Dienstag, 21. Oktober 2014

Zum letzten Intensivseminar mit Expertenstatus auf Albführen

Wieder ein grosser Erfolg - Die Echos 
der Teilnehmer sprechen für sich

 


UEBERZEUGEN IN 
HEIKLEN SITUATIONEN

"Überraschungen vor 
Mikrofon und Kamera"




Das neue "individuelle Intensivseminar Stufe II“ bot Gelegenheit, die kommunikative Kompetenz von Führungskräften zu festigen und weiter zu entwickeln. Experten mit langjähriger Erfahrung vermitteln einer Kerngruppe nicht nur die Navigationsinstrumente zum professionellen Verhalten in schwierigen Situationen. In kurzer Zeit werden in diesem Modul Stärken bewusst gemacht. Dank fachgerechtem Videofeedback erkennen die Teilnehmer  blinde Flecken oder  allfällige Marotten. Das individuelle Coaching basierte auf ressourcen- und praxisorientiertem Training. Hilfe zur Selbsthilfe! Die ganzheitliche Weiterbildung beinhaltet nicht nur Mediensituationen. Die Auftrittskompetenz bei Präsentationen oder Meetings wird ebenfalls optimiert.

Teilnehmerkreis: Führungskräfte mit Medienerfahrung.
Inhalte: Frage-, Antwort-, Lenkungstechniken, Botschaften, Voten, Interviews und Statements in heiklen Situationen.
Expertenteam:
         Marcus Knill, Experte für Medienrhetorik und Analytiker (www.knill.com)
         Dr. Matthias Ackeret, Medienexperte mit langjähriger Erfahrung als Radio- und Fernsehjournalist,  Verleger und Chefredaktor  der Fachzeitschrift für Kommunikation, PR und Marketing Persoenlich.
         Faro Butscher: professioneller Kameramann, Eclipsefilm



Die bisher durchgeführten individuellen Intensivseminare auf Albführen  hatten stets ein aussergewöhnlich gutes Echo. Das Konzept  mit einer Kleingruppe hatte sich somit bewährt.

Im jüngsten Seminar nahm ein Privatdozent eines Universitätsspitales, eine Kommunikationschefin,
ein Rektor und zwei Führungskräfte von verschiedenen  grossen schweizerischen Institutionen teil:

Folgende Echos verdeutlichen, dass  sich das Konzept des massgeschneiderten, individuellen Coachings in einer Kleingruppe lohnt:


A:
"Das war eine intensive Weiterbildung mit Tiefgang. 
Ich konnte zudem spannende Menschen kennen lernen und lernten gegenseitig von allen Beiträgen."

B: 
"Ich erlebte eine komptetente individuelle Betreuung und kritische, offene Analysen.
Ich würde einen zusätzlichen Halbtag schätzen.
Die Gruppengrösse war ideal. Der Austausch wohlwollend."

C: 
"Wertvolle Anregungen und ein spannender Austausch- sowohl vom Leitungsteam als auch von der sehr gemischten Gruppe."

D:
"So ein Intensivseminar bringt allen Gruppenmitgliedern viel:
- Mit andern austauschen
- Das Lernen von den unterschiedlichen Situationen
- Sich selbst durch Videofeedback so zu erleben, wie uns andere sehen. Dies erhöht die Selbstsicherheit
- Dank Networking öffneten sich neue Kanäle
- Durch die Abgeschiedenheit des Lernortes wurden Denk-, Haltungs- und Veränderungsprozesse gefördert."

E:
"Zum Intensivseminar auf Albführen:
- Massgeschneiderte Uebungen
- Individuelle Förderung
- Kurz und intensiv
- Optimale Feedbackkultur
- Kursleitung mit Marcus Knill und der idealen Ergänzung durch
Matthias Ackeret und Faro Butscher 
- Ich würde diese Weiterbildung jederzeit wieder besuchen und weiterempfehlen.

Vielen Dank!"


Montag, 20. Oktober 2014

Nach den sonnigen, warmen Herbsttagen nun der Kälteschock

Hoffentlich hatten Sie auch noch 
genügend Sonne getankt

Jetzt kommts zum Temperatursturz: Schnee-Schock bis 500 Meter!

Ich zitiere:

Die Faustregel von Simone Schmid, 
die sich im Leben angeblich bewährt:

"Lieber eine glatte Lüge

als eine borstige Wahrheit."

LINKS zur Thematik LUEGE:

Von der New YorK Times: 12. Mai 2003: Times Reporter Who Resigned Leaves Long Trail of Deception A staff reporter for The New York Times committed ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/luegenreporter/index.html
Dies bedeutet, dass Lügen auf lange Sicht kurze Beine haben. (Weil selbst Laien erkennen, dass beim Lügen etwas nicht stimmen kann; nicht synchron ist).
www.rhetorik.ch/Wahrheit/Wahrheit2.html
20. Febr. 2003 ... Dann halten sie es mit den Forschern, die behaupten, dass jeder Mensch 100 bis 200 Mal am Tag lügt? KNILL: Da gibt es verschiedene ...
www.rhetorik.ch/Wahrheit/Fantasie.html

Lügen für Fortgeschrittene. Lügen gehört zur menschlichen Natur. Effizient lügen ist trotzdem nicht leicht - es sei denn, man hält sich an diese zehn Grundsätze.
www.rhetorik.ch/Wahrheit/Luege.html
Joschka Fischers Eingeständnis, er habe früher gegen die Polizei "hart zugelangt", wirkte ehrlich und der deutsche Aussenminister sammelte dank dieser ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Jan_15_2001.html

Kommunikation und Lüge
wird unablässig gelogen. Bei all den vielen Lügen hat kaum jemand ein schlechtes Gewissen. Viele Händler täuschen Interesse oder Desinteresse vor.
www.rhetorik.ch/Wahrheit/Wahrheit1.html
27. Jan. 2011 ... Januar 2011 beschäftigte sich DRS 1 im Treffpunkt mit dem Schwerpunktthema " Lügen". Die Sendung wurde mit folgendem Text angekündigt:.
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/01_27/

Wir können derzeit die schönsten Herbsttage geniessen .....

Bilderbuchwetter




In den Läden ist aber bereits Weihnachten.

Weihnachten schon im Oktober - 
muss dies sein?



 Jetzt schon?

Sonntag, 19. Oktober 2014

BILDERBUCH- HERBSTSONNTAG

Der Altweibersommer  kam zurück:

Samstag, 18. Oktober 2014

Wie sollen die Asylanden verteilt werden?

Asylbewerber in Europa: Zum Verteilungskampf


Verteilungskampf: Europa und die Flüchtlingsfrage Fotos
REUTERS
Mehr als 230.000 Menschen suchten Asyl in Europa - allein im ersten Halbjahr 2014. Doch wie sollen sie auf die Länder verteilt werden? Nach Einwohnern? Nach Wohlstand? Unsere Analyse zeigt, welche Folgen die verschiedenen Modelle für Deutschland hätten.

(Aus der SPIEGEL)
Die EU hat ein Flüchtlingsproblem. Und sie muss sich grundsätzliche Fragen stellen. Sollen diese Menschen nach einem festen Prinzip auf die Mitgliedsländer verteilt werden? Und wie sähe eine gerechte Verteilung aus? Darüber streiten die Innenminister der 28 Länder seit Monaten. Der deutsche Minister Thomas de Maizière forderte jüngst eine Aufnahmequote, die sich etwa an der Einwohnerzahl orientiert: Je größer die Bevölkerung eines EU-Landes, desto mehr Asylbewerber soll es aufnehmen. Für Deutschland hätte das direkte Auswirkungen.
Neben einer Verteilung nach der Einwohnerzahl sind auch andere Modelle in der Diskussion. Mehrere deutsche Politiker fordern, auch die Wirtschaftskraft der Aufnahmestaaten zu berücksichtigen. Nach einem solchen Verfahren verteilen schon heute die deutschen Behörden Asylbewerber auf die Bundesländer: Der sogenannte Königsteiner Schlüssel richtet sich nach der Einwohnerzahl und dem Steueraufkommen eines Bundeslandes.

Was würden die verschiedenen Verfahren für die einzelnen EU-Länder bedeuten? Rund 239.000 Menschen haben im ersten Halbjahr 2014 Asyl in der EU beantragt. 
 Die Verteilung nach BIP und Einwohnern ist angelehnt an den Königsteiner Schlüssel, wobei hier das Bruttoinlandsprodukt statt dem Steueraufkommen herangezogen wird, um eine zwischeneuropäische Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Das BIP ist mit zwei Dritteln gewichtet, die Einwohnerzahl mit einem Drittel.
Bislang regelt die sogenannte Dublin-Verordnung, welches Land in Europa für einen Flüchtling zuständig ist - nämlich das EU-Land, das der Flüchtling nachweislich zuerst betreten hat. Die Betonung liegt auf "nachweislich", gerade bei den Mittelmeerländern sind die Zahlen mit Vorsicht zu betrachten: Mehrere nordeuropäische Länder werfen etwa Italien vor, Flüchtlinge in andere EU-Länder reisen zu lassen, ohne sie als Asylbewerber zu erfassen. Der offiziellen Zahl von rund 25.000 Asylanträgen in Italien im ersten Halbjahr stehen mehr als 68.000 Flüchtlinge entgegen, die in dieser Zeit dort angekommen sind. Ein fester Verteilungsschlüssel würde einige EU-Länder erheblich entlasten. Gemessen an ihrer Bevölkerung nehmen Schweden und Malta deutlich mehr Asylbewerber auf, als sie nach einem solchen Schlüssel müssten - auch mehr als Deutschland, das den EU-Vergleich nur in absoluten Zahlen anführt. Doch auch hier gab es in der ersten Jahreshälfte überproportional viele Asylbewerber:

Die Grafik zeigt auch, welche Folge es hätte, lediglich die Einwohnerzahl der EU-Länder als Berechnungsgrundlage zu nehmen: Deutschland müsste nach einem solchen Verteilungsschlüssel weit weniger Asylbewerber aufnehmen als nach einem Verfahren, das auch die Wirtschaftskraft berücksichtigt. Mehrere EU-Länder nehmen bislang weniger Flüchtlinge auf, als es ihnen ein wie auch immer gearteter Verteilungsschlüssel vorschreiben würde. Darunter sind etwa von der Finanzkrise betroffene EU-Mitglieder wie Portugal und Spanien, aber auch manche osteuropäische Länder. Über sie reisen nur wenige Asylsuchende nach Europa ein, sodass auch die geltende Dublin-Verordnung für die ungleiche Verteilung verantwortlich ist.

Gegen einen festen Verteilungsschlüssel haben sich zuletzt vor allem solche EU-Länder ausgesprochen, die im Vergleich wenige Flüchtlinge aufnehmen. Wohl aus nahe liegenden Gründen: Nach einer Neuregelung, die die Einwohnerzahl und/oder die Wirtschaftskraft berücksichtigt, müssten sie weit mehr Menschen aufnehmen. Im globalen Maßstab bildet das europäische Zahlenspiel aber nur einen Bruchteil der Flüchtlingsproblematik ab. Nach Schätzungen der Uno waren Ende 2013 rund 50 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Tendenz steigend.
Die meisten Menschen, die vor den derzeitigen Krisen - etwa im Nahen Osten - flüchten, verteilen sich auf Länder außerhalb Europas. Der Libanon gewährt derzeit mehr als einer Million Menschen aus Syrien Zuflucht. Das Land hat nur viermal so viele Einwohner.


Europas tödliche Grenzen
  • Spanien-Marokko, Griechenland-Türkei, Ungarn-Serbien: Orte entlang dieser drei Grenzen zeigen, mit welch rabiaten Methoden sich Europa gegen Arme und Schutzsuchende abschottet. 
  • SPIEGEL-Reporter Maximilian Popp und Fotograf Carlos Spottorno reisten zu Schutzzäunen und in Auffanglager, sie begleiteten Patrouillen auf See und trafen Flüchtlinge, die alles riskieren für eine Zukunft in Europa.
KOMMENTAR: Bei allen Modellen müssen einzelne Länder Nachteile in Kauf nehmen.
Das Modell VERTEILEN NACH WOHLSTAND tendiert auf EGALISIERUNG, auf AUSGLEICH.
Gut situierte Länder müssten mehr opfern. Der bisherigen Wohlstand werden sie aber nicht kampflos opfern.
Die Verteilung nach Einwohnern würde zwar die kleinen Länder entlasten. Doch ist der Widerstand der Einwohner - starken Länder vorprogrammiert.
Bei allen Modellen bringt die Flüchtlingsschwemme zusätzliche Probleme und verlangt von allen enorme finanzielle Opfer.
Die Asylantenproblematik wird somit in den nächsten Jahren zum Kernproblem. Es wird auch die politische Landschaft verändern. Es liegt in der Luft, dass jene Parteien Zulauf haben werden, die fixe Kontingente fordern und sich für die nationalen Bedürfnisse einsetzen. Wer die Bedenken der Bevölkerung nicht ernst nimmt, wird dies bei den kommenden Wahlen zu spüren bekommen.

DICHTESTRESS veranschaulicht: