Samstag, 6. Dezember 2014

Im BILD sein, dank BILD BILDung

Festkolloquium zum 80. Geburtstag von Christian Doelker

Prof. Dr. phil. habil. Christian Doelker war mein geistiger Vater als Dozent für Medienpädagogik. (Ich durfte  für ihn schon vor Jahren einige Beiträge für die Beilage "medien-medien" sowie die Zeitschrift "Achtung Sendung" schreiben. Im Zusammenhang mit der Thematik "Gewalt in den Medien" konnte ich auch mit Christian Doelker gemeinsame Veranstaltungen durchführen).
 
Christian Doelker publizierte zahlreiche Bücher, u. A.:
EIN BILD IST MEHR ALS EIN BILD

Buchdeckel „978-3-608-10644-2 E-Book

 Wer ist Christian Doelker?


curriculum vitae von   Prof. Dr. Christian Doelker

Zitat:

Was ist wichtig? Wichtig ist, was der Selbsterkenntnis und der (emotionalen, moralischen und geistigen) Entwicklung des Einzelnen und der Gesellschaft dient und was das Fortbestehen der ökologischen Grundlagen des vielfältigen Lebens auf diesem Planeten gewährleistet.
  media in media



Christian Doelker

Prof. Dr. Christian Doelker
Universität Zürich

IPMZ - Institut für 
und Medienforschung
Andreasstrasse 15
CH-8050 Zürich


Christian Doelker, 1934, Prof. Dr. phil. habil., Professor für Medienpädagogik
an der Universität Zürich (Institut für Publizistikwissenschaft und
 Medienforschung) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich
(bis 2002), Gastprofessor an der Universität Fribourg (2002/03),
Dozent an der F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich (bis 2005),
Mitglied des Arbeitskreises «Medienerziehung in Wissenschaft und
Bildungspraxis» des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht,
Kultus, Wissenschaft und Kunst, Facultymember der Europäischen
Journalismus Akademie eja, Wien (bis 2005).

Mitglied der Zentralen Arbeitsgruppe «Medienerziehung» des
Südwestfunks (1982-99), Lehrstuhlvertretung für Prof. Dr. Hertha Sturm
(Institut für Medienpsychologie und Medienpädagogik) der
Universität Koblenz-Landau (1990-92), Mitglied des Projektbeirats des
BLK-Modellversuchs «Differenzierte Medienerziehung als Element allgemeiner
Bildung» Nordrhein-Westfalen / Sachsen (1995-98) und des
Lenkungsausschusses des Projekts Comenius Berlin (1996-98).

Forschungsschwerpunkte: Bildtheorie/Bildpädagogik, Theorie des Fernsehens,
Kulturtechniken, Medienwirklichkeit, Informationsphilosophie, Medienkritik.

Autor von zahlreichen Publikationen, Hörfunk- und Fernsehsendungen zur
Medienwissenschaft .
 ***************************
Seit meiner Tätigkeit als Autor  medienrhetorischer Themen aber auch als Coach und Analytiker bin ich dank Christian Doelker ein Verfechter der BILD-rhetorik geworden.
Je länger ich mich mit Kommunikation und Medien befasst habe, wurde mir bewusst, dass wir viel zu lange - auch im Bereich Kommunikation - "BILDERstürmer" waren und davon ausgingen, dass am Anfang das WORT war und wir vor allem das WORT gewichten müssten. Erst nach und nach wurde in der Kommunikationswissenschaft die enorme Bedeutung des BILDES erkannt. 
Das BILD wirkt nachhaltiger als das Wort

BILDER werden im Langzeitgedächtnis geankert.
BILDER beeinflussen.
Ein Wort das keine BILDER auslöst, bewirkt wenig.
Ich arbeite heute bei Beratungen mit LernBILDERN.
LINKS:

10. Dez. 2004 ... Wie bei der Bildrhetorik wird das Zeichen oder Bild ganzheitlich erfasst und weckt zwangsläufig neue Bilder. Zeichen können jedoch logische ...
www.rhetorik.ch/Signet/Signet.html

30. Juni 2010 ... Bildrhetorik besteht aus Formulierungen, die die Sinne ansprechen. Es sind Aussagen, die uns mit den Ohren konkrete Bilder sehen lassen ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/06_30/

Am Festkolloquium an der Universität Zürich war es möglich, aus einer Fülle von Referaten und  szenischen Lesungen über den "Medien-Code" wertvolle Erkenntnisse zu sammeln und  neues Gedankengut aus den Bereichen MEDIENKOMPETENZ -MEDIENPSYCHOLOGIE - MEDIENPAEDAGOGIK und MEDIENWISSENSCHAFT aufzunehmen. Zwei Themenblöcke wurden vertieft: Die MEDIENBILDUNG und die BILD-BILDUNG.



Die Veranstaltung an der Universität Zürich war für mich eine grosse Bereicherung.

Vielen Dank - lieber Christian - für die Fülle von wertvollen Gedanken zum Themenfeld KOMMUNIKATION - MEDIEN und STELLENWERT DES BILDES.
Dir und Verena wünsche ich für die kommende Lebensphase weiter viele  anspruchsreiche Jahre.  Du bleibst mein Vor-BILD

Dein Marcus 

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Buchvernissage
BildBildung


BILD-BILDUNG
Prof. Dr. Christian Doelker





Freitag, 5. Dezember 2014



AUS DEM REICHEN SCHAFFEN CHRISTAN DOELKERS:
Januar 2013


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"Ikonen der Moderne"

Ringvorlesung Focus PHSG 2013
Menschen - Bilder: Wie Bilder uns verändern


Anhand von zahlreichen Beispielen wird in einen Bereich der Bildwissenschaft eingeführt, der sonst kaum Beachtung findet. These des Vortrags ist, dass die den Kultbildern der christlich-orthodoxen Kirchen vom 6. bis 19. Jahrhundert zugeschriebene Wirkweise auch für die säkulare Form moderner und zeitgenössischer Kunst gilt. Hierzu wird eine Typologie von drei Kategorien «moderner Ikonen» vorgeschlagen: Bei der Heils-Ikone geht es um «Weg und Erfüllung», bei der Entwicklungs-Ikone um «Wachsen und Blüte», bei der Ausgleichs-Ikone um «Sammlung und inneres Gleichgewicht». In der modernen und zeitgenössischen Kunst finden die drei Perspektiven Ganzheit, Lebensentwurf und Existenzgefühl oft Ausdruck in einer triadischen negativen Fassung als «Verzweiflung», «Erstarrung», «Rastlosigkeit». Solche destruktiven Bilder stellen aber nicht per se Negativ-Ikonen dar. Vielmehr führt eine differenzierende Wahrnehmung zu einer neuen Art der Bildbetrachtung.

18. März 2013
18:15 Uhr bis 19:45 Uhr
Pädagogische Hochschule St. Gallen
in der Aula des PHSG-Hochschulgebäude Hadwig,
Notkerstrasse 27.
öffentliche Veranstaltung

Weitere Informationen



Dezember 2012


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Bilder sind nicht selbstverständlich
Beitrag von Prof. Dr. Christian Doelker





in: Weiterbildung, Ausgabe 6|2012, "Lernen mit Bildern", Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends, Luchterhand Köln

Download Beitrag



November 2012


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Medien und Menschwerdung
Ein evolutionspsychologischer Ansatz der Medienpädagogik



Festschrift für Ingrid Paus-Hasebrink
in: Christine W. Wijnen, Sascha Trültzsch, Christina Ortner (Hrsg.),
Medienwelten im Wandel.
Kommunikationswissenschaftliche Positionen, Perspektiven und Konsequenzen. Wiesbaden 2013 (Springer VS)


Download Beitrag



November 2012


ide 2-2012


Unterhaltung als Ideologiemaschine
Politische Meinungsbildung
durch Non-News-Formate


Fachtagung 2012
Verein Medienkritik Schweiz

14. November 2012 in Zürich
18:00 Uhr bis 20:20 Uhr
Pädagogische Hochschule Zürich
Lagerstrasse 2.
--
Teilnahme kostenlos
Anmeldung unter info@medienkritik-schweiz.ch
Downloads:
Einführungsreferat
Programm
Dossiers des Vereins Medienkritik Schweiz



August 2012

Publikation


ide 2-2012

Sehen(d) lernen

Artikel von Prof. Dr. Christian Doelker


in: informationen zur deutschdidaktik (ide), Heft 2-2012, "Kultur des Sehens", Zeitschrift für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule, StudienVerlag Innsbruck


Download



Januar 2012

Banner Doelker

Referat von Prof. Dr. Christian Doelker

"Ein Bild ist mehr als ein Bild"

Was macht die Faszination von Bildern aus?
Bilder bestehen aus Schichten und Geschichten. Um ihre semantische Tiefe zu erfassen, gilt es, die relevanten Bedeutungsschichten „anzubohren“. Die Schichtung ergibt sich aus der Geschichte. Der Geschichte der Bilder und unserer Geschichte. Darüber hinaus reicht sie bis in die vorkulturelle und sogar vorprimatische Geschichte unserer Wahrnehmung zurück.
—
Mittwoch, 11. Januar, 2012
SQ 510 / 12:15 – 13:15
—
Zürcher Hochschule der Künste | ZHdK
Departement Design
—
Scientific Visualization / Wissenschaftliche Illustration
Ausstellungsstrasse 60
CH-8031 Zürich
—



Juni 2011

Publikation

Medienausbildung als Lebensschule
Der Alltag - «online» und «offline»

Artikel von Prof. Dr. Christian Doelker
in: Sonderbeilage "Bildung und Erziehung", Neue Zürcher Zeitung, vom 29.6.2011

Titel der ungekürzten Fassung:
Der Medienkonsument und das Mehr
Leben online und leben offline

Download


2011

Publikation

Visuelle Kompetenz - Grundzüge der Bildsemantik
Beitrag von Prof. em. Dr. Christian Doelker
in: Theo Hug, Andreas Kriwak [Hrsg], Visuelle Kompetenz, Beiträge des interfakultären Forums, Innsbruck Media Studies, Innsbruck 2011 (innsbruck university press)

Download Kapitel: Real oder virtuell?


November 2010
Das Lesewesen Mensch im Informations-Tsunami 

Medienüberflutung und die Folgen.
Leitmedien - Light-Medien - Leid-Medien.
Die Kunst, sich richtig und angemessen zu informieren.
Die Zukunft von Bildung und Kultur im digitalen Zeitalter - eine
medienphilosophische Standortbestimmung.
Vortrag von Prof. em. Dr. Christian Doelker
Mehrzwecksaal der Kantonsschule Schaffhausen (Gebäude G)
Schaffhausen, 10. November 2010, 19:30 Uhr
Eintritt frei

April 2010 Präsentation Werkbuch Bruno Kaufmann 
Der Kommunikationswissenschaftler Dr. Christian Doelker im Gespräch mit dem Grafikdesigner Klaus Lürzer und Bruno Kaufmann.
Moderation: Jens Dittmar.

anlässlich der Ausstellung
„Facts“
Flächen - Schichten - Strukturen
Bruno Kaufmann (FL)
Kunstraum, Städtle 37, FL-9490 Vaduz
Vaduz, 27. April 2010, 18:00 Uhr


November 2009
Referat
Visuelle Kompetenz - Grundzüge der Bildsemantik
Medientag der Universität Innsbruck zum Thema Visuelle Kompetenz
Universität Innsbruck
Innsbruck, 5. November 2009, 14:00 Uhr


August 2009

Referat
Digitalisierung und die Folgen
Einführungsreferat anlässlich der Vernissage zur Ausstellung
"Lernen mit Poster, Web und Co."
Institut für Bildungsmedien, Bern
Bern, 26. August 2009, 17:30 Uhr

Februar 2009

Publikation

Offene Bildungsinhalte
 
 „Offene Bildungsinhalte (OER)“
 Teilen von Wissen oder Gratisbildungskultur?

Einführungsbeitrag zu "Offene Bildungsinhalte (OER)":
Christian Doelker: Start Making Sense.
Zur informationsphilosophischen Verortung von OER

in: Per Bergamin, Hanna Muralt Müller, Christian Filk (Hrsg), Offene Bildungsinhalte (OER). Teilen von Wissen oder Gratisbildungskultur? Bern 2009 (hep verlag)

mehr ...




Januar 2009

Vortrag


Referat Liechtensein
Bilder mit und ohne Haftung
Referat im Rahmen der Sonderausstellung
"X für U Bilder, die lügen",
Landesmuseum Liechtenstein,
Liechtenstein, 28. Januar 2009

mehr ...


November 2008

Vortrag
Grundzüge der Bildsemantik
Referat im Rahmen des Postgraduate Master-Lehrganges für
Executive Master in Arts Administration,
Weiterbildungszentrum der Universität Zürich,
Zürich, 14. November 2008


Oktober 2008 Vorträge
Was ist, kann und soll Medienkritik?
Einführungsreferat anlässlich der Tagung
"Ist die Medienkritik noch zu retten?",
Unternehmerforum Lilienberg,
Ermatingen, 29.Oktober 2008

Wie wir wissen, was war
Einführungsreferat "Wie wir wissen, was war"
Kolloquium Memoriav 2008,
Aarau, 24./25. Oktober 2008
Meinungsbildung zwischen Information und Unterhaltung
Zur publizistischen Lizenz bei Satire, Glosse, Blog, Cartoon und Kunst
Vortrag Liberales Forum
St. Gallen, 8. Oktober 2008



April 2008

Prespecifics  
 „Mediale Ursuppe – Design und der Aquatic Turn“
 Beitrag in Pre-specifics.
in: Vera Bühlmann/Martin Wiedmer, Pre–specifics. Komparatistische Beiträge zur Forschung in Design und Kunst. Zürich 2008 (JRP/Ringier)


Dezember 2007

Am Ende das Wortneueste Publikation:
"Wort am Ende - WortplusBild am Anfang"
Beitrag in Berner Universitätsschriften.
in: Peter Rusterholz, Sara Margarita Zwahlen (Hg):
Am Ende das Wort – das Wort am Ende (Haupt 2007) 

22.01.2007

Alpha - der Bildungskanal des Bayerischen Rundfunks
Prof. Dr. Christian Doelker 
im Gespräch mit
Dr. Maya Götz
Leiterin Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI)
 











Futterneid drastisch veranschaulicht:

Aehnlich wie bei den 
Menschen (Politologen)¨

Es hat doch genug Elefant für alle! Löwen wollen nicht mit Krokodil teilen

Freitag, 5. Dezember 2014

Wo sind die Zebras auf diesem Fussgängerstreifen?

TCS-Auswertung

TCS-Auswertung

In Zürich und Basel bleiben Zebrastreifen gefährlich

KOMMENTAR:

Es darf für gewisse Journalisten keine Fussgänger mehr geben (Ringier verlangt die Bezeichnung Zebrastreifen für Fussgängerstreifen), so wie es künftig an den Ampeln auch keine Mensch- Symbole mehr geben darf, weil  Genderbeauftragte diese Piktogramme als Männersymbole werten. Es müssen Ampelfrauchen her mit Röcken.

Wo bleibt der gesunde Menschenverstand?

Die schönsten Seiten des Winters nach Watson

Die erfreulichen Seiten der dunklen, 
kalten Jahreszeit:

Meine Vorlieben beschränken sich auf
jene Bilder der nachfolgenden Liste:
Ich schaue gerne zum Fenster hinaus, wenn es schneit.
Zur Zeit ist es spannend,
 das Verhalten der vielen Vögel 
am Futterbrett vor dem Fenster zu betrachten. 
Wie wie sie - genau so wie  Menschen -
dem Nachbarn das Essen vergönnen.
Auch das Verweilen vor dem Kaminfeuer 
im Refugium auf Alpführen 
weiss ich zu schätzen.
Das Wandern in der Kälte mit dem 
heissen Punsch darnach
ist in der Winterzeit für mich ebenfalls ein besonderes Erlebnis.
Aber vor allem das Lesen und Schreiben 
in der warmen Stube.
So macht auch in der kalten Jahreszeit 
das Arbeiten immer wieder erneut Spass.



Stand 04.12.2014 09:56

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1

Die Ruhe wenn es frisch geschneit hat

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2

Schneelandschaften

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3

Zuschauen wie es schneit

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4

Raclette

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5

Im frischen Schnee Spuren machen

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6

Draussen im Thermalbad liegen

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7

Wintersonne beim Skifahren geniessen

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8

Käsefondue

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9

Dem Kaminfeuer zuschauen

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10

Im Schnee toben

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11

Heisse Schokolade

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12

Unter der warmen Decke chillen

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13

Après-Ski-Partys

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14

Füsse am Kamin auftauen

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15

Glühwein trinken

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16

Mandarinen

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17

Weihnachtsbeleuchtung

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18

Die Weihnachtsfeiern im Dezember

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19

Finnenkerze entzünden

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20

Heisse Marroni essen

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21

Eiszapfen vor dem Fenster

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22

Schlittschuh fahren

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23

Weihnachtsmärkte besuchen

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24

Guetzli backen

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25

Heissen Tee auf der Terrasse trinken

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26

Mit dem Auto auf dem Parkplatz driften

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27

Dick einmummeln

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28

Frauen mit lustigen Mützen

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29

Kuschelige Bettflasche

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30

Schneemänner bauen

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31

Skirennen schauen

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32

Mit dicken Finken rumlaufen

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33

Waldvögel beim Fressen zuschauen

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34

Weihnachtseinkäufe

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35

Iglu bauen

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36

Rauchen ohne Zigarette

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37

Mit dem Zug durch den Winter fahren


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38

Bücher lesen

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39

Langlaufen

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40

Selber Kerzen ziehen

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41

Eisbaden

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42

Bratäpfel


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44

Eisklettern

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45

Quittenpäschtli essen

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Eglis Zickzack Kurs

Vor zwei Jahren sagte Egli noch: Sport und Politik darf nicht vermischt werden
Heute unterstützt er jedoch als Promi die brisante Initiative, die den Volksentscheid vom 9. Februar rückgängig machen will-

Fussball und Politik passen nicht zusammen, für Profis gar ein rotes Tuch. Für Andy Egli gilt das  nicht. Der Helfer in Nordkorea, der Gewerkschafter, engagiert sich erneut.




Es sei nicht gut für die Mannschaft und baue Schranken zwischen den Spielern auf.  Sie sägten damit am Ast, auf dem sie sässen, sagte Andy Egli selber noch vor zwei Jahren in einem Interview.

Niemand wolle Sponsoren mit pointierten Äusserungen vertreiben. Auch seien viele Fussballer unsicher, sich zu einem Thema zu äussern, in welchem sie sich nicht auskennen würden.





Gestern wurde eine Initiative lanciert, die das Abstimmungsergebnis vom 9. Februar rückgängig machen will. «Rasa – Raus aus der Sackgasse» ist eine nicht parteigetragene Volksinitiative, die dennoch auf prominente Unterstützung zählen darf. Rapper Greis hat sie bereits unterzeichnet, Künstlerin Pipilotti Rist, Clown Dimitiri – und Ex-Fussballer Andy Egli.

Das fällt auf. Nur selten mischen sich Fussballer, auch Ex-Fussballer, derart aktiv in die Politik ein. Politik und Fussball sollen nicht vermischt werden, meinte YB-Trainer Uli Forte einmal. 
Aktionen wie jene, als die Schweizer Nationalmannschaft in Göteborg auf Alain Sutters Anregung hin ein Plakat gegen die Atombombentests unter Frankreichs damaligem Präsidenten Jacques Chirac entrollte, scheinen vor diesem Hintergrund heute undenkbar. Und wenn Greenpeace in Basel ins Stadion eindringt, um dort ihre Botschaft zur Energiewende vor Millionenpublikum zu präsentieren, empören sich Kritiker, dass man den Sport nicht für die Politik missbrauchen soll.

Beachtenswert also, dass sich Andy Egli für eine Initiative engagiert, die eines der wichtigsten politischen Themen der letzten Jahre behandelt. Egli war viele Jahre Profifussballer, unter anderem für die Grasshoppers und in der Nationalmannschaft. Heute ist er Nachwuchschef beim FC Luzern, er arbeitet zudem als Coach im Sport und in Wirtschaftsbetrieben und als Fussballexperte fürs Fernsehen.

Gründer der ersten Fussballergewerkschaft

Ein Blick in Eglis Vergangenheit zeigt aber, dass der Zürcher sich immer wieder politisch engagiert hat. Der Sohn eines Arbeiters und SP-Aktuars gründete in den 90er-Jahren die erste Fussballergewerkschaft. Dass diese gescheitert ist, begründete er in einem Interview weniger mit seiner linken Einstellung als mehr mit der Ignoranz seiner Kollegen, die damals noch nicht realisiert hätten, was für eine Riesensache der Profifussball würde.
Im Sommer 2008 reiste er nach Nordkorea, wo er im Auftrag der Fifa zwei Monate lang Spieler und Trainer unterrichtete. Egli bezeichnet sich selber als extrem neugierig, und er berichtete ausgewählten Medien detailliert von seinen Erfahrungen in Nordkorea. SP-Politiker Pascale Bruderer und Matthias Aebischer wurden von Egli im Wahlkampf unterstützt. Und in einem Interview zeigte er sich um die humanitäre Tradition der Schweiz besorgt und gegenüber der Globalisierung kritisch.

KOMMENTAR (Quelle Tagi):
Auch wenn Andy Egli sich politisch stärker hervortut als seine Kollegen, sein Engagement bleibt nicht richtig fassbar. Zum einen gilt er als Linker und exponiert sich politisch mit Aktionen wie der Rasa-Initiative. Gleichzeitig kommentiert er dies aber selten öffentlich oder erklärt seine Beweggründe. Die Zahl der Interviews, in denen er sich nicht nur zum Fussball äussert, ist klein. Weshalb unterstützt er die Rasa-Initiative? Wieso ist er bislang der einzige Sportler, der sich öffentlich dazu bekennt? Ist die Initiative nicht Zwängerei, wo Egli doch auch schon sagte, dass er niemanden belehren wolle? Diese Fragen blieben auf Nachfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet unbeantwortet. (Tages-Anzeiger)

Erst der Protest färbte die Werbung

Bärli-Werbung empört Anti-Rassismus-Aktivisten

Die Waschmittel-Kampagne der Migros verbinde dunkle Fellfarbe mit Schmutz, bemängeln Aktivisten und reden von Rassismus. Die Migros betont, es gehe um Plüschtiere.

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An diesem Sujet stossen sich die Anti-Rassismus-Aktivisten: Der Braunbär, der nach dem Waschen strahlend weiss ist, sei eine rassistische Aussage.



Für die meisten Konsumenten ist es wohl eine harmlose, eher kindlich-lustige Werbung für das meistverkaufte Waschmittel der Schweiz. Für viele Dunkelhäutige ist es aber offenbar ein Affront: Die «Total»-Kampagne der Migros, in der aus Braun-, Eisbären und aus Panthern Tigern werden, sei rassistisch, bemängeln sie.

Am 25. November trafen darum Vertreter verschiedener Anti-Rassismus-Organisationen in Zürich Vertreter der Migros. Die Delegation überbrachte der Migros einen offenen Brief mit rund 90 Unterschriften. Hintergrund der Empörung sind Werbeplakate aus der Kolonialzeit, an die die Migros-Kampagne die Anti-Rassismus-Aktivisten erinnert.
Die Migros will sich für ihre Kampagne nicht entschuldigen. Die Vertreter wollen darum mit einer grösseren Petition reagieren, falls die Migros den Waschmittel-Spot wieder im Fernsehen zeigt.«Die Werbung ist nicht rassistisch»
Beim orangen Riesen bestätigt man das Treffen mit der Delegation. Die Migros habe dies persönlich gewünscht, um die Anliegen der Anti-Rassisten besser zu verstehen. «Wir hätten nie gedacht, dass unsere Kampagne auch so wahrgenommen werden könnte», sagt Sprecher Tristan Cerf.
Für die Migros ist dennoch klar, dass die Werbung nicht rassistisch ist. «Ein Teddybär ist kein Mensch!» Die Aktion stehe völlig im Einklang mit dem Verhaltenskodex, der in Bezug auf Diskriminierung sehr streng ist. «Darum werden wir uns auch nicht entschuldigen», so Cerf.
Ob die Kampagne erneut aufgenommen wird, kann Cerf zudem «nicht ausschliessen». 

KOMMENTAR:

Nur durch die Empörung wurde bei der Werbung mit dem gereinigten Bär etwas Rassistisches hinein interpretiert.
Die Kommentare der Leser im Netz zeigen, dass 90% der Betrachter bei dieser Werbung gar nichts Rassistisches erkennen konnten. Man könnte somit sagen: Viel Lärm um Nichts.
Diese Ueberinterpretation verdeutlicht uns anderseits, dass die Betrachtung eines Sachverhaltes - je nach Brille - völlig verschieden beurteilt wird. Vorurteile färben jede Aussage.
Dies zeigt sich auch bei der Gender Diskussion, wenn es um "politisch korrekte" Formulierungen geht.
Erst durch die Verdoppelungen (Einwohner und Einwohnerinnen / Bürger und Bürgerinnen), bei denen die maskuline Form immer als männlich interpretiert wurde, bewirkte, dass der Sexismus nicht entfernt, sondern konsequent eingeführt worden ist. 
"Die Zürcher essen gerne Cervelats" war  bislang völlig gendergerecht.  Erst durch die
militante Umsetzung sogenannter gendergerechter Verdoppelungen, kam es - wie bei den rassistischen Aspekten - zu übersensibilisierten Sprachpolizistinnen, die jeden Text nur noch nach angeblich  unkorrekten Formulierungen durchkämmten. Diese Polizistinnen  blieben aber  völlig blind für feminine Bezeichnungen, hinter denen sich auch Männer verstecken, wie:
DIE Führungskraft, DIE Persönlichkeit,  DIE Person. 

Fazit: Die Kommunikation wird immer dann erschwert, wenn der Empfänger mit Vorurteilen die Botschaften mit einem Röhrenblick betrachtet.