Dienstag, 17. April 2012

Dürfen die Medien einem Massenmörder eine Plattform bieten?


Die Berichterstatter im Fall Breivik sind in einem Dilemma.
Einerseits will die Oeffentlichkeit über den Prozess informiert werden. Anderseits möchte man dem Täter keine Plattform anbieten.
Am Monsterprozess muss zudem die Frage eingehend geklärt werden, ob es sich beim Mörder um einen Psychopathen oder einen eiskalten Mörder handelt.
Beim monatelangen Prozess werden bei allen Betroffenen Wunden aufgerissen. Man möchte dem Täter nicht zu viel Raum geben. Die Medien finden es dennoch notwendig, dass man sich  mit diesem einmaligen Täter auseinandersetzt.


Ich zitiere blick:



Breivik-Prozess
Die widerliche Show geht weiter


 Heute verliest der Killer sein neues Manifest


Kommentar:
Die Auftritte  von Anders Breivik vor Gericht sind tatsächlich über Strecken eine widerliche Show. Der Mörder salutiert, grinst, badet sich in Selbstmitleid. Er bringst das Recht in demokratischen Staaten an seine Grenzen. Das Publikum möchte den Widerling vor Ort beschimpfen und sofort umbringen. Obschon sich der Massenmörder auf seine Bühnenauftritte freut und 800 Journalisten aus der ganzen Welt den Prozess mitverfolgen, gilt es den selbsternannten Widerstandskämpfer zu ertragen. Viele möchten nämlich wissen, wie dieser Mensch tickt. Wir können uns bei dieser Monster - Mediengeschichte bewusst machen, dass wir in einem Rechtsstaat leben und bei uns keine Schnellverfahren - wie die sofortige Todesstrafe - kennen. Selbst ein Monster, das 77 Menschen und 42Verletzte auf dem Gewissen hat, darf in Europa  auf ein korrektes Prozessverfahren rechnen und dies dauert leider einige Wochen lang. Dies ist zwar schwer zu ertragen - aber dennoch besser, als  fragwürdige, undurchsichtige Blitzverfahren. In einem Rechtsstaat darf auch ein Mörder seine Sicht der Dinge sagen und darf ausreden.   Ich verstehe anderseits sehr gut, wenn dieser Prozess und das Anhören eines selbstgefälligen Ultra-Nationalisten für viele schwer zu ertragen ist. Breivik konnte sein menschenverachtendes Weltbild  in einem siebzigminütigen Selbstverteidigungs - Marathon vermitteln und durfte dabei nicht unterbrochen werden. 

Frage zur aktuellen Energiepolitik:

Weshalb wurde entschieden, bevor die Situation nicht sauber analysiert und alle Optionen sauber geprüft worden sind?


Ich zitiere Tagi:


Atomausstieg ohne Plan

 
Weil alternative Energien weniger bringen als erhofft, weicht Doris Leuthard auf Gaskraftwerke aus. Dies verursacht mehr CO2 und höhere Kosten.

Aus dieser Anlage soll ein Gaskombikraftwerk werden: Das ehemalige Ölkraftwerk in Chavalon VS.
Aus dieser Anlage soll ein Gaskombikraftwerk werden: Das ehemalige Ölkraftwerk in Chavalon VS.
Bild: Alessandro Della Bella/Keystone


So funktioniert ein Gas- und Dampfkombikraftwerk. (Bild: TA-Grafik ib / Quelle: Kraftwerkforschung)

Der Atomausstieg wird schwieriger als erhofft. Denn die ursprünglichen Annahmen des Bundes haben sich teilweise als Wunschdenken herausgestellt. So räumt das Bundesamt für Energie zum Beispiel dem Ausbau der Wasserkraft nur noch halb so viel Potenzial ein wie vor einem Jahr. Und die Wärme-Kraft-Koppelungsanlagen (kleine Gaskraftwerke, die sowohl Strom als auch Fern- oder Nahwärme produzieren) geben ebenfalls massiv weniger her als ursprünglich angenommen.
Der Bundesrat muss daher über die Bücher. Am Mittwoch wird er voraussichtlich ein erstes Mal über die neue Ausgangslage diskutieren und erörtern, was dies für die geplante Energiewende bedeutet. Zuvor möchte das Departement Leuthard nicht über seine Vorschläge sprechen. Doch was die Zeitung «Sonntag» als «Geheimpapier» bezeichnet, wurde gestern gleich in drei Blättern auf der Titelseite ausgebreitet. Demnach schlägt Energieministerin Doris Leuthard den Bau von Gaskraftwerken vor – wobei sich die drei Zeitungen nicht ganz einig sind, auf wie viele Werke es hinausläuft. «Vier Gaskraftwerke sollen die AKW ersetzen», titelt der «Sonntag». «Leuthard will fünf neue Gaskraftwerke», schlussfolgert die «SonntagsZeitung». Und die «NZZ am Sonntag» will wissen: «Bundesrätin Leuthard plant bereits sechs Gaskraftwerke.» Das erste soll bis 2020 gebaut werden, vier oder fünf könnten bis 2050 nötig werden.
Bedarf vor allem im Winter
Leuthards Mediensprecher Dominique Bugnon mag sämtliche Angaben weder bestätigen noch dementieren. Laut einer Präsentation der Beratungsfirma Prognos, die der «Sonntag» publik machte, wären übers ganze Jahr betrachtet lediglich zwei bis drei Gaskraftwerke notwendig. Im Winter hingegen brauche es mehr Anlagen, nämlich vier bis fünf. Herrscht kein Strommangel, sollen die Werke nicht laufen, um den CO2-Ausstoss tief zu halten.
Die Elektrizitätskonzerne wollen sich allerdings nicht vorschreiben lassen, wie viel Strom mit welchen Anlagen sie wann zu produzieren haben. «Es wäre wenig sinnvoll, politisch festzulegen, wie viele Gaskraftwerke wir brauchen», sagt BKW-Konzernleitungsmitglied Samuel Leupold. Das müsse der Markt bestimmen. Der Bund könne aber durch bessere Rahmenbedingungen auf Gaskraftwerke hinarbeiten – insbesondere, wenn er eine Kompensation des CO2-Ausstosses durch internationale Zertifikate zulasse. Darauf pochen auch Alpiq und Axpo, wobei Letztere den Bau von Gaskraftwerken in den nächsten fünf Jahren für unwirtschaftlich hält.


 (Tages-Anzeiger)

Kommentar:

Bei wichtigen Entscheiden gilt immer der Grundsatz: Auslegeordnung (Ist- Zustand) - Alle Fakten sammeln - Vor- und Nachteile abwägen - zuerst überlegen und denken - ERST DANN--> ENTSCHEIDEN und HANDELN.

Bei der Energieversorgung unseres Landes wurde leider nach der Atomkatastrophe in Japan sofort entschieden und nun gibt es nachträglich viel mehr Probleme als beim ausstieg prognostiziert wurde. Wir erkennen heute:


 Die vorgesehenen Gaskombikraftwerke sind nicht das "Gelbe vom Ei". Ist es nicht fragwürdig, wenn der schädliche CO2 Ausstoss einfach im Ausland kompensiert wird? Klingt nach Ablasshandel. Ich bin davon überzeugt, dass  uns ein sinnvolles Vorgehen bei der Problemanalyse viel Aerger erspart hätte. Ein grosses Hick-Hack steht uns jetzt bevor. Es geht in unserem Land um die Unabhängigkeit der Energieversorgung. Es geht um Kosten, auch um die Umweltverträglichkeit und die Sicherstellung der wachsenden Bedürfnisse.

Dass das Sparen allein nicht genügt, ist inzwischen allen bewusst , nachdem wir bei Autos, bei Fahrrädern und Wärmepumpen usw. künftig  zusätzlichen Strom benötigen.




FAZIT:

Bei allen Problemlösungsprozessen dürften wir nie übereilt, unüberlegt handeln.

Dass die kommende Stromlücke nur mit erneuerbaren Energien gedeckt werden könne, entspricht einem Wunschdenken. Fakten lassen sich mit Wünschen nicht einfach aus der Welt schaffen.

Der Vorwurf, es sei unverantwortlich gewesen, den Pfad - der mehr oder minder CO2 freien Stromversorgung -  so vorschnell zu verlassen, sei unverantwortlich gewesen, dieser Vorwurf muss ernst genommen werden.

Es scheint  heute erwiesen: Der kopflose Ausstieg wird uns künftig viel teurer und Klima -belastender werden als bislang angenommen worden war.  Auf politischer Ebene erwarte ich  weitere harte Auseinandersetzungen und zwar quer durch alle Parteien und Interessengruppen.

Montag, 16. April 2012

Die Böögg- Prognose:

Das kalte, unfreundliche, nasse Aprilwetter findet doch noch sein Ende. Aber es wird nur einen gewöhnlichen Sommer geben.


Ich zitiere 20 Min:


Nach knapp über 12 Minuten ist der Kopf des Bööggs auf der Sechseläute-Wiese explodiert. Damit dürfen wir auf einen sonnigen und warmen Sommer hoffen.

storybild

Nach knapp über 12 Minuten war der Spuk für den Zürcher Böögg aus. (Bild: Screenshot SF)

12 Minuten und 8 Sekunden brannte der diesjährige Böögg am Zürcher Sechseläuten, ehe sein Kopf – oder vielmehr das, was noch von ihm übrig blieb – nach dem finalen Knall explodierte. Damit dürfen wir einen schönen Sommer mit warmen Tagen und viel Sonnenschein erwarten. Gemeinsam mit viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur fanden sich Hunderte von Schaulustigen beim Bellevue ein.




Kommentar: Die Medien kommentierten vor allem den "illegalen" Frauenumzug. Der dominierende Ehrengast "Eveline Widmer- Schlumpf" und der zum normalen Gast abgestufte Nationalrat "Christoph Blocher"waren beliebte Medienthemen. Aber auch das Wetter und die Schangnauer Postkutsche des Gastkantons BERN wurden eingehender kommentiert.

Ständerat Minder rastet aus

 

Kollegen wollen ihn disziplinieren – zweifeln aber, ob er therapierbar ist Polit-Amok Minder

Politisches Erdbeben in Bern. Ständerat Minder rastet aus. Das Stöckli sei ein Kindergarten, Streichelzoo und mache Tubel-Vorschläge.

 

Artikel aus BLICK

Die Abzocker-Initiative machte den Schaffhauser Thomas Minder (51) auf einen Schlag landesweit bekannt. Im Alleingang sammelte der Mundwasser-Unternehmer («Tybol») 100000 Unterschriften. Seine Popularität half ihm im letzten Herbst.
Als parteiloser Volksheld zog er in den Ständerat ein – ohne die übliche Ochsentour durch die Lokalpolitik. Minder warf die FDP Schaffhausen nach 80 Jahren aus dem Stöckli.
Mit der kleinen Kammer sucht er nun nach nur vier Monaten die Total-Konfrontation. In der NZZ fuhr er gröbstes Geschütz auf. Viele Ständeräte reichten «Tubel-Vorschläge» ein, die nur dazu dienten, Subventionen für ihre Kantone abzuholen. Das Stöckli sei «tiefrot», ein «Streichelzoo», ein «Kindergarten».
In einem 30-minütigen Telefongespräch mit SonntagsBlick tobt Minder weiter. Er ist in Rage, dass seiner Initiative wohl ein direkter – «inklusive sozialistischer Bonisteuer» – und ein indirekter Gegenvorschlag entgegengestellt wird.

«Den Ständeräten gehts nicht ums Wohl der Schweiz»

«Das hats in der Geschichte der Schweiz noch nie gegeben. Den Ständeräten gehts nicht ums Wohl der Schweiz. Die wollen einzig den Minder bekämpfen.»  Bern brütet seit bald vier Jahren über der Abzocker-Initiative.
Minder ist parteilos, hat sich aber der SVP-Fraktion angeschlossen. Nun muss er bei der «SVP-Gruppe Ständerat» antraben. «Wir werden mit ihm das Gespräch suchen», sagt sein Schaffhauser Kollege Hannes Germann.
«Wir müssen ihn disziplinieren – sofern er überhaupt therapierbar ist», ergänzt der Glarner Ständerat This Jenny.
Auch die politische Konkurrenz  reagierte heftig: «Minder ist halt so ein Typ, der schwatzt, bevor er denkt», sagt Anita Fetz (SP/BS). Solche beleidigende Aussagen habe sie in ihrer Ständeratskarriere noch nie gehört.

Anita Fetz: Minder tut mir leid

Wenn sich einer wie ein «Kindergärtler» benehme, dann Minder, so Fetz. «Der Ständerat ist für ihn offensichtlich nicht der richtige Ort.» Minder tue ihr leid. Er manövriere sich selber ins Abseits.
«Ihm ist es spürbar unwohl im Stöckli. Er hat Mühe, sich an die Gepflogenheiten zu halten», sagt der Solothurner CVP-Neo-Ständerat Pirmin Bischof. Nicht nur der neuste Rundumschlag Minders zeige dies – sondern sein Verhalten im Rat generell. «Minder ist ein Individualist und origineller Kopf, der sich aber schlecht integrieren kann.»
Er bringe Anträge im Rat ein, statt in den Kommissionen – und sorge so für Kopfschütteln. Bischof: «Minder hat sich im Rat auch schon despektierlich geäussert. Ständeratspräsident Hans Altherr musste ihn zurechtweisen!»
Neo-Ständerätin Karin Keller-Sutter (FDP/SG) zeigt ein wenig Verständnis für die Frustration Minders, allerdings nicht für die scharfen Worte: «Gerade als Exekutivpolitikerin finde ich gewisse Anträge auch überflüssig. Aber das ist halt der parlamentarische Betrieb. Quereinsteiger haben es oft schwer, sich daran zu gewöhnen.»


KOMMENTAR:

Wiederum geht es bei dieser leiden Mediengeschichte um die Form, das "Wie" und die Wortwahl eines Parlamentariers.
Wenngleich wir bei Thomas Minder im Kern seiner Aussage eine Wahrheit entdecken könnten, so dürfte der Kritiker die Nerven nie verlieren.
Viele Ständeräte reichten «Tubel-Vorschläge» ein sagte Minder und verglich den Ständerat mit einem Kindergarten. Dieses Ausrasten wurde für den neugewählten, unverbrauchten Schaffhauser Politiker zum Eigencoal. Thomas Minder müsste sich sofort für sein unkontrolliertes Verhalten entschuldigen. Sonst sehe ich schwarz für diesen engagierten, populären Einzelkämpfer.  Wer sich ärgert, darf nie emotional aus dem Bauch heraus kontern. Man müsste gelernt haben, zuerst eine Pause (einen Stop) einzuschalten und sich auf die Sachebene zu begeben. Ein Politiker darf nicht ausrasten! Ich bedaure, dass sich Thomas Minder nachträglich uneinsichtig zeigt. Er findet, er wolle sich nicht verbiegen lassen und habe nur den Ständerat aufrütteln wollen. Er beschuldigt zudem die Medien, sie hätten seine Aussagen auf ein paar Schlagworte reduziert. Der Ausdruck Kindergarten sei vielleicht nicht ideal gewesen. 

Wer angeblich offen kommuniziert, muss die Grenze zwischen  Offenheit und Beleidigung berücksichtigen. Zwischen "Sich nicht verbiegen lassen" und Unflätigkeiten gibt es eine grosse Spannweite. Wer öffentlich redet, muss sich  der Kraft der Worte stets bewusst bleiben. Weiss Thomas Minder , dass er sich mit dem unbedachten Verhalten den positiven Eindruck schlagartig zunichte machen kann?
Minder erklärt in einem nachträglichen Interview, er habe keine Polemik auslösen wollen. Eine direkte Art sei halt sein Stil.
Genau darum geht es: Offen und direkt kommunizieren hat nichts mit "verletzend kommunizieren" zu tun! Schade: Minder will sich nicht entschuldigen und nimmt kein Wort zurück.


Nachtrag NZZ:



Thomas Minder sucht die Frontalkollision mit dem Ständerat

Der Schaffhauser Neo-Ständerat und Initiant der «Abzocker»-Initiative attackiert seine Ratskollegen in beispielloser Weise

«Wo ist bei der Petite Chambre die Reflexion? Das ist ein Kindergarten.» (Bild: Keystone / Klaunzer)Zoom
«Wo ist bei der Petite Chambre die Reflexion? Das ist ein Kindergarten.» (Bild: Keystone / Klaunzer)

Vor der Endausmarchung umseine «Abzocker»-Initiative rechnet Thomas Minder mit dem Ständerat ab. Der Rat sei «tiefrot», mache «Tubel-Vorschläge» und verletze die Verfassung.

Nachtrag 20 Min:




LINKS:
 

Kritikgespräche führen gerne zu langwierigen Konflikten. Beim Kontrollieren - Beurteilen - Kritisieren ist das "Wie geredet wird" ausschlaggebend. Links: ...
www.rhetorik.ch/Kritik/Kritik.html

15. Juni 2002 ... Bei Kritikgesprächen, Beanstandungen, Reklamationen, ist das Gespräch unter ... Bei Kritikgesprächen, Schlechtnachrichtengesprächen oder ...
www.rhetorik.ch/EKommunikation/EKommunikation.html
4. Nov. 2005 ... Deshalb sind bei Kritikgesprächen das Wie (Körpersprache) und unsere Stimme enorm wichtig. Sachverhalte müssen möglichst rasch konkret ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/05/11_04.html
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
Vor jedem Kritikgespräch benötigen wir ei- nen positiven Einstieg ... Deshalb sind bei Kritikgesprächen das Wie ... nen führen bei Kritikgesprächen zwangsläufig ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/05/11_04/schulpraxis.pdf
Kritikgespräche sollten nicht im Plenum ausgetragen werden, sondern in der Regel unter vier Augen. Wer im Plenum kritisiert wird, muss sich zwangsläufig ...
www.rhetorik.ch/Verbesserung/Motivation.html
10. Febr. 2007 ... Verhaltensverbesserungsgespräche, Kritikgespräche, Streitgespräche oder Beanstandungen eskalieren oft. Besonders in Stresssituationen ...
www.rhetorik.ch/Deeskalation/Deeskalation.html


10. Okt. 2004 ... "Um einen Stein zu zertrümmern, braucht man einen Hammer, aber um eine kostbare Vase zu zerbrechen, genügt eine flüchtige Bewegung ...
www.rhetorik.ch/Fenster/Fenster.html
Kraft der Einbildung. ... Nur Worte, die Bilder auslösen wirken nachhaltig. ... Einbildungskraft ist eine Kraft, die konkrete psychische und physische Auswirkungen ...
www.rhetorik.ch/Einbildung/Einbildung.html


25. Nov. 2001 ... Die Propagandaverantwortlichen im dritten Reich kannten die Kraft der Worte. Deshalb waren gewisse Begriffe verboten. Auch heute wird die ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Nov_25_2001.html

In der Masse entwickelt sich das Bewusstsein einer enormen Kraft. Starke Ausdrücke verstärken diesen ... Zum Stil grosser Demagogen gehören grosse Worte ...
www.rhetorik.ch/Massen/Massen.html
7. Sept. 2007 ... Begriffe und Worte sollten ernster genommen werden. ... zeigt einmal mehr, wie sie die demokratischen Grundprinzipien ausser Kraft setzt.
rhetorik.ch/Aktuell/07/09_07/



Sonntag, 15. April 2012



 



Welche Kräuterhexe hat sich denn
da in Louboutins gezwängt? 
Die Nägel leuchten  gelb.


Auch Details sollten gepflegt werden. 



Madonnas ungepflegte Zehennägel an einem Medienauftritt
wurden zum zentralen Thema - nicht das neue Parfum!


Bei Medienauftritten können Details Bild füllend aufgenommen werden. Dies gilt es, vor dem Auftritt zu bedenken.

 Kein schöner Anblick! Aber:
Selbstverschuldet!

Grübel kritisiert Bundesrat


Ich zitiere 20 Min:


Der Ex-Banker Oswald Grübel kritisiert den Bundesrat scharf: Die Weissgeldstrategie sei «unbrauchbar», das Bankgeheimnis durchlöchert. Das wirke sich negativ auf den Finanzplatz aus und führe zum Verlust von Arbeitsplätzen.

storybildEx-UBS-Chef Oswald Grübel geht mit der Politik hart ins Gericht.

Er stand an der Spitze der Credit Suisse und war bis September 2011 Konzernchef der UBS. Und er gilt als harter Kritiker der Politik. Kein Wunder lässt er in einem Interview mit «Bund» und «Tages-Anzeiger» vom Samstag kein gutes Haar an der aktuellen Strategie von Bundesrat und Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf.




 
«Das Bankgeheimnis gibt es nur noch auf dem Papier, selbst der Bundesrat bricht es laufend» kritisiert Grübel. Und auch vom Parlament werde dieses Gesetz nicht mehr «ernst genommen». Die neue Weissgeldstrategie der Schweiz hält Grübel für unbrauchbar. Trotz anderslautender Beteuerungen der Bankiervereinigung fliesse seit anderthalb Jahren viel Kapital aus der Schweiz ab. Das Geld werde in Singapur oder anderen Ländern angelegt. Auch die USA seien in Sachen Kapitalanlage ein sicherer Ort für Ausländer, sagt Grübel: «Die grösste Steueroase der Welt ist nicht die Schweiz, obwohl wir Schweizer das gerne glauben. Das sind London und Amerika».


Nein zum Steuerabkommen


Keinen Gefallen findet Grübel auch am Steuerabkommen mit Deutschland. «Wenn ich im Parlament wäre, würde ich dagegen stimmen». Denn die Schweiz habe sich zu stark dem Druck aus Deutschland gebeugt. Die Konsequenzen aus Weissgeldstrategie und Steuerabkommen seien offenbar nicht allen klar. Die gewählte Strategie sei unüberlegt: «So wird der Finanzplatz schrumpfen und zwar viel stärker als andere Finanzplätze».
Ein Abbau von 20 000 Arbeitsplätzen sei durchaus möglich, malt Grübel schwarz. Die Folgen der Weissgeldstrategie könnten Folgen haben bis 2020: «Die Zinssätze werden genauso hoch sein wie im Rest von Europa, wir werden unsere Währung an den Euro gebunden haben und eine ähnliche Arbeitslosenquote haben.»
Als Alternative zu Abgeltungssteuer und Steuerabkommen schlägt der ehemalige UBS-Chef vor, sich mit jenen Ländern in der EU zu verbünden, die auch keinen Imformationsaustausch kennen. Gemeinsam mit Luxemburg und Österreich könne man sich dann an einen Tisch mit der EU setzen. «Bilateral mit einzelnen Ländern zu verhandeln, ist falsch.»


Kommentar: Oswald Grübel hat sicherlich recht, wenn er dem politischen  Personal bei den Abkommen vorwirft, all zu rasch nachgegeben zu haben und bei allen Verträgen vorschnell eingebrochen zu sein. Der Bundesrat bucht zwar die einzelnen Abkommen als grosse Erfolge. Nun kommt allmählich das Kleingedruckte zum Vorschein und es wird deutlich, dass der Bundesrat sehr viele fragwürdige Punkte fahrlässig (zu Ungunsten der Schweiz) mit unterzeichnet hat.

Solche Fälle machen bewusst, dass die Problematik mit randalierenden Asylbewerbern
gelöst werden muss.


(Quelle Blick)


Fall 1: Bei einem Fachgeschäft für Mobiltelefone in Aarau wurde heute kurz vor drei Uhr die Alarmanlage ausgelöst. Sofort rückten Kantonspolizei und Stadtpolizei an. Die Polizisten fanden die gläserne Eingangstüre eingeschlagen vor. Zudem fehlten mehrere Mobiltelefone. Hingegen war die Täterschaft bereits verschwunden.
Bei der Tat musste sich die Täterschaft verletzt haben. Blutspuren führten vom Tatort in Richtung der nahen Asylbewerberunterkunft. Dort stiess die Polizei wenig später auf einen 33-jährigen Marokkaner, der entsprechende Schnittwunden aufwies. Gleichzeitig bestätigten die Bilder der Videoüberwachung, dass es sich beim Einbrecher um diesen Mann handeln musste


Fall 2: Zwei im Aargau ansässige Chinesen warteten gestern kurz nach 22 Uhr am Bahnhof Aarau auf den Zug, als sich ihnen ein Mann näherte. Dieser fragte die beiden Passanten nach Zigaretten. Im Verlauf des Gesprächs wurde er zunehmend aggressiv. Nun kam ein zweiter Mann hinzu und nahm kurzerhand die Tragtasche an sich, die einem der Passanten gehörte. Dem anderen Passanten riss der Unbekannte das Mobiltelefon aus der Hand. Nun entbrannte ein Streit, in dessen Verlauf einer der Unbekannten seine Fäuste einsetzte. Danach machten sich die beiden mit der Beute aus dem Staub.


Die beiden Bestohlenen alarmierten sofort die Polizei, welche nach den Unbekannten fahndete. Bereits nach wenigen Minuten konnte sie die beiden auf dem Bahnhofsgelände festnehmen. Es handelt es sich um zwei Asylbewerber aus Marokko im Alter von 25 und 39 Jahren.


Fall 3: Der Transportpolizei der SBB fiel zur gleichen Zeit am Bahnhof Brugg ein Mann verdächtig auf, der eine Sporttasche und einen Reisekoffer mit sich führte. Die Transportpolizei hielt ihn zurück und rief die Polizei. Die folgenden Abklärungen zeigten, dass der Koffer einem Reisenden gehörte, der zuvor im Schnellzug bestohlen worden war. Die Sporttasche war offensichtlich ebenfalls gestohlen, wobei die Polizei die Eigentümerin noch nicht ermitteln konnte. Der 23-jährige Asylbewerber aus Marokko wurde der Kantonspolizei übergeben.


Fall 4, aus dem Thurgau
Ein 19- und ein 21-Jähriger haben am Freitagabend einen 69-Jährigen verprügelt, in dessen Auto sie mitfuhren. Das Opfer stoppte gegen 21 Uhr auf einem Platz in Kreuzlingen und schrie aus der geöffneten Fahrertür um Hilfe. Die Angreifer flohen mit einigen Franken Beute.
Wenig später konnten sie verhaftet werden. Der Autofahrer trug einige Blessuren davon, aber keine schwerwiegenden. Da der Tatablauf unklar ist, sucht die Polizei Zeugen. Bei den Verhafteten handelt es sich um Asylbewerber aus Marokko. (snx)



Kommentar: Politiker müssten erkennen, dass das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung eines der wichtigsten Grundbedürfnisse ist. Wer dies ausblendet, muss sich nicht wundern, wenn sich die Stimmung gegen alle Asylbewerber schlagartig verschlechtert. Wir dürfen uns nicht an solche Fälle gewöhnen. Es besteht Handlungsbedarf-