Samstag, 10. Oktober 2015

Peter Pan

Der folgende Text war für mich eine gute Einstimmung zum heutigen  Kinobesuch des neuen 3D Filmes Peter Pan

Mich interessierte nicht die psychoanalytische Seite der Geschichte, sondern die technischen Tricks, die heute phantastische Traumwelten mit Computern hervorragend realisiert werden können:

Wie alles begann

Mit seinem familienfreundlichen 3-D-Fantasy-Spektakel „Pan“ bringt Regisseur Joe Wright die Vorgeschichte des fliegenden Waisenknaben auf die große Leinwand. Der Bub, der nie erwachsen wird, kämpft nach seiner Entführung durch Captain Blackbeard ins sagenumwobene Neverland - an der Seite seines neuen Freundes James Hook - gegen die Schreckensherrschaft des Piraten.
Eine schöne junge Mutter lässt schweren Herzens ihr Baby in einem Korb vor der Tür eines Londoner Waisenhauses zurück. Die einzigen Gaben sind ein Abschiedskuss, ein kurzer Brief und eine Kette mit einem kleinen Anhänger in Form einer Panflöte. So beginnt die vom Briten Wright neu und zeitgemäß adaptierte Story rund um die Figur des Peter Pan, die vom schottischen Schriftsteller James M. Barrie erdacht wurde.

Begehrtes Drehbuch von Hollywoods Blacklist

Peter, gespielt von Newcomer Levi Miller, und seine Freunde werden von den Piraten um Captain Blackbeard, dargestellt von Hugh Jackman, aus dem tristen Waisenhaus nach Neverland entführt. Erst kurz zuvor hat Peter einen Brief seiner Mutter entdeckt, in dem es heißt: „Wir werden uns wiedersehen, in dieser Welt - oder einer anderen!“ Die Reise im fliegenden Piratenschiff endet für die Kinder in Blackbeards Mine, wo sie für den Oberschurken nach „Pixum“ graben müssen, dem raren Elfenstaub. Dabei lernt der Bub den von Garrett Hedlund verkörperten James Hook kennen, der ihn bei der Suche nach seiner Mutter und dem Kampf gegen Blackbeard unterstützt.
Filmszene aus "Pan"
Warner Bros Entertainment
Hugh Jackman als fieser Pirat
Wright erzählt nach dem Drehbuch von Jason Fuchs („Ice Age 4 - Voll verschoben“) die Vorgeschichte des Buchklassikers. 2013 stand das Drehbuch auf der sogenannten Blacklist in Hollywood, der Sammlung der besten noch unverfilmten Skripte.

Rasanter Start mit Rockstar-Ambitionen

Gleich zu Beginn legt Jackman als gefürchtetes Piratenoberhaupt einen regelrechten Rockstar-Auftritt hin. Gemeinsam mit Piraten und Gefangenen schmettert er eine Version von Nirvanas „Smells Like Teen Spirit“ und „Blitzkrieg Bop“ von den Ramones durch die düstere Mine. Es kann aber Entwarnung gegeben werden, denn es bleibt bei diesem gesanglichen Intermezzo, das ein wenig deplatziert wirkt.
Jackman, der den internationalen Durchbruch seiner Mitwirkung am Musical „Oklahoma!“ verdankt, ist spätestens seit seiner Rolle des Jean Valjean in „Les Miserables“ von 2012 auch dem breiten Publikum als stimmgewaltig bekannt. Und seine beinahe bipolar angelegte Version von Blackbeard macht dem Schauspieler sichtlich Spaß.

Kuckucksei in bunter Schale

Beim ersten Treffen zeigte Wright Jackman eine Fotomontage des Körpers von König Ludwig XIV. mit dem Konterfei des Schauspielers samt Marie-Antoinette-Perücke. Jackmans Reaktion darauf: „I´m in!“ Die britische Kostümbildnerin Jacqueline Durran, die 2013 für Wrights „Anna Karenina“ einen Oscar erhielt, kleidete Hedlund alias Hook als eine Art Indiana Jones mit John-Ford-Filmfigur-Anleihen. Rooney Mara machte sie als Prinzessin Tiger Lily hingegen zu einer poppig-flippigen Figur mit Rock über Hose, sehenswertem Kopfschmuck und Feder-Epauletten. Überhaupt wurde im Film auf allen Ebenen stark gemixt, mit unterschiedlich viel Erfolg.
Filmszene aus "Pan"
Warner Bros Entertainment
Rooney Mara: Als indigene Prinzessin fehlbesetzt?
So wirkt Mara inmitten ihres aus vielerlei Nationen zusammengewürfelten Stammes wie ein ausgebrütetes Kuckucksei mit zu viel Schminke. Denn die von Barrie als amerikanische Ureinwohnerin beschriebene Prinzessin fällt als einzige europäische Erscheinung inmitten der indigenen Truppe aus dem Rahmen. Als bekanntwurde, dass Mara den Part übernehmen würde, formierte sich Widerstand im Netz gegen das „Whitewashing“. Das amerikanische Studio Warner Bros. wurde sogar in einer Petition aufgefordert, die Königstochter neu zu besetzen. Warum keine Schauspielerin aus dem Kreis der Native Americans engagieren? Sogar Mara selbst gab den Kritikern recht.

Als Feind noch Freund war

Hooks Herkunft und Vorgeschichte wiederum bleiben im Film nahezu unkommentiert - diesen blinden Fleck könnte eine Fortsetzung tilgen. Barrie beschrieb seinen Hook als einen stilsicheren „Grandseigneur“, der, selbst wenn er jemanden aufschlitzte, das mit Stil tat. Barrie behauptete später, die Figur habe das englische Eliteinternat Eton besucht. Wrights Hook hingegen ist draufgängerisch angelegt, von Stil keine Spur. Die teils holprigen Flirtversuche mit Tiger Lily erinnern ebenso wie seine Faszination für eine dreifach geklonte Meerjungfrau (gespielt von Cara Delevingne) stark an Indiana Jones in seinen besten Zeiten.
Hook sieht in Peter Pan seine Fahrkarte in die reale Welt und hilft ihm wenig ehrenhaft aus Kalkül. Warum er in die alte Heimat zurückwill, scheint er jedoch nicht mehr zu wissen, denn in Neverland vergisst man schneller als anderswo, heißt es im Film. Die Befürchtung liegt nahe, dass es dem Publikum ergeht wie Barries Buchhelden Peter Pan, der am Ende weder Erinnerungen an Hook noch an die ihm treu ergebene Tinker Bell hat. Vergessen kann eine Gnade sein.
Und das ist schade, denn Barries Vorlage hätte sich mehr verdient. Die Geschichte über den fliegenden Waisenbuben hat bereits unzählige Adaptierungen hervorgebracht. 1924 machte Regisseur Herbert Brenon die Schauspielerin Betty Bronson in der Erstverfilmung zum Star. Die bekannteste Zeichentrickfilmversion lieferte Disney 1953. Sogar Pans Erzfeind „Hook“ gönnte man 1991 mit Dustin Hoffman in der Hauptrolle eine eigene Filmgeschichte. 2004 wurde in „Wenn Träume fliegen lernen“ die Entstehungsgeschichte des Klassikers fantasievoll mit einigen unwahren, aber wirksameren Details angereichert erzählt.

1.000 und eine Anleihe

Warum also eine neuerliche Adaption? Die eigentlichen Adressaten im Peter-Pan-Alter werden sich diese Frage vielleicht nicht stellen, denn die Story um Piraten, fliegende Schiffe und kindliche Identifikationsfigur ist bildgewaltig, bunt und wild. Der Film unterschätzt jedoch sein Publikum, denn die pseudo-kindgerechten darstellerischen Übertreibungen sind so nervtötend wie unnötig. Der als familientaugliches Fantasyabenteuer angekündigte Film kann cinephile Erwachsene zumindest abendfüllend beschäftigen, indem er sie zum gedanklichen Mitzählen der Anleihen bis hin zu den nahezu klagbaren Plagiaten ermuntert.
Filmszene aus "Pan"
Warner Bros Entertainment
Peter Pan (Levi Miller) und sein „Indiana Jones“-artiger Freund Captain Hook (Garrett Hedlund)
„Oliver Twist“, „Jurassic Park“, „Avatar“, ein Han-Solo-Auftritt aus „Star Wars“ und „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson kommen zu Ehren. Hier agiert Wright wie Barrie, der sich für seinen Pan bei der „Schatzinsel“ ebenso wie bei Märchen- und Sagenstoffen bediente. Doch Wright glättet dort – wie viele andere zuvor auch –, wo Barrie die Erwartungen gegen den Strich bürstet, und so verkommt die Neuinterpretation einer möglichen Vorgeschichte zu einem überladenen und angestrengten Mix.

Die Verkaufszahlen stets im Blick

Einige Elemente des 1904 in London uraufgeführten Originalschauspiels und später erschienenen Buches sind stärker und wilder als die braven Adaptionen. Denn dass Peter Pan Mütter für überschätzte Kreaturen hält oder die nervenden und wie Bierkutscher fluchenden Elfen verprügelt, lässt sich schlecht mit dem forcierten Bild des vorwitzigen Naturkindes vereinbaren. So schlecht, dass sich der deutsche Dressler Verlag nicht traute, die Elfenprügel-Szene richtig zu übersetzen.
Ob Wright samt Cast und Crew im fliegenden Piratenschiff den Publikumsreaktionen wird ausweichen können, bleibt abzuwarten. Denn der Film kann eine Optimierung der Handlung - wobei man wohl stets die Kinokassen im Blick hatte - schwer abstreiten. Das knapp zweistündige Spektakel wird seine Fans finden. So mancher kritische Geist hingegen wird vorzeitig nach Hause gehen und den literarischen Vorläufer zur Hand nehmen.

Aufstieg und Niedergang

Seine Mission zerstört

 

Porträt Joseph S. Blatter spielte während 
seiner 17 Jahre als Präsident der Fifa so lang 
mit der Macht, bis er jeden Sinn für die Realität verlor. 
Dafür zahlt er mit einem beispiellosen Absturz. Mehr..
Quelle Tagi

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Joseph Blatter. FIFA-Präsident Joseph S. Blatter ist einer der wichtigsten. Sportmanager der Welt. Im Vorfeld zur Wiederwahl als FIFA-. Präsident beschuldigte ...
www.rhetorik.ch/Fussballrhetorik/Persoenlich.pdf
17. Sept. 2011 ... Die Wut der FC-Sion-Fans ist dem FIFA-Präsidenten Joseph Blatter mit voller Wucht entgegengeschlagen. An einem Empfang der Gemeinde ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/09_17a/
25. Sept. 2015 ... Um 14 Uhr wollte Sepp Blatter am Fifa-Hauptsitz in Zürich über die ... angeführten Verdachtsmomente gegen Joseph Blatter erhärten, riskiert ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/15/09_25/index.html
14. Juni 2015 ... Seit 1998 führt Joseph Blatter die Fifa, regiert den Weltfussballverband wie ein kleiner König. Dass er da so einfach seinen Posten räumt, wäre ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/15/06_14/
17. März 2002 ... In allen Antworten haben wir bis anhin von Joseph Blatter nie gehört, dass die finanzielle Situation bei der FIFA in Ordnung sei. Hier der ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Mar_17_2002.html
27. Mai 2015 ... Joseph Blatter hat schon viele Skandale überstanden. Nun gibts neuen Stuss. Es heisst es, bei der Vergabe der Weltmeisterschaft sei ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/15/05_27/
5. Mai 2002 ... Mai stand die Blatter-Story auf den Frontseiten der Sonntagblätter. .... Fifa- Präsident Joseph Blatter wurde der "American Global Peace Award" ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Mai_05_2002.html
2. März 2002 ... Blatter habe von den Bestechungen gewusst, behauptete er zudem. Wie antwortete Joseph Blatter am Fernsehen bei den Befragungen?
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Mar_02_2002.html
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25. März 2005 ... sident Joseph Blatter hat dem DFB indirekt unterstellt, geschlampt zu haben. Zwanziger: “Ich freue mich eher über die Unterstützung der UEFA.
www.rhetorik.ch/Aktuell/05/03_25/03_2005.pdf
8. März 2003 ... FIFA Chef Joseph Blatter war vor seiner Wahl im im Mai 2002 für längere Zeit Korruptionsvorwürfen ausgesetzt. Nach rhetorisch spannenden ...
www.rhetorik.ch/Medienopfer/Medienopfer.html


Freitag, 9. Oktober 2015

BILDER und ASYLANTEN


Medienexperte Marcus Knill: Wieso Medien solidarisch über ...

www.lifechannel.ch/.../Medienexperte-Marcus-Knill-Wieso-Medien-solid...
Medienexperte Marcus Knill: Wieso Medien solidarisch über #Flüchtlinge berichten.  Seit Tagen sind Flüchtlingen in den Medien ein Thema.


Merkel ist erstmals erstaunlich konsequent. Sie wirkt sogar stur bei der Einwanderungskrise

Das könnte Merkels Ziel sein: 
Der FRIEDENSNOBELPREIS

Bildergebnis für friedensnobelpreis

Die deutsche Bundeskanzlerin fällt 
derzeit mit ihrem Teflonverhalten auf.
Für Journalisten wirkt sie sehr stur.
positiv formuliert konsequent.
Obschon Ihre Willkommpolitik mit der offerierten grenzenlosen Einwanderung immer mehr kritisiert wird, 
perlt derzeit bei Angela Merkel jegliche Kritik ab.
Für die zahlreichen  Bedenken  hat sie absolut kein Gehör.
Was ist los mit der mächtigsten Frau Europas?

KOMMENTAR:
Meine Vermutung: Eine Politikerin, die ALLEN Einwanderern das Herz schenkt, könnte für den Friedensnobelpreis nominiert werden.
Durch ihr kompromissloses Engagement für Einwanderer, wächst diese Chance zur Nominierung zunehmend.
Das muss die Kanzlerin wissen.
Angela Merkel ist bekanntlich eine Frau die den Meccano der Macht beherrscht.
Meine Vermutung ist zwar eine Unterstellung, aber ich kann mir gut vorstellen, dass die Kanzlerin ganz genau weiss, wie man sich die einmalige Auszeichnung erwerben kann. Angenommen, sie möchte dieses ambitiöse Ziel erreichen, dann hätte dieses Ziel erste Priorität. Die wachsenden Probleme sind für sie somit kein Thema. Die negativen Folgen ihres fragwürdigen Entscheides kann sie getrost anderen überlassen.

NACHTRAG: Merkel wurde nicht gewählt! Wahrscheinlich ist das Gremium vorsichtiger geworden mit der Nominierung von Promis. Zeigte sich doch nachträglich dass der Friedensnobelpreis nicht gerechtfertigt war - so, wie bei Obama.
Merkel wird wohl auch bei der nächsten Wahl leer ausgehen, weil sich dann zeigen wird, dass der Entscheid mit der unbeschränkten Zuwanderung keine gute Idee war.

Mediengeschichte:



Donat Kaufmann mit dem erfolgreichsten Schweizer Crowdfunding-Projekt «Mir langets!»

Ein Student lanciert eine Kampagne gegen die SVP und kauft die Titelseite von «20 Minuten». In rund zwei Wochen sammelt er über 140'000 Franken, um ein Inserat zu schalten mit dem Slogan «Aufmerksamkeit kann man kaufen – Unsere Stimmen nicht».
(Quelle BLICK)
KOMMENTAR: Diese Geschichte zeigt, dass es heute möglich ist, mit einer originellen Idee und dank Internet, Mediengeschichte zu schreiben. Der Student wurde durch seinen Erfolg über Nacht zum Star und seine ANTI-SVP Werbung findet wohl mit der gesponserten Werbeseite auf der Titelseite von 20 Min in allen Medien zusätzliche Beachtung.  Das  Echo ist bereits heute enorm. Ob der ungewöhnliche Gag jedoch die Stimmung in der Bevölkerung - so kurz vor den Wahlen - noch wesentlich beeinflussen kann, bezweifle ich. On verra.

Folgekosten nicht ausklammern

Wir lesen beispielsweise:
Die Lehrerschaft verlangt auch in der Schweiz zusätzliche Finanzen für die Integration der
Asylantenkinder.  Es geht nicht ohne zusätzliche Stunden.

Die Folgekosten werden leider in Deutschland meist ausgeklammert:
Aus BILD:



  • Parlamentsdebatte in Straßburg: So will die EU den Flüchtlingsansturm stoppen! Das brauchen wir für 1,5 Mio. Zuwanderer!


    Aus SPIEGEL:

    Zuwanderung: Wie naiv wollen wir sein?


    Flüchtlinge in Rostock (Symbolbild): Krise abseits der Innenstädte - noch Zur Großansicht
    DPA
    Flüchtlinge in Rostock (Symbolbild): Krise abseits der Innenstädte - noch
    70 Prozent der Flüchtlinge, die zu uns kommen, sind junge, alleinreisende Männer. Soziologen sagen, dass wir uns auf eine "Maskulinisierung" des öffentlichen Raums einstellen sollten. Sind wir darauf vorbereitet.

    Kommentar: Die gezielten Publikationen Bilder mit Frauen und Kinder werden nun allmählich durchschaut.
    Den Deutschen wird nach und nach bewusst, dass die Fakten mit der veröffentlichten Meinung nicht übereinstimmt. 
    Damit wird das gut gemeinte Beschönigen bereits jetzt zum Bumerang.

Kritik am Entscheid der Kanzlerin - ein Tabu?

Medienwirbel nach einer Fotomontage


Screenshot aus der Sendung Bericht aus Berlin vom 04.10.2015

Kanzlerin im Hidschab -  

islamfeindliche ARD? –  

Medien

Quelle: sputnik news

Neuer ARD-Skandal: Richtige Polarisierung oder islamophobe Propaganda? In der Sendung „Bericht aus Berlin“ wurde die Bundeskanzlerin Merkel in einem Schleier vor dem Reichstag mit Minaretten gezeigt, berichtet die „Welt“.

Eine Fotomontage in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ sorgte laut dem Blatt für heftige Kritik bei den Zuschauern – es sei „islamfeindliche Propaganda“, die den Rechtspopulisten in die Hände spiele. Während der Einblendung der Montage habe der Moderator zudem über den Verbleib deutscher Werte gesprochen, betont die Zeitung.
„Wie verändert sich das Leben? Ja, wie reagieren wir, wenn Flüchtlinge Probleme haben mit der Gleichstellung, mit Frauenrechten, mit Presse- und Meinungsfreiheit?“, zitiert „Die Welt“ aus der Sendung.
Die ARD weist jedoch jegliche Kritik ab: Die Fotomontage sei missverstanden worden, schreibt die Redaktion auf ihrer Facebook-Seite.
„Die Grafik stand in direktem Zusammenhang mit der Moderation von Rainald Becker zu einem Bericht, in dem es um die Werte unserer Gesellschaft ging. Er sprach von den Errungenschaften unserer westlichen Gesellschaft: Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Gleichstellung. Diese Freiheiten spiegeln sich in Form dieser Grafik wider.“, heißt es im Standpunkt der ARD.
Natürlich sei es auch Ziel gewesen, Aufmerksamkeit zu erregen und zu polarisieren, heißt es weiter. Die Redaktion der ARD halte jedoch auf Grund ihres journalistischen Selbstverständnisses diese zugespitzte Darstellungsform für legitim: „Jegliche Unterstellung, wir würden islamfeindliche Propaganda betreiben, weisen wir entschieden zurück.“ Zur gleichen Zeit spricht die Mehrheit der Kommentare unter der Sendung im Facebook für sich:
„Endlich mal ein in die Zukunft blickender Bericht. Danke dafür! So langsam scheint Deutschland doch aufzuwachen. In ein paar Jahrzehnten wird unser Land islamisiert sein und da können auch die Gutmenschen nichts ändern.“, schrieb die Facebook-Userin Doris Widding.
„Kann es sein dass hier einige die Konfrontation mit einer Zukunft nicht ertragen, an deren Realisierung sie gerade fleißig mitarbeiten? Ich bin positiv überrascht, dass ein Sender plötzlich satirisch-kritisch Kante zeigt, der sich lange Zeit auf kitschige Rührstücke beschränkt hatte.“,  so der Nutzer Heiko Fehrn.
„In welcher Zeit leben wir inzwischen? Immer noch haben wir Meinungs- und Redefreiheit. Jeder darf dann auch gerne sachliche Kritik anbringen?
KOMMENTAR: Tatsächlich stellen wir fest, dass jede kritische Aeusserung gegen die grosszügige Flüchtlingspolitik und jede Auflistung der Probleme im Zusammenhang mit der grenzenlosen Einwanderungsproblematik als rassistisch oder islamfeindlich abgestempelt wird. In der Schweiz werden  jene Parteien und Gruppierungen, die auf die negativen Auswirkungen der grenzenlosen Einwanderungen hinweisen, unverzüglich in die rechte Ecke gestellt.  Kritikern wird vorgeworfen, sie würden die Flüchtlingsfrage zu Propagandazwecken missbrauchen. Wir vertreten die Meinung, dass Fakten und Mängel weder verschwiegen, beschönigt, noch klein geredet werden dürfen.
Wer Probleme bewusst unter den Teppich kehrt, muss sich nicht wundern, wenn später dem Aerger plötzlich unkontrolliert Luft verschafft wird. Die Redefreiheit ist ein zu wertvolles Gut.