeschlagen
In vier letzten Anschlägen in Deutschland waren drei Mal Flüchtlinge involviert.
Das heizt die Diskussion um die Willkommenkultur an.
Die Lösung kann nicht darin liegen, dass alle psychologisch angeschlagenen Aylanten von Therapeuten gratis betreut werden. Dies ist ist logistisch (eine Million Flüchtlinge) aber auch finanziell nicht realisierbar.
Die Diskussion um die Rückschaffung krimineller Flüchtlinge wird deshalb in den nächsten Wochen dominieren.
Aus NZZ:
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marcus knill
um
08:37
Montag, 25. Juli 2016
Unglaublich
Das konnte man sich nicht im Traum vorstellen:
Trump liegt jetzt vor Clinton
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marcus knill
um
15:09
Sonntag, 24. Juli 2016
Köln im Marzili?
Ein 25-jähriger Nigerianer soll im Marzilibad drei junge Frauen sexuell belästigt haben. Der Bademeister reagierte und hielt den Mann fest, bis die Polizei eintraf.
auf drei Mädchen in Teenageralter. (Bild: Keystone/Lukas Lehmann)
Die drei Mädchen haben laut Aeberli vorbildlich reagiert. «Bei Belästigungen sollen Frauen klar zeigen, dass sie den Kontakt nicht wollen und notfalls um Hilfe rufen», sagt die Polizeisprecherin. Auch mögliche Zeugen eines Übergriffs sollen den Vorfall melden. «Frauen sollen sich sofort bei uns melden, wenn sich jemand aufdringlich verhält», sagt auch Marzilibad-Chef Beat Wüthrich zum «Bund». Diese Fall zeige, dass die Badeaufsicht funktioniere – auch beim dichten Gedränge im Schwimmbecken und auf der Liegewiese der letzten Tage.
KOMMENTAR: Es ist wichtig, dass der Sachverhalt genau abgeklärt wird. Jedenfalls dürfen solche Vorfälle nicht aus Angst vor fremdenfeindlichen Aspekten unter den Teppich gekehrt werden.
Wenn die Fakten auf dem Tisch liegen, müssen sie auch kommuniziert werden.
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marcus knill
um
16:56
Samstag, 23. Juli 2016
Krisenkommunikation
22. Juli 2016: München im Ausnahmezustand
Polizei verschafft sich in den sozialen Medien die Informationshohheit
Viele Fragen sind nach dem Anschlag in München noch offen.
Die Verlautbarungen der Medien nach der Attentat mit 9 Toten in München veranschaulicht uns, wie mit ungesicherten informationen umgegangen werden muss.
Die Polizei ging lang von der falschen Annahme aus, es wären mehrere Täter.
Doch gelang es den Medienverantwortlichnen, weitgehend Hypothesen und Vermutungen auszuklmmern.
Immer wieder war die analoge Formulierung zu hören und zu lesen: "Die Annahme, dass.... ist nicht erhärtet."
Ueber längere Zeit war zu lesen, es wären noch weitere Schüsse gefallen. Doch in den Verlautbarungen war zu vernehmen: "Dass weitere Schüsse gefallen sind, kann nicht erhärtet werden."
Erstaunlich, wie die Münchner Polizei sehr schnell die Plattform der sozialen Medien zu nutzen verstand.
Die Polizei informierte prominent auf diesen Kanälen.
Das war klug. Denn wenn sich auf den sozialen Medien Unsicherheit breit macht, lohnt es sich auf diesen Kanälen die Informationshoheit zu sichern.
Es wurden laufend nur die gesicherten Fakten publiziert: Beim Täter handelt es sich um einen 18 jährigen Deutsch-Iraner.
Sein Motiv zu töten, ist aber noch unklar.
War auch noch erwähnenswert ist:
In der Krisensituation in München wurden die Bürger über das SMARTPHON-WARNSYSTEM KATWARN aufgefordert, die Häser nicht zu verlassen. Man soll auch aus dem Umland nicht in die bayrische Landesahauptstadt fahren.
Dieser Informationskanal hatte sich bewährt.
FAZIT: Panik und widersprüchliche Aussagen sind Gift in Krisenistuationen.
Deshalb lohnt es sich, Krisensitautionen zu antizipieren und vorzubereiten.
NACHTRAG 20 Min:
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marcus knill
um
11:50
Freitag, 22. Juli 2016
Trump bleibt Trump
In seiner Rede festigt Trump seine alte Kernbotschaft:
Ich werde für Ruhe, Ordnung und Sicherheit sorgen.
Präsidentschaftskandidaten Trump liest
seine Antrittsrede vom Teleprompter ab. Stockend, laut, Wort für
Wort.
Trump gibt sich erstmals präsidial. Erstmals kommt er ohne Beschimpfungen aus.
Seine Versprechen bleiben, die verklausulierten Appelle ans weiße Amerika. Nach Trump ist die USA von innen bedroht (Kriminalität). Aber auch von aussen (Terrorismus). Er will das Land abgrenzen. Gegen Mexiko. Auch mit dem Einreisestopp für Muslime. Recht und Ordnung. "America First!" lautet die gleiche "neue" Verpackung.
Im Video: Donalds Märchenstunde
Doch Trump ist nicht gut, wenn er nicht Trump sein darf. Seinem Vortrag fehlen Seele, Schwung, Inspiration.
Drei Ziele muss er erreichen: vereinen, umarmen, beruhigen. Alle drei verfehlt er.
- Vereinen: Trump muss die gespaltene Partei einen und sich als Kandidat aller Republikaner profilieren, nicht nur als der seiner 16 Millionen Vorwahlfans. Am Vortag ließ Ted Cruz den Parteitag implodieren, als er Trump die Gefolgschaft versagte. Doch Trump erwähnt diesen größten Eklat seiner Krönungsmesse nicht. Kein Friedensangebot, keine Geste der Größe, nicht mal ein Zeichen der eigenen Loyalität zur Partei, die ihm misstraut: Trump ist nur für einen - Trump.
-
Umarmen: Trump muss darüber hinaus noch viel mehr Amerikaner
ansprechen, um den hasserfüllten Ton dieser Wahl zurechtzurücken -
Frauen, Minderheiten, Einwanderer, Muslime, Homosexuelle. Doch Frauen
kommen in seiner Rede nicht vor, Schwarze nur als Arme in den "inner
cities" (Codewort für "Ghettos"), Latinos nur als illegale Einwanderer,
die "zu Zehntausenden auf unsere Gemeinden losgelassen werden" - und der
einzige Feind, der, wie er vorsichtig buchstabiert, der
"LGBTQ-Gemeinde" droht, ist Trump zufolge die Terrormiliz IS.
Die einzige Gruppe, die er immer wieder lobt: Polizisten. - Beruhigen: Trump muss die Alliierten besänftigen, die er mit immer neuen Schreckschüssen schockiert, zuletzt mit seinen Zweifeln an der Nato, ein historischer Tabubruch. Doch diesen Fauxpas stellt Trump nicht klar. Auch der restliche außenpolitische Teil seiner Rede reduziert sich auf "eine Erniedrigung nach der anderen", die die USA in der Welt erlitten - dank Hillary Clinton. "2009, vor Hillary, gab es den IS noch nicht mal", fabuliert er zum Beispiel. "Dies ist das Erbe Hillary Clintons: Tod, Zerstörung, Terrorismus und Schwäche."
Ich wäre vorsichtig mit einer 100igen Prognose.
Das UNMOEGLICHE könnte nämlich doch noch eintreffen:
1. Wenn der Drang der Bevölkerung nach Sicherheit blind macht.
2. Wenn die grosse Anzahl der Hillary Gegner zum Trumplager wechseln würden.
Dann würde das UMGOELICHE doch noch TATSACHE.
Wenn jedoch TRUMP alle Minderheiten, alle Schwarzen usw. einfach konsequent ausklammert, schmelzen seine Chancen, das Unmögliche zu schaffen.
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marcus knill
um
15:07