Samstag, 12. März 2016
Aus DIE ZEIT
Management:
Aus Charakteren wird ein Team
LINKS:
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10. Aug. 2005 ... Im Lehrbuch Team und Kommunikation ist ein Kapitel dem Umgang mit den
unterschiedlichsten Teamtypen gewidmet. Ich sammelte damals ...
www.rhetorik.ch/Janusgesicht/Janusgesicht.html
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marcus knill
um
03:10
Zusatzgedanken für Feedbackseminar
WEITERE HILFREICHE ERKENNTNISSE AUS DEN DISKUSSIONEN
"Sprich nicht UEBER Deinen Chef oder Deine Mitarbeiter-
sondern MIT ihm"
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Der Feedback Dreiklang
WWW
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1. Wahrnehmung (Situation genau beschreiben)
2. Wirkung (Wie wirkt es auf mich? "ICH -Aussage)
3. Wunsch (Wie wünsche ich mir die Verbesserung?)
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ODER (in Bezug gegenseitiger Zusammenarbeit):
1. Was finde ich gut an Dir? (LOB)
2. Was könnte ich Dir bieten (RAT)
3. Was wünsche ich von Dir (künftig)
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Wahrnehmungsfallen bei Feedbackprozessen:
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--> Stereotype (wir katalogisieren)
--> Wir lassen uns durch VORINFORMATIONEN
beeinflussen
--> Wir lassen uns durch das Team beeinflussen
--> Fehleinschätzungen werden schlecht revidiert:
- 1. Eindruck prägt
- Haloeffekt überstrahlt
--> Wir nehmen SELEKTIV wahr
--> Informationen werden uminterpretiert
- das was wir hören wollen
--> Wahrnehmungsabwehr:
- wollen es nicht wahr haben
--> Durch die sich selbsterfüllende Prophezeihung:
- Erwartung erfüllt sich
--> Aehnlichkeit mit einer bekannte Person
- fördert Sympathie oder Antipathie
--> Durch den Kontrasteffekt
- Durchschnittliche Darbietung nach einer schwachen Präsentation wird als BESSER beurteilt aber nach einer serh guten Präsentation als SCHLECHTER
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LINKS:
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15. Apr. 2007 ... ... man sich und anderen Menschen das Leben zur Hölle macht, die
Vergangenheit verherrlicht und selbsterfüllende Prophezeiungen kreiert.
www.rhetorik.ch/Aktuell/07/04_15/
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15. März 2007 ... Erster Eindruck. ... In der Fachliteratur wird der erste Eindruck unterschiedlich
thematisiert. Es gibt Autoren, die messen ihm keine grosse ...
www.rhetorik.ch/Erstereindruck/Erstereindruck.html
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Aus wissenschaftlicher Sicht wurde beim Phänomen "Erster Eindruck" folgendes
experimentell festgehalten (1992). ... nicht hypochondrisch, 1, hypochondrisch.
www.rhetorik.ch/Menschenkenntnis/Menschenkenntnis.html
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1. Der erste Eindruck. Beim ersten Eindruck spielen persönliche Sympathien und
Antipathien eine zentrale Rolle. Der erste Eindruck kann trügen, zumal ...
www.rhetorik.ch/Wahrnehmen/Wahrnehmen.html
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6. Aug. 2007 ... Psychologen kennen den Halo-Effekt, die Fähigkeit andere Merkmale zu
überstrahlen. Sie blendet den Beurteiler und macht eine ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/07/08_06/
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Notiert von
marcus knill
um
03:10
Donnerstag, 10. März 2016
Teilzeitarbeit als Karrierekiller
Wer weiterkommen will, muss voll da sein.
Die Empfehlung Jobs aufzuteilen und nicht mehr 100 prozentig zu arbeiten ist ein frommer Wunsch.
Auch ohne wissenschaftliche Untersuchung zeit sich in der Praxis, dass eine Führungspersönlichkeit voll und ganz da sein muss. Zudem rächt es sich später bei der Rente, wenn Mann oder Frau Teilzeit arbeitet. Jetzt wird diese Erkenntnis auch wissenschaftlich untermauert:
Vollzeit praktisch ein Muss
Fast alle Führungskräfte würden Vollzeit arbeiten und darüber hinaus noch Überstunden leisten. Dasselbe werde auch von den karrierewilligen Untergebenen erwartet, so Sander weiter. Dies führe dazu, dass Teilzeit-Angestellte «signifikant schlechtere Leistungs- und Potenzial-Beurteilungen bekommen». Damit würden auch deren Aufstiegs- und Beförderungschancen schwinden.KOMMENTAR: Trotz dieser eindeutigen Erkenntnis wird Männern und Frauen eingeredet, sie sollen doch auf einen Teilzeitjob umstellen. Das fördere die Lebensqualität und so könne Kind-Haushalt und Job unter einen Hut gebrachte werden. Die Nachteile werden bewusst ausgeklammert. Wer Teilzeit arbeitet, muss sich bewusst bleiben: Er behindert seine Karriere und wird bei der Pension abgestraft.
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marcus knill
um
09:27
Mittwoch, 9. März 2016
Unbelehrbar? (Aus: PERSOENLICH-BLOG)
Marcus Knill
Beim jüngsten Interview mit Schawinski hat die mediensüchtige Politikerin dem bevorstehenden Frauentag einen Bärendiest erwiesen. Weshalb? Nachdem der Moderator der Politikerin schwarz auf weiss nachweisen konnte, dass ihre Behauptung im «Blick» über das Vorgespräch der Sendung nicht der Wahrheit entsprachen, verspielte Johanna Spiess-Hegglin Ihre Glaubwürdigkeit vor Mikrofon und Kamera endgültig.
Die Endlosgeschichte dieser Akteurin hatte eine Dimension angenommen, die in den Medien einmalig ist. Seit Monaten nervt die grüne Politikerin die Öffentlichkeit mit ihren peinlichen Verlautbarungen.
Sie hat mit ihren öffentlichen Interventionen zweifelsfrei viel erreicht. Sie wurde prominent. Sie schaffte sich einen Namen - aber einen fragwürdigen. Sie machte sich aber vor allem lächerlich. Ich zitiere Kurt Felix: «Früher wollten die Menschen in den Himmel, heute in die Medien.»
Johanna Spiess-Hegglin fand immer wieder einen Aufhänger, um den peinlichen Sex-Skandal in Zug aufzuwärmen. Sie liess nichts aus und sorgte bei Kommentatoren für Kopfschütteln. Dank ihrer umtriebigen Medienaktivität durfte sie sogar in Luzern beim Jugendradio einen Preis überreichen - einen «negativ Award».
Die Moderatoren leisteten sich bei dieser Gelegenheit den Spass und überreichten der neuen Medienpromifrau ein Unterhöschen. Sie lachte und machte - so wie bei Schawinski - gute Mine zum bösen Spiel und publizierte diese Geschichte nachher sogar noch selbst im Netz. «Blick am Abend» nahm die Story sofort auf.
Nach dem Muster - agieren, Medienmitteilungen und persönliche Gedanken sofort ungefiltert publizieren - trat die Politikerin von Fettnapf zu Fettnapf. Sie begründete ihren Parteiaustritt mit einem Scherz in deren Parteiblatt, der sich über K.O. -Tropfen lustig gemacht hatte. Sie stellte die Nacktbilder in der Zuger Fastnachtzeitung «Feuerhorn» leichtfertig selbst ins Netz. Für mich unvorstellbar, dass jemand immer wieder den gleichen Fehler macht. Das Fastnachtskomitee war noch bereit, das Bild nicht mehr weiter zu verbreiten.
Bei allen unbedachten Mediengeschichten erfüllte das Verhalten der Politikerin die besten Voraussetzungen für eine weitere Verbreitung: Die Boulevardmedien leben bekanntlich von Tränen, Blut, Sex und Sperma. Spiess-Hegglins Aufwärmgeschichten wurden somit zum idealen Treiber auf dem Markt der Skandalpresse. Fazit: Unbedachte Medienauftritte können zum Bumerang mutieren. Im Umgang mit Skandalen sind Zurückhaltung, denken vor dem Sprechen und manchmal einfach auch schweigen Gold. Dies setzt aber Selbstkritik und Selbsterkenntnis voraus.
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marcus knill
um
11:16
Dienstag, 8. März 2016
Klassische Reaktion auf kritische Rückmeldungen
Niemand liebt negative Botschaften.
Könige liessen früher Boten von negativen Meldungen umbringen.
Nur der Hofnarr durfte dem Herrscher auch unangenehme Wahrheiten mitteilen.
Vergessen wir bei Feedbackprozessen die klassischen Verhaltensweisen nicht:
Kaum etwas ist schlimmer, als unerbetener Rat. Sicher, der andere meint es vielleicht nur gut, will helfen. Aber von Fremden oder Freunden will man das gerade nicht hören, nicht jetzt und schon gar nicht so. Und dann gibt es noch diese Scheinheiligen! Das sind die schlimmsten Ratgeber. Jene, die sich nur selbst erhöhen wollen, indem sie anderen die Gunst des eigenen Wissensvorsprungs zukommen lassen. Man erkennt sie leicht daran, dass sie sich nicht darüber freuen, wenn Fehler verschwinden oder es bei einem nach dem Feedback besser läuft, sondern dass das Umfeld bitteschön mitbekommen möge, wer der geniale Urheber war. Im schlimmsten Fall ist der Rat sogar vergiftet. Diese Menschen sind wie Vampire: Sie laben sich am Leid der anderen und sorgen dafür, dass dies auch noch lange so bleibt...
TYPISCHE REAKTIONEN:
Mitarbeiter-Reaktionen: Das SARA-Modell
Immer da, wo es um Kritik und negatives Feedback geht, reichen die Reaktionen der Mitarbeiter von Ablehnung und Ärger bis Akzeptanz und Annahme. Nicht wenige Führungskräfte erleben dabei eine regelrechte Achterbahnfahrt der Gefühle, wie sie auch für Lebenskrisen typisch ist - erst recht, wenn die Rückmeldungen mit schwerwiegenden Folgen oder Veränderungen für den Mitarbeiter sind.In der Wissenschaft wird dieses Reaktionsspektrum auch als SARA-Modell bezeichnet. Dahinter verbirgt sich ein Akronym, das sich aus den vier Phasen - Shock, Anger, Resistance und Acceptance - zusammensetzt und unterschiedlich heftig ausfallen können:
Führungskräfte, die dem Mitarbeiter aufgrund eines 360-Grad-Feedbacks Rückmeldungen geben, sollten darauf gefasst und vorbereitet sein:
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Shock (Schock)
Wer negatives Feedback bekommt, reagiert in der Regel erst einmal geschockt: "Kann ja gar nicht sein! Bestimmt ist da ein Fehler gemacht worden..." Der Grund ist der plötzliche Bruch zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung. Das muss der Betroffene erst einmal verarbeiten. -
Anger (Wut)
In der zweiten Phase reagieren die meisten mit einer Art Vorwärtsverteidigung: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, muss die Schuld bei anderen liegen. Statt sich selbst ehrlich zu hinterfragen und zu reflektieren (was unangenehmer ist), wird die Verantwortung delegiert: auf miese Umstände, fiese Kollegen, Neider, blödsinnige Befragungen. -
Resistance (Widerstand)
Weil das Feedback mit (teils schmerzhaften, teil aufwendigen) Veränderungen verbunden ist, wächst in Phase 3 der Widerstand: "Ich bin eben so... Das ist zu viel, das kann keiner von mir verlangen!" Nicht wenige sträuben sich mit allen rhetorischen Mitteln, finden immer neue Gründe und Argumente. Für Führungskräfte ist das die schwerste Phase. -
Acceptance (Akzeptanz)
Irgendwann folgt - hoffentlich - die letzte Phase der emotionalen Achterbahnfahrt: Der betroffene Mitarbeiter akzeptiert das Feedback und auch seinen Anteil an der Lage. Jetzt ist der Weg frei für Veränderungen und konstruktive Aufbauarbeit. Aber eben erst in Phase 4.
Notiert von
marcus knill
um
19:56
Versuchen Sie es einmal mit Eisklettern
Herausfordernd - schön - aber auch gefährlich
Notiert von
marcus knill
um
19:51
BLOG
Wie man seine Selbstvermarktung verspielt