Samstag, 19. März 2016

Ein Bild interessiert die ganze Welt


Bildschirmfoto 2016-03-17 um 09.17.35.png
Tiziana Vergaris Töchter (13 und 16) sind 
sich das posieren gewohnt. 
Im Netz löste das Bild heftige Diskussionen aus.
Betrachten stritten:
Sind es drei vier oder mehr Mädchen.
Obschon das Rätsel gelöst wurde (Es sind nur 2)
wird das Bild weltweit verbreitet.
Ort: Kleiderladen im Wallis. 

aus BLICK:

Letzte Woche rief Instagram dazu auf, 
Fotos zu veröffentlichen, welche die 
Individualität zelebrieren – 
eine solche «Challenge» gibt es jede Woche. 
Da kam Vergari das Spiegel-Foto 
wieder in den Sinn. «Für mich zeigt 
es perfekt, wie jemand eine und 
gleichzeitig mehrere Identitäten 
haben kann», sagt die Fotografin
über das Foto, das sie «same but different» 
(«gleich aber anders») genannt hat.
Da nahm die Erfolgsgeschichte 
ihren Lauf. Instagram nahm das 
Bild in seine Auswahl auf und 
präsentierte es einem grösseren 
Publikum. Nach ersten Diskussionen 
in der Kommentarspalte fand das 
Foto schliesslich den Weg in andere 
Netzwerke wie Twitter und Facebook, 
und dann schliesslich in die Online-Medien.
Vor der Veröffentlichung des Bildes 
hatte Vergari rund  
23'000 Abonnenten auf Instagram
Jetzt sind es mehr als 50'000
 «Dank der Geschichte hat sich 
meine Follower-Zahl verdoppelt»,
 sagt sie. Die Künstlerin ist unter 
anderem ambitionierte Mobile-Fotografin 
und hat ihre auf dem Smartphone 
geschossenen Bilder auch schon in 
 Kunstgalerien ausgestellt.
«Ich habe zuerst gar nichts gemerkt. 
Bis mir meine Tochter erzählte, 
dass das Foto überall auf Facebook 
auftaucht», sagt  PhotographinTiziana Vergari.
 

Sonne pur - Der Frühling in voller Pracht

Bildergebnis für krokusse 

In der Wiese leuchten die Krokusse.
Besonders liebe ich die Leberblümchen neben dem Brunnen:

Bildergebnis für leberblümchen

Donnerstag, 17. März 2016

Ungeliebte Sieger

Trump und Clinton siegen, werden aber nicht geliebt


Sie hat grosse Schwächen:
Sie wirkt künstlich, angestrengt, ist zu ehrgeizig.
Trump holt zwar als Rebell und Populist Punkte.
Doch stellt er die Partei vor ein Dilemma: Viele können sich nicht mit der  Prinzipienlosigkeit Trumps abfinden. Womöglich ebenso viele halten Cruz für chancenlos in der Endrunde gegen Hillary. Die Partei muss sich hinter den einen oder anderen Kandidaten stellen. Fraglich bleibt, ob sich die Republikaner je wirklich einigen können. Eine verzwickte Situation!

Mittwoch, 16. März 2016

Künstler wollen Köppel die Geister austreiben

Unter dem Etikett Kunst ist selbst 

ein Mordaufruf erlaubt.

 

Linke wollen Roger Köppel mit Voodoo verfluchen

 

Ebola, Impotenz, Blitzschlag

 Linke wollen Roger Köppel mit Voodoo verfluchen

BLICK: Wieder reiten Künstler eine Attacke gegen den SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Verleger. Der zeigt sich gegenüber BLICK genervt.
Online-Fluchgenerator: So wirbt das Theater Neumarkt für die Köppel-Schau.
Online-Fluchgenerator: So wirbt das Theater Neumarkt für die Köppel-Schau.
www.schweiz-entköppeln.ch.  Hier können die User dem bestgewählten Nationalrat der Schweiz (178'090 Stimmen) Flüche an den Hals wünschen.
717 Flüche wurden bis zur Erstellung dieses Artikels bereits verschickt. Am beliebtesten sind:
 

  • Zwanghaftes Onanieren (151 Stimmen)
  • Inkontinenz (113)
  • Impotenz (106)
  • Blitzschlag (76)
  • Maul- und Klauenseuche (75)
  • Schizophrenie (50)
  • Auf den hinteren Rängen folgen: Autounfall, Alzheimer (fortgeschritten), Querschnittslähmung und Ebola.
Hinter der Seite stehen Künstler des Zürcher Theater Neumarkt, die für ihre Performance am 18. März werben. Laut den Theatermachern ist der «Weltwoche»-Verleger vom Geist Julius Streichers, dem «Stürmer»-Herausgeber und rassistischen Hetzer, besessen. Und den gelte es auszutreiben.

Voodoo-Priester aus Kamerun einfliegen

Weiter heisst es auf der Seite: «Der erfahrene Exorzist Reto Bastian De Samoto wird in einer strengkatholischen Prozession mit dem Schweizer Volk zum Privatdomizil von Roger Köppel nach Küsnacht vordringen. In einem streng rituellen Ablauf wird Streichers Geist aufgeschlitzt. Wir fordern alle Menschen dazu auf, stinkende Fische mitzubringen!»
Und weil doppelt genäht besser hält, werde zusätzlich ein «renommierter Voodoo-Priester aus Kamerun» eingeflogen, der Köppel endgültig verfluchen wird.
Auch wenn man jetzt den Theaterleuten attestieren wollte, die künstlerische Freiheit auszuloten und die Aktion humoristisch zu meinen, mag der SVP-Nationalrat selber nicht lachen.

«Das zeigt, wie primitiv der subventionierte Kulturbetrieb ist»

Auf eine Anfrage von BLICK antwortet Köppel per SMS: «Die Aktion zeigt einfach, wie unglaublich primitiv der subventionierte Kulturbetrieb ist!»

Ruchs Inserat in «Surprise» (2015). zvg
Schliesslich ist es nicht das erste Mal, dass Köppel Opfer von Künstlern wird. So rief der deutsch-schweizerische Philosoph Philipp Ruch letzten September in einer Anzeige: «Tötet Roger Köppel!». Das Schock-Inserat erschien damals im Schweizer Strassenmagazin «Surprise» (BLICK berichtete). «Er muss sterben», sagte Ruch damals. «Im Namen der Menschheit.»
Danach ermittelte die Staatsanwaltschaft - und entschied im Sinne der Künstler: Der Mordaufruf sei klar als künstlerische Darbietung zu erkennen gewesen.
Das Strassenmagzin «Surprise» hatte sich im nachhinein entschuldigt.  (bö)

KOMMENTAR: Politiker dürfen keine dünne Haut haben.
Denn Künstler und Satiriker haben gleichsam Narrenfreiheit, wenn unliebsame Kontrahenten fertig gemacht werden.
Die Leserinnen und Leser fragen sich jedoch, wie produktiv solche Aktionen sind.
Was nicht verstanden wird: Rassismus wird bestraft. Mordaufruf hingegen toleriert. 
Müssen Sich Politiker tatsächlich alles gefallen lassen?
SP Stadtpräsidentin Mauch findet die Aufführung im Neumarkt "geschmacklos ". Sie überschreite die "rote Linie".
Dem von der Stadt subventionierte Theater könnte der Geldhahn zugedreht werden.
Auch Köppel-Kritiker haben kein Verständnis für die jüngste Aktion:

"Diese "Aktion" ist unterste Schublade" , schreibt ei Kommentator.





  • Kurt  Züst aus St.Gallen
    Ein aufrichtiger Mensch wünscht nicht mal seinen ärgsten Feinden solche Hasstiraden. Diese Flüche werden an Köppel abprallen und den Weg zurück zu den Absendern finden.

  • Hans  Joos aus Olgiasco
    Solche Aufrufe sind strafbar und haben nichts mit Kunst zu tun. Wenn die Zürcher Staatsanwaltschaft hier die Ermittlungen einstellt, ist sie auf einem Auge blind. Solche Beamte sind zu entlassen. Ich bin weder SVP noch Köppel-Fan. Aber jeder Mensch hat Anrecht auf Respekt und faire Behandlung. Was die "Künstler" hier produzieren, kennt man sonst nur aus Diktaturen.


  • Dienstag, 15. März 2016

    Zur Cebit Rede des Bundespräsidenten

    Cebit-Eröffnung



    Schneider-Ammann 

    redet jetzt über Computer - 

    WIE SCHNEIDET ER JETZT AB?

    Nach seiner Rede zum Tag der Kranken, die weltweit für Spott sorgte, eröffnet der Bundespräsident nun die Computermesse Cebit mit einer Ansprache.

    storybild Bundespräsident Johann Schneider-Ammann und der deutsche Vizekanzler Sigmar Gabriel eröffnen heute die IT-Messe CeBIT. (Bild: Screenshot)

    Bundespräsident Johann Schneider-Ammanns emotionslose Rede zum Tag der Kranken hat nicht nur die Schweizer, sondern auch die Franzosen und die Amerikaner erheitert.
    Nun tritt der Bundespräsident wieder vor Publikum, nämlich an der Computermesse Cebit, die heute in Hannover eröffnet wird. Die Schweiz ist dort dieses Jahr Partnerland. Redner sind neben Schneider-Ammann auch der deutsche Vizekanzler Sigmar Gabriel und Swatch-CEO Nick Hayek.
    Hier gehts zum Video von Schneider-Ammanns Rede.
    Nachrichtenbild für "marcus knill" von 20 Minuten

    Auftritt an der Cebit

    20 Minuten-vor 1 Stunde
    «Es ist beachtlich, dass es Schneider-Ammann gelungen ist, sich nach all den Negativschlagzeilen nicht zu verkrampfen», sagt Marcus Knill, ...
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    Auftritt an der Cebit

    15. März 2016 13:17; 20 min Print

    Schneider-Ammann hat dazugelernt

    An der Computermesse Cebit sprach Johann Schneider-Ammann über Innovation. Hat er aus seiner missglückten Kranken-Ansprache gelernt?

    (Quelle: Youtube.com/ cebitchannel)
    «Ich suche das Rampenlicht nicht, aber das gehört zur Funktion», sagte Johann Schneider-Ammann vor Beginn seines Präsidentschaftsjahrs zu 20 Minuten. Damals konnte er noch nicht ahnen, dass wegen einer Ansprache zum Tag der Kranken bald die ganze Welt über ihn lachen würde – von Frankreich bis nach Amerika. Wie fühlt es sich an, unter diesen Bedingungen erneut ins Rampenlicht zu treten?
    Am Montag war es so weit: Es war an Schneider-Ammann, den «Switzerland Summit» an der weltgrössten Computermesse Cebit in Hannover zu eröffnen. Mit einem charmanten «Grüessech mitenand» begrüsste der Wirtschaftsminister die anwesenden Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. In seiner rund 10-minütigen Rede sprach er vom «Innovationspark Schweiz» und verwies darauf, dass das World Wide Web am Genfersee erfunden worden war. Zürich beherberge heute ausserdem das grösste Google-Forschungszentrum ausserhalb der USA.

    «Gute Ausdruckskraft»

    «Es ist beachtlich, dass es Schneider-Ammann gelungen ist, sich nach all den Negativschlagzeilen nicht zu verkrampfen», sagt Marcus Knill, Experte für Medien-Rhetorik. Von Angst oder einer Blockade sei in der Cebit-Rede nichts zu spüren – im Gegenteil: «Er kommt frisch auf die Bühne und hat eine gute Ausdruckskraft.» Man merke, dass er mitdenke, während er spricht. «Er ratterte nicht einfach emotionslos etwas herunter.»
    Zwar hielt es sich stark an sein Manuskript, so Knill. Inhalt und Aufbau seien aber gut. So habe der Wirtschaftsminister erfolgreich die Brücke von Deutschland zur Schweiz geschlagen und sei auch auf die Ängste eingegangen, welche die Digitalisierung auslösen könne. «Alles in allem habe ich den Eindruck, dass er an den Erfahrungen der letzten Tage enorm gewachsen ist.»
    Schon vor der viel belächelten «Rire»-Rede sei ein leichter Aufwärtstrend feststellbar gewesen. «Der Taucher am Tag der Kranken hat ihm nun definitiv die Augen geöffnet.» Er hoffe, dass der Bundespräsident nun intensiv von einem erfahrenen Profi gecoacht werde. «Das Wichtigste ist, verständlich zu formulieren und das Publikum direkt anzusprechen. Wer überzeugt ist von dem, was er sagt, kann so viele Fehler machen, wie er will.»
    Hier gehts zum Video von Schneider-Ammanns Cebit-Ansprache.
    (jbu)

    KOMMENTAR zum Tatort, der nicht überzeugte


    «Focus» fasst seine Kritik 
    so zusammen: 
    «Die Handlung ist nicht spannend 
    genug und von zu vielen Klischees 
    durchzogen.» 
    Auch «T-Online» ist nicht begeistert: 
    «Möglicherweise hätte man sich auf 
    weniger Handlungsstränge 
     konzentrieren sollen, 
    statt zu viele Geschichten 
    anzuschneiden und sie dann nicht richtig 
    zu Ende zu erzählen.» 
    Und die «Augsburger Allgemeine» 
    schreibt gar: 
    «Die Eidgenossen haben die 
    Spannung nicht gerade erfunden.» 
    Laut «Spiegel» fehle der 
    Fokus und die «Berliner Zeitung» 
    findet den Schweizer «Tatort 
    «einfallslos und vorhersehbar».
    Auch auf Twitter können 
    die Zuschauer 
    dieser «Tatort»-Folge nichts 
    abgewinnen.


    Eine Geschichte überzeugt dann, wenn sie einfach gestrickt ist.
    Wenn sie problemlos nachvollzogen werden kann.
    Die Kunst des ERZAEHLENS gilt auch bei der Filmsprache.

    LINK: 
    12. März 2005 ... Narrative Rhetorik, Die Kunst des Erzählens. ... Von der Kraft des Erzählens. Julius Köckert: Harun al Raschid empfängt die Gesandten Karls ...
    www.rhetorik.ch/Narrativ/Narrativ.html



    Einmal mehr ein Tatort, der nicht überzeugte

    Gretchenfrage: Weshalb schaffen Tatortmacher keine
    dramatische Akzente mehr?

    Seit Jahren verpacken die  Krimiautoren zu viele Geschichten in einen Tatort. Die privaten Probleme der Kommissare dominieren. Es fehlt der Spannungsbogen.
    Siehe Link:


    Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
    27. Juni 2014 ... Die Krimireihe «Tatort» von ARD, SRF und ORF ist ein Phänomen: Trotz jahrelanger Laufzeit vereinigt sie jeden Sonntagabend.
    www.rhetorik.ch/Aktuell/14/06_27/tatort.pdf









    Weshalb der letzte Tatort mehr verwirrte als überzeugte:


    Der Luzerner «Tatort» konnte die Kritiker nicht begeistern.