Donnerstag, 12. April 2012

Die Macht der Sprache


18 Nov. 2009
Denn Authentizität sowie gute, klare Argumente werden gehört, selbst wenn die Diskussion diesen Anschein zunächst nicht macht. Dass die manchmal beklagte Verluderung der Sprache und der politischen Inszenierung ...
23 Feb. 2011
"Eigentlich sind Worte stets Abbilder unserer Gedanken." "Für mich ist die Sprache nicht Dialog an sich. Die Sprache resultiert eher aus dem Dialog unserer Gedanken." "Das farbige Licht macht uns bewusst, dass Bilder ...
06 Aug. 2011
Nur wer die einfache, bildhafte Sprache beherrscht, kann den Massen die entsprechenden Ideen übermitteln. Verbindungen, Analogien werden ... Wir beleuchten an dieser Stelle nicht alle Erkenntnisse der Manipulationsmöglichkeiten (siehe Beitrag Macht der Medien), sondern wir bedenken an dieser Stelle nur jene Aspekte, die im Umgang mit Massenmedien bei Auftritten — in der Praxis vermehrt beachtet werden sollten. Es ist und bleibt eine Tatsache, dass die ...
http://knill.blogspot.com/


Die Macht eines Schlüsselwortes kann so gross werden, dass für die Masse selbst ... Nur wer die einfache, bildhafte Sprache beherrscht, kann den Massen die ...
www.rhetorik.ch/Massen/Massen.html
Die Sprache würde bei konstanter Verdoppelung verkrüppelt. ... Mit dieser Folie machte der Dozent deutlich, dass er während der Vorlesung nicht alles ...
www.rhetorik.ch/Feministisch/Feministisch.html
10. März 2009 ... Emotionslose Sprache weckt keine Gefühle. Das Sachargument bedarf der Partitur der Gefühle, ähnlich wie es durch die Macht der ...
www.rhetorik.ch/Gefuehlsargumente/Gefuehlsargumente.html
Bei E Mails, bei ihren SMS Botschaften aber auch bei Blogs und in der Umgangssprache stellen Erwachsene fest: Die Jugendsprache will gleichsam eine ...
www.rhetorik.ch/Jugendsprache/Jugendsprache.html
4. Sept. 2005 ... Wir beachteten nur die Gesamtwirkung. (Stimme, Gebärden, Gestik, Mimik und Augensprache. Auch das Äussere und das generelle Verhalten, ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/05/09_04.html
19. Febr. 2006 ... "Karikaturen mit unmenschlicher Sprache" ... Die Nazis selbst waren sich der Macht der Karikaturen bewusst: Im Jahre 1933 verboten die Nazis ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/06/02_19.html
4. Jan. 2007 ... Macht und Magie der Sprache als Mittel der Beeinflussung ist von alters her bekannt. Schon die antike Stadt Karthago wurde ein Opfer ...
www.rhetorik.ch/Mobbing/schwarze_rhetorik.html



Zur Kraft der Worte - der Kraft der Sprachen und der Bilder


Menschen, die überzeugen und Erfolg haben reden anders als Pessimisten. Die Sprache verdeutlicht uns, wie jemand denkt. Anderseits beeinflusst unser Denken auch unsere Sprache.


Wer selbst andere ständig unterbricht, der keinen Gedanken zu Ende führt und und von einem Thema zum anderen hüpft, handelt vielfach auch so. Anstatt eine Tätigkeit zu beenden springt er von einer Tätigkeit zur andern.


Wer ständig von "müssen" spricht, wird meist auch fremdbestimmt.


Es lohnt sich, für die Wirkung der gewählten Worte zu sensibilisieren.


Es lohnt sich die  eigene Sprache periodisch zu überprüfen.


Es lohnt sich, Begriffe ab und zu "wortwörtlich" zu nehmen und sich vor dem Gebrauch von Wörtern über deren Etymologie Gedanken zu machen. Dies kann der ...
www.rhetorik.ch/Woertlich/Woertlich.html
Bestimmt gibt es wenige Angestellte, die eine derartige Anweisung wortwörtlich nehmen und den Auftrag zu Fuss erledigen nur weil die Chefin explizit gesagt ...
www.rhetorik.ch/Missverstehen/Missverstehen.html


4. Apr. 2007 ... Es lohnt sich, diese Weichspüler gezielt zu eliminieren. Erstaunlich: Viele Redner benutzen "Flicklaute". Damit werden Denkpausen akustisch ...
www.rhetorik.ch/Weichspueler/Weichspueler.html




Wir können davon ausgehen, dass jedes Wort wirkt: Bei der Person die es ausspricht und bei dem Zuhörer.


Worte sind emotional besetzt und sagen nicht nur über den Sprecher etwas aus. Sie beeinflussen auch die Empfänger.


Durch Veränderung der Sprache kann viel verändert werden.


So haben Versuche in Schulen gezeigt, dass der Verzicht auf menschenverachtende Worte die Kinder hinsichtlich Verhalten im Umgang untereinander positiv beeinflussen konnte. Umgekehrt zeigt sich, dass Personen, die beispielsweise Mitmenschen wertschätzen  eine positivere Formulierungen wählten und kaum erniedrigende Schimpfworte benutzten.


Eine weitere wichtige Erkenntnis:
POSITIV Formulieren.


Wer die jüngsten Erkenntnisse der Wahrnehmungspsychologie ernst nimmt, verzichtet auf negative Formulierungen. Leider haben wir nicht gelernt, zielorientiert zu sprechen:


Statt: Schletze die Türe nicht zu!
Positiv:
Schliesse die Türe leise!


Lass das Glas nicht fallen!


Positiv:
Halte das Glas fest.
Worte lösen immer Bilder und Stimmungen aus.





Bevor wir formulieren, sollten wir uns künftig der Wirkung der Wortes stets bewusst bleiben


Mittwoch, 11. April 2012

Sind Sie sich bewusst, wie viele Spuren Sie im Netz hinterlassen?




Wie viele digitale Spuren hinterlassen Sie?

Ob Christoph Blocher auf den kollegialen Rat hört?


Ich zitiere Tagi:


Ogi fordert Blochers Rückzug

Genug ist genug: Alt-Bundesrat Adolf Ogi sieht den Moment für den Ausstieg aus der Politik für SVP-Übervater Christoph Blocher gekommen. Dieser habe viel geleistet, doch nun zerstöre er alles.

Der damalige Bundesrat Adolf Ogi (l.) und Christoph Blocher an der traditionellen Albisgüetlitagung der SVP. (21. Januar 2000) Der Der damalige Bundesrat Adolf Ogi (l.) und Christoph Blocher an der traditionellen Albisgüetlitagung der SVP. (21. Januar 2000)


Kommentar: So wie ich Blocher kenne, wird er sich nicht von seiner Mission abbringen lassen und Ogis Rat ignorieren. 

Montag, 9. April 2012


Ein Osterwochenende in Weiss

Aus NZZ-online:


Mit Schnee bedeckte Kirschblüten in Süddeutschland.

Nur im Südkanton Tessin hat die Sonne geschienen

Ueberzeugen in Beruf und Alltag


NOCH EINE VORINFORMATION

 

Es liegt mir daran, anlässlich der Arbeit mit Videofeedback folgende Zusatzinformationen zu vermitteln, die Sie jederzeit zu Hause wieder abrufen können.

Mit dieser kurzen Einführung will ich Ihnen bewusst machen, dass Kommunikation etwas GANZHEITLICHES ist. Wir werden uns vor allem mit der Wirkung der Personen beschäftigen und der Frage nachgehen, weshalb wir im Alltag überzeugen oder auch nicht.
Wir verzichten bei unserer Arbeit  auf rezeptorientierte oder theaterorientierte Tipps oder Rezepte. Dafür gehen wir der Frage nach, wie wir auch unter Druck und in schwierigen Situationen dennoch natürlich, glaubwürdig und echt kommunizieren können. Weil wir in unterschiedlichen Rollen überzeugen müssen, können wir nicht einfach alles ungefiltert sagen, was wir denken. Es gilt stets die Balance zu finden zwischen - sich ernst nehmen und sich adressatengerecht verhalten. Es besteht ein Spannungsfeld zwischen NATUERLICHKEIT und KONZESSIONEN gegenüber den Adressaten (Anpassungen). Die Kunst des Ueberzeugens besteht darin, beide Anliegen (Natürlichkeit und Rücksichtnahme) unter einen Hut zu bringen.


Selbstsicherheit ist gut und wichtig. Doch hat übertriebene Selbstdarstellung nichts mehr zu tun mit der geforderten Natürlichkeit. Offen, klar, eindeutig formulieren ist nicht zu Verwechseln mit Tatklosigkeit. Auch wenn Sie Sie selbst bleiben, müssen wir uns immer situativ verhalten. 90 Prozent des Eindrucks wird durch unser Erscheinungsbild und unser Auftreten, unser Verhalten bestimmt.
 
Deshalb sind:
- Die Rolle, die wir innehaben
- unsere Kleider
- unsere Körpersprache
- unsere Stimme
- und das, was wir sagen
keine Nebensächlichkeiten.
Wir müssen in verschiedensten Situationen überzeugen können, ohne Theater zu spielen. Wir müssen künftig unsere Aussagen konkret auf den Punkt zu bringen.
Schwerpunkte unserer Ausbildung sind: Wahrnehmung, Zuhören, Verstehen- Verstanden werden. Verständlichkeitshelfer.
Das Wichtigste vorweg:
Das Zauberwort: EINSTELLUNG

Bei der Einstellung geht es um die innere Haltung. Stimmt die innere Haltung mit dem überein, was wir denken, so stimmt die Stimme ebenfalls mit dieser Stimmung überein und der Körper sendet automatisch die Signale, die unserer Einstellung sendet.


Wir können nur überzeugen, wenn unsere EINSTELLUNG mit dem - was wir sagen - übereinstimmt!
Ich kann andere nur überzeugen, wenn ich selbst von meiner Aussage überzeugt bin.
Er ist erstaunlich, wie viel verziehen wird, wenn man die eigene Ueberzeugung - das Feux sacré - spürt. Mein Wunsch für den Alltag: Dran- bleiben und sich weiterhin Spiegel als Lernhelfer zu Nutze machen. Es gibt Hofnarren, denen ich vertrauen kann. Bestimmen Sie Ihre Hofnärrin oder Ihren Hofnarren. Um die Nachhaltigkeit zu sichern, gilt es nun: TUN - TUN - TUN (lernen Sie weiterhin praxis- und prozessorientiert )



LINKS:

Mit Spiegeln die kommunikative Kompetenz verbessern

Jean-Paul Sartre hat diese Thematik im Theaterstück 'Bei verschlossenen Türen' aufgegriffen: Ein Raum ohne Spiegel. Der eine sieht sich nur im Andern - in ... www.rhetorik.ch/Spiegel/Spiegel.html - Cached - Similar

  1. Erfolg dank Überzeugen

    24. März 2007 ... Der ganz Unrecht hat, ist leichter zu überzeugen als einer, der zur Hälfte Recht hat. -- Ralph Waldo Emerson Der Glaube kann uns niemals von ... www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Erfolg.html - Cached - Similar
  2. Mit Argumenten überzeugen

    Kommunikation, Gespraech, Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Argumente.html - Cached - Similar
  3. Überzeugend antworten

    Kommunikation, Gespraech, Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Ueberzeugen.html - Cached - Similar


  1. Natuerliche Kommunikation

    Kommunikation, Training, Natuerlichkeit Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Natuerlich/Natuerlich.html - Cached - Similar
  2. [PDF]

    IST NATÜRLICHES KOMMUNIZIEREN LERNBAR?

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML 22. Juni 2005 ... Willkommen im Simulator: Natürlich kommunizieren? Eigentlich eine Selbstverständlichkeit ... ernst ist – alles andere als natürlich ist. Die ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/06_22/06_2005_black.pdf - Similar

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  1. Die Balance finden

    balance artikel. Ausführlicher Artikel · Kurzgefasster Artikel · Rhetorik.ch, 1998-2007 © K-K , Weblinks sind erwünscht. Bei Weiterverwendung ist Autoren- ... www.rhetorik.ch/Balance/Balance.html - Cached - Similar
  2. Die Balance finden

    Wir müssen die situationsgerechten Balance finden im Spannungsfeld: Ich- Bezogenheit und Integrationsfähigkeit.d.h. Beides darf nicht vernachlässigt werden. ... www.rhetorik.ch/Balance/Lang.html -Cached - Similar


Krisenkommunikation: Die  Kardinalfehler.

An einer aufschlussreichen Tagung mit Fachleuten in Zürich  wurden den Teilnehmenden bewusst, dass sich bei der Krisenkommunikation immer wieder die gleichen unvorteilhaften Verhaltensmuster zeigen.
In rhetorik.ch habe ich bei allen Analysen ebenfalls festgestellt, dass es meist die Ueberraschungseffekte sind, die zu den grotesken Verhaltensweisen führen. Das hatte Iwan Rickenbacher beid er Eröffnung treffend formuliert. Ich gehe auch mit Urs Saxer einig, der nicht die Medien als Verursacher von Krisen sieht. Die Medien profitieren aber vom Unvermögen der Manager, mit den gesellschaftpolitischen Fallstricken umzugehen.


Aus NZZ:


«Sie machen immer die gleichen Fehler»

Von der Kunst, in Krisen richtig zu kommunizieren

Affäre Samuel Schmid (l.) und Roland Nef: Kein Grund zum Lachen. (Bild: Reuters)Zoom
Affäre Samuel Schmid (l.) und Roland Nef: Kein Grund zum Lachen. (Bild: Reuters)

Warum zeigen Akteure in der Krisenkommunikation des Staates im Spannungsfeld von Medien, Recht und Politik stets die gleichen unvorteilhaften Verhaltensmuster? An einer Tagung in Zürich versuchten Experten und Beteiligte eine Antwort zu finden.

Iwan Rickenbacher, der frühere CVP-Generalsekretär, heute als Kommunikationsberater tätig, hat die Veranstaltung mit einer maliziösen Bemerkung eröffnet: «Wir mögen uns heute bewusster werden, wie wir kritischen Situationen den Überraschungseffekt nehmen. Bis diese Einsicht in einem der sichersten Länder der Welt auch andere Akteure als die Teilnehmer der Tagung ereilt, werden Medienschaffende noch viele vergnügliche Situationen vorfinden.»


Sind also die Medien die Verursacher von Krisen? «Das wäre denn doch eine sehr einseitige Betrachtung», fand Urs Saxer, Professor für Medienrecht an der Universität Zürich. Sicher ist, dass die Medien bei der Bewältigung von Krisen eine zentrale Rolle spielen.
«Die Medien profitieren vom Unvermögen öffentlicher Personen, gesellschaftspolitische Fallstricke zu umgehen», sagte Andrea Masüger, früherer Chefredaktor der «Südostschweiz», heute CEO der Südostschweiz Medien. Und was ihn doch etwas verwundert:


«Alle Krisenbetroffenen machen immer die gleichen Fehler.»

Kommentar: An der Veranstaltung wurden die typischen Kardinalfehler herausgeschält


Wir beim Fall Wulff sind es immer die analogen Fehler, die bei einer auftretenden Krise gemacht werden: Ignorieren der Fakten - Nur zugeben,was schon bekannt ist - Zu spätes Eingestehen von Fehlern - Beharren auf Formalismen. Diese Mängel haben wir in unseren Analysen bei Guttenberg, Roland Nef usw. bereits genauer beleuchtet. Professionelle externe Beratung kann verhindern, dass immer wieder die nämlichen Fehler gemacht werden.


- Die Verantwortlichen müssen den Vorgang ernst nehmen

- Sie müssten schnell handeln

- Sie dürfen das Problem nicht aussitzen

- Sie müssen vollständig informieren (Nur FAKTEN, FAKTEN beschreiben)

- Keine Hypothesen, Vermutungen

- Das was gesagt wird muss wahr sein. Es muss aber nicht alles gesagt werden, was wahr ist

- Wenn nichts gesagt werden kann, muss dies begründet werden

- Für Fehler muss man sich entschuldigen

- Menschen haben Vorrang (Tote, Verletzte)

- Emotionen dürfen nicht ausgeklammert werden

- Es muss gesagt werden, was angeordnet wird, damit sich etwas Aehnliches nicht wiederholen kann

KLASSISCHE FEHLREAKTIONEN:

- Abtauchen (no comment)

- Alleingänge

- Beschönigungen

Viele Institutionen bauen heute Frühwarnsysteme ein und simulieren mutmassliche Krisensituationen.

Uebrigens: K+K ist Ihnen behilflich, falls Sie die Führungscrew Ihrer Institution für allfällige Krisen  im Umgang mit Medien professionell vorbereiten möchten.

Sonntag, 8. April 2012

Haben Sie das Osternest gefunden? Hoffentlich nicht unter dem Schnee. So oder so?




Riesenostereier im Schnee am Lungernsee.











Hase und Eier: Das passt hierzulande zusammen - aber nicht überall auf der Welt