Kein Bild zur "Nacht der langen Messer"-
dafür ein Bild zu einer "Wintermärchennacht"
Dienstag, 13. Dezember 2011
Dank neuer Grundsätze wird morgen Eveline Widmer-Schlumpf gewählt und die SVP kann ein weiteres Mal abgestraft werden:
1. Anstatt der Konkordanz zählen neu Köpfe. Damit kann eine 5% Partei einen Bundesratsitz beanspruchen. Nach Egersegi (FDP) sind Köpfe wichtiger als die Stärke der Parteien.
2. Eveline Widmer-Schlumpf vertritt für viele Parteien nicht nur die BDP, sondern sie wird zu den erstarkten Mitteparteien gezählt.
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marcus knill
um
09:21
Montag, 12. Dezember 2011
Jaguar hat das klassische Gesicht verloren
Erstaunlich, dass die Nobelmarke Jaguar bei den letzten Modellen auf der Frontseite das klassische Erkennungsmerkmal (ovaler Grill) verloren hat. Ob die Designer noch nichts von Marketing gehört haben?
BMW blieb der Nierenform stets treu. Mercedes und Maseratti haben auch ihr Markenzeichen, dass sofort erkennbar ist. Unten der Klassiker und nachher das letzte Modell, das als Jaguar erkennbar ist am Frontbild.
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marcus knill
um
14:51
Schon wieder: Deplatzierter, flapsiger, unbedachter Spruch
Ich zitiere 20 Min:
In einem Interview sagt Bundesrat Ueli Maurer, er könnte ebenso gut Velo fahren oder Strassen wischen gehen, statt Bundesrat zu sein. Von Politikerkreisen erntet er dafür viel Kritik.
- Er finde das Bundesratsamt zwar interessant, «ich kann aber ebenso gut Velo fahren oder Strassen wischen gehen. Ich bin hier völlig emotionslos», antwortete Bundesrat Ueli Maurer auf die Frage der «SonntagsZeitung», ob er sich vorstellen könnte, mit der SVP in die Opposition zu gehen. Der «flapsige Spruch» stösst bei Politikern auf scharfe Kritik: «Ein Bundesrat trägt am meisten Verantwortung für unser Land. Wenn das Herrn Maurer nicht bewusst ist, ist er am falschen Ort», sagt Bastien Girod, Nationalrat der Grünen Partei, gegenüber 20 Minuten. Auch FDP-Nationalrätin Christa Markwalder findet die Aussage «deplatziert».
Ich zitiere meine Analyse Maurers vor wenigen Tagen aus der baz (Rhetorik der Bundesräte):
"Als er noch SVPPräsident war,
hat er rhetorisch oft übertrieben, zum Beispiel indem er das Rütli als «Wiese mit Kuhfladen» bezeichnete. Und als er Bundesrat wurde, hat er gesagt, er wolle die «beste Armee der Welt». Das war natürlich ironisch gemeint, nur haben das nicht alle so empfunden. Der Einsatz von Ironie als Stilmittel ist riskant, weil man falsch verstanden werden kann. Mittlerweile ist Maurer mit seinen Aussagen diplomatischer geworden, auch staatsmännischer. Er redet einfach, strassengängig, nie abgehoben, er ist sehr gewandt im Umgang mit den Medien. Maurer beherrscht die Technik, ein Gespräch zu lenken, indem er auf Fragen zunächst eingeht, dann aber seine Botschaft platziert – unabhängig von der Frage, die gestellt wurde."
FAZIT: Man könnte aus Fehlern auch lernen.
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marcus knill
um
08:13
Die Wut einzelner SVP Mitglieder muss gross sein
Quelle: blick-online
Eveline Widmer-Schlumpf ist und bleibt für die Blocher Familie die grosse Feindin.
Wüste Beschimpfungen wie «Miststück», «miese Hexe» oder «beliebig
ersetzbar» sind Kraftausdrücke, die fallen. Damit verdrängen die
Delegierten der SVP die eigene Ohnmacht. Beste Chancen auf eine
Wiederwahl hat die BDP-Bundesrätin, wissen sie. Daran ändern dürfte der
Tenor in Chamblon wenig, sie hätte als Verräterin kein Anrecht auf einen
Platz in der Regierung. «Sie muss den Sitz räumen.»

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marcus knill
um
07:58
Sonntag, 11. Dezember 2011
Vor dem hektischen Krimi im Bundeshaus wünsche ich allen einen geruhsamen 3. Advent
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marcus knill
um
14:40
Samstag, 10. Dezember 2011
Für Aussenstehende ist nicht nachvollziehbar, weshalb ein angesehender Kandidat, der konsensfähig ist und damit die Forderungen der Parteien erfüllt, nicht gewählt werden soll. Zumal nach dem Wahlherbst kaum jemand die Konkordanz in Frage gestellt hatte und vor Wochen noch generell der SVP ein zweiter Sitz zugestanden worden war.
Die Nichtwahl ist auch nicht nachvollziehbar, weil man noch vor Wochen von der SP gehört hatte, dass Eveline Widmer-Schlumpf als Vertreterin einer 5% Partei so nicht unterstützt werden könne. Es sei denn, sie würde sich mit den Mitteparteien verbünden. Dies war aber nicht der Fall. Für Ursula Wyss genügt heute überraschenderweise eine unverbindliche Absichterklärung.
Ein wichtiger Grund des Verbundes für die Wahl der ehemaligen Sprengkandidatin Eveline Widmer-Schlumpf, die SVP hinzuhalten, ist darin zu suchen, dass die Drahtzieher der Abwahl Blochers (CVP, SP, GRUENE) heute zusammen mit der BDP, einen Sieg für die SVP nicht zulassen wollen. Als gemeinsamer Block sind sie heute so stark, dass die die SVP hinhalten können.
Das Hauptziel ist und bleibt für die SVP Gegner: Eveline Widmer- Schlumpf darf nicht abgewählt werden.
Die linksliberale Bundesrätin kann dazu beitragen, dass in den nächsten Jahren die linksliberaten Themen durchgesetzt werden (Aufhebung Bankgeheimnis, beschleunigter Atomausstieg).
Zudem hofft die CVP möglicherweise, dass sie später den Sitz von Eveline Widmer-Schlumpf erben könnte.
Die CVP begründet dies mit dem Grundsatz, es dürfe niemand mehr aus dem Bundesrat weggewählt werden. (Ob jedoch dieser Grundsatz bei Schneider- Ammann ebenfalls so konsequent angewandt wird?)
Die SP droht in die Opposition zu gehen, falls ihnen ein Sitz genommen würde.
Die SP will mit allen Mitteln eine Machtverschiebung nach rechts verunmöglichen und setzen die SVP unter Druck:
"Nur wenn die SVP die FDP angreift, könnte sie allenfalls den zweiten Sitz erhalten!" Ins gleiche Horn stösst die GLP.
Auch die SVP übt Druck aus:"Wenn die Konkordanz gebrochen wird, gehen wir in die Opposition."
Den Ehrgeiz und Machtanspruch der Finanzministerin dürfen wir an dieser Stelle auch nicht ausklammern:
Ihr Machtinstinkt ist einmalig. Wir lernten ihn anlässlich der Abwahl Blochers kennen. Dann war unvergesslich, wie sich die BDP Bundesrätin rücksichtslos ins Finnanzdepartement drängte, um ihre Wahl zu sichern. Ihre Rechnung scheint nächste Woche aufzugehen.
On verra!
Notiert von
marcus knill
um
15:22