Samstag, 27. Juli 2013

Musik, um die Hitze zu vergessen

MAX RAABE et le PALAST ORCHESTERvon Michel8665 28.301 Aufrufe

Zum Image der REGA

 Die Retter aus der Luft


Wir alle sind froh, wenn wir in der Not aus der Luft rasch Hilfe bekommen.
Wir haben diese Woche einmal mehr in unserem Refugium SALMENFEE (Alphütte im Wallis auf 1200 Metern) die Batterien aufgetankt. Seit einigen Jahren pflegen wir nebst der intensiven Arbeit auch bewusst die Phasen der Musse.

Salmenfee
Salmenfee Haus

An unserer Alphütte setzte am Dienstag ein Schreiner eine neue Türe ein. Beim Einpassen machte ihm das 150 jährige, harte Lächenholz zu schaffen. Er holte im Tal eine Kettensäge, um schneller vorwärts zu kommen.
Plötzlich hörten wir Schreie und der Arbeiter tanzte förmlich auf dem Vorplatz. Blutüberstömt. Er hatte sich mit der Säge in die Nase und Wange geschnitten. Was tun? Den Verletzten ins Tal fahren aber auch eine  Ambulanz anfordern, das kam nicht in Frage. Ich rief unverzüglich 144 an. Sofort wurde ich mit der Zentrale in Sitten verbunden. Ich schilderte die Notsituation. Man gab mir die Anweisung, ein sauberes Tuch auf die klaffenden Wunde zu halten und fest darauf zu drücken. Ein Heli starte sofort. Ich solle den Retter aus der Luft mit einem Tuch einwinken.
Nach wenigen Minuten waren die Helfer mit einem Facharzt (der ein einem Universitätsspital gearbeitet hatte) vor Ort. Der Verletzte wurde fachmännisch versorgt (Infusion, Schmerzmittel und Druckverband). Der erfahrene Notarzt hatte  direkten Kontakt mit dem Inselspital (Visp wäre nämlich für diese Gesichtsverletzung nicht so gut eingerichtet gewesen). Der Chirurg in Bern erhielt alle Detailangaben (Verletzungsart und Zeit der Ankunft im Inselspital). Der schnelle Heli kam schon in 20 Minuten im Spital an.
Die Wunde konnte dort fachgerecht genäht werden. Der Patient hatte Glück. Die Augennerven wurden durch die Verletzung nicht getrennt. Heute ist der Patient bereits wieder zu Hause.



Fazit: Das Rettungssystem war perfekt und das Wohl des Patienten stand im Mittelpunkt. Ohne Heli hätte der Patient verbluten können. Retter aus den Lüften sind ein wertvolle Hilfe! Im Wallis funktionierte die Koordination des Einsatzes noch.


Es ist somit wichtig, dass sich die Luftretter nicht gegenseitig bekämpfen! Die Patienten wollen rasche Hilfe. Ob diese von  der Rega, der Air Zermatt oder  Air glacier oder vom TCS erfolgt, spielt keine Rolle. Das Gezanke um Einsätze darf nicht auf dem Buckel der Patienten ausgetragen werden.



Das System Rega

Quelle TAGI:

Die Rega ist ungemein populär: 2,4 Millionen Gönner unterstützen sie. Doch wie bei manchen anderen Stiftungen hapert es mit der Transparenz.
1/3 Die Einsatzbasen der Rega.
Grafik DB/Quelle: Rega

   

Artikel zum Thema

Streit der Luftretter

  • News, Hintergründe, Meinungen  
  • Mit Rega und TCS liegen sich zwei ehemalige Partner in den Haaren. Das Luftrettungsmonopol der Rega wankt. News, Hintergründe, Meinungen
  • Machtkampf am Himmel

    NZZ am Sonntag 
    Y
    Die Rega ist ins Visier der Konkurrenz geraten.
    Die Rega ist ins Visier der Konkurrenz geraten. (Bild: Keystone)
    Die Rega steht unter Beschuss. Private Konkurrenten werfen ihr vor, sie verhindere schnelle Rettungen, weil sie möglichst viele Einsätze selbst fliegen wolle. Doch Rettungsflüge sind kein lukratives Geschäft. Leisten kann sich das nur die Rega. Was wollen denn die anderen?
     
Kommentar: 
Als Kommunikationsverantwortlicher würde ich der Rega raten, so rasch wie möglich den Streit zu beenden und Lösungen zu erarbeiten, die eine unabhängige Zuteilung ermöglicht. Es geht immer um das Wohl der Patienten und nicht um ein Konkurrenzdenken oder eine Vorrangstellung. Der Streit bringt Nichts, höchstens der Verlust des (noch) guten Rufes der REGA!

Freitag, 26. Juli 2013

Hitze!!!!!!!!


Hitzewelle


Es spielt das Wetter nun verrückt,
die Bademeister sind entzückt,
ein schöner Tag jagt jetzt den andern,
man liebt das Baden, meidet Wandern.

Es wir grilliert und auch gebraten,
man sitzt im Schatten, sitzt im Garten,
man wischt den Schweiss sich vom Gesicht,
ein kühles Bier ist ein Gedicht.

Und es gefällt, und dies gehörig,
das schöne Wetter auch dem Dörig,
die Temp’raturen sind zwar hoch,
doch kühl’re Zeiten folgen doch.





25.07.2013 Dö

Die Schweiz fiebert

Antworten, wenn sie nicht antworten wollen

Antworttechniken,
wenn wir nicht antworten wollen



Immer wieder werde ich als Berater gefragt, wie man sich verhalten kann, wenn man nicht antworten will und dennoch etwas sagen sollte.
Zur Zeit sammle ich Varianten, wie man antworten kann, wenn man nicht antworten kann oder nicht antworten will. Wenn wir Fragen stoppen möchten, wenn wir nicht wissen, wie man reagieren kann, wenn wir Denk-Zeit gewinnen wollen, wenn wir andere nicht vor den Kopf stossen wollen, usw.

Es würde mich freuen, wenn Sie mithelfen,  mir meinen geplanten Beitrag zu bereichern. Nennen Sie mir konkrete Antwortbeispiele auf k-k@bluewin.ch. Ich werde dann Ihre Version im vorgesehenen Beitrag  später einbauen. Schreiben, Sie mir, ob ich Ihren Namen als Quellenangabe publizieren darf. Vielen Dank fürs Mitdenken. Hier ein paar Beispiele:

Antworten, falls  Sie keine Ahnung haben:

Da bin ich die falsche Ansprechperson.

Ich bin kein Experte, um dies Frage fundiert beantworten zu können.

Das habe ich mich auch schon gefragt.

Auf diese Frage würden Sie wahrscheinlich von zehn Personen zehn verschiedenen Antworten kriegen.

Müsst man diese Frage nicht in Frage stellen?

Ja. Die Frage kenne ich, die Antwort aber nicht.

Sie fragen Sachen.

Diese Frage muss sich jeder selbst geben. 

Themenwechsel:

Können wir über etwas anderes reden?

Diese Frage gehört nicht zum Thema XY.

Wenn Sie auf eine überraschende Frage noch nicht sagen können:

Diese Frage ist typisch von.......

Wir können nicht Aepfel mit Birnen vergleichen.

Beginnt jetzt ein Verhör?

Das hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Da muss man differenzieren.

Ich weiss genau, was Sie hören möchten.

Dazu gäbe es viel zu sagen.

Das ist doch hier nicht die Frage!


Das weiss kein Mensch.

Da müsste man ein Kind fragen.

Wer kann diese Frage schon in zwei Sätzen beantworten?

Es gibt nicht nur Schwarz und Weiss.

Antworten um Zeit zu gewinnen:

Darüber habe ich noch nie nachgedacht.

Da müsst vorher noch Vieles geklärt werden.

Moment, nochmals von vorn: Es geht um....

Darauf komme ich gerne später noch zurück.

Wie bitte?

Sie wollen wissen .......(Frage paraphrasieren, d.h. mit eigenen Worten wiederholen)?

FAZIT:

Vor allem Politiker wünschen von mir Tipps, wie man antworten könnte, ohne sich festzulegen. Sie fürchten, dass man sie später an den verbindlichen Antworten festnageln könnte.

Ich bin kein Befürworter von Menschen, die REDEN und NICHTS SAGEN.
Ich verweise auf folgende LINKS:
 
 
12. Mai 2002 ... "Airbagrhetorik" ist eine defensive Art der Kommunikation. Worthaufen drängen sich zwischen die Gesprächspartner. Diese leeren Worte im ...
www.rhetorik.ch/Airbag/Airbag.html
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
Der Vorteil der Airbag-Rhetorik liegt auf der Hand: Niemand kann die Redner später an den Aussagen messen. Wenn das Pu- blikum solche Standardphrasen  ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/07/09_12/09_07.pdf
Über die fragwürdige Kunst des Redens mit hohlen Worthülsen. Sehen Sie auch die Beiträge über Quasseln und Airbagrhetorik.
www.rhetorik.ch/Hohl/Hohl.html
   
   
 
Quasseln, Reden und nichts Sagen, Reden mit leeren Phrasen und Worthuelsen .
www.rhetorik.ch/Quasseln/Quasseln.html


Donnerstag, 25. Juli 2013

Witschaftsführer sind Druck ausgesetzt

Carsten Schloter durfte keine Schwächen zeigen

Der Tod des erfolgreichen Managers der Swisscom macht uns bewusst, dass Wirtschaftsführer an der Spitze einem enormen Druck ausgesetzt sind und die CEOs auch lernen müssen, mit Musse umzugehen.



Ich zitiere cash:

Die Nachricht vom mutmasslichen Selbstmord Carsten Schloters bewegt die Schweiz. Kaum ein Unternehmensführer war hierzulande so bekannt wie der Mann, der als einziger Deutscher ein Unternehmen des Swiss Market Index führte. Und dies seit 2006 erfolgreich tat.
Weshalb macht uns der Tod von Schloter so betroffen? Es ist zunächst einmal das völlig Unerwartete aus einer Wirtschaftswelt, in der von aussen alles reibungslos zu funktionieren scheint. Auch der Freitod von Julius-Bär-CEO Alex Widmer Ende 2008 konsternierte die Schweizer Wirtschaftswelt auf ähnliche Weise.
Schloter stand für Kontinuität, Freundlichkeit, auch Charme. Und was die Swisscom-Mitarbeiter und auch wir Journalisten an Schloter besonders schätzten: Er war nahbar, frei von Arroganz und Abgehobenheit. Schloter nahm sich Zeit für sein Gegenüber.
Wir werden wohl nie erfahren, warum sich Schloter offenbar das Leben nahm. Das ist aus Rücksicht auf die Hinterbliebenen auch gut. Die Mutmassungen über seinen Tod werden sich nebst den familiären Hintergründen auch um die Art und Weise drehen, wie Schloter arbeitete und wie er seine Freizeit gestaltete.

"Ich versuche, die Grenzen auszureizen", sagte Schloter einmal. Ja: Er war ein Workaholic und schien damit bisweilen etwas zu kokettieren. Das Verschmelzen von Privat- und Geschäftsleben war für ihn selbstverständlich. Schloter hatte schon fast panikartige Angst vor dem Sich-Zurücklehnen. Sonst könne man die Vielfalt und die Reichhaltigkeit der Welt nicht wirklich auskosten, sagte er. Selbstredend war Schloter auch in der Freizeit äusserst aktiv, betrieb Ausdauersport.
Schloter arbeitete zudem in einer Branche, in welcher der Wandel fast minütlich stattfindet und in der es schon für Experten schwierig ist, die technischen Veränderungen zu verarbeiten. iPhone, iPad - die Begeisterung für neue Mobile-Gadgets teilte Schloter mit allen.
Kritik ging an Schloter nicht spurlos vorbei. Sein schwierigster Moment im Unternehmen war die Sanktionsdrohung der Wettbewerbskommission in Sachen Mobilisierungsgebühren, die bei einer halben Milliarde Franken lag. Da werde man auf der Strasse wie ein Verbrecher betrachtet, sagte Schloter vor zwei Jahren. "Das belastet enorm."
Der Swisscom-Chef war aber auch ein Mann, der sich viele Gedanken machte. Und sich selber auch immer hinterfragte. Er investierte mit den obersten Führungskräften viel Zeit in Kultur-, Philosophie- und Psychologiefragen. Und Schloter sagte im Frühling: "Ich stelle bei mir fest, dass ich immer grössere Schwierigkeiten habe, zur Ruhe zu kommen".
Der Tod von Carsten Schloter wirft viele Fragen auf und gibt wenig Antworten. Aber er sollte Anlass für uns sein, sich selber Gedanken über Geschwindigkeit, Belastung und Grenzen zu machen

Kommentar: Ich habe Carsten Schloter als vorbildlichen Kommunikator kennen gelernt, der bei seinen Auftritten - auch vor Mikrofon und Kamera - stets überzeugte. Er verlangte von sich alles und suchte auch körperliche Herausforderungen (Tortour). Die Nachricht von mutmasslichen Selbstmord habe ich vor wenigen Tagen auf einer Alp erfahren, wo  ich einige  Tage bewusst Musse gesucht hatte. Die Nachricht schockierte mich.
Es wurde mir auf 1200 Metern erneut bewusst, dass all jene, die  intensiv und gerne arbeiten (weil es Spass macht und die Belastung kaum bemerkt wird) wichtig ist, die Musse zu pflegen. Auch für mich ist der Beruf gleichsam Berufung geworden. Der Körper erträgt zwar Belastungen. Doch bedarf es unbedingt des Ausgleiches - der bewussten MUSSE. 
LINKS:

23. Nov. 2010 ... Miriam Meckel Professor für Corporate Communication an der Uni St.Gallen hat Probleme mit dem Begriff Burnout, weil er als Depression für ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/11_23/



Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
24. Mai 2012 ... Swisscom-Chef Carsten Schloter war Gast in der Talksendung «Schawinski». Dort überzeugte er vor allem mit einem: dem Spiel mit Beispielen ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/12/05_24/05_12.pdf

Sonntag, 21. Juli 2013

Moritz

Jahrelange hatten wir einen  Dackel als treuen Begleiter. 

Er war damals ein vielgesehener
Rassenhund. Heute ist er leider selten zu sehen. Ich bin sicher, dass dieser eigenwillige Hund mit "Charakter", bald wieder
als intelligenter Begleiter  geschätzt  wird.

Dackel Alexa gilt als Kampfhund