KOMMENTAR:
Laut ersten Informationen gab es bei der Wärterin keinerlei Hinweise, dass sie mit dem Häftling ein Verhältnis hat.
Körperkontakt zwischen Betreuern und Insassen sind in Gefängnissen stets tabu. Doch lasse sich nie ausschliessen, dass es nachts zu Sex kommen kann.
Angela Magdici arbeitete seit 2013 für die Gefängnisse des Kantons Zürich.
Es ist lediglich bekannt, dass sie verheiratet war und sich rund drei Monate vor der Flucht vom Mann getrennt habe.
Der Ehemann hat angeblich festgestellt, dass sie sich veränderte und begonnen habe, den Koran zu lesen. Sie begann sich zudem für Syrien zu interessieren.
Die Aufseherin habe alle Voraussetzungen erfüllt für ihren Job. Sie war nicht vorbestraft.
Hätte man zu viele Nähe beobachtet, wäre dies ein Alarmzeichen gewesen.
Es sei im Gefängnis immer schwierig, die richtige Balance zu finden zwischen Nähe und Distanz.
Ein Fehlverhalten zwischen zwei Personen könne leider nie ausgeschlossen werden.