Dienstag, 2. Februar 2016

Abstimmungskrimi

ALLE gegen die SVP

Weshalb die überraschende Grossoffensive gegen die Durchsetzungsinitiative? Es gibt kaum eine Organisation, die nicht gegen die SVP agiert. Die Akzeptanz der alten Fordereung nach konsequenter Ausschaffung Krimineller muss die Gegner wachgerüttelt haben. Die Gegenreaktion wirkt für viele übertrieben. Vor was haben sie Angst?
Was, wenn sich nicht  das Volk der geschlossenen Front  von Bundesrat, Parlament, Kulturschaffenden, Justiz, Medien, Wirtschaft nicht umstimmen lässt und nach der Abstimmung der geschlossenen Allianz keine Folge leistet?


Kommunikationsexperten kennen  das Phänomen: Wird eine Droh- Kampagne als krass -  inszenierte Aktion erkannt, ist es durchaus möglich, dass die Stimmberechtigten aus Trotz den Schwarzmalern die Gefolgschaft  verweigert.
Angenommen, die Allianz gegen die SVP würde am JA des Souveräns scheitern, könnten die Initiativgegner nachher wohl kaum unbeschadet zur Tagesordnung übergehen.

- Wenn die Initiative  laut Philipp Müller „ein Anschlag auf die Demokratie“ wäre
- Wenn ein Ja - nach Sommaruga - "eines Rechtsstaates unwürdig ist“
- Wenn die Initiative  - nach Bundesrichter Stadelmann - „das Ende des bisher geltenden Rechtsverständnisses“ wäre
- Wenn  Rapper Halter recht hätte, dass „jeder, der nicht dagegen stimmt, sich zur Abschaffung der Demokratie bekennt und zum Beginn des Faschismus“
 Wenn all diese beschwörenden Aufrufe nichts bewirken oder sogar noch im Gegenteil die JA Front stärkt, würde dann - nach einer allfälligen Annahme der konsequenten Auschaffung Krimineller Ausländer - die Schweiz gleichsam untergehen? 



Was feststeht: Es wird - so oder so - eine historische Abstimmung geben.
Noch nie hat es jedenfalls eine so geschlossene Front gegen die SVP gegeben. Die Kampagne kommt einem Aufschrei gleich.

Die Ausgangslage bleibt spannend. Es kommt zu einem Abstimmungskrimi.

KOMMENTAR: Es gesteht heute die Gefahr, dass die Gegner übermarchen und jene Kreise, die genug haben von kriminellen Ausländern, vor den Kopf stossen.
Die Zahlen belegen zwar, dass die Zustimmung zur Ausschaffungsinitiative tatsächlich laufend zurückgegangen ist. Von 58%-54%-52% auf 51%. Longchamp rechnet heute sogar schon mit einer Ablehnung. Aber wie stark?
Bei einem NEIN hätte die entschlossene Grossoffensive doch noch das Steuer im letzten Moment herumreissen können.

Die Grosssoffensive hätte sich dann gelohnt.
Wenn aber die Gegner den Teufel zu krass an die Wand malen, könnte die gewaltige Kampagne gegen die Volkspartei SVP zum Bumerang verkommen.
Wer die Medienlandschaft verfolgt, stellt fest: Die Aktion ist dermassen krass, dass sie beim Stimmvolk eine Protestwelle auslösen könnte. Ein Nein würde dann zu einem historischen Markstein in der Schweizer Politik. Wäre einmalig.
Selbst ein knappes Nein würde voraussichtlich der SVP erneuten Aufwind geben. die erfolgreiche Partei profitiert vom "David gegen Goliath" Bonus. Sie hätte bewiesen, dass es sich lohnt, die Aengste der Bevölkerung ernst zu nehmen.
In persönlichen Gesprächen habe ich erkannt, dass Menschen aus allen Parteien genug haben vom Täterschutz. Ich lernte jüngst einen Kursteilnehmer kennen, der auf der Strasse von einem Ausländer überfallen wurde und bleibende Schäden davongetragen hat.
Ihn ärgert es, dass derzeit die Gegner der Ausschaffungsinitiative solche Angriffe bagatellisieren. Sie finden, dass eine  „Rangelei“ noch nicht zur Ausschaffung führen dürfe.  Einbrüche sind für viele  auch  noch kein Ausschaffungsgrund. Hausbesitzer, die einen Einbruch erlebt haben, werden bestimmt kein Nein in die Urne legen.

Die Gegner der Initiative sind sich zu wenig bewusst, dass das Sicherheitbedürfnis der Menschen etwas vom Wichtigsten ist.

Es ist kinderleicht, den eigenen Körper zu verunstalten

Leider wird dies auch sehr oft gemacht

Egal ob mit Tattoos, Schönheits-OPs oder seltsamen Angewohnheiten: Den eigenen Körper zu verunstalten, geht kinderleicht, wie diverse TV-Shows beweisen.

Aus 20 Min:
In der Show «Botched» darf der Zuschauer an verschiedenen Schicksalen teilhaben. Zum einen gibt es Menschen, die einfach an einen schlechten Schönheitschirurgen geraten sind. Zum anderen gibt es aber auch jene Personen, die wissentlich auf billige Methoden ausgewichen sind, um ihr Schönheitsideal zu erreichen. Zur zweiten Sorte gehört zum Beispiel dieser junge Mann, der unbedingt wie Kim Kardashian aussehen wollte. Hat ja offensichtlich super geklappt. Und auch Justin, die menschliche Ken-Puppe, war schon Thema bei «Botched». Auch Renee hat sich billige Po-Implantate einsetzen lassen und hofft jetzt auf die Hilfe der «Botched»-Ärzte, um ihren Hintern wieder ansehnlich zu gestalten. Rajee hat sich derweil von einem zwielichtigen Arzt ein Gemisch aus Zement und Reifendichtmittel in die Wangen spritzen lassen. Weiter geht es mit der Show «Bodyshockers». Für Aufsehen sorgte zuletzt der 23-jährige Jack Woodman, der sich sein eigenes Konterfei beim Rimjob auf den Rücken stechen liess. Ebenfalls eine ziemlich dumme Idee hatte dieser Brite, der sich in einem Anflug geistiger Umnachtung Tränen tättowieren liess. Lewis leidet aber wohl am meisten, unter seiner Entscheidung, sich mit 16 einen Staubsauger in den Schritt tätowieren zu lassen. Frauen wollen nicht mehr mit ihm schlafen. Warum bloss? In Bodyshockers geht es aber nicht nur um Tattoos oder Schönheits-OPs die man bereut, sondern auch um Menschen, die ihre Bodymodifications feiern. Je extremer desto besser, scheint die Devise. Während «Botched» und «Bodyshockers» hauptsächlich Personen porträtiert, die einfach dumme Ideen haben, fokussiert «My Strange Addiction» ein ganz anderes Thema: Psychosen. So werden Menschen gezeigt, die süchtig nach seltsamen Dingen sind, wie diese Dame, die gerne Trockenbauwand isst. Auch eine junge Frau, die täglich mindestens ein Fläschchen Nagellack trinkt, wird im Fernsehen vorgeführt. Oder jene junge Mutter, die nicht einschlafen kann, ohne dass ein eingeschalteter Fön neben ihr liegt. Resultat dieser Sucht: Zahlreiche Verbrennungen und Wohnungsbrände.
FAZIT: Muss man Erbarmen haben mit einer Person, die sich selbst verschuldet verstümmeln lässt und diesen Fehltritt unter Schmerzen und enormen Kosten wieder korrigieren muss? 
Ein tätowierter Jugendlicher hat mir jüngst geklagt, dass er nur das gemacht habe, was andere auch tun. Der Gruppendruck sei zu goss gewesen. Ich erzählte ihm dann die Geschichte von den Lemmingen, die einander blindlings folgten und so an einer Klippe in den Tod stürzten:
Bildergebnis für Lemminge die in den Tod stürzen

Ich sagte dem Jugendlichen: Du bist doch kein Lemming!

Montag, 1. Februar 2016

Weshalb dieses Versteckspiel?

Ausgerechnet vor der brisanten Abstimmung über die Ausschaffung krimineller Ausländer
berufen sich viele Akteure auf Fakten.

Es ist unverständlich, dass nun die Fakten über die Herkunftsländer verweigert werden. Das ist Wasser auf die Mühlen der SVP.



Ich zitiere 20 Min:

Kriminelle Ausländer



Bund hält Fakten geheim

Das Bundesamt für Statistik hält Daten über die Herkunftsländer verurteilter Ausländer unter Verschluss. Dabei wären diese für die aktuelle Debatte äusserst wichtig.

storybild Weigert sich, die Fakten offenzulegen: Georges-Simon Ulrich,
Direktor des Bundeamts für Statistik. (Foto vom 14. Juni 2013)


Seit der Annahme der Ausschaffungsinitiative im November 2010 sollen wegen einer Straftat verurteilte Ausländer die Schweiz verlassen müssen. Zahlen über die betroffenen Straftäter wurden damals keine genannt.
Auch bei der aktuellen Debatte über die Durchsetzungsinitiative geht es um kriminelle Ausländer, und wiederum werden Befürworter und Gegner statt mit Zahlen und Fakten lediglich mit Mutmassungen. Dabei wäre es äusserst aufschlussreich, aus welchen Ländern die betroffenen Ausländer kommen und ob man sie im Falle einer Verurteilung in ihr Herkunftsland zurückschaffen kann.


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Nationalität bleibt im Dunkeln

Antworten könnte die Strafurteilsstatistik des Bundesamts für Statistik (BFS) liefern. Darin wird bei verurteilten Ausländern das «Herkunftsland» festgehalten. Doch gemäss dem «SonntagsBlick» weigert sich das BFS , diese Angaben zu publizieren. In der Urteilsstatistik wird lediglich zwischen Ausländern und Schweizern unterschieden – die Nationalität der Straftäter bleibt im Dunkeln.
Weshalb das BFS die Nationalitäten unterschlägt, erläutert Isabel Zoder, Bereichsleiterin Justiz und Urteile beim Eidgenössischen Departement des Inneren, auf Nachfrage des «SonntagsBlick»: Eine Publikation der einzelnen Nationalitäten würde suggerieren, dass die Nationalität das kriminelle Verhalten beeinflusst.» Deshalb könne man die Zahlen nicht veröffentlichen.

«Schützenswerte statistische Einzeldaten»

Auch eine Berufung auf das Öffentlichkeitsgesetz wies das Bundesamt ab. Die Begründung lautete: «Bei der angefragten Statistik handelt es sich um schützenswerte sowie vertrauliche statistische Einzeldaten.» Deshalb dürfe nicht publik werden, aus welchen Ländern die verurteilten Straftäter kommen.
Auch Georges-Simon Ulrich, Direktor des BFS, wollte sich nicht zur Offenlegung der Fakten äussern. Er schickte einen Sprecher vor, der gegenüber «SonntagsBlick» erklärte, dass es schwierig sei, die Zahlen so aufzubereiten, dass sie vom Volk nicht missverstanden würden. Zudem arbeiteten nur rund 20 Experten in der zuständigen Abteilung. «Da kann so ein Projekt schon mal etwas dauern.»

Auch Politiker wollen eine Offenlegung der Fakten

In der aktuellen Debatte um die Durchsetzungsinitiative fordern nun auch Politiker eine Publikation der Fakten. «Sicher wäre es sinnvoll, die Delinquenten nach Herkunft und nach Deliktart zu kennen», sagt etwa CVP-Nationalrätin Kathy Riklin. Auch für FDP-Präsident Philip Müller ergibt die Begründung des BFS keinen Sinn: «Wenn nur die Zahl, nicht aber die Namen genannt werden, ist der Persönlichkeitsschutz gewährleistet.» Auch SP-Nationalrätin Min Li Marti für die Offenlegung der Statistik.
Kurz vor der Abstimmung über die Durchsetzungs-Initiative sind nur grobe Unterteilungen möglich: Laut BFS wurden 2014 42289 Schweizer verurteilt, das entspricht 42,5 Prozent aller Verurteilten. 57,5 Prozent waren Ausländer. Noch deutlicher ist der Unterschied in den Gefängnissen. 31,2 Prozent aller Häftlinge waren im Jahr 2014 Schweizer, 68,8 Prozent Ausländer. Doch aus welchen Ländern diese kommen, weiss bisher lediglich das BFS. Der «SonntagsBlick» bleibt will jetzt Rekurs gegen den Geheimhaltungsentscheid des BFS einlegen.

(chi)
KOMMENTAR: Das hat nichts mit offene, transparenter Kommunikationskultur zu tun. Wenn der Direktor des Bundesamtes für Statik Zahlen nicht publiziert, weil er persölich findet, sie könnten missverstanden werden, so ist dies gravierend.
Wenn er die Zahlen vor der brisanten Abstimmung nicht preisgeben will, kann sich jeder den Reim machen, weshalb die Publikation verzögert wird.

Die neue Gefahr für Raucher

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Steffen Lukesch
Steffen Lukesch

Die Gegner der Duchsetzunginitiative setzen alles auf eine Karte

MASSIVE FRONT GEGEN DIE SVP
 

Nun äussern sich auch  noch die ALT-Bundesräte:

  • Der Widerstand gegen die Durchsetzungsinitiative 
    ist enorm gross. 
    Jetzt wird die Liste der Kritiker noch etwas länger.


    11 alt Bundesräte kämpfen gegen Durchsetzungs-Initiative
    DIE SVP STEHT GANZ ALLEIN DA, GEGEN EINE 
    ENORME UEBERMACHT. DIE PARTEI RECHNET MIT DEM VOLK ALS PARTNER.

    - SP
    - CVP
    - FDP
    - GRUENE
    - grünliberale
    - Bundesrat
    - Parlament
    - SR und NR kommitee
    - NGO Komitee
    - Wirtschaftsverbände wie
    . Economiesuisse
    . Swissmen
    . Interpharma
    - Aktionsbündnis "Dringender Aufruf" mit Prominenten
    - Rechtsprofessoren
    . Amwaltverband
    . Staatsanwältekonferenz
    - Komitee der Kulturschaffenden
    - CVP Bundesrichter Stadelmann
    - 5 Kantonsregierungen

    KOMMENTAR: Wer diese geballte Ladung gegen die SVP
    anschaut, könnte eigentlich damit rechnen, dass die
    Durchsetzung der konsequenten Ausschaffung Krimineller
    hochkant abgelehnt werden muss.
    Ich bin mir aber nicht sicher, ob diese Ueberreaktion  so wirksam sein wird, weil es bei den Stimmberechtigten zu einer Trotzreaktion kommen könnte. Das Schiessen mit Kanonen auf Spatzen könnte zum Rohrkrepierer verkommen.
    Wenn nach dieser Grossoffensive die SVP noch mehr als 45% Ja stimmen generieren könnte, müsste dies für sie immer noch als Erfolg gebucht werden. Dann hätten nämlich fast die Hälfte der Stimmberechtigten, auch der gegnerischen Parteien - trotz enormer Kampagne - ein Ja eingelegt.
    Der Abstimmungssonntag  wir somit zur Nagelprobe der Gegner.


    Wer weiss, ob  am Schluss Blocher auch  lachen kann?
    Es git zu beachten: Die Beeinflussung solcher  Geschichten darf nicht unterschätzt werden. Es sind auch Fakten.

    Durchsetzungs-Initiative Kriminelle Ausländer – 
    Bund unterschlägt brisante Fakten

Die Leichtbau Raubkatze darf sich sehen lassen