Mittwoch, 17. Februar 2016

Die Aufhebung aller Gegensätze

Jeder Mensch sucht die BALANCE
Anderseits besteht die Welt der GEGENSAETZE

Die Aufhebung der Gegensätze wurde 
im Mittelalter so dargestellt:

(Quelle Watson)

Der Hermaphrodit in der Alchemie war das 
 Symbol der Aufhebung aller Gegensätze.
 Das Bild stammt aus der mittelalterlichen 
Handschrift «Codex Palatinus Germanicus».

KOMMENTAR: 
Ich finde den Umgang mit Gegensätzen sehr wichtig.




LINKS:
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
29. Juni 2011 ... versteht, Gegensätze unter einen Hut zu bringen. Das Prinzip ist einfach: Er zeigt für beide Seiten Verständnis und sucht Gemeinsamkeiten, so ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/06_29/07_11.pdf
6. Nov. 2011 ... Bei Kommunikationsprozessen gibt es zahlreiche Gegensätze, die unter einen Hut gebracht werden müssen: In der modernen Arbeitswelt ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/11_06/index.html

balance artikel. Ausführlicher Artikel · Kurzgefasster Artikel · Rhetorik.ch, 1998- 2009 © K-K , Weblinks sind erwünscht. Bei Weiterverwendung ist Autoren- und ...
www.rhetorik.ch/Balance/Balance.html

Gegensätze, die es täglich auszubalancieren gilt sind zum Beispiel: Individuum und Kollektiv, Distanz und Nähe, Druck und Zurückhaltung, Offenheit und ...
www.rhetorik.ch/Balance/Kurz.html
... der Deutschübersetzung von Erich Heller Als Vergleich, die Rede in Englisch , und Lincolns handschriftlichen Entwürfe der Rede. Zurück zum Balance Artikel ...
www.rhetorik.ch/Balance/Lincoln.html
Zurück zum Balance Artikel. Suchen Sie nach Schopenhauer auf. google, lycos, vista, smart, iseek, excite, crawler, hotbot, goto, ch-search, d-yahoo, metacrawl ...
www.rhetorik.ch/Balance/Schopenhauer.html

Die Balance finden (PDF) · Konkrete Kommunikation (PDF) · Alpha Jubiläumsanlass · Zeig mich so, wie ich bin (PDF) · Überlegen antworten (PDF) · Lenken bei ...
www.rhetorik.ch/Alphaartikel/Alphaartikel.html

Beitrag, der im Netz aufgefallen ist:

ERFOLGREICH WIRKEN:

Smalltalk – Der Rede kurzer Sinn


Smalltalk Auf dem Blog von Marcus Knill ist mir dieser interessante Artikel über Small Talk ins Auge gefallen. Small Talk als die beiläufige Konversation ohne Tiefgang. Wie wichtig ist Small Talk und vor allem: Was sagen?
Ihr Michael Moesslang
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Dienstag, 16. Februar 2016

Ziegler bekommt heisse Füsse

Als Zeitzeuge verkündete Ziegler jüngst lautstark:

Bundesrat Graber habe nach dem Flugzeugattentat mit der PLO einen Deal vereinbart.
Die Schweiz verzichtet auf eine gerichtliche Untersuchung, dafür verzichten die Terroristen auf Anschläge gegen die Swissair. Die Untersuchung versandete 1970 tatsächlich und es gab auch keine Anschläge mehr.

Nun krebst Ziegler überraschend zurück (Quelle Tagi):

Zieglers neue Version:
Die «Sonntagszeitung» fragte bei Ziegler nochmals nach. Der ist sich nun nicht mehr sicher, ob es einen solchen Geheimdeal tatsächlich gab. 
Der Soziologe und ehemalige SP-Nationalrat stand mit der PLO in Kontakt: Jean Ziegler. 


Der Soziologe und ehemalige SP-Nationalrat stand mit der PLO in Kontakt: Jean Ziegler. 

KOMMENTAR: Sonderbar! Ziegler müsste sich nicht wundern, wenn die Medien heute vermuten, dass er nun auch Opfer eines Deals geworden ist:
"Ich krebse zurück, dafür zeigt sich der Bundesrat mir gegenüber erkenntlich."
Nun kann alles  wieder unter den Teppich gekehrt werden.
Der Bundesrat kann das Gesicht wahren und Ziegler hat Ruhe.
Eiertänzer Jean Ziegler muss heute mit Gerüchten rechnen. 

NACHTRAG:

Der Zickzackkurs ist perfekt:

Unglaublich: Auf die Kehrtwende folgt eine Rückkehr zum  Ausgangspunkt. Ich zitiere PERSOENLICH.COM


Die SoZ berichtete in der aktuellen Ausgabe der 81-Jährige rudere nun zurück. Ein «Missverständnis» wie Ziegler sagt. Chefredaktor Arthur Rutishauser hält an seiner Version fest.

 FAZIT: So kann man das Gesicht verlieren.

Vegetarier schiessen übsers Ziel hinaus

Mit dem gefakten Video, bei dem ein Koch Katzen in der Küche zubereitet, haben sich wohl die Vegetarierorganisationen einen Bärendienst erwiesen.

Sie hatte es zwar gut gemeint mit dem gefälschten Video, das einen enormen Medienwirbel auslöste.
Angeblich sollte die Bevölkerung damit nur sensibilisiert werden und sich bewusst werden, das Fleischesser stets Tiere essen. Nachdem die Vegetarierorganisationen die Katze aus dem Sack gelassen hatten und bestätigten, dass die Geschichte nur gefakt war, fühlten sich viele Menschen verschaukelt und machten sich nun im Netz dihrem Aerger Luft.

Ich zitiere 20 Min:

Büsi-Koch-Video



Vegetarier schocken die Welt mit Silikon-Katze

Nun ist bekannt, wer hinter dem angeblichen Restaurant La Table Suisse steckt: Es sind drei Vegi-Organisationen, eine davon aus der Schweiz.



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Hunderttausende aus aller Welt schauen zu, wie dieser angebliche Schweizer Koch in seinem Restaurant Katzen zubereitet.
Hunderttausende aus aller Welt schauen zu, wie dieser angebliche Schweizer Koch in seinem Restaurant Katzen zubereitet. Der Zorn ist gross: Es gibt diverse Petitionen und Aufrufe gegen die «kranke Tradition», die «jetzt enden muss». Doch wer steckt wirklich hinter dem mysteriösen Restaurant «La Table Suisse»? Der Mail-Header bringt Klarheit: Obwohl die Macher ihre Spuren gut verwischten, haben sie hier nicht gut aufgepasst. Mails vom angeblichen Restaurant werden über den Server der Werbeagentur Scholz & Friends in Deutschland versandt. Eine Viral-Kampagne. Es ist eine Kampagne, die so ernst genommen wird, dass es sogar zu Aufforderungen zu Mord kommt: «Bitte entfernt diese Plage barbarischen menschlichen Abfalls von dieser Erde». Es gibt verschiedene Petitionen - einige gehören wohl gar zur Kampagne dazu. Szene aus dem berüchtigten Video, das bereits weltweit berühmt-berüchtigt ist: Der Schweizer Koch «Moritz Brunner» (in Wirklichkeit ein Techniker im Filmbusiness) kocht «Büsirücken». Man nimmt es tierernst: «Unzivilisiert» sei die Schweiz. Wer dort essen gehe, möge - nun, lesen Sie selbst. «Wie wärs mit einem Papagei zur Vorspeise?» «... na ratet mal, wo ich sicher nie hingehen werde!!!» Mehrheitlich nicht übersetzbar. An einer Stelle heisst es, die Schweizer seien gleich «barbarisch» wie die Chinesen. Es sei «irreführend», diese Küche als Schweizer Kultur zu bezeichnen. Ein anderer User fragt - dafür gibt es 8 Likes -, warum man nicht Menschenfleisch esse. Das Menü vom Januar ... ... und das vom Februar von La Table Suisse.
Es ist nun klar: Beim Schock-Video mit dem Schweizer Restaurant, das angeblich auch Katzen und Hunde zum Verzehr anbietet, handelt es sich um eine Aktion von drei verschiedenen Vegi-Organisationen: Swissweg, Vegetarierbund Deutschland (Vebu) sowie Beyond Carnism aus den USA. Swissveg und Vebu bekennen sich in einer Medienmitteilung zum Video und schreiben: «Über zehn Millionen Menschen wurden zum Nachdenken angeregt und haben Tausende von Kommentaren hinterlassen.» Die Reaktionen hätten «von Verständnis für dieses aussergewöhnliche Konzept über Empörung bis hin zu zahlreichen Beschimpfungen und Drohungen» gereicht.



Die Katze im Video ist weder Katze noch Hase
Gefragt, ob es nicht vielleicht etwas unglücklich ist, dass die Schweiz nun als Land von Katzenfressern dasteht, entgegnet Pichler: «Das zeigt nur, wie eingefleischt diese Glaubensmechanismen sind: Hätte man das gleiche Koch-Video mit Lämmchen und Kälbchen gemacht, hätte sich kaum jemand aufgeregt. Es geht darum, genau diesen Widerspruch aufzuzeigen.» Ausserdem betont Pichler, dass bei den Dreharbeiten keine Tiere zu schaden gekommen seien: Sämtliche Fleisschstücke seien Attrappen – auch die gehäutete Katze sei nicht echt. Pichler: «Das sind alles Silikonpräparate, kein echtes Fleisch».
Der Shitstorm war gewaltig: Neben viel Zustimmung gab es auch massive Drohungen und Aufforderungen zu Gewalt. Das habe die Macher der Kampagne nicht erstaunt, so Pichler: «Wenn gewisse Menschen in ihrem Glaubenssystem getroffen werden, dann kann das Aggressivität auslösen. Dass man Haustiere auf keinen Fall essen darf, das ist kulturell stark anerzogen.» Umgekehrt reiche es bei Veganern manchmal schon, zu sagen, man esse kein Fleisch – und schon würden Fleischesser aggressiv, so Pichler.



KOMMENTAR: Die Leser finden diese Aktion voll daneben.
Wer mit Emotionen spielt und mit gefälschtem Bildmaterial die Oeffentlichkeit aufrütteln will - nach dem Motto "Der Zweck heiligt die  Mittel (auch Manipulationen)" - schadet letztlich seiner Glaubwürdigkeit. Das gab es schon einmal bei Aufnahmen von Tierquälerei in Pelztierfarmen. Nur die echten authentische Aufnahmen von jungen Robben, die mit Schlagstöcken fragwürdig getötet wurden, haben  viel bewirkt. Wenn sich aber bi Medienbetirägen herausstellt, das ein Video gefälscht wurde, wird die angeblich gute Absicht rasch zum Bumerang.
In diesem Fall haben die Vegi-Organisationen leider das Zwei am Rücken. Sie haben ein wichtiges Gut eingebüsst: Das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit!

Was macht Angela Merkel in heiklen Situationen

Abwarten, Aussitzen, so tun als sei nichts geschehen
Dieses Verhalten hat sich bis anhin für die 
Machtfrau gelohnt.

BLICK bringt es auf den Punkt. Deutschland steht kopf. Das Chaos ist offensichtlich.
Ich zitiere:

Die Flüchtlingsfrage spaltet das Land. Ein Tabubruch jagt den nächsten.
German Chancellor Merkel addresses news conference in Berlin

Und was macht Angela Merkel? Das, was sie in den elf Jahren ihrer Kanzlerschaft in Krisen immer getan hat: Sie tut so, als ob nichts sei und versucht, das Chaos auszusitzen. Weil sie aus dem Inland wenig Beifall bekommt, holt sie sich die Zustimmung anderswo. Am Freitag empfing sie Hollywood-Star George Clooney (54) und seine Frau, die Menschenrechtsanwältin Amal (38) im Kanzleramt. Clooney lobte Merkels Flüchtlingspolitik. Es muss Balsam für ihre Seele gewesen sein. Doch das reicht nicht: Gut möglich, dass sich die geschickte Taktikerin Merkel dieses eine, entscheidende Mal verkalkuliert hat. 

Montag, 15. Februar 2016

Provokationen sind oft gut und können etwas bewirken. Doch...

Lieber Martin Landolt:
Mit dieser Provokation haben sie sich leider selbst keinen Gefallen getan.
Sie haben bestimmt  mit Ihrem Ausrutscher einige zusätzliche Ja Stimmen generiert. Die SVP lässt danken.

Ich zitiere BLICK:


KOMMENTAR:

Auch Marketing Laien schütteln nach diesem Ausrutscher den Kopf.
Viel fragen sich: Welcher Teufel hat wohl Landolt geritten?
Spontane Reaktionen von Lesern:
Ist er durch den Flop der BDP so gefrustet, dass...?
Was hat dieser Politiker für Probleme, dass er zur NAZI Keule greifen muss?
Weshalb verliert ein sonst so vernünftiger Politiker plötzlich die Nerven?


FAZIT:
Wer die Fassung verliert, verliert erfahrungsgemäss Punkte.
Ich persönlich habe den BDP-Chef immer wieder als guten Medienrhetoriker erlebt. Schade!
Mit dieser Ueberreaktion  hat Martin Landolt  bei mir ebenfalls viele Punkte verspielt. 
Die Nazikeule ist bei Kommunikationsprozessen so tabu, wie krasse rassistische Bemerkungen.
 
 

Zum Spiel der Linkautonomen: Polizisten angreifen

Eine fragwürdige Form von "Räuber und Poli"
("Gehn wir  Polizisten angreifen" analog:
"Gehn wir Tauben vergiften im Park")

Ich zitiere 20 Min.

Vermummte greifen Polizisten an – 

3 Verletzte

Mit Steinen, Knallpetarden und Laserpointern sind vermummte Personen in der Zürcher City auf die Polizei losgegangen. Drei Polizisten wurden dabei verletzt.

storybild Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort - hier im Niederdorf.
 (Bild: Leser-Reporter/Dominic A.)
Mehrere Dutzend, teilweise vermummte, Personen hatten sich am Samstagabend am Bellevue versammelt und hatten dort Feuerwerk und Knallkörper abgelassen. Der Vorfall wurde gegen 21.20 Uhr der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich gemeldet. Daraufhin rückten mehrere Patrouillen der Stadtpolizei aus, wie diese am Sonntag mitteilte.
Zu diesem Zeitpunkt waren die teils vermummten Personen bereits auf dem Limmatquai unterwegs in Richtung Central. Dabei versprayten sie Hauswände , schlugen Scheiben ein und zündeten Zeitungen an.
An der Verzweigung Limmatquai/Rudolf-Brun-Brücke mahnte die Polizei die der linksautonomen Szene angehörenden Chaoten ab und wollte sie stoppen. Doch diese dachten nicht daran. Sie bewarfen die Polizisten massiv mit Steinen, Knallkörpern und Handlichtfakeln und blendeten sie mit Laserpointern geblendet.
 
Verletzungen am Gehör

 Drei Polizisten, die mit Knallkörper beworfen wurden, zogen sich Verletzungen am Gehör zu und mussten zur Überprüfung ins Spital.


KOMMENTAR: Die Linksautonomen begründen ihre Gewalt mit dem unverhältnismässigem Auftreten der Polizei.
Die Polizei kann es selten recht machen. Das zeigt sich jeweils am 1. Mai:
Lässt sie die Randalierer gewähren, solange sie "nur" Sachen beschädigen, folgt der Aufschrei der Ladenbesitzer. Für sie hat die Polizei Leib und GUT zu beschützen.
Reagieren die Ordnungshüter rasch und greifen sofort ein, sind sie der Auslöser der nachträglichen Gewalt. Es heisst dann, sie hätten die Randalierer provoziert. Uebrigens:
Es besteht im Grunde genommen ein Vermummungsverbot. Das müsste als Erstes konsequent geahndet werden. 
Wenn sich Gewalttäter anonymisieren können und die Vermummung geduldet wird, ist eine Strafverfolgung selten möglich - trotz Kameras.