Dienstag, 9. Dezember 2014

Der SCHNEE ist in Sicht:

Bei uns ist er aber noch nicht angekommen
aber in der Westschweiz:

 

Tatoos sind zwar mit Schmerzen und Kosten verbunden. Doch gemacht sind sie schnell.

Die wenigsten denken ans Entfernen der Tatoos 
und an die damit verbundenen Qualen. 

(aus 20 Min)


Erstaunlich, wie unbedacht gewisse 
Menschen sich ihre Zukunft mit Tatoos und
Metallteilen verbauen:

Ideale Aufmachung für ein 
Vorstellungsgespräch ?! 
(Vielleicht als Verkäufer bei einem
Metallwarenhändler?)

SICHERHEIT ist das wichtigste Grundbedürfnis

Falls Politiker und Parteien nicht erkennen, was den Bürgern
unter den Nägeln brennt, werden sie bei den nächsten Wahlen 
die Quittung bekommen.

Bündner Bürgerwehren 

nach Einbruchserie

Gleich fünfmal wurde am 7. Oktober in Poschiavo eingebrochen – 

und das war erst der Anfang. Nun ist nichts mehr wie zuvor.

Die Einwohner Poschiavos schlossen bis vor kurzem nie ihre Haustüre ab. Foto: PD
Die Einwohner Poschiavos schlossen bis vor 
kurzem nie ihre Haustüre ab. Foto: PD
«Bis zum 7. Oktober hatten wir das Gefühl, wir leben im Paradies», sagt Allessandro Della Vedova, Gemeindepräsident von Poschiavo, eine beschauliche Gemeinde im untersten Zipfel Graubündens. Die Aufregung im Dorf gross, als an jenem Morgen im Oktober gleich fünfmal eingebrochen worden war, sogar ins Pfarrhaus waren die Diebe eingedrungen. Danach verging kaum eine Nacht, ohne dass in ein Haus eingebrochen wurde oder dies zumindest versucht worden wäre. Niemand konnte sicher sein, dass in der kommenden Nacht nicht sein Haus an der Reihe ist.
Die Südtäler Graubündens haben im Herbst eine beispiellose Einbruchsserie erlebt: das Puschlav im Oktober, das Val Müstair im September, davor waren mehrere Einbrüche in der Mesolcina und im Churer Rheintal verübt worden. 24 Gemeindepräsidenten aus den Südtälern haben sich daraufhin in einem Sicherheitskomitee zusammengetan. Anfang Woche sind ihre Vertreter nun, angeführt von Ständerat Stefan Engler und Nationalrat Martin Candinas, nach Bern zu Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf (BDP) gefahren, wie die «Südostschweiz» berichtete. Ihre Forderung: Das Grenzwachtkorps, das in den vergangenen Jahren stark verkleinert wurde, soll wieder aufgestockt werden. 

Bürger kontrollieren Autos

«Die Sicherheit ist ein Grundbedürfnis», sagt Della Vedova. Im Oktober, als die Einbrecher fast nächtlich zuschlugen, sei die Angst im Dorf spürbar gewesen. Vor allem ältere Leute, die alleine lebten, hätten kaum mehr schlafen können. Sie wussten, dass die Diebe dreist vorgehen und auch in Häuser eindringen würden, in denen sich offensichtlich jemand aufhält. Um sich zu schützen, bildeten die Poschiaver Bürgerwehren. In kleinen Gruppen waren sie nachts zu Fuss oder mit dem Auto unterwegs. Wenn sie etwas Verdächtiges sahen, meldeten sie es der Polizei. Sie hielten aber auch Autos an und kontrollierten die Insassen.
Bis die Polizei bei den Gemeindebehörden intervenierte. «Bürgerwehren sind äusserst heikel», sagt Thomas Hobi, Sprecher der Bündner Kantonspolizei. Sie seien nicht legitimiert, Personen zu kontrollieren, und seien auch nicht dafür ausgebildet. «Täter schrecken unter Umständen nicht davor zurück, sich zu wehren, und greifen allenfalls auch zu Messer oder Pistole.» Besser sei es, die Bevölkerung sei wachsam und würde der Polizei verdächtige Personen schnell melden. Laut Hobi ist es im Puschlav zu 15 bis 18 Einbrüchen gekommen, definitive Zahlen liegen aber erst nächsten März vor. Wie er sagt, steigt die Zahl der Einbrüche in Graubünden aber bereits seit etwa fünf Jahren kontinuierlich an.
Für die Polizei ist es nicht einfach, die Diebe zu fassen. Oft sind dies Personen aus dem Osten, die über Italien einreisen, eine Nacht lang einbrechen und vor Tagesanbruch verschwinden. «Am nächsten Tag können wir nur noch die Spuren sichern», sagt Hobi. Die Polizei hat auf die Einbruchsserien reagiert. Sie hat Polizisten von anderen Posten abgezogen und markiert Präsenz. Die Beamten patrouillieren in der Nacht oder kontrollieren Autos. Ende Oktober flogen Angehörige des Grenzwachtkorps und der Polizei gar in einem Militärhelikopter über das Puschlav und suchten mithilfe einer Wärmebildkamera nach Kriminaltouristen, allerdings ohne Erfolg.

 Anfang November konnte die Bündner Kantonspolizei mithilfe anderer Kantone die ­Ermittlungen gegen eine Einbrechergruppe aus Moldau abschliessen. Die zehn Männer haben in unterschiedlicher Formation 90 Delikte begangen, darunter 20 Einbrüche und Fahrzeugdiebstähle. Vier Mitglieder konnte die Polizei fassen. Gefasst hat sie auch drei Albaner, die im Churer Rheintal aktiv waren, und – dank Meldungen aus der Bevölkerung – einen Rumänen und einen Moldauer, die für Einbrüche im Puschlav verantwortlich sind.

(Tages-Anzeiger)




Einbrecher reisen in Gruppen

Längst ist nicht nur der Kanton Graubünden vom Kriminaltourismus betroffen. Laut Walter Pavel, Kommunikations- verantwortlicher der Eidgenössischen
Zollverwaltung, kämpfen auch die Kantone Tessin, Genf und jene in der Nordwestschweiz mit diesem Problem. Das Grenzwachtkorps reagiert darauf mit Schwerpunktkontrollen. «Dabei geht es nicht darum, möglichst viel zu kontrollieren, sondern am richtigen Ort zur richtigen Zeit», sagt Pavel. Lage- und

Situationsbeurteilungen sollen Ort und Zeit bestimmen helfen. Aber klar sei: Mit mehr Ressourcen könnten die Beamten mehr kontrollieren.

Die Angehörigen des Grenzwachtkorps schritten im vergangenen Jahr über 1000-mal ein, weil sie Personen verdächtigten, etwas gestohlen zu haben oder Einbruchswerkzeuge mit sich zu führen. Die Vergleichszahl für 2012 ist nicht vorhanden. Sie beschlagnahmten 2366 verbotene Waffen, im Jahr zuvor waren es noch 1931. Oft hatten sie es dabei nicht mit Einzelpersonen, sondern mit ganzen Gruppen zu tun. Wie die Nationalitäten der festgenommenen Diebe in Graubünden zeigen, kommen diese vor allem aus Süd- und Osteuropa. In diesen Ländern ist die Wirtschaft in einer schlechten Verfassung, was den Kriminaltourismus in reiche Länder begünstigt. (jho)

KOMMENTAR: Wenn der Staat das Sicherheitbedürfnis nicht ernst nimmt, hilft sich die Bevölkerung mit Bürgerwehren. Die Aufrechterhaltung der Sicherheit der Bevölkerung darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Wenn die Polizei und das Grenzwachtcorps nicht mit den notwendigen Mitteln versorgt wird, könnte dies politische Folgen haben. Parteien, die sich für die Ausschaffung krimineller Ausländer und die Wahrung der Sicherheit der Bürger einsetzen, werden bei den kommenden Wahlen Aufwind haben. Die Ressourcen von kontrollierenden Beamten aufzustocken lohnt sich.

Montag, 8. Dezember 2014

An Widerständen wachsen

Jeder kann aus Krisen oder Niederlagen sein ICH stärken



 Selbst  beinahe aussichtslosen Situationen können wir als Chance nutzen!
Die Fähigkeit, die ein Stehaufmännchen hat, heisst Resilienz




1. Akzeptieren Sie Veränderungen (Kündigung, Krankheit, Verlust).
alle können von Schicksalsschlägen getroffen werden.
Wer lernt, solche Situation zu akzeptieren, kann sich nachher schnell wieder neu orientieren.
Die neuen Ziele müssen jedoch den veränderten Gegebenheiten angepasst werden.

2. Erinnern Sie sich an zurückliegende Erfolge!
Dieser positive Blick zurück kann enorm viel helfen.
Wer sich erinnert, wie man sich fühlt, wenn man Aufgaben bewältigt, setzt Kräfte frei.

3. Nutzen Sie den Wert des Scheiterns!
In den Vereinigten Staaten etablierte sich die Kultur des Scheitern stärker als bei uns.
Man weiss dort, dass mit jedem Rückschlag ein blinder Fleck bei der Selbstbeurteilung eliminiert werden kann. Krisen können die emotionale Entwicklung fördern.
Das Scheitern kann zu besseren Beziehungen führen.

4. Entscheidungen treffen!
Viele warten nach einer Niederlage und erhoffen sich eine Besserung.
Wenn Sie die Probleme verdrängen (Schulden, Krankheit, Arbeitslosigkeit) verstärkt dies die Opferrolle.
Sie müssen aus dieser Rolle heraustreten und dem Kontrollverlust begegnen, indem wir
Entscheidungen treffen. Einen Finanzplan erstellen. Uns aktiv um einen neue Stelle bemühen usw.

5. Perspektive wechseln!
Sie können den Selbstzweifeln und dem Gefühl der Enttäuschung begegnen, indem Sie die eigenen Situation in einer Gesamtsicht sehen. Sie müssen auch jenen Bereiche beleuchten, die vom Problem verschont blieben. Dank dieser neuen Perspektive findet eher einen Ausweg aus der Krisensituation.
Sie finden unter Druck (wenn der Körper vom Stresshormon Cortisol geflutet ist) keine Lösung.

6. Stecken wir vorerst nur kleine Teilziele!
Das Selbstbewusstsein kann ich nur mit ersten machbaren Teilzielen aufbauen.
Man darf am Anfang nicht zu hart mit sich selber sein.
Passen Sie die ersten Schritte dem individuellen Leistungslevel an.

7. Suchen Sie Gleichgesinnte, Leidensgenossen.  Ein Erfahrungsaustausch ist hilfreich.
Es geht dabei nicht darum, sich gegenseitig in die Westentasche zu heulen.
Suchen Sie gemeinsame  Wege zur Bewältigung der Krise.
Es geht um neue Impulse, um neue Wege. Es geht darum, von anderen zu lernen.
Wenn man merkt, dass man nicht allein ist mit einem Problem, kann dies das Selbstwertgefühl enorm stärken.

8. Lernen Sie, Positives bewusst zu machen!
Dank der Konzentration auf  neue Ziele und auf die eigenen Stärken, entwickeln Sie einen gesunden Optimismus. 
Sich die positiven Entwicklungen vorzustellen, kann Ihnen weiterhelfen.
Visionen, Bilder haben eine enorme Kraft.

9. Die Regulierung der Emotionen ist wichtig!
Es gibt verschiedenste Wege und Möglichkeiten, die Stressreaktion des Körpers zu beeinflussen.
Fachkundige Kurse mit Achtsamkeitsübungen
sind hilfreich . K+K kann Ihnen diesbezüglich raten.

10. Achten Sie auch auf Ihr Wohlbefinden!
(Bewegung, Nahrung, Schlaf)
"Auf sich acht zu geben" ist der wichtigste Faktor, um die Krisenfestigkeit zu stärken.
Lassen Sie sich nur von kompetenten Fachpersonen 
beraten.

LINKS:

Bei Kommunikationsprozessen sind oft der Umgang mit Stress, Krisen und das Bewältigung unangenehmer Situationen gefragt. Was hat sich in der Praxis ...
www.rhetorik.ch/Resilienz/Resilienz.html


Lesenswerter Beitrag:

Resilienz

Krisen meistern und unbeschadet überstehen

Lebenskrisen, Konflikte, Misserfolge, Fehlschläge und Niederlagen sind Bestandteil des Lebens eines jeden Menschen.
Über unsere eigene innere Stärke und Widerstandskraft, auch als Resilienz bezeichnet, haben wir jedoch einen großen Einfluss darauf, wie wir z.B. schwere Erkrankungen, Unfälle, den Verlust von nahe stehenden Menschen durch Tod oder Trennung, berufliche Fehlschläge oder eine traumatische Erfahrung meistern und Krisen unbeschadet überstehen.
Eine gute Resilienz und psychische Belastbarkeit ist nicht angeboren sondern wird im Laufe der Entwicklung erlernt. Daher ist jeder selber in der Lage, diese durch ein gezieltes Training zu steigern, wenn es ihm daran mangelt.

Die Fähigkeit, sich selbst wieder ins innere Gleichgewicht zu bringen und es auch zu halten besteht aus sieben aufeinander bezogenen und voneinander abhängigen Bereichen:


Realistisch-optimistisch sein:

 Eine momentane Krise ist kein unüberwindliches Hindernis. Ich erkenne die Realität an, gehe aber davon aus, das negative Ereignisse grundsätzlich eine befristete Angelegenheit       sind, auf  deren Verlauf ich Einfluss bzw. für die ich eine Lösung habe und dass sich die Dinge wieder zum  Besseren wenden werden .

Akzeptieren, was sich momentan nicht ändern lässt

Wenn die Gefühle nach einem schweren Schlag abflauen, wird es Zeit für eine nüchterne                                    Bestandsaufnahme:  
Was kann ich aus dieser Situation machen?

Nur wer die Lage akzeptiert und sie als Herausforderung versteht, nimmt sein Schicksal wieder selbst in die Hand, wird wieder handlungsfähig.
               
Realistische Lösungen suchen

Schicksalsschläge sind nicht zu beeinflussen. Die Konsequenzen liegen jedoch bei jedem selbst. Fragen der individuellen Lösungsorientierung:

- Welche potenziellen Lösungen gibt es für den Konflikt?
- Welche Handlungsoptionen habe ich?
- Was sind meine zukünftigen Erwartungen, was sind meine       Ziele?
(nur realistische, erreichbare Ziele setzen. Evtl. auch nur Etappenziele)
                          
- Wie gehe ich mit dem Stress um, der meine Krisen begleitet

Die Opferrolle verlassen

Auch resiliente Menschen sind nicht vor der Opferrolle gefeit. Nach einer gewissen Zeit sollte es einem jedoch gelingen, anders über die Situation zu denken. Nur wer Belastungen eher als eine        Herausforderung denn als Problem oder unlösbare Krise sieht und in den entsprechenden     Situationen - in denen sich andere hilflos und ohnmächtig fühlen - kreativ und flexibel reagiert,            wer das Gefühl hat, wieder selbst am Ruder zu sein, fühlt sich nicht als Marionette und denkt in        die Zukunft. Man setzt sich also mit der Sachlage auseinander und schaut, welchen eigenen       Anteil man an der jetzigen Situation hat.

Verantwortung übernehmen

Sich automatisch den Schwarzen Peter zuzuschieben ist kontraproduktiv. Wer den eigenen Anteil    an der Krise realistisch einschätzt und analysiert, welche äußeren Umstände zu den Problemen       geführt haben und wer Vertrauen in seine Selbstwirksamkeit hat, ist schneller über den Berg.        Man muß bereit sein, auch die Konsequenzen für das eigene Tun und Handeln zu übernehmen.

Soziale Netzwerke aufbauen

Widerstandsfähige Menschen versuchen gar nicht erst ihre Probleme im Alleingang zu lösen. Sie suchen Ansprechpartner (auch Freunde und Verwandte), die nicht nur Sprüche klopfen, sondern    effektiv weiterhelfen können. (Wer kennt wen, wer hat wohin Verbindungen usw.) Denn ein stabiles Netzwerk stärkt unsere Resilienz und man kann so vieles leichter ertragen.

Die Zukunft planen

Eine durchdachte und möglichst gut ausgestaltete Planung ist die Basis einer soliden, tragfähigen und beherrschbaren Zukunft. Mit Wahlmöglichkeiten, Alternativen und Visionen erhalten wir unsere Flexibilität und somit auch die Varianz in der eigenen Handlungsfähigkeit.

Leute mit leichtem Gepäck kommen am besten durchs Leben
       Jakob Bosshart

Sonntag, 7. Dezember 2014

DIe Christrosen vor unserem Hauseingang erfreuen mich jeden Tag

Wie sollen sie gepflegt werden - die prächtigen Schneerosen?



Christrosen: Die blühenden Schönheiten

 trotzen Frost und Schnee

Christrosen wirken während der warmen Sommermonate fast unscheinbar und geraten, trotz ihres schönen Laubes, ein wenig ins Abseits. Aber Ende des Jahres, wenn wir uns gemütlich mit einem Tee in die Sofaecke kuscheln, erwachen sie und wollen bewundert werden. So werden sie gebührend auch Schneerosen genannt. Christrosen (Helleborus niger) sind nicht nur unter diesem 
treffenden Namen bekannt, Christrosen 

sondern auch als Weihnachtsrose oder schlicht Nieswurz. Letzteres, da sie zur Gattung der Nieswurzen gehören und in der Vergangenheit als Niespulver verwendet wurden – der Tod war bei diesem „Genuss“ häufig zugegen.

Der optimale Standort für die Christrosen im Garten

Obwohl die Schneerosen der Kälte trotzen, bevorzugen sie während der kalten Jahreszeit ein geschütztes Plätzchen. Wohl fühlt sich die Pflanze unter einem Gehölz, das sie im Sommer ausreichend mit Schatten verwöhnt und im Herbst das Laub abwirft. Denn gerade während der kalten Jahreszeit benötigen die Christrosen Licht. Sie haben es in den Wintermonaten zwar gerne hell, möchten aber auch in dieser Zeit auf die volle Sonne verzichten.
 Christrosen lieben einen kalkhaltigen und durchlässigen Boden. Optimal ist der kalkhaltige Boden auch schon im Vorfeld lehmhaltig und humos. Falls dem nicht so ist, können Sie dem Boden nachträglich Kalk zuführen und noch lehmhaltige Erde beigeben. Zusätzlich verwöhnen Sie die Pflanze dann noch mit Kompost und Mulch. Für die Mulchdecke eignet sich hervorragend das vermutlich eh vorhandene Herbstlaub.
Achten Sie darauf, dass der Boden nicht vollkommen austrocknet. Was aber noch wichtiger ist: Gießen Sie nicht zu reichhaltig. Christrosen sind sehr empfindlich gegenüber Nässe und werden es Ihnen unter Umständen nicht verzeihen.Mit Dünger sollten Sie ebenfalls recht sparsam umgehen. Organische Dünger, wie beispielsweise Hornmehl oder Kompost, können Sie mit Beginn der Blüte geben und ein weiteres Mal etwa im August.
 Tragen Sie beim Schneiden auf alle Fälle Handschuhe, da der austretende Pflanzensaft bereits unangenehme Hautreizungen verursachen kann, die sich unter anderem zu Entzündungen ausweiten können.

Quelle: Aus "Mein Gartenbuch" 

Samstag, 6. Dezember 2014

Zum Sankt Barbara Tag (4. Dez)

Ich brach drei dürre Reiselein

Die Heilige Barbara wurde angeblich vom Vater enthauptet. Sie hatte sich geweigert, ihren christlichen Glauben aufzugeben. 

 

Auf dem Weg ins Gefängnis, blieb sie an einem Zweig hängen, brach in ab  und stellte ihn ins Wasser. Genau am Tag der Hinrichtung kam er zum Erblühen. Der Brauch verbreitete sich, am Barbaratag mit einem Zweig der Heiligen zu gedenken.


 Je nach Region wird ein trockener Zweig ins Wasser gestellt (Apfel, Birke, Kirschen, auch Forsythien). Meist blühen dann die Zweige an Weihnachten. Es gibt Mädchen, die lesen aus der Blüte heraus, ob sie ihr Liebster noch mag.

Ich brach drei dürre Reiselein
vom harten Haselstrauch
und tat sie in ein Tonkrüglein,
warm war das Wasser auch.

Das war am Tag Sankt Barbara,
da ich die Reislein brach,
und als es nah an Weihnacht war,
da ward das Wunder wach.

Da blühten bald zwei Zweigelein,
und in der heilgen Nacht,
brach auch das dritte Reiselein
und hat das Herz entfacht.

Ich brach drei dürre Reiselein
vom harten Haselstrauch,
Gott lässt sie grünen und gedeihn,
Wie unser Leben auch.
 

Ich brach drei dürre Reiselein-8Klang-Advent ... - YouTube

www.youtube.com/watch?v=IOqtU1OM7Ag
22.12.2011 - Hochgeladen von 8Klang
8Klang Advent 2011 Ich brach drei dürre Reiselein von Hugo Distler.
 

Aus dem Adventskalender

Zum 6. Dezember: