Mittwoch, 16. Februar 2011

Plumpes Plagiat* oder Unachtsamkeit?





* von lat.: plagium, „Menschenraub“ (geistiger Diebstahl)


Der Vorzeige Minister muss sich den Plagiatsvorwürfen stellen. Wie löst er dieses Problem?




Quelle BLICK online:



Diesen Text schrieb Guttenberg bei der «NZZ am Sonntag» ab


(RDB)
(RDB)
Die Passage:


«Aus dem Streit hervorgegangen ist ein durch und durch säkularer, laizistischer Text, der angesichts der europäischen Realität möglicherweise zu Recht auf eine «Invocatio Dei», eine Anrufung Gottes, verzichtet und sich stattdessen auf den Geist der Antike, des Humanismus und der Aufklärung beruft. Nur beiläufig wird auf das religiöse Erbe Europas verwiesen, ohne dass dabei die jüdische, christliche und muslimische Tradition in irgendeiner Weise erwähnt wird. Von religiöser Gegenwart ist überhaupt nicht die Rede.»



Dieser Text von Dr. Klara Obermüller erschien am 22. Juni 2003. Sie ist Ehrendoktorin 2010 der Theologischen Fakultät der Uni Zürich und mehrfach ausgezeichnete Journalistin. Bis 2002 arbeitete sie bei SF als Moderatorin der Sendung Sternstunde Philosophie. 




.Guttenberg hatte seine Doktorarbeit 2006 an der juristischen Fakultät in Bayreuth abgegeben. 2007 wurde er dann mit der Bestnote Summa cum Laude zum Dr. jur. promoviert.

Nun muss er sich jedoch gemäss der «Süddeutschen Zeitung» gegen Vorwürfe wehren, bei eben dieser Arbeit abgeschrieben zu haben – ohne Angabe von Quellen. So gebe es in seiner Dissertation einige Passagen, die er wörtlich abschreibt.

Unter anderem bei der «NZZ am Sonntag»: Von einem Artikel der Schweizer Journalistin Klara Obermüller aus dem Jahr 2003 ist in der Doktorarbeit eine längere Passage zu finden – nur gerade ein Wörtchen hat Guttenberg hinzugefügt (siehe Box) und einen Einschub der Autorin in die Fussnote verlagert.


Autorin: «Wie kann man nur so dumm sein?»


Blick.ch erreicht Klara Obermüller in den Ferien im Wallis. Sie hat erst heute Morgen von der Geschichte erfahren. Als erstes entfährt ihr: «Wie kann man nur so dumm sein?» Sie müsse sich bei Herrn Guttenberg schon fragen – heute kriege man das doch so leicht raus.

Obermüller sagt zu Blick.ch: «Für mich ist es eine zweifelhafte Ehre. Ich verstehe nicht, warum er es nötig hatte, zu klauen.» Schliesslich hätten ihm Anführungszeichen und Quellenangabe nicht wehgetan. «Eine Entschuldigung von ihm erwarte ich aber nicht.»

«Dreistes Plagiat»


Der Bremer Juraprofessor Andreas Fischer-Lescano hat die Parallelen mit anderen Texten bei einer Routineprüfung entdeckt. Gegenüber der «Süddeutschen Zeitung» spricht er von einem «dreisten Plagiat» und einer «Täuschung». Die Textduplikate zögen sich durch die gesamte Arbeit und durch alle inhaltlichen Teile, so Fischer-Lescano.

Nun prüft der zuständige Ombudsmann von Guttenbergs früherer Universität Bayreuth, Diethelm Klippel, die Vorwürfe. Guttenberg selbst will von Plagiatsvorwürfen nichts wissen. Er sagt der Zeitung: «Dem Ergebnis der jetzt dort erfolgenden Prüfung sehe ich mit grosser Gelassenheit entgegen. Ich habe die Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt.» Klara Obermüller glaubt nicht recht daran. «Auch wenn er sagt, das sei ihm unterlaufen – ganz nehme ich ihm das nicht ab.»

Sollten sich die Vorwürfe gegen den Minister als wahr herausstellen, könnte Guttenberg der Doktortitel aberkannt werden.


Nachtrag 20 Min:
Der deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg soll seine Doktorarbeit teilweise abgeschrieben haben. Dabei bediente er sich auch in der Schweiz



Nachtrag aus BLICK:






Doktor «Copy and Paste»

Guttenberg klaute auch aus Reiseführer

BERLIN - Langsam wirds ungemütlich für «Doktor» Karl-Theodor zu Guttenberg. Der deutsche Verteidigungsminister hat in seiner Dissertation weitaus mehr Stellen geklaut, als bisher angenommen.





Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg steht unter Druck. (Reuters)
Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg steht unter Druck. (Reuters)
Der Bremer Juraprofessor Andreas Fischer-Lescano hat die Doktorarbeit von Guttenberg einer simplen Google-Überprüfung unterzogen – und entdeckte, dass der Minister verschiedenste Passagen bei anderen abgeschrieben hat, ohne diese als Quelle auszuweisen.
Seine Ergebnisse wird Professor Fischer-Lescano Ende Februar in der Fachzeitschrift «Kritische Justiz» veröffentlichen. Ein Exemplar des Artikels liegt Blick.ch bereits vor. Daraus wird ersichtlich, dass Guttenberg sich neben der Schweizer Autorin Klara Obermüller auch bei einer weiteren Schweizerin bedient hat: Ex-Nationalratspräsidentin Gret Haller (SP).


Aus Referat zitiert


Die ehemalige SP-Nationalrätin wurde 1994 Nationalratspräsidentin, war Schweizer Botschafterin beim Europarat in Strassburg. Später fungierte sie als Ombudsfrau für Menschenrechte in Bosnien und Herzegowina. Seit 2009 ist sie am Goethe-Institut in Hamburg tätig.

Haller stellte ein Referat, welches sie 2003 an der Katholischen Akademie in Bayern geführt hatte, auf ihre Internet-Seite. Dabei ging es um das unterschiedliche Verständnis von Staat und Nation dies- und jenseits des Atlantiks. Das Referat fand anlässlich der Tagung «Die USA – Innenansichten einer Weltmacht» statt. Guttenberg bediente sich daraus frischfröhlich – und weist Haller nicht als Quelle aus.



Nachtrag aus Blick:









Nachtrag zur Thematik Plagiat an Hochschulen:


«Plagiate erfolgen vermutlich häufiger auf Stufe Proseminararbeit als auf Stufe Dissertation», sagt auch Birgit Beck, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Lehre der Universität Zürich. Darüber, wie oft kopiert wird und wie hoch die Dunkelziffer ist, will sie aber nicht spekulieren.
Oberste Priorität hat auch an der Uni Zürich die Prävention und damit die «Einführung» der Studierenden in das wissenschaftliche Arbeiten. Die Plagiats-Software wird erst bei Verdacht eingeschaltet. «Die UZH prüft bewusst nicht alle Arbeiten. Dadurch würden alle Studierenden unter Generalverdacht gestellt», so Beck. Das grundsätzliche Vertrauen in die Studierenden werde als wichtiger erachtet. Ferner sei die Software nicht in jedem Fall das richtige Hilfsmittel, gerade bei Ghostwriting könne das Programm wenig ausrichten.
«Zu wenig harte Linie»
Auch wenn sich die Plagiats-Fälle, die sich pro Jahr an einer Uni ereignen, an einer Hand abzählen lassen – ärgerlich sind sie für die Uni und ihre Dozenten trotzdem.
Der Wissenschaftler Urs Dahinden, der ein Buch zum Thema Plagiate geschrieben hat, fordert denn auch mehr Härte: «Wir gehen davon aus, dass rund ein Drittel der Studenten in ihrer Studienzeit einmal oder mehrmals Plagiate in ihren Arbeiten einbauen», sagt er im Gespräch mit der «Neuen Luzerner Zeitung». «Viele Hochschulen sind noch zu wenig auf das Problem von Plagiaten sensibilisiert und fahren eine zu wenig harte Linie.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)





Dr. zu Googleberg:


Hatte er einen Ghostwriter?


Guttenberg streitet alles ab


«Die Anfertigung dieser Arbeit war meine eigene Leistung», versicherte der Beschuldigte bevor er an den Hindukusch flüchtete. In Blogs und auf Kommentar-Seiten deutscher Zeitungen wird daran jedoch ernsthaft gezweifelt.

Anlass gibt nicht zuletzt die Tatsache, dass Guttenberg 2006, als er seine Dissertation fertigstellte, «ein viel beschäftigter Mann» war, wie die «Süddeutsche Zeitung» heute aufzeigt. Seit 2002 ist er Bundestags-Abgeordneter. Während sich andere Parlamentarier in den hinteren Reihen ausruhen, sammelt Guttenberg fleissig Posten und Ämter, darunter:

• Obmann im Auswärtigen Ausschuss
• Rüstungspolitischer Sprecher seiner Fraktion
• Leiter des Fachausschuss Aussenpolitik in der CSU
• Vorsitzender der deutsch-britischen Parlamentarier-Gruppe
• Vizepräsident der Südosteuropa-Gesellschaft
• Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik

Dazwischen findet Guttenberg dann noch Zeit, eine 475 Seiten lange Doktorarbeit zu schreiben. Kein Wunder, gehen dabei hie und da mal Anführungszeichen oder Fussnoten vergessen – oder hat etwa jemand anders die Doktorarbeit für den Freiherrn zusammengegoogelt? (rrt)


Aus 20 min:




teaser image

Deutschland

Guttenberg verzichtet auf Doktortitel





Da er seine Erklärung nur vor einer handvoll Journalisten verlas, kam es heute zum Eklat: Die meisten anwesenden Korrespondenten verliessen die Bundespressekonferenz, da sie erwartet hatten, dass Guttenberg dort auftreten würde. (sda)
Da er seine Erklärung nur vor einer handvoll Journalisten verlas, kam es heute zum Eklat: Die meisten anwesenden Korrespondenten verliessen die Bundespressekonferenz, da sie erwartet hatten, dass Guttenberg dort auftreten würde. (sda)




Karikatur

Rainer Hachfeld, Germany

Kommentar: Zum Diebstahl des geistigen Eigentums:


Plagiat

17. Aug. 2002 ... Plagiat ist geistiger Diebstahl. Die Neuveröffentlichung von fremden Geistesgutes unter einem neuem Autorennahmen ist im ...
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Nachtrag (BILD):

Montag, 14. Februar 2011

Ungeschickt und unklug




Simonetta Sommaruga hatte mich als bedachte neue Bundesrätin verschiedentlich überzeugt. Es ist mir unbegreiflich, dass sie nach vom eindeutigen Volksentscheid bei der Waffeninitiative nicht warten konnte und bereits einen Tag dach dem Abstimmungsresultat eine Verschärfung der heutigen Situation ankündigt.

Das wird bei der Bevölkerung nicht gut ankommen. Wirkt nach "schlechter Verliererin".


Ich zitiere TAGI:




«Die Menschen sollen ihre alten Waffen abgeben!»


Simonetta Sommaruga will trotz des Neins das Waffenrecht verschärfen.

Bild: Keystone

Kommentar: Sommaruga musste wider Willen die Position des Bundesrates vertreten. Sie hatte diese Postion in der Oeffenttlichkeit auch korrekt vertreten.  Weshalb konnte sie nicht eine gewisse Zeit schweigen und nicht abwarten mit der Ankündigung einer Verschärfung? Am Tag nach der Abstimmung gegen den Volksentscheid zu agieren, ist nach meinem Dafürhalten unklug und ungeschickt. Schade!

Stopp- und Ablösesignale




Bei Gesprächen oder beim Moderieren fällt es uns oft schwer, das Gegenüber zu unterbrechen, zu stoppen oder sich von seinem Argument zu lösen, das  immer wieder ins Feld geführt wird. Wenn jemand ellenlang einen Monolog führt oder an seinem Lieblingsargument kleben bleibt.


Hier einige Ablöse-formulierungen die sich in der Praxis bewährt haben:






"Moment!"




"Frau Müller, haben Sie auch beachtet..." (Namen ansprechen)




"Entschuldigung! Dazu muss ich noch etwas sagen:......."




Nonverbal intervenieren ( z. Bsp. mit Handzeichen) "Bitte...."




"Einspruch!"


Bestimmt unterbrechen (Ins Wort fallen). Wenn das Gegenüber das Unterbrechen anspricht: "Wenn solche Vermutungen behauptet werden, so darf dies nicht stehen gelassen werden".




Durch Zustimmung das Szepter über nehmen, indem man
wertschätzend an die Aeusserung anknüpft. "Ich finde es wichtig, dass Sie...."


oder:


"Interessant. Ich finde nur......"


"Mir fällt dazu ein,...."


"Das erinnert mich an...."


Das Verhalten werten:


"Das finde ich unfair..."



" Das sehen Sie falsch."
Besser: "Das sehe ich so:...."


"Es gibt auch eine völlig andere Sicht. Beispielsweise....."



Wir freuen uns, wenn Sie uns noch weitere Ablösesignale mailen (k-k@bluewin.ch) Wir werden Ihre Formulierung auch gerne mit Ihrem Namen kennzeichnen.




PETER ALEXANDER GESTORBEN



Videos zu You tube Peter Alexander

Peter Alexander - Die kleine Kneipe 1976 - youtube.com
3 Min. - 16. Nov. 2007 - Hochgeladen von fritz5119
Peter Alexander - Die kleine Kneipe 1976 (im Video fehlen ...
Peter Alexander - Verliebt Verlobt Verheiratet - youtube.com
43 Sek. - 2. Sept. 2007 - Hochgeladen von aschenrind
aus dem Film "der Musterknabe"
Peter Alexander - Ich zähle täglich meine Sorgen (heartache) - youtube.com
3 Min. - 31. Juli 2008 - Hochgeladen von blumentopf443
Peter Alexander - Ich zähle täglich meine Sorgen original version ...
Peter Alexander 2006 Dankeschön - youtube.com
37 Sek. - 29. Sept. 2007 - Hochgeladen von kriki65
Aus ARD-Doku "Legenden"
Peter Alexander - Hans Moser beim Pabst 1972 - youtube.com
3 Min. - 13. Dez. 2008 - Hochgeladen von fritz51250
Peter Alexander - Hans Moser beim Pabst 1972 Hans Moser ...
Er wurde 84 Jahre alt: Sänger und Entertainer Peter Alexander ist tot

Sonntag, 13. Februar 2011

Zu den ersten Schneeglöcklein im Garten
































Schneeglöckchen, ei, bist du schon da?
Ist denn der Frühling schon so nah?
Wer lockte dich hervor ans Licht?
Trau doch dem Sonnenscheine nicht!

Wohl gut er's eben heute meint,
Wer weiß, ob er dir morgen scheint?
"Ich warte nicht, bis alles grün;
Wenn meine Zeit ist, muss ich blühn."


    
Hugo von Hofmannsthal, österreichischer Schriftsteller, Dramatiker, Lyriker, Librettist und Mitbegründer der Salzburger Festspiele, 1874 - 1929

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine schöne Woche



PS: Weitere "Alltagsnamen" für das Schneeglöckchen sind: Milchblume, Lichtmess-Glöckchen, Marienkerzen, Weißglatze, Schnee-Durchstecher, Weiße Jungfrau

Kommunikation in schwierigen Situationen (Lehrer-Schüler)



Vorinformationen zum Seminar



Bei allen Krisensituationen ist es die Ueberraschung, die uns dazu verleitet, zu schnell und zu unbedacht zu reagieren.
Es geht um das Kommunikationsmanagement nach überraschenden Vorkommnissen zwischen Lehrkräften und Schülern. An unserem Seminar soll bewusst gemacht werden:


Ohne Flexibilität können Krisen nicht gemeistert werden.




  




  1. Flexibilität bei Kommunikationsprozessen:

    3. Juli 2008 ... Der Bewerber - welcher diese Frage zu Hause auf Anraten des Coach antizipiert hatte - antwortet: "Ich bin flexibel. ...
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Das Wichtigste ist bei allen heiklen Situationen ist die Vorbereitung.
Es ist erstaunlich, was wir vorher schon antizipieren können.




Results 1 - 10 of about 112 from www.rhetorik.ch for vorbereitung. (0.10 seconds) 
  1. Vorbereitung unter Zeitdruck

    24. Juli 2009 ... Es gab nur wenig Zeit zur Vorbereitung. Unglücklicherweise drehte sich dann aber grössten Teil des Auftritts um seine Vergangenheit und die ...
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Was bei allen heiklen Kommunikationssituationen wichtig ist, veranschaulicht uns bereits das Wortbild KRISE . Es sind Aspekte, die bei allen schwieirigen Kommunikationssituationen gelten:





(Bild: G. Altmann)


K  Klare, kurze, konkrete Aussagen 



R   "Richtig": Fakten korrekt weitergeben (Alles was Du sagst, muss wahr sein, aber du musst nicht immer alles sagen, was wahr ist). Sachverhalte beschreiben! Keine Interpretation!



I  Information: Was ist die wichtigste Botschaft?



S  Schnell - aber nicht zu schnell - reagieren (Zeitfenster schaffen, Situation klären, denken erst dann reden und handeln)



E  Einfache Sprache. Emotionen angemessen mit einbeziehen.



Drei Schwerpunkte werden wir am Seminar bewusst machen:



1.   Nur eine Persönlichkeit, die echt und natürlich spricht, überzeugt.



rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten

18. Okt. 2009 ... Sowohl die Person als auch die Präsentation beeinflussen den Inhalt wesentlich. Fakten werden durch die Person oder die Darstellung gefärbt. ...
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2.   Bei Überraschungen antizyklisch handeln (Klären, stoppen, Denkzeit gewinnen, dann erst reden/ Taxifahrer fahren sie langsam, es eilt!)




Antizyklisches Verhalten

Antizyklisches Denken und Handeln lohnt sich bei vielen Kommunikationsprozessen im Alltag. Wenn es um Leben und Tod geht, beispielsweise im Operationssaal, ...
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3.   Situationsgerechtes Verhalten erwerben wir vor allem durch Training.




Model Release 358 Junge Mädchen Schwimmen unter Wasser
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 Schwimmen lernen wir bekanntlich auch nur im Wasser. Das verständliche Reden unter Druck und in einer ungewohnten Situation unter Stress können wir im Simulator briefen, bis uns die Ueberraschung nicht mehr irritiert. So wie es Piloten auch tun: Sie trainieren  ständig im Simulator, obschon sie fliegen können. Notsituation meistern sie, indem sie  Abläufe ritualisieren und automatisieren.



Auch in er Alltagskommunikation gibt es Werkzeuge und Checklisten, die uns vor unliebsamen Ueberraschungen bewahren.


Wir werden am Weiterbildungstag das Instrumentarium kennen lernen, das sich im Alltag bei heiklen Situationen bewährt hat.




Tiere müssen sich ebenfalls im Alltag mit schwierigen Situationen auseinander können.



In meinem virtuellen Buch  für Führungskräfte können Sie folgende Beiträge zur Vertiefung gelegentlich nachlesen:







Navigaton über das Inhaltverzeichnis






www.rhetorik.ch



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- Antworttechnik



Überzeugend antworten

Kommunikation, Gespraech, Auftritt, Reden, Weiterbildung.
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- Antizyklisches Verhalten

Antizyklisches Verhalten

Dieses antizyklische Verhalten scheint ein Zeitverlust zu sein. Doch wird der angebliche Zeitverlust letztlich zum Zeitgewinn. Das gegenteilige Verhalten ...
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- Beleidigungen parieren



Reagieren auf Beleidigungen

In der Regel reagiert jeder Mensch auf beleidigende Äusserungen mit einem Gegenangriff. Er rächt sich gleichsam. Dadurch verhärtet sich die ...
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- Beeinflussung, Manipulationen



  1. Beeinflussung-Manipulation-Propaganda

    5. Apr. 2000 ... Wer sich mit Manipulation auseinandersetzt, sollte sich auch mit den Beeinflussungstechniken vertraut machen.
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  2. Die Kraft der Einbildung

    Beeinflussung-Manipulation-Propaganda · Bild und Bildung. Einbildung (gr. phantasia) ist nicht nur eine Vorstellung im allgemeinen Sinne, sie kann jedoch ...
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- Doppeldeutigkeiten



Doppeldeutigkeiten

15. Juni 2003 ... Es lohnt sich deshalb, sich mit Doppeldeutigkeiten, Zweideutigkeiten oder Ambiguitäten in der Kommunikation eingehender auseinanderzusetzen. ...
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- Exekutionsrhetorik



Exekutionsrhetorik

27. Sept. 2003 ... Wortwahl aus der unteren Schublade in der Rhetorik.
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- Gegenfragen



- Rhetoische Torpedos



Rhetorische Torpedos

7. Febr. 2004 ... Jemand versucht, Ihnen zwischen Tür und Angel ein Gespräch aufzuzwingen. Jemand möchte Ihre Aussage bewusst und systematisch entwerten. ...
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- Hören



- Interview Fragetypen



- Kampfrhetorik



- Kontra Antworten



- Rhetorisches Judo



- Schlagfertigkeitstechniken



- Stress und Entspannung



- Streiten- aber wie?



- Toxische Kommunikation



- Unfaire Dialektik



- Unredliche Methoden




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 Lehrer müssten sich auch mit die Jugendsprache auseinandersetzen:



  1. knill blog: 18.11.2009

    18. Nov. 2009 ... Solche voreilige Schlüsse waren falsch, haben doch Erwachsene seit je Mühe mit der Jugendsprache. Es ist normal, dass sich Jugendliche von ...
    knill.blogspot.com/2009_11_18_archive.html - Cached
  2. knill blog

    28. Juni 2009 ... Jugendsprache (Quelle: HTML-Version der Datei http://www.zebis.ch/inhalte/unterricht/deutsch/rotkaeppchen_jugendsprache.doc. ...
    knill.blogspot.com/2009/.../verstehen-missverstehen-ausgangslage.html - Cached

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Micheline Calmy-Reys unglückliche Hand als Politikerin







30. Januar 11: Die Vorwürfe an die Führungsriege des jungen Staates Kosovo sind happig. Nicht nur der Marty-Bericht zum Organhandel-Skandal, auch die jüngst publik gewordenen Nato-Papiere stellen das Regime in Pristina an den Pranger. Trotzdem sieht Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey keinen Anlass, die bilateralen Beziehungen zum Kosovo infrage zu stellen, wie sie in einem Interview der «Zentralschweiz am Sonntag» darlegte. Im Gegenteil. Die Sozialdemokratin will gar einen Ausbau der Mittel prüfen. (Quelle 20 Min)
Blick 1.2.11




KRITIK AN MCR:




Die Aussenpolitische Kommission des Nationaltrats (APK) liess sich gestern gegen Abend von FDP-Ständerat und Europaratsermittler Dick Marty über den Untersuchungsbericht zum Organhandel im Kosovo infomieren. Laut Informationen von blick.ch hinterliess Marty in der APK wie zuletzt schon im Europarat einen überzeugenden Eindruck. Kein einziges Mitglied habe seine Erkenntnisse und Schlussfolgerungen in Frage gestellt, hiess es.

Die Kommission hat eine Motion verabschiedet, in der der Bundesrat aufgefordert wird, alles in seiner Macht stehende zu unternehmen, um die vom Europarat angestrebte juristische Klärung der Vorwürfe zu ermöglichen. Im Vordergrund steht, dass Eulex, die EU-Rechtsstaatlichkeitskommission für den Kosovo, eine Untersuchung einleitet. Marty erhob in seinem Schock-Bericht schwere Vorwürfe an Kosovos Regierungschef Hashim Thaci und weitere ehemalige Kommandanten der Befreiungsarmee UCK. Sie seien nach dem Kosovo-Krieg Ende der 90er Jahre unter anderem in illegalen Organhandel und die Ermordung von Gefangenen zwecks Organentnahme verwickelt gewesen. Marty bezeichnete Thaci und Konsorten als Köpfe einer mafiosen Vereinigung, die auch im Drogen- und Waffenhandel sowie der Prostitiution und weiteren Verbrechen tätig gewesen beziehungsweise noch immer tätig sei.

Scharfe Kritik an Calmy-Rey


So sehr Marty unterstützt wird, so sehr kritisieren Kommissionsmitglieder, dass sie 2008, als es die Schweiz den Kosovo anerkannte, nicht vom Bundesrat beziehungsweise Aussenministerin Micheline Calmy-Rey über die Vorwürfe gegen Hashim Thaci und weitere Top-Politiker Kosovos informiert wurden.

Denn mittlerweile ist klar, dass westliche Regierungen und Geheimdienste seit mindestens einem halben Dutzend Jahre über die ungeheuerlichen Vorwürfe im Bild waren. «Ich fühle mich hintergangen», sagt etwa FDP-Aussenpolitiker Walter Müller (SG). Der Bericht von Dick Marty sei für ihn «sehr plausibel», sagt Müller. Die Reaktions Thacis, der Marty mit Nazi-Verbrecher Josef Goebbels verglichen habe, spreche für sich: «Sie illustriert den geistigen Hintergrund solcher Leute. Wer sich so äussert, hat wohl kaum eine weisse Weste.»


Erneute KRITIK: Calmy Rey macht was sie will. 



Jedes Jahr aspirieren Hunderte von Nachwuchstalenten in den diplomatischen Dienst, ein halbes Dutzend schafft jeweils die letzte Hürde, die Empfehlung der Zulassungskommission des Aussendepartements (EDA). Doch seit Micheline Calmy-Rey Aussenministerin ist, bedeutet das Ja der Zulassungskommission nicht mehr aller Tage Abend: Calmy-Rey hat nun zum zweiten Mal innert weniger Jahre im Schnellverfahren und kraft ihres Amts den Entscheid der Kommission umgangen.
2006 hat sie sechs Männer des diplomatischen Nachwuchses ausgebootet, um geschlechtliche Parität herzustellen; kurz vor Weihnachten 2010 hat sie drei von der Kommission nicht berücksichtigte Frauen nach persönlichen Gesprächen für den Einführungskurs zugelassen.


«Das sind Quotenfrauen, die Wahl ist ein Handicap»


Calmy-Rey brüskiert damit nicht nur die Zulassungskommission, aus der 2006 vier Mitglieder aus Protest zurückgetreten sind. Sie löst auch bei Parlamentariern der Aussenpolitischen Kommission (APK) Kopfschütteln aus. Unverständnis äussert beispielsweise die Genfer FDP-Nationalrätin Martine Brunschwig Graf. Sie habe Mühe mit solchen willkürlichen, politischen Personalentscheiden.


Den Frauen erweise Calmy-Rey damit keinen Dienst, insbesondere nicht den von ihr zusätzlich ausgewählten: «Die Wahl ist für sie kein Vorteil, sondern in erster Linie ein Handicap. Sie sind Quotenfrauen.»
Natürlich werde das Vorgehen Calmy-Reys in der nächsten APK-Sitzung im März ein Thema sein, und wahrscheinlich auch in der Fragestunde zu Beginn der Frühlingssession. Doch sie wisse schon heute, wie Calmy-Rey auf die Fragen reagieren werde, sagt Brunschwig Graf: «Sie beruft sich auf das Gesetz und darauf, dass der endgültige Entscheid in ihrer Kompetenz liege.»
«Vorher überlegen»
Wenn schon, fügt Bunschwig Graf hinzu, müsste man mit der Frauenförderung weiter unten ansetzen und bei der Rekrutierung den Frauenanteil erhöhen. Doch den Eingriff in den Wettbewerb von höchster Stelle hält sie für problematisch. «Das ist keine Banalität, das ist gefährlich.»
Nicht einverstanden ist auch GLP-Nationalrätin Tiana Moser, ebenfalls Mitglied der Aussenpolitischen Kommission. Frauenförderung sei zwar ein berechtigtes Anliegen, doch Micheline Calmy-Rey müsse sich «vorher überlegen», wie sie die Vertretung der Frauen im diplomatischen Dienst verbessern könne. «Wenn die Spielregeln feststehen, muss man sich daran halten.»


«Calmy-Rey macht, was sie will»


Maximilian Reimann, SVP-Ständerat aus dem Kanton Aargau, kann Calmy-Reys Personalpolitik nicht nachvollziehen, wie er zu Tagesanzeiger.ch/Newsnetz sagt: «Micheline Calmy-Rey stellt Feminismus über alles. Das geht nicht, vor allem nicht in der Aussenpolitik und bei so schwierigen Posten wie denjenigen eines Diplomaten.»
Reimann, der bis vor zwei Jahren Mitglied der Zulassungskommission für den diplomatischen Dienst war, sieht im Vorgehen der Bundesrätin auch einen Nachteil für die Bevorzugten selbst. «Sie werden im Dienst überfordert sein. Zudem müssen sie nach einem Jahr eine Prüfung ablegen, dann werden wir das Resultat sehen.» Weil Calmy-Rey dannzumal nicht mehr im Amt sein werde, zerbreche er sich jetzt nicht den Kopf über die Angelegenheit. «Eine Frage stellen, was nützt das? Calmy-Rey macht, was sie will. Aber ihr Nachfolger muss diese verfehlte Personalpolitik korrigieren und entweder die Zulassungskommission aushebeln, oder deren Entscheide respektieren.»


SP-Nationalrätin Christine Goll steht voll und ganz hinter ihrer Parteikollegin Calmy-Rey: «Solche Provokationen sind notwendig, damit sich etwas bewegt.» Sollte bei der Auswahl des diplomatischen Neumitglieder noch keine Geschlechterquote bestehen, wäre es höchste Zeit für eine solche, sagt Goll.




MCR rechtfertigt die guten Beziehungen mit dem Mubarak Clan:
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Die Schweiz müsse «mit allen Ländern wenn immer möglich gute Beziehungen» pflegen, sagt Micheline Calmy-Rey. (Bild: Keystone)