Mittwoch, 11. Dezember 2013

Völlig daneben

Promis sind immer online

So etwas dürfte nicht geschehen.

 Aus 20 Min:


Das Bild machte im Netz schnell die Runde: An der Mandela-Trauerfeier schiesst Barack Obama mit David Cameron und Helle Thorning-Schmidt ein Selfie. Die First Lady ist nicht amused.

Aus TAGI:
Das Problem: Das Foto entstand während der Trauerfeier für Nelson Mandela. Im Internet brach ein Sturm der Entrüstung los. Auf einer derartigen Veranstaltung habe man doch nichts zu lachen, und erst recht nicht in eine Handykamera, so der Tenor. Für die meisten war der Fall klar: Der Präsident hatte Spass, wo es sich nicht gehörte, und seine Frau regte sich gehörig darüber auf.
«Zeichen unserer Zeit»
«Ich denke es ist ein Zeichen unserer Zeit, dass dieses Bild mehr Aufmerksamkeit erhält als der Anlass selbst», schreibt nun AFP-Fotograf Roberto Schmidt, der die Szene festgehalten hat, auf der Webseite der Nachrichtenagentur. Sein Team habe hart gearbeitet, um die Reaktionen des südafrikanischen Volks auf den Tod ihrer Vaterfigur zu dokumentieren: «Wir haben etwa 500 Bilder hin- und hergeschoben, (...) und dieses vermeintlich triviale Bild hat nun einen grossen Teil dieser Arbeit in den Hintergrund gerückt.» Ganz zufällig habe er die Szene festgehalten – ohne über deren Effekt nachzudenken. Die Staatsoberhäupter hätten sich eben einfach wie menschliche Wesen verhalten, «wie du und ich».

KOMMENTAR: Diese Momentaufnahme an der Mandela Feier wurde von den Medien mehr Beachtung geschenkt als allen anderen Aufnahmen während der Trauerfeier. Ausschlaggebend ist und bleibt die negative Wirkung dieser Aufnahme. Jede  nachträgliche Rechtfertigung hilft nichts mehr. Bilder wirken stärker als Worte - und DIESE Wirkung ist ausschlaggebend!

Werden Moderatorenstellen gestrichen?

SRF setzt auf mehr Personenkult

 (Quelle Handelszeitung)

Das Schweizer Fernsehen prüft, die Zahl der Moderatoren zu reduzieren. Experten sehen das als Weg, die Sendungen klarer zu positionieren. Doch die Personalisierung hat auch Kehrseiten. Mehr...


Das Schweizer Fernsehen prüft, die Zahl der Moderatoren zu reduzieren. Experten sehen das als Weg, die Sendungen klarer zu positionieren. Doch die Personalisierung hat auch Kehrseiten.
Ist der Abbau an Moderatorenstellen einfach nur Mittel zum Sparen? Medienprofessor Heinz Bonfadelli vermutet auch eine andere Absicht hinter der Konzentration auf weniger Gesichter am Bildschirm. «Dies deutet auf eine stärkere Personalisierung der einzelnen Sendegefässe hin».

Das sieht auch Kommunikationsexperte Marcus Knill so. «Sendungen wie ‹10vor10›, Tagesschau oder Schweiz Aktuell leben von Identifikationsfiguren.»
In vielen Ländern sind denn auch einzelne Männer und Frauen über Jahrzehnte Aushängeschilder der Nachrichtenformate. In den USA werden die Sendungen gar nach den Moderatoren benannt. So heissen etwa die Abend-Nachrichten bei CSB «Evening News with Scott Pelley». Auch in Deutschland ist der Personenkult üblich. Seit 1992 moderiert etwa Peter Kloeppel die Sendung RTL Aktuell. «Das Ziel muss sein Glaubwürdigkeit, Sympathie und Identifikation beim Volk zu schaffen. Dazu braucht man pro Sendung zwei bis drei kompetente Moderatoren», kommentiert Knill.

Sparen als erwünschter Nebeneffekt

Der Zürcher Markenexperte und Chef der Agentur Jung von Matt, Dominique von Matt, sieht SRF auf dem geplanten Weg aber vor einem grossen Hindernis: «Wir haben in der Schweiz kaum Starkult. Es braucht daher Mut sich auf eine bis zwei Personen zu fixieren.» Für die Marke einer Sendung sieht er aber Vorteile: «Es gibt ein klareres Markenbild der Sendung. Die Person wird allerdings dann Teil der Marke» und so könne auch eine Abhängigkeit vom Moderator entstehen.
Dass dabei auch die Kosten sinken, ist ein erwünschter Nebeneffekt. «Ich kann mir vorstellen, das auch Sparvorstellungen mit zu dieser Ausrichtung beigetragen haben», so Dozent Bonfadelli. Denn mit nur noch zwei Aushängeschildern pro Sendung könnten auch Abläufe einfacher werden. «Für die Produzenten-Teams der Sendungen wird es einfacher. Diese müssen sich nur noch auf zwei Personen einstellen und kennen diese besser»

Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Senders

Für den Professor der Uni Zürich ist klar, dass eine Konzentration der Moderatoren aber auch ein Verlust der Vielfalt ist, die jetzt bei SRF in einzelnen Formaten geboten wird. Ob dies beim Publikum Anklang findet, stellt Bonfadelli in Frage. Auch Knill sieht heikle Punkte. «Auch wenn die Quoten sinken und Geld eine Rolle spielt – eines ist für eine öffentlich rechtliche TV-Station bei allen Massnahmen nicht zu vergessen – es geht schlussendlich um den Auftrag und die Akzeptanz beim Publikum»
Bei Schweiz Aktuell etwa sind speziell viele Moderatoren beschäftigt, die auch eine breite Palette der Schweizer Dialekte abdecken. Eine Konzentration würde heissen, die Vielfalt zu Gunsten eines schärferen Profils zu opfern.
Der Weg zu mehr Personenkult dürfte für die SRF-Spitze also noch steinig und lang werden. Es braucht zur Umsetzung vor allem eines – Mut.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Verhalten unter DRUCK

Bevor die Krise da ist, sind die Medien da

Umgang mit überraschenden Fragen in Krisensituationen

LINKS:

18 Okt. 2013
Mehr zum Werkzeug "im Umgang mit Ueberraschungen" kann im ... www.rhetorik.ch/Aktuell/11/06_25/index.html. Columbo Technik. Kommissar Columbo aus der TV Serie wurde bekannt für seine Phrase " Übrigens, ich hätte ...
http://knill.blogspot.com/
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18. März 2009 ... AUCH ÄRZTE MÜSSEN. MEDIENTAUGLICH SEIN horrorsturz: Der Horrorsturz des Schweizer Skirennfahrers Daniel Albrecht auf der ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/09/03_18/03_09.pdf
18. März 2009 ... Leidet das Inselspital unter einem Paparazzi-Trauma? Im Gegensatz zum Universitätsspital Innsbruck informierte das Inselspital über den ...
22. Jan. 2009 ... Auch Ärzte müssen für derartige überraschende Auftritte trainiert werden. Die Voten von drei Ärzten der Universitäts-Klinik für Allgemeine und ...
18 Mar 09: Auch Ärzte müssen medientauglich sein · 01 Feb 09: Ärzte vor Mikrofon und Kamera · 22 Jan 09: Ärzte müssen auch medientauglich sein.
1. Febr. 2009 ... Ärzte müssen auch medientauglich sein ... Es veranschaulicht, dass es auch für Ärzte möglich ist, sich mediengerecht auszudrücken, ohne ...
20. Jan. 2011 ... Ärzte müssen medientauglich sein · Ärzte vor Mikorfon und Kamera ... In Krisensituationen müssen die Verantwortlichen sagen, weshalb sie ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/01_20/
27 Juni 2012
Wenn es brennt, muss ich mich den Medien stellen. Ein Politiker muss vor einer Krise gelernt haben, bei Ueberraschungen den Kopf nicht zu verlieren. (Umgang mit Ueberraschungen) 20 Min nach der Medienkonferenz: ...
04 Juni 2009
2. Voraussetzungen zur Schlagfertigkeit (Einstellung, antizipieren, Vorbereiten- aber wie?) 3. Fallbeispiel. 4. Sie brauchen immer einen Pfeil im Köcher (Standards). 5. Umgang mit Ueberraschungen (Innehalten- denken). 6.
http://knill.blogspot.com/
05 Okt 11: Krisenkommunikation und Medien · 17 Sep 11: UBS Kommunikationsverhalten im Zockerskandal · 14 Aug 11: Schlechte Noten für den Bundesrat.
7. Juli 2005 ... Zur Informationspolitik beim Anschlag in Madrid · Krisenkommunikation und Medien - Terroranschlag vom 11. September 2001 ...
K+K hilft Ihnen weiter, wie Sie sich die Kompetenz im Umgang mit Medien erwerben wollen. Krisenkommunikation kann vorbereitet werden.
12. Jan. 2013 ... Aktuell Krisenkommunikation · SBB Unfall in Neuhausen · Glacier ... Internet und Social Media sind unschlagbar in der Geschwindigkeit. Es gibt ...
05 Okt 11: Krisenkommunikation und Medien · 26 Sep 11: Internet gegen Fernsehen und Zeitung · 26 Sep 11: Google Plus auf Aufholjagd · 18 Jul 11: BLM  ...
23. Juni 2010 ... Mangelhafte Krisenkommunikation des Bundesrates ... Wohl kaum, denn verschiedene Medien berichten, dass ein solcher Einsatz schon in ...
19. Dez. 2010 ... Krisenkommunikation ohne Vermutungen ... Die Medien machten aus den Mutmassung der Mediensprecherin eine Tatsache. Susanne ...
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
27. Sept. 2005 ... Kommunikation im Krisenfall. M. Knill, Kommunikationsberater, Uhwiesen. • Krisenkommunikation und Medien. • Erkenntnisse aus der Praxis.
5. Okt. 2011 ... Krisen managen heisst nicht nur Krisen erkennen und vorbeugen. Viele Unternehmen haben allmählich erkannt, dass das Meistern von Krisen ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/10_05/
Bei allen Krisensituationen ist es die Ueberraschung, die uns dazu verleitet, zu schnell und zu unbedacht zu reagieren.
Es geht um das Kommunikationsmanagement nach überraschenden Vorkommnissen zwischen Lehrkräften und Schülern. An unserem Seminar soll bewusst gemacht werden:


Ohne Flexibilität können Krisen nicht gemeistert werden.





  




  1. Flexibilität bei Kommunikationsprozessen:

    3. Juli 2008 ... Der Bewerber - welcher diese Frage zu Hause auf Anraten des Coach antizipiert hatte - antwortet: "Ich bin flexibel. ...
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Das Wichtigste ist bei allen heiklen Situationen ist die Vorbereitung.
Es ist erstaunlich, was wir vorher schon antizipieren können.





Results 1 - 10 of about 112 from www.rhetorik.ch for vorbereitung. (0.10 seconds) 
  1. Vorbereitung unter Zeitdruck

    24. Juli 2009 ... Es gab nur wenig Zeit zur Vorbereitung. Unglücklicherweise drehte sich dann aber grössten Teil des Auftritts um seine Vergangenheit und die ...
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Was bei allen heiklen Kommunikationssituationen wichtig ist, veranschaulicht uns bereits das Wortbild KRISE . Es sind Aspekte, die bei allen schwieirigen Kommunikationssituationen gelten:





(Bild: G. Altmann)


K  Klare, kurze, konkrete Aussagen 



R   "Richtig": Fakten korrekt weitergeben (Alles was Du sagst, muss wahr sein, aber du musst nicht immer alles sagen, was wahr ist). Sachverhalte beschreiben! Keine Interpretation!



I  Information: Was ist die wichtigste Botschaft?



S  Schnell - aber nicht zu schnell - reagieren (Zeitfenster schaffen, Situation klären, denken erst dann reden und handeln)



E  Einfache Sprache. Emotionen angemessen mit einbeziehen.



Drei Schwerpunkte werden wir am Seminar bewusst machen:



1.   Nur eine Persönlichkeit, die echt und natürlich spricht, überzeugt.



rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten

18. Okt. 2009 ... Sowohl die Person als auch die Präsentation beeinflussen den Inhalt wesentlich. Fakten werden durch die Person oder die Darstellung gefärbt. ...
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2.   Bei Überraschungen antizyklisch handeln (Klären, stoppen, Denkzeit gewinnen, dann erst reden/ Taxifahrer fahren sie langsam, es eilt!)




Antizyklisches Verhalten

Antizyklisches Denken und Handeln lohnt sich bei vielen Kommunikationsprozessen im Alltag. Wenn es um Leben und Tod geht, beispielsweise im Operationssaal, ...
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3.   Situationsgerechtes Verhalten erwerben wir vor allem durch Training.






 Schwimmen lernen wir bekanntlich auch nur im Wasser. Das verständliche Reden unter Druck und in einer ungewohnten Situation unter Stress können wir im Simulator briefen, bis uns die Ueberraschung nicht mehr irritiert. So wie es Piloten auch tun: Sie trainieren  ständig im Simulator, obschon sie fliegen können. Notsituation meistern sie, indem sie  Abläufe ritualisieren und automatisieren.



Auch in er Alltagskommunikation gibt es Werkzeuge und Checklisten, die uns vor unliebsamen Ueberraschungen bewahren.


Wir werden am Weiterbildungstag das Instrumentarium kennen lernen, das sich im Alltag bei heiklen Situationen bewährt hat.




Tiere müssen sich ebenfalls im Alltag mit schwierigen Situationen auseinander können.



In meinem virtuellen Buch  für Führungskräfte können Sie folgende Beiträge zur Vertiefung gelegentlich nachlesen:







Navigaton über das Inhaltverzeichnis






www.rhetorik.ch



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- Antworttechnik



Überzeugend antworten

Kommunikation, Gespraech, Auftritt, Reden, Weiterbildung.
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- Antizyklisches Verhalten

Antizyklisches Verhalten

Dieses antizyklische Verhalten scheint ein Zeitverlust zu sein. Doch wird der angebliche Zeitverlust letztlich zum Zeitgewinn. Das gegenteilige Verhalten ...
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- Beleidigungen parieren



Reagieren auf Beleidigungen

In der Regel reagiert jeder Mensch auf beleidigende Äusserungen mit einem Gegenangriff. Er rächt sich gleichsam. Dadurch verhärtet sich die ...
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- Beeinflussung, Manipulationen



  1. Beeinflussung-Manipulation-Propaganda

    5. Apr. 2000 ... Wer sich mit Manipulation auseinandersetzt, sollte sich auch mit den Beeinflussungstechniken vertraut machen.
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  2. Die Kraft der Einbildung

    Beeinflussung-Manipulation-Propaganda · Bild und Bildung. Einbildung (gr. phantasia) ist nicht nur eine Vorstellung im allgemeinen Sinne, sie kann jedoch ...
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- Doppeldeutigkeiten



Doppeldeutigkeiten

15. Juni 2003 ... Es lohnt sich deshalb, sich mit Doppeldeutigkeiten, Zweideutigkeiten oder Ambiguitäten in der Kommunikation eingehender auseinanderzusetzen. ...
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- Exekutionsrhetorik



Exekutionsrhetorik

27. Sept. 2003 ... Wortwahl aus der unteren Schublade in der Rhetorik.
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- Gegenfragen



- Rhetoische Torpedos



Rhetorische Torpedos

7. Febr. 2004 ... Jemand versucht, Ihnen zwischen Tür und Angel ein Gespräch aufzuzwingen. Jemand möchte Ihre Aussage bewusst und systematisch entwerten. ...
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- Hören



- Interview Fragetypen



- Kampfrhetorik



- Kontra Antworten



- Rhetorisches Judo



- Schlagfertigkeitstechniken



- Stress und Entspannung



- Streiten- aber wie?



- Toxische Kommunikation



- Unfaire Dialektik



- Unredliche Methoden




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Eltern wissen oft nicht, was ihre Kinder tun

Eltern im Off

Sexting, Grooming, Mobbing: Viele Eltern wissen kaum, was ihre Kinder im Internet tun. Sollen sie intervenieren? Und wenn ja, wie?
Ich zitiere TAGI:
 Verbindung in die Welt – und manchmal Plattform für den Austausch von fragwürdigen Inhalten: Jugendliche schauen auf den Bildschirm eines Handys.
Bild: Keystone

   

Mit dem Handy zu chatten und am Computer auf Facebook zu surfen, gehört heute zu jeder Kindheit. Doch die Onlineaktivitäten ihrer Sprösslinge sind für viele Mütter und Väter eine grosse Unbekannte. Seit Oktober läuft daher eine Aufklärungskampagne von Pro Juventute, die Cyberrisiken für Kinder und Jugendliche thematisiert. Die Resonanz auf dieses Thema sei gross, sagt Daniela Melone, Leiterin der Elternberatung der Stiftung. Rasch habe sich jedoch gezeigt, dass der Aufklärungs- und Beratungsbedarf nicht nur bei den Kindern, sondern vor allem auch bei den Eltern vorhanden sei. «Die Angebote in den sozialen Medien entwickeln sich so rasant, dass selbst versierte Eltern nicht wissen, was bei den Jugendlichen gerade aktuell ist.» Zudem falle es Müttern und Vätern häufig genauso schwer, über Cyberrisiken wie Sexting oder Grooming zu sprechen wie über die Sexualaufklärung – zu tief reiche das Thema in die Intimsphäre der Kinder hinein.
Daher richtet sich Pro Juventute ab heute direkt mit einer Kampagne an die Eltern. Der Kurzfilm «Liebe und Sex 2.0» (siehe Box) soll ihnen Einblick in die Onlinewelt der Jugendlichen geben. «Ziel ist es, die Sexualerziehung auf den Onlinebereich auszuweiten. Es genügt heute nicht mehr, sein Kind nur über Verhütung oder Geschlechtskrankheiten aufzuklären», so Melone.
Eltern haben einen entscheidenden Vorteil
Auch andere Fachleute sehen Handlungsbedarf: «Viele Eltern fühlen sich in diesem Bereich überfordert und hilflos. Entgegen der allgemeinen Erwartung hat die heutige, junge Elterngeneration sogar oft noch grössere Schwierigkeiten mit solchen Fragen», sagt Thomas Merz, Prorektor der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) und Medienpädagogik-Experte. Viele Eltern fürchten, sich im Gespräch mit den Kindern lächerlich zu machen, wie Medienpsychologin Isabel Willemse erläutert. Denn: «Während digitale Angebote zur Lebenswelt der Jugendlichen gehören, gehen sie an vielen Eltern vorbei. Sie müssten sich aktiv damit auseinandersetzen, um auf dem Laufenden zu sein.»
Dabei sei den Eltern oftmals nicht bewusst, dass sie bei den modernen Kommunikationsformen einen entscheidenden Vorteil gegenüber ihren Kindern haben: Diese seien zwar in der technischen Anwendung neuer Medien virtuos, aber der reflektierte, vorausschauende Zugang fehle ihnen, so Willemse. Und da könne die Medienerziehung ansetzen: «Eltern können ihren Kindern sehr wohl etwas über soziale Medien beibringen – den sinnvollen Umgang damit.» Und Merz betont: «Es ist sogar richtig und wichtig, dass sich die Eltern einmischen.» Dazu gehört zwar nicht das Erstellen eines Facebook-Profils oder eines Gruppenchats. Aber Mütter und Väter könnten beispielsweise darauf hinweisen, welche Folgen es haben könne, persönliche Fotos zu versenden oder intime Informationen freizuschalten. Das bedinge allerdings ein Grundverständnis über die Funktionsweise eines spezifischen Mediums – und die Reflexion über das eigene Medienverhalten. Denn allzu oft würden Eltern ihr Smartphone zu intensiv vor den Kindern nutzen oder Nacktfotos ihrer Kleinkinder auf Facebook posten, sagt Elternberaterin Melone. Dabei hätten sie auch in dieser Hinsicht eine Vorbildfunktion.

KOMMENTAR: Eltern und Lehrer müssen mit den Kindern recht früh über die Belästigungen im Internet sprechen. Kinder verheimlichen oft Probleme, weil sie ein Computerverbot befürchten.

Es müssten Vereinbarungen getroffen werden, ohne dass das Vertrauensverhältnis gestört wird.

Medienerziehung ist Sache des Elternhauses und der Schule. Es gibt heute viele Fachstellen, die weiterhelfen können.
 Der Lehrplan 21 fordert im Bereich der neuen Medien Kompetenzen, die eine enge Absprache mit den Eltern bedingen.

Montag, 9. Dezember 2013

Entschuldigungen helfen nicht immer

In Krisensituationen dürfen Fakten nicht abgestritten werden

Die Anstellung einer illegalen Asylantin ist für das SVP Politikerpaar mehr als nur eine peinliche Situation.
Nachdem die Geschichte heute in den Medien (selbst in Deutschland) gross aufgemacht wurde, interessierte es mich zu sehen, wie die Beschuldigten öffentlich reagieren.
Ich weiss nicht. ob sie beraten worden sind. Jedenfalls haben sie vorerst das einzig Richtige  gemacht:
Sie haben den Fehler eingestanden.
Meist ist nach der ent-SCHULD- igung der Druck weg, weil die Täter die Schuld auf sich genommen haben.
Ich zitiere Tagi:

Die Fehrs entschuldigen sich

SVP-Nationalrat Hans Fehr und seine Frau Ursula bezahlten keine AHV-Beiträge für eine Asylsuchende, die bei ihnen putzte. Das Ehepaar spricht von einem bedauerlichen Irrtum.
Gesteht Fehler ein: SVP-Nationalrat Hans Fehr im Bundeshaus. (Archivbild)
Gesteht Fehler ein: SVP-Nationalrat Hans Fehr im Bundeshaus. (Archivbild)
Bild: Keystone

Ursula Fehr, SVP-Gemeindepräsidentin von Eglisau und Bezirksrichterin. (Bild: David Baer)

Wie die Putzfau legal arbeitet

Wer seine Putzfrau anstellt, ohne Sozialversicherungs-Beiträge zu bezahlen, muss mit harten Strafen rechnen, wie Andreas Dummermuth, Sprecher der Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen erklärt: «Bestraft wird immer der Arbeitgeber, mit einer Busse von bis zu 180 Tagessätzen. Auch ein Eintrag ins Strafregister ist die Folge. Die Putzfrau wird nicht bestraft.»

Auch bei Putzfrauen, die nur einmalig, zum Beispiel beim Grossputzen im Zusammenhang mit einem Umzug, eingestellt werden, sind Sozialversicherungsbeiträge fällig. «Bei Hausdienstarbeiten gibt es keinen Freibetrag.»

Zudem muss eine Betriebsunfallversicherung für die Putzfrau abgschlossen werden. Ist sie Ausländerin wird zudem eine Quellensteuer fällig, die vom Lohn abgezogen werden kann.

Die Putzfrau muss also bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons (SVA) gemeldet werden. Das Amt erklärt in sechs einfachen Schritten auf seiner Homepage, wie man eine Hausangestellte legal beschäftigt.

Ebenfalls Hilfe beim legalen Anstellen einer Putzfrau bietet quitt.ch.
Hans und Ursula Fehr entschuldigen sich in einer Medienmitteilung öffentlich. Sie haben keine Sozialversicherungsbeiträge für eine Asylsuchende gezahlt, die in ihrem Haushalt geputzt und andere Gelegenheitsarbeiten ausgeführt hat. SVP-Nationalrat Fehr und seine Frau, die ebenfalls für die SVP als Gemeindepräsidentin von Eglisau amtet und als Bezirksrichterin arbeitet, hätten die Frau nicht angestellt gehabt, sondern diese habe ab und zu im Rahmen eines freundschaftlichen Verhältnisses Arbeiten für sie verrichtet. Diese Arbeiten hätten die Fehrs mit Gegenleistungen oder Geld in der Höhe von einigen hundert Franken im Jahr entschädigt.
«Unser Irrtum bestand darin, dass wir der Meinung waren, damit weit unter der Limite für eine AHV-Abrechnungspflicht zu sein, wie dies bis vor einiger Zeit der Fall war», schreiben Hans und Ursula Fehr in der Mitteilung. Nun hätten sie zur Kenntnis nehmen müssen, dass schon geringste Beträge abzurechnen seien. «Wir bedauern unseren Irrtum, entschuldigen uns dafür und werden allfällige ausstehende Zahlungen selbstverständlich begleichen», schreibt das Ehepaar.
Die Frau, deren Familie schon seit längerem in Eglisau lebe und deren Mann Vollzeit arbeite, sei sehr tüchtig. Mit der Familie habe sich ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt.
Arbeitsbewilligung fehlt
Zur Tatsache, dass es sich bei der Frau um eine Asylsuchende handelt, die über keine Arbeitsbewilligung verfügt, äussern sich die Fehrs in der Mitteilung nicht. Asylsuchende dürfen im Kanton Zürich nur in bestimmten Branchen arbeiten, zum Beispiel in der Landwirtschaft, auf dem Bau oder in Heimen. Dafür benötigen sie auf jeden Fall eine Arbeitsbewilligung.
Die Polizei ermittelt gegen die Frau und hat in den letzten Wochen mindestens zwei Personen wegen Verdachts auf Verstoss gegen das Ausländergesetz einvernommen, wie die «NZZ am Sonntag» gestern schrieb. Weitere Einvernahmen seien geplant. Gegen Hans und Ursula Fehr sei bei der Polizei keine Anzeige eingegangen.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Kommentar: Da es genügend Gegenspieler gibt beim Hardliner Fehr und seine Frau, wird die Chose nach der Entschuldigung nicht so schnell ad acta gelegt werden. Die heisse Geschichte wird wohl noch länger ausgekostet-nicht nur aus Schadenfreude. Falls der Medienwirbel nicht abflacht, könnte die Sache noch politische Folgen haben für die beiden prominenten SVP Politiker. Für mich ist unbegreiflich, dass Fehrs so ein plumper Lapsus unterlaufen konnte. Ich der Regel macht nur Gier nach Geld so blind.
Ob Fehrs Begründung geglaubt wird?
Ich zitiere 20 Min: 


 

Nachtrag zu Schlagfertigkeit

 Gute Beispiele

Matthias Pöhm erteilt seit vielen Jahren Schlagfertigkeits-Seminare. Dank der Mitarbeit der Teilnehmenden und der Honorierung guter Beispiele konnte, verfügt er über ein Fülle von guten Schlagfertigkeitsmustern:

Oliver Pocher sagte einst über Rainer Calmund:
"Calli schaut in seinem Wintermantel aus, wie ein zugehängtes Kettenkarussell"
Lachen im Publikum.

Hinter dieser Bemerkung steckt ein bewährtes Humormuster: Der deftige Vergleich! Um ein Phänomen deutlich zu machen, wählt man die Übertreibung. Aber nicht in dem Sinn, dass wir sagen: "Ich hab’s dir Tausend Mal gesagt" – das ist noch nicht witzig. Wir brauchen vielmehr einen bildhaften Vergleich, der so weit hergeholt sein muss, dass er absurd wirkt.

"Der hat eine Schuhgröße, der könnte eigentlich ohne Skier bei der Vier-Schanzen-Tournee mitmachen."

Die Übertreibung wird in ein absurdes Bild umgesetzt. Hier die Skier, dort das Kettenkarussell. Dies ist eine Methode, um spontan, aus der Situation heraus, witzige schlagfertige Bemerkungen zu machen. Die  Methode gehört in den Bereich der Witzfertigkeit: Die Schlagfertigkeit à la Oliver Pocher und Harald Schmidt.
Im Nachrichtensender NTV wurde ein Bericht über den Grünen Parteitag gesendet. Der Kommentator sagte über die Gruppe der Fundamentalisten:

"Die Fundis bei den Grünen haben sich inzwischen derart dezimiert, die könnten ihre Mitgliederversammlung getrost in einer Telefonzelle abhalten."

Dieses Humormuster habe ich in meinem Buch "Das NonPlusUltra der Schlagfertigkeit" den "absurden Vergleich" genannt.
Jetzt aber ein interessantes Phänomen. Wenn jemand sagt: "Ich verstehe nur Bahnhof" oder "Der ist dumm, wie Stroh" dann ist das zwar auch ein "absurder Vergleich", aber da lacht keiner mehr, weil das schon derart oft wiederholt wurde, dass es zu einem stehenden Ausdruck geworden ist. Jedoch im Original, als irgendwann in grauer Vorzeit dieser Ausdruck das erste Mal benutzt wurde, war es ein neuer "deftiger Vergleich", der die Leute zum Lachen brachte.

Wenn man eine ursprünglich lustige Bemerkung zu oft hört, nutzt sie sich ab und wird nicht mehr als witzig wahrgenommen. Und dieses Phänomen trifft auch auf Jesus zu. Er hat, wie Oliver Pocher oder Harald Schmidt dieses Humormuster benutzt. Es ist nur durch die Jahrtausende lange Wiederholung nicht mehr als lustig erkennbar – aber damals, in der Originalsituation haben die Leute garantiert heftig lachen müssen.

Du siehst den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge erkennst du nicht.
Ist ein "absurder Vergleich" reinsten Wassers.

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in das Himmelreich.
Ist ein "absurder Vergleich" reinsten Wassers.

Wenn euer Glaube nur so gross ist, wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: "Rück von hier weg, und er wird wegrücken".
Ist ein "absurder Vergleich" reinsten Wassers.
(gemeint ist nicht das Wegrücken, sondern das "Senfkorn")

Bei Jesus wurde garantiert zig Mal mehr gelacht, als bei seinen trüben Nachfolgeorganisationen.

Ist Ihnen die Antwort wieder erst eine Stunde später eingefallen? Lassen Sie sich zu einer schlagfertigen Person wandeln. Seminar-Termine "Schlagfertig und erfolgreicher"




2.) "Faszinierende Geschichten" sind online

Wenn Sie vor Publikum reden, dann ist es nicht wichtig, bei welcher Gelegenheit Sie die Leute faszinieren, es geht nur darum, dass Sie sie faszinieren.
Es gibt faszinierende Geschichten und interessante Fakten, die bei den Zuhörern den Mund offen stehen lassen, weil sie einfach derart interessant sind. Für Sie als Redner geht es jetzt darum, Ihre Präsentation mit solchen Geschichten zu würzen. Denn dann können Sie sicher sein, zumindest bei dieser Passage, kleben Ihnen die Leute an den Lippen.

Ich habe jetzt eine Sammlung solcher faszinierenden Geschichten und interessanten Fakten online gestellt. Lassen Sie sich inspirieren: faszinierenden Geschichten + interessanten Fakten

Lassen auch Sie sich von mir zu einem faszinierenden Redner umtransformieren.
Die nächsten Rhetorik-Seminar Termine anschauen.

     
      

3.) Was, wenn es nach dem Tod noch Bewusstheit gäbe

Wenn in einem Radiogerät eine Stromfrequenz am Lautsprecher gemessen wird, sobald Musik aus dem Lautsprecher erklingt, ist das kein Beweis, dass die Musik im Radiogerät entsteht. Genau dasselbe gilt für das Messen von elektrischer Hirnaktivität, wenn jemand denkt.

In meiner Online-Umfrage kam heraus, dass 62% der Menschen glauben, dass nach dem Tod eine Bewusstheit, ein Erleben weiter existiert. Wenn Sie zu diesen 62% gehören, dann ergibt sich daraus eine logische Überlegung. Nach dem Sterben haben Sie zwar keinen irdischen Körper mehr, aber Ihre Bewusstheit geht weiter. Ihr Hirn ist Teil des Körpers, wenn der nicht mehr da ist und Sie dann aber trotzdem noch ein Bewusstsein haben, dann kann Ihr Bewusstsein nichts mit Ihrem Hirn zu tun haben. Die Hirnforschung, die uns erklärt, dass sowohl das Bewusstsein als auch die Gedanken im sogenannten "Neokortex" im Hirn entstehen, müsste dann einem Irrtum unterliegen. Und wenn die Bewusstheit nicht im Hirn entsteht, dann fällt auch die These zusammen, dass die Gedanken von dort herkommen. Das heisst, Sie denken gar nicht, sondern Gedanken müssen Ihnen von irgendwoher geschickt werden.

Dass Gedanken im Hirn entstehen ist genauso nur ein "Glaube", eine Theorie, wie der Glaube, dass es nach dem Tod weiter ein Bewusstsein gibt. Es gibt keinen Beweis, weder für das Eine, noch für das Andere. Nur, wenn Sie an ein Erleben nach dem Tod glauben, dann ist es unlogisch parallel daran zu glauben, dass das Hirn Erzeuger Ihres Bewusstseins und der Gedanken ist.




4.) Honorare nicht mehr diskutieren

Hier ein Spruch wenn der Kunde sagt: "Das ist zu teuer" Ihr Konter: "Nein Herr Kunde, das ist preiswert! Es ist seinen Preis wert!"

Wenn man diesen Spruch braucht, hat man aber schon vorher in 90% der Fälle etwas falsch gemacht. Sie können ihr Preisgespräch so aufbauen, dass der Einwand "das ist zu teuer" unwahrscheinlich wird.
Seminar Honorarverhandlung am 14. Dezember in München.




5.) Facebook als Exempel unserer fiktiven Identität

Lesen Sie einmal Ihre eigenen Facebook-Einträge durch und die all Ihrer "Freunde" mit dem Analysegedanken: "Wie will ich/er/sie da wieder nur bei den anderen ein paar Gedanken der eigenen "Besonderheit" auslösen?" Versuchen Sie einmal zu erkennen, wie da einer bettelt: "Bitte haltet mich für "Jemand Spezielles", denn ich denke, dass ich das bin, was ich erhoffe, dass andere von mir denken."

Facebook ist ein herrliches Beispiel unserer fiktiven Identität, die in Wahrheit keine reale Grundlage hat. Die Menschen denken: Ich bin das, was ich mir vorstelle, was andere von mir denken. Meine Identität besteht darin, ein Bild für andere abzugeben und dieses fiktive Bild für mich selber zu halten. Das machen wir nicht nur im Facebook, das machen wir permanent im täglichen Leben.
Wir schmieren eine Sahneschicht über einen aufgeblasenen Luftballon und identifizieren uns mit der erhofften Wahrnehmung der Sahneschicht. Wir denken, wir sind das, was wir denken, das andere von uns denken. Diese Fata Morgana, bestehend aus vorgestellten Fremdgedanken halten wir für uns selber.

Wir haben nicht die leiseste Ahnung, wer wir wirklich sind.

Man kann nur jemand sein wollen, wenn man niemand ist.
(Lesen Sie diesen Satz noch einmal)
Alles, was Sie aufzählen, wenn man Sie fragt, wer Sie sind, sind Rollen, die Ihre Existenz nur durch die erhoffte Wahrnehmung anderer annehmen. Alles, was man Ihnen wegnehmen kann, hat nichts mit Ihnen zu tun. Wer sind Sie jenseits Ihrer eingebildeten Fremdgedanken über Sie?
Ihr "Ich" ist ein Hologramm.

Finden Sie heraus, wer Sie wirklich sind. Beschreibung Seminar
"Sie wollen keinen Erfolg, Sie wollen glücklich sein"


    

6.) Sieger: "Der regelmäβige Angriff"

Der Angriff aus dem letzten Pöhm-Letter:
Frau zu ihrem Partner: „Wir müssen reden!“


Die Siegerantwort von Harald Göttle:
Sag mir Bescheid wenn Du fertig bist, dann komme ich wieder.


Die weiteren von mir ausgewählten Antworten finden Sie hier.

Der neueste Angriff, auf den Sie uns eine Erwiderung schicken dürfen, lautet:
Frau zu ihrem Partner: „Liebst du mich?


Schicken Sie Ihre Antwort an: meine Antwort zum Angriff

Der Gewinner erhält ein Pöhm-Produkt nach freier Wahl (Maximalwert 33 €)




7.) Sieger: "Die schlagfertige Geschichte"

Wir prämieren hier an dieser Stelle immer die besten, der uns geschilderten schlagfertigen Geschichten.

Ausschaffungsinitiative darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden

Obschon die SVP   auf weiter Flur allein für die Auschaffungsinitiative kämpft und aus allen Rohren vom Bundesrat und allen anderen Parteien gegen diese Initiative geschossen wird, könnte sie doch angenommen werden.

Ständerat Minders Einsatz für die Initiative muss ernst genommen werden. Als parteiloser Politiker und Vater der Abzocker Initiative könnte er für die Gegner recht gefährlich werden. Wenn er sich für etwas einsetzt, so macht er dies mit grössten Engagement.


An vorderster Front: Minder kämpft für SVP-Initiative

Ich zitiere BLICK am Sonntag:

Minder kämpft für SVP-Initiative«Zuwanderung ist schlimmer als Abzockerei»

Der parteilose Ständerat Thomas Minder wird für die SVP jetzt zur Schlüsselfigur. Er setzt sich im Abstimmungskampf an vorderster Front für die Masseneinwanderungs-Initiative ein.

play Thomas Minder gestern am Rheinfall – ein Katzensprung von seiner Firma Trybol entfernt.
Im Abstimmungskampf um die Masseneinwanderungs-Initiative, über die wir am 9. Februar abstimmen, stand die SVP bis jetzt alleine da. Kein bürgerlicher Bundespolitiker einer anderen Partei unterstützt die SVP. Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände bekämpfen das Ansinnen vehement, Schulter an Schulter.
Doch nun bekommt die SVP unerwartet Schützenhilfe – ausgerechnet von jenem Mann, der das Volk im März fast im Alleingang von seiner Abzocker-Initiative überzeugen konnte: Der Schaffhauser Ständerat Thomas Minder (52) steigt für die SVP in die Hosen. «Ja, ich werde mich voll für ein Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative einsetzen und an diversen Veranstaltungen auftreten», sagt Minder gegenüber SonntagsBlick – und ergänzt: «Diese Volksinitiative ist noch wichtiger als meine Abzocker-Initiative.» Denn die Zuwanderung sei für die Schweiz schlimmer als die Abzockerei.
Der Schaffhauser dürfte für die SVP ein Glücksfall sein. Er ist als Unternehmer und Parteiloser in Migrationsfragen glaubwürdiger als die SVP-Hardliner im Initiativkomitee. Minders erster Auftritt folgt bereits in etwas mehr als ­einer Woche. «Er wird zusammen mit anderen Unternehmern in der Vorweihnachtswoche auftreten und sich für unsere Initiative starkmachen», bestätigt SVP-General­sekretär Martin Baltisser (44). Minder werde zudem in den darauffolgenden Wochen an weiteren Anlässen und Podien im Abstimmungskampf teilnehmen.
Thomas Minder ist ein heftiger Kritiker der Personenfreizügigkeit. Unternehmern wirft er bei der Rekrutierung von Arbeitnehmern Verantwortungslosigkeit vor: «Firmen sind nur an Umsatz- und Gewinnmaximierung interessiert. Es inte­ressiert sie nicht, wie hoch die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ist. Sie wollen einfach den besten Angestellten zum tiefsten Preis.» Deshalb würden Firmen natürlich von der Personenfreizügigkeit profitieren – auch er selbst. «Man muss aber längerfristig denken und das Wohl des ganzen Landes und nicht nur der Wirtschaft im Auge behalten», sagt er.
Zum Wohl dieses Landes gehört für den Trybol-Firmenchef auch der Schutz der Landschaft: «Die Schweiz platzt schon heute aus allen Nähten. Die Landschaft wird immer mehr verschandelt. Jede Sekunde wird ein Quadratmeter zubetoniert.» Und: «Acht Millionen Einwohner – davon 23,3 Prozent Ausländer – sind für die kleine Schweiz mehr als genug.»
Minder ist der Überzeugung, dass die Schweiz gar nicht auf so viele Ausländer angewiesen ist, wie die Wirtschaftsverbände behaupten. In der Schweiz gebe es genügend gut ausgebildete Fachkräfte, die arbeitslos seien. Dies würden aktuelle Zahlen aus Schaffhausen belegen: «Von den 1194 Arbeitslosen sind 651 Fachkräfte. Diese Zahlen sagen alles. Die Firmen würden Fachkräfte in der Schweiz finden, wenn sie nur wollten. Aber sie bevorzugen billigere Fachkräfte aus dem Ausland.»
Nach dem Sieg mit seiner Abzocker-Initiative will sich Minder jetzt und in Zukunft ganz dem Kampf gegen die Zuwanderung verschreiben. «Die Zuwanderung und deren Auswirkungen werden für mich über die Abstimmung hi­naus die zentralen Themen sein.» Falls es im Februar ein Nein gibt, bleibe das Thema auf der Agenda – früher oder später würden die Bürger der massiven Zuwanderung ­einen Riegel schieben.

KOMMENTAR: Während der letzten Tage warnten wichtige Persönlichkeiten der EU vor einer Annahme der Initiative und drohten: Wenn die Ausschaffungsinitiative angenommen würde, wären die bilateralen Abkommen gefährdet, lautete die Botschaft. Ob diese Dachbotschaft die Stimmberechtigten zu einem Nein bewegen kann, ist  aus meiner Sicht noch nicht gesagt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Thomas Minder die Bevölkerung dazu bewegen könnte, trotz dieser Drohungen ein Ja in die Urne zu legen. Der Unmut ist nämlich heute derart gross, weil die Regierung den Volkswillen immer wieder ignoriert oder verwässert. Die Bevölkerung könnte aus TROTZ erneut ein Zeichen setzen. Ich würde jedenfalls Minders Einsatz für die Initiative nicht auf die leichte Schulter nehmen.

NACHTRAG TAGI-ONLINE:

Neue Zuwanderungszahlen sorgen für Nervosität

Kurz vor dem Abstimmungstermin zur Masseneinwanderungsinitiative werden die Zuwanderungszahlen für 2013 bekanntgegeben. Das könnte der SVP-Initiative nochmals Auftrieb geben. Mehr...
Was die Gegner der Initiative nicht unter den Tisch wischen dürfen, sonst erlebt die Schweiz wie bei der Abzockerinitiative eine grosse Ueberraschung:
- die Fakten mit den wachsenden Einwanderungszahlen (über 10%)
Die Probleme, welche die Masseneinwanderung verschärft:
- Wohnungsmarkt
-  Verkehr
-  Steuern (Sozialleistungen) 
- Verbetonierung der Landschaft
-  Wohlstand
- Arbeitsmarkt (Arbeitslosigkeit)
-  Löhne     
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