Donnerstag, 28. November 2013

Sicherheitsbedürfnis der Menschen ernst nehmen!

Müssen wir die zunehmende Zahl von Einbrüchen einfach so hinnehmen?

Ich habe immer wieder darauf hingewiesen, dass  das Sicherheitsbedürfnisses des Menschen zu den URBEDUERFNISSEN gehört. Wenn gesagt wird, wir müssten   leider künftig mit  zunehmenden Einbrüchen leben lernen, wird dies  von der Bevölkerung nicht einfach so hingenommen.
Prognose: Jene politischen Parteien, die das Sicherheitsbedürfnis der Oeffentlichkeit ernst mehmen, werden bei den kommenden Wahlen zulegen.
Ich zitiere 20 Min:

Panikzustände, Schlaflosigkeit, Erschöpfung: Opfer von Einbrüchen leiden teils jahrelang. Die Uni Zürich will ihnen jetzt mit einem Selbsthilferatgeber zurück in den Alltag helfen.

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Einbrecher machen sich die dunklen Stunden im Herbst und Winter zunutze. Versicherer verzeichnen bis zu 20 Prozent mehr Schadensmeldungen ab November.


Sie dringen in die Wohnung ein, reissen Privates aus Schränken und Schubladen und nehmen sämtliche Wertgegenstände mit. Im Herbst sind im Schutz der Dunkelheit wieder vermehrt Einbrecher unterwegs. Dies zeigen Zahlen der Versicherungsgesellschaft Allianz. Jedes Jahr verzeichnet man dort direkt nach der Zeitumstellung auf einen Schlag rund 20 Prozent mehr Schadensmeldungen.
Auch laut dem Bundesamt für Statistik gibt es im November jeweils fast doppelt so viele Einbrüche wie etwa im Juli. «Wir stellen seit Beginn der Winterzeit einen starken Anstieg an Einbruchdiebstählen fest», sagt auch der Baselbieter Polizeisprecher Nico Buschauer. Im Jahresschnitt verschaffen sich in der Schweiz Kriminelle alle acht Minuten Zugang zu einer Wohnung oder einem Haus. Damit liegt die Schweiz, was Einbrüche angeht, europaweit auf Platz 1.
Jeder Fall hinterlässt Opfer, die teilweise noch lange danach darunter leiden. «Bei ihnen kommt es zu einer sogenannten Anpassungsstörung. Sie haben Mühe, sich an das Geschehene zu gewöhnen», sagt Rahel Bachem vom Psychologischen Institut der Universität Zürich. «Diese Störung äussert sich unter anderem durch zwanghaftes Grübeln, grosse Ängste und Schlaflosigkeit in Verbindung mit Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten.» In manchen Fällen werde es so schlimm, dass die Betroffenen in ihrem Alltag stark eingeschränkt seien. So hätten einige Opfer Angst, das Haus zu verlassen. Andere trauten sich hingegen kaum mehr in ihre Wohnung und würden irgendwann sogar umziehen.







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Kein Wunder: Nach einem Einbruch sieht es in den Wohnungen der Betroffenen oft aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen.
Am helllichten Tag haben die beiden Mädchen am Montag versucht, in ein Mehrfamilienhaus in Unterägeri ZG einzusteigen. Ein Mann beobachtete die jungen Einbrecherinnen aber. Als er sie ansprach, rannten die Mädchen davon. Der Mann holte sie jedoch ein, hielt sie fest und alarmierte die Polizei, die die Mädchen festnahm.
Laut eigenen Angaben sind die Mädchen erst elf und zwölf Jahre alt. «Sie sagten, sie kämen aus einem Roma-Camp in Frankreich und seien vor Kurzem in die Schweiz eingereist», so Marcel Schlatter, Sprecher der Zuger Strafverfolgungsbehörden. Die Jung-Einbrecherinnen wurden der Staatsanwaltschaft übergeben. Zur Zeit sitzen sie hinter Gittern. Eine Untersuchung läuft. Was mit den Mädchen passiert, ist noch unklar.




Schon zehnjährige Einbrecher

Dass so junge Einbrecher geschnappt werden, ist zwar selten. Die jüngsten Einbrecherinnen der Schweiz sind die Französinnen aber nicht: 2011 verhaftete die Freiburger Polizei ein zehn Jahre altes Roma-Mädchen, das zusammen mit einer 13-jährigen Komplizin in zwei Wohnungen eingestiegen war und Schmuck sowie Bargeld gestohlen hatte. Die beiden wurden mit der Auflage freigelassen, in ihr Camp in Frankreich zurückzukehren.
Im Juni dieses Jahres waren zwei Mädchen (zwölf- und 14-jährig) sowie ein Knabe (14) aus Italien dabei beobachtet worden, wie sie in Gisikon LU um ein Haus schlichen. Die Kinderbande flüchtete – nicht zu Fuss, sondern mit einem Auto. Sie lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei, bis sie verhaftet werden konnte. Erst vor einem Monat schnappte die Schaffhauser Polizei zudem einen 14-jährigen Serientäter, der bei mehr als einem Dutzend Einbrüche Elektrogeräte und Bargeld erbeutet hatte.

Kommentar: Es ist nachvollziehbar, dass sich die Oeffentlichkeit derartige  Einbrüche von "Kindern" - die immer wieder freigelassen werden müssen  - künftig  nicht einfach so hinnehmen will und  härtere Strafen, erschwerte Einreise, konsequentere Ausschaffung der Kriminellen fordert. Es ist nachvollziehbar, dass sich die Bürger an den Anstieg von Einbrüchen nicht gewöhnen wollen. Parteien, die das Unsicherheitsgefühl der Bevölkerung hinunter spielen, werden dies bestimmt bei den nächsten Wahlen zu spüren bekommen.

Lob der Fremdbetreuung

Jacqueline Fehr überrascht nach ihrem Abstimmungserfolg mit der These:

Kinder benötigen keine Elternbetreuung! Sie gedeihen sogar  - dank Fremdbetreuung - besser:

Obschon sich  kompetente Erziehungsfachleute einig sind, dass es heute vor allem an der Präsenz der Eltern mangelt und wir viel weniger Schulprobleme hätten, wenn Familie und Schule zusammenarbeiten würden (Es mangelt heute an der eindeutig Präsenz der Eltern!), versteigt sich Jacqueline Fehr heute im Internet zu folgender Gegenthese:





Selbständige, autonome, mutige Hauptfiguren wachsen oft ohne Eltern auf oder leben von ihnen getrennt. Harry Potter, die Rote Zora, das Fliegende Klassenzimmer und auch Heidi.

Damit behauptet die Politikerin gleichsam: Kinder, die ohne Eltern aufwachsen, gedeihen besser!

Erstaunlich, wie man mit geschickter Argumentation die Vorzeichen verkehren kann. Wo hat die Politikerin diese raffinierte Umkehrtechnik gelernt? Für Jacqueline Fehr  ist die Betreuung der Kinder durch die Mutter (Eltern) ein Mythos und hat für sie überhaupt nichts mit dem Wohl der Kinder zu tun. Schön, dass sie es besser weiss, als Experten, Pädagogen, Psychologen und Eltern mit gesundem Verstand. 
Eine Hoffnung bleibt noch: So wie Jacqueline Fehr von ihrem Rücktritt zurückgetreten ist, so wird sie vielleicht auch demnächst von ihrer sonderbaren These Abstand nehmen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

LINK:

28. Okt. 2013 ... Ein neues Beispiel stammt von Jacqueline Fehr, die ihren Rücktritt kündigt: Aus ... Im Februar 2012 gab SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr ihren ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/13/10_28/
  

Mittwoch, 27. November 2013

CHEF Typologie

Aus Spiegel JOB (ist lesenswert)

Chef-Typologie Wer ist hier der Boss?

Auf den Führungsetagen von Unternehmen gibt es die schönsten Marotten zu besichtigen - wie diese acht Vorgesetzten-Charaktere zweifelsfrei beweisen. Eine kleine Chef-Typologie vom Despoten bis zur Nulllösung, von der Paranoikerin bis zur Motivationsmaschine.
  • Der Despot
Sein Büro erkennt man an den stets heruntergelassenen Jalousien. Dahinter tigert er fluchend auf und ab. Er hat ein Terrorregime in der Abteilung errichtet, täglich sieht man weinende oder verschreckte Mitarbeiter. Konferenzrunden sprengt er mit eisigem Schweigen oder Wutwallungen.
Seine neue Assistentin feuerte er nach wenigen Tagen und bewarf sie mit jenem Puddingplunder, den sie beim Bäcker statt der gewünschten Quarkkeulchen besorgt hatte. Ärger mit dem Betriebsrat gab es erst neulich wieder, nachdem er das Auto eines neuen Mitarbeiters, das fälschlicherweise auf seinem Parkplatz stand, zur Schrottreife gerammt hatte.
Typischer Satz im Vorstellungsgespräch: "Also ich sag ja immer: Man muss Menschen erst brechen, um sie aufzubauen."


  • Die Motivationsmaschine
Sie betritt das Großraumbüro mit elastisch wippendem Pferdeschwanz und beherztem Biss in einen grünen Apfel. Klar, dass sie heute wieder Smoothies für alle mitgebracht hat. Vor der wichtigen Präsentation zwingt sie die Mitarbeiter in einen Kreis, um sie mit schrillen Motivationsparolen hochzupeitschen: Tschakka, High-Five! Die Scham aller anderen ignoriert sie, was wissen die schon von Selbstoptimierung. Nur einmal war sie krankgeschrieben, nachdem sie sich beim Skydiven (Teambuilding-Ausflug) beide Beine gebrochen hatte. Aber es war trotzdem echt ein geiler Adrenalin-Kick!
Typischer Satz: "Enjoy your job!"


  • Die Nulllösung
Dieser Zufallsboss rätselt selbst, wie ausgerechnet er auf ausgerechnet dieser Position landen konnte. An Führungsqualitäten oder Sachkunde lag es sicher nicht. Die Nulllösung lungert am Kopierer herum, um wichtige Trends im Unternehmen aufzuschnappen, oder taucht hinter Zimmerpalmen auf, wenn der Büroprimus über die Branche philosophiert. Seine erfahrene Sekretärin liefert das Schlagwortwissen, das er benötigt, um nicht aufzufliegen. Bald wird sie pensioniert, das bereitet ihm schon jetzt schlaflose Nächte. Beim Jour fixe lässt er sich reihum alle Mitarbeitermeinungen vortragen, um sie dann leicht abgewandelt nachzuplappern.
Typischer Satz: "Sie machen einen kompetenten Eindruck. Das kann ich in meiner Abteilung brauchen."



  • Der Patriarch
An seinem wuchtigen Antikschreibtisch raucht er Pfeife und signiert Dokumente mit dem Montblanc-Füller. Der alte Patriarch führt im Familienunternehmen ein strenges Regime, Loyalität steht bei ihm an oberster Stelle. So erhält jeder Mitarbeiter als Weihnachtspräsent ein Feuerzeug-Set mit Firmenlogo; wichtige Deals werden bei zehn Gläsern Rotwein geschlossen. Kurz vor Feierabend patrouilliert der Patriarch mit seinem diamantbesetzten Spazierstock durch den Betrieb und schickt die Mitarbeiter nach Hause zu ihren Familien.
Typischer Satz: "Wo erfolgte die zweite Werksgründung, nachdem Karl die Geschäfte 1894 an seinen Halbbruder übertragen hatte?"


  • Der Kumpel
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Corbis
Och menno - echt total doof, dass durch die Chefposition so ein Machtgefälle entstehen musste! Der Kumpel fühlt sich ständig außen vor. Seine Mitarbeiter gehen nach Feierabend Bierchen trinken: Warum fragt denn keiner, ob er auch mitkommen will? Angemessene Distanz kennt er nicht. Wer nicht aufpasst, hat den Kumpel beim nächsten privaten Fest mit Grillschürze im Garten stehen. Oder muss zusehen, wie er sich beim gemeinsamen Konzertbesuch in Trance schwingt. Am nächsten Morgen haut der Chef dem peinlich berührten Mitarbeiter auf die Schulter und kräht: "Na, is' ja doch noch das eine oder andere Bierchen mehr geworden gestern, was?"
Typischer Satz: "Nebenan steht die Tischtennisplatte, wenn du nachher noch Lust auf einen Rundlauf hast?"



  • Die Eiskalte
Sie ist schon sehr lange im Geschäft und hat sich ihre Position hart erkämpft. Die Eiskalte schaut grundsätzlich nicht hoch, während sie mit Bleistiftrock, Stilettos und Oberarmen aus Stahl Mitarbeiter zur Audienz empfängt und mit leise schneidendem Ton zur Sau macht.
Betritt sie den Raum zum Morgen-Meeting, wird es augenblicklich still. Das Heben und Senken einer Augenbraue entscheidet, welcher Kopf als Nächstes rollt. In ihrem Büro hängt ein persönlich signiertes Poster von Anna Wintour.
Typischer Satz: "Seien Sie froh, dass ich überhaupt was zahle. Wenn Sie wüssten, mit welchem Gehalt ich angefangen habe!"


  • Die Paranoikerin
Sie hat viel, nein: alles! dafür getan, um ganz oben anzukommen. Fortan agiert sie angstgesteuert und wittert überall Intrigen. In die Kantine geht sie nur mit, um durch ihre Präsenz das Aushecken von Putschplänen zu verhindern.

Mitarbeiter tun gut daran, ihr niemals ein Kompliment zu machen. Tags darauf bittet sie zum Vieraugengespräch, schließt die Bürotür doppelt ab und schreitet zum Verhör: "Ihr Kommentar bezüglich der 'frischen Farbe' meines Hosenanzugs... was steckte wirklich dahinter? Und lügen Sie mich nicht an, verdammt noch mal!"
Typischer Satz: "In Ihrer Bewerbung steht, Sie seien ehrgeizig. Wie genau ist das gemeint?"


  • Der Faulenzer
Sein Arbeitstag beginnt nie vor halb elf, bis dahin hat er im Café gegenüber gefrühstückt und Zeitung gelesen. Sein Lieblingssatz: "Ach, das kriegen Sie schon hin." Sein Tagesziel: den "Angry Birds"-Highscore zu knacken. Andauernd trudeln Pakete von Online-Versandhändlern für ihn ein; im Chefzimmer kann man leicht über ein Hindernis seines Minigolf-Parcours stürzen.
Seine Mitarbeiter arbeiten vor wichtigen Abgaben die Nächte durch und laufen morgens verquollen wieder auf; derweil verlässt er bester Laune um 17 Uhr die Firma und feixt noch frech über "Außentermine".
Typischer Satz: "Wir sind hier auf der Arbeit und nicht auf der Flucht."
Aus SPIEGEL JOB 1/2013
  • Die Chef-Typologie ist aus dem Magazin SPIEGEL JOB mit Beiträgen aus der Berufswelt - für Einsteiger, Aufsteiger, Aussteiger. Weitere Themen sind zum Beispiel: Die Sinn- und Glückssucher der Generation Y. Gripsgewinnler - Karrierefaktor Intelligenz. Geschichten vom Gelingen und Scheitern. Wie junge Deutsche ihr Glück in Hollywood versuchen. Und noch viel mehr. Schauen Sie doch mal rein.
  • LINKS:
  • Klicken Sie auf einen der Typen:
    www.rhetorik.ch/Typen/Typen.html
  • 10. Aug. 2005 ... Im Lehrbuch Team und Kommunikation ist ein Kapitel dem Umgang mit den unterschiedlichsten Teamtypen gewidmet. Ich sammelte damals ...
    www.rhetorik.ch/Janusgesicht/Janusgesicht.html
    15. Jan. 2007 ... Schwierige Typen wurden schon oft kategorisiert. Siehe den Beitrag vom Umgang mit schwierigen Typen. Streiter, Positive, Alleswisser ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/07/01_15/index.html
    ... mit ein Grund, weshalb viele Politiker vorsichtig sind im Umgang mit den Vielrednern. ... Team und Kommunikation (Kapitel: Umgang mit schwierigen Typen) ...
    www.rhetorik.ch/Nervensaegen/Nervensaegen.html
    11. Jan. 2004 ... Wenn Sie trotzdem mit einzelnen Typen zusammenarbeiten müssen, die ... Techniken, die im Umgang mit toxischen Menschen helfen können: ...
    www.rhetorik.ch/Toxisch/Toxisch.html
     
  • Wenn der Chef krank macht - do care!

    www.do-care.de/wp-content/uploads/2010/07/Leseprobe-Kap1.pdf‎
    von AK Matyssek - ‎2010 - ‎Zitiert durch: 1 - ‎Ähnliche Artikel
    der Kraftlosigkeit 18 krankmachendes Führungsverhalten 20. 2. Was bei Kränkungen mit .... Techniken. Das kann heißen: daraus das Beste machen, sich auf.

Dienstag, 26. November 2013

Weshalb die Angst vor der Stimme des Volkes?

Das Thema Souveränität bleibt ein heisses Traktandum

Das Volk hat nicht immer recht - lautet der Tenor auf einer Seite.
"Das Volk ist in der Schweiz die höchste Instanz"  hören wir auf der anderen Seite.

Nachdem Initiativen aufs Eis gelegt oder abgeschwächt d.h. nicht so durchgesetzt worden sind, wie es das Volk verlangt hat, kommt es nun zwangsläufig zu einem Seilziehen zwischen den extremen Positionen.

Tatsächlich hat die Bevölkerung bei der Verwahrungsinitiative, der Alpeninitiative,  bei der Ausschaffungsinitiative wie auch bei der Abzockerinitiative mitverfolgen können, wie Volksentscheide nicht ernst genommen worden sind.

Erstmals will eine Bundesrätin einen Satz aus einer Initiative streichen. Simonetta Sommaruga könnte nun am Widerstand der bürgerlichen Parteien auflaufen.



KOMMENTAR: Das Thema Volkssouveränität, das  selbst von Juristen nicht eindeutig geklärt werden kann, wird die Oeffentlichkeit und die Medien noch jahrelang beschäftigen.  An Brisanz mangelt es jedenfalls nicht. Das Thema emotionalisiert. Es kann personifiziert werden und enthält genügend Zündstoff. 

Jaguar beisst sich an Flutlicht - Mast fest

Jaguar S ausser Gefecht



Kommt die grosse Koalition zu Stande?

Storytelling, Infografik, Grafik, mögliche wege zur regierung, koalition dpa, afp 15 Spalten

Wie man Kosten verkleinert

Die Divisionstechnik ohne Erfolg.

Bei der Vignettenerhöhung von 40 auf 100 Fr versuchten die Befürworter diese massive Kostensteigerung mit der bewährten Divisionstaktik durchzusetzen.

1:12, Vignette, Familien-Initiative: Heute entscheidet das Stimmvolk 

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bstimmungsplakat in Genf, 24. Oktober 2013. (Keystone/Martial Trezzini)
Die Schweiz braucht ein effizientes Strassennetz: Abstimmungsplakat in Genf, 24. Oktober 2013. (Keystone/Martial Trezzini)
Ein klassisches Beispiel einer Divisonstechnik in der Werbung


Unter den zahlreichen Argumentationstechniken hat sich die Divisionstechnik bewährt. Sie wird auch bei Verkaufsgesprächen genutzt:



Bei der Divisionstechnik wird der Aufwand so verkleinert, dass er kaum mehr ins Gewicht fällt. Die Nachteile werden dadurch verwischt.  Beispielsweise: Die Stereoanlage kosten Sie nur Fr. 1,5  pro Tag.





Ein gutes Beispiel dieser Divisionstechnik  veranschaulicht uns ein Plakat vor der Abstimmung über die vorgesehene enorme Erhöhung der Vignette. Die Methode der Verkleinerung lohnt sich in der Regel. Verkäufer wenden sie tagtäglich an. Die Zahlen sind  nicht falsch. Doch kommt es dabei zu einer Wahrnehmungsverzerrung. Die Gegner der Erhöhung müssten in diesem Fall bewusst machen, dass die Erhöhung von 40 auf 100 Franken - einer krassen Preiserhöhung von 150% gleichkommt. Was ebenfalls stimmt. Die Werbung nutzt bewusst Phänomene der Wahrnehmungspsychologie. Es geht darum, einen Sachverhalt so zu beleuchten, dass etwas  kleiner oder grösser wahrgenommen wird. Nur wer diese Wahrnehmungsverzerrung erkennt, kann sachgerechter entscheiden. Es lohnt sich deshalb, Argumentationstechniken zu durchschauen.  Die Befürworter der Preiserhöhung hatten schon vor der Abstimmung einen schweren Stand. Es ist nachträglich nicht auszumachen, wie stark die Divisionsmethode das Abstimmungsresultat beeinflusst hatte.
LINKS:
 
Argumentationstechniken. ... Tipps zu den vielfältigen Argumentationstechniken gibt es viele. Ein Beispiel, das zu denken gibt: Der englische ...
www.rhetorik.ch/Argument/Argument.html
In der Praxis ist es wichig, Manipulationstechniken zu erkennen. Vergleichen Sie auch die Seiten Argumentationstechniken , Unfaire Dialektik, Unredliche ...
www.rhetorik.ch/Manipulation/Manipulation.html