Mittwoch, 3. November 2010




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Betroffen vom Übergriff: Schule in Feuerthalen (Bild: http://www.schule-feuerthalen.ch)
Zum Thema (aus 20 Min):

Zum Informationsmangement der Gemeinde (Schule)  Feuerthalen zum sexuellen Uebergriff eines Sekundarschülers


Nach meinem Dafürhalten hat Feuerthalen diese Krisensituation antizipiert. Denn die wichtigsten Schlüsselpersonen haben am Anfang richtig gehandelt:

Rasch informiert!

Nur Fakten beschrieben!

Keine Mutmassungen, keine Vermutungen

Hoffentlich bleibt dies so!!



Der Übergriff soll sich bereits am vergangenen Mittwochnachmittag ereignet haben, wie die Schulleitung Feuerthalen am Montagabend ausgewählten Medien mitteilte. Im Schreiben der Schule heisst es: «Das Opfer ist ein Mädchen aus der Primarschule, als Täter steht ein Junge aus der Sekundarschule unter Verdacht.» Dieser sei durch die Polizei festgenommen worden und werde nun durch die Jugendanwaltschaft Winterthur befragt.


Zum Alter von Opfer und Täter wollte Schulleiter Thorsten Knüfer auf Anfrage keine Angaben machen: «Wir haben in Feuerthalen rund 100 Schüler. Mit jeder weiteren Angabe über die Involvierten könnten diese leicht identifiziert werden.» Knüfer will deshalb auch nicht sagen, in welche Klassen die beiden gehen. In der 3400-Seelen-Gemeinde ist man sich derweil sicher: beim mutmasslichen Täter soll es sich um einen 14-Jährigen handeln.


Was am Mittwochnachmittag um 17.30 Uhr effektiv passiert sei, wisse er nicht, sagt Knüfer: «Ich weiss es nicht und ich will es gar nicht wissen.» Klar sei jedoch, dass es sich um einen schweren sexuellen Übergriff gehandelt haben müsse. «Sonst hätte die Polizei den Jungen nicht verhaftet», glaubt der Schulleiter. Sicher ist, die Tat ereignete sich nicht auf dem Schulareal und nicht während der Schulzeit.


Mädchen wieder in der Schule


Das Mädchen geht seit Montag in Begleitung eines Schulsozialarbeiters wieder zur Schule. Betreut werden aber auch die beiden betroffenen Klassen; die des Opfers und die des Täters. Weiter bot die Schule Feuerthalen auch der Familie des Opfers ihre Unterstützung an, «um die Situation möglichst gut bewältigen zu können.» Die Schule hält weiter fest, dass sie das Verhalten des Täters aufs Schärfste missbillige und auch weiterhin alles unternehmen werde, um die Integrität der Schüler zu schützen.





Ein Schüler soll sich in Feuer­thalen an einem 9-jährigen Mädchen vergangen haben. Im Gebüsch lag ein Pornoheft. (Foto: Paolo Foschini)
Ein Schüler soll sich in Feuer­thalen an einem 9-jährigen Mädchen vergangen haben. Im Gebüsch lag ein Pornoheft. (Foto: Paolo Foschini)
Quelle Blick
Mittwochabend, halb sechs Uhr: Der Trainer der E-Fussballjunioren in Feuerthalen ZH verlässt das Fussballfeld beim Primarschulhaus Stumpenboden. Er will beim Wäldchen pinkeln – denn die Toitoi-WC-Kabinen am Platz sind kürzlich abtransportiert worden.

Doch aus den Gebüschen dringen verdächtige Geräusche: Der Trainer hört ein Mädchen schluchzen. Er will nach dem Rechten sehen. Da schiesst der Iraner-Bub (14) zwischen den Bäumen hervor, rennt davon und flieht mit dem Velo.

Der Fussballtrainer rennt ihm nach, doch er kann den Sek-C-Schüler aus dem Dorf nicht mehr einholen. Als er zurück zum Wäldchen kommt, ist auch das Mädchen verschwunden.

Die Neunjährige ist eine Viertklässlerin und wohnt nur eine Minute vom Tatort entfernt. Dort lag gestern noch ein Pornoheft auf dem waldigen Boden.
Die Polizei nimmt den 14-Jährigen zwei Tage nach dem Vorfall fest. Wegen «Verdachts auf strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrität» steckt ihn Alexandra Ott Müller von der Jugendanwaltschaft Winterthur sogar in Untersuchungshaft.

Ob der Sek-Schüler geständig ist, wollte sie gestern nicht sagen.

«Was am Mittwoch genau passiert ist, weiss ich nicht. Und ich will es gar nicht wissen», sagt der Feuerthaler Schulleiter Thorsten Knüfer. «Wir als Schule missbilligen das Verhalten des mutmasslichen Täters auf Schärfste. Wir werden auch ­weiterhin alles unternehmen, um die Integrität unserer Schüler zu schützen.»
Das Mädchen selber und seine Familie werden jetzt psychologisch betreut. Seit Montag besucht die Neunjährige wieder den Schulunterricht.

Thorsten Knüfer, Schulleiter: «Was am Mittwoch genau passiert ist, weiss ich nicht. Und ich will es gar nicht wissen.» (Foto: Paolo Foschini)
Thorsten Knüfer, Schulleiter: «Was am Mittwoch genau passiert ist, weiss ich nicht. Und ich will es gar nicht wissen.» (Foto: Paolo Foschini)

 Je klarer  mir etwas ist, umso mehr Aufwand braucht es, dieses Selbstverständliche zu erklären




Beim gestrigen Coaching wurde mir einmal mehr bewusst:


Für Fachleute,  denen komplexe Sachverhalte ganz selbstverständlich sind, haben oft grosse Mühe, dies Laien oder Journalisten zu erklären. Denn sie setzen voraus, dass viele Selbstverständlichkeiten beim Adressaten ebenfalls klar sein müssen. Diese Voraussetzung erschwert dann  das Mediengespräch enorm.


Als intelligenter Experte lohnt es sich deshalb immer zu bedenken:


Je klarer mir ein Sachverhalt ist, um so mehr muss ich mich konzentrieren, angebliche Selbstverständlichkeiten zu konkretisieren. Der Aufwand wird somit grösser, wenn ich meine Formulierung nicht mehr auf allgemeine unpräzise Formulierungen abstützen kann.


Bild mit Wort Bild



FAZIT:

Fachspezialisten müssen bei Medienauftritten lernen, dass Journalisten oder Zuhörer weder dumm noch blöd sind, wenn sie nur "Bahnhof" verstehen. Sie müssen lernen, angebliche Voraussetzungen zu konkretisieren. Am besten mit einem Beispiel.

Viele erfolgreiche Spezialisten haben im Studium nicht gelernt, dem Gegenüber "Bilder im Kopf" entstehen zu lassen. Sie "baden" gleichsam in abstrakten Fachbegriffen
Wenn ich den Zuhörern mit Worten keine Vor-stellung gebe, dann machen sie sich zwangsläufig ihr eigenen Bild - und das kann völlig falsch sein. Vor- stellen heisst: Ein konkretes Bild so vor den Gedanken des Partners stellen, dass er es sieht (sich vorstellen kann) und es dadurch so sieht, dass er das Wesentliche  - fassen- erfassen (damit auch verstehen) kann.


LINK:
  1. Die Kraft der Einbildung

    Leider sind sich viele Ausbilder zu wenig bewusst, dass sie den Lernenden das entsprechende Lernbild einbilden müssten. Ein guter Aus-bildner ist im Grunde ...
    www.rhetorik.ch/Einbildung/Einbildung.html - Cached - Similar


    rhetorik.ch aktuell: Die BBB Formel

    29. Okt. 2010 ... Die BBB Formel ... Analogien die wir der Kernbotschaft gekoppelt werden muss: Lukesch festigte diese bewährte Erkenntnis mit der BBB Formel: ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/10/10_29/index.html - Cached

Montag, 1. November 2010


Dank Proteste hat die Interessengemeinschaft Antifeminismus werbemässig profitiert

Marcus Knill
Ein Mann lotste mit einem Hinweisschild  am Flughafen Zürich die Teilnehmer des Seminars Egala der Interessengemeinschaft Antifeminismus (IGAF) zum neuen Treffen.

Wie kam es zur Verlagerung des geplanten Treffens?

Das Anti-Anti-Feministen bedrohten den Frieden des Anti-Feministenkongresses mit zahlreichen Aktionen. Deshalb musste der Kongress am letzten Samstag an einen geheimem Ort verlegt werden.
Einmal mehr bestätigt sich  bei dieser Geschichte: Der Wirbel, der Protest vor dem offiziellen Treffen – mit all den Schmierereien und  Drohungen- haben genau das Gegenteil dessen bewirkt, als das sich die Protestierenden erhofft hatten.
Denn: Am  Antifeministen-Treffen an einem geheimen Ort nahmen nun zahlreiche Journalisten teil und in ihren Kommentaren stellten sie ernüchternd fest, dass von den sogenannten Antifeministen angeblich gar keine Gefahr aus geht.

Die Gruppe soll vor allem aus Betroffenen bestehen, die bei der Scheidung das Gefühl haben, entrechtet worden zu sein.
Laut Zeitungsberichten sollen die Redner vor allem betont haben, dass Gleichstellung nicht Gleichberechtigung sei, dass nicht alle Feministinnen konstruktiv seien - vor allem hinsichtlich Sorgerecht nach der Scheidung. Meist soll man am Treffen einfach diffuse Ängste gegenüber Frauen zu spüren bekommen haben. Einmal mehr zeigte sich: Dank dem Wirbel, den Drohungen wurden alle Anliegen der Interessengemeinschaft in den Medien multipliziert.

Viele der anwesenden Männer hatten wahrscheinlich mit dem persönlichen Schicksal zu kämpfen. Sie dürfen nach der Kampfscheidung  ihre Kinder nicht mehr sehen. Journalisten schrieben von der Unsicherheit, welche die Auflösung der traditionellen Geschlechter gerade bei Männern mittleren Alters hervorruft.
Die militanten Anti-Anti Gruppierungen, die im Vorfeld der Veranstaltungen bewirken konnten, dass das Seminar verlegt werden musste, merkten nicht, dass sie mit ihren Drohungen und den Schmierereien, genau das bewirkt haben, was sie nicht wollten. Die zahlreichen Journalisten, welche die verlagerte Veranstaltung besucht haben beschrieben nun den Inhalt der Referate.
Die Interessengemeinschaft kam nun viel ausführlicher zu Wort. Die Protestaktionen haben somit der IGAF mehr als geholfen.

Ueber die Multiplikatoren Medien profitieren heute die Veranstalter der Interessengemeinschaft. Angeblich hatten sie auch dank des Wirbels und den Medienmitteilungen über erwartet viele Neuanmeldungen. Der Grundtenor der Botschaft wurde überall verbreitet:

  Der Antifeminismus scheint mehr ein Hilferuf als ein Kampfschrei zu sein.


Die Teilnehmer müssten eigentlich nachträglich den Gegnern für die Gratiswerbung danken. Ohne sie hätte die Veranstaltung nie diese  Resonanz.

Marcus Knill
Montag, 1. November 2010 um 16:23 Uhr

Verkehrte Welt:

Polizei wird verprügelt - Passanten helfen Drogendealer


(Quelle Blick-online)


Drei Polizisten waren letzte Nacht nach 2 Uhr privat in der Unteren Rebgasse unterwegs. Laut Basler Staatsanwaltschaft sind sie von einem Nigerianer (40) gefragt worden, ob sie Drogen wollten. Sie hätten den mutmasslichen Dealer weggewiesen.



Da sei der Mann aufdringlich geworden, habe eine herumliegende Glasflasche genommen, diese zerschlagen und die Drei damit bedroht.




An die Falschen geraten


Dem Nigerianer kam ein Sudanese  zu Hilfe: Er bedrohte die drei Polizisten ebenfalls mit einer abgebrochenen Glasflasche. Als sich die Bedrohten als Polizeileute zu erkennen gaben, flüchteten die zwei Angreifer. Die Polizisten verfolgten sie und alarmierten ihre diensthabenden Kollegen.



Passanten griffen ein


Bei der Kreuzung Kasernenstrasse/Klingentalstrasse überwältigten sie den Nigerianer. Doch da griffen rund zehn Männer ein, die sich an dieser Ecke aufhielten, und schlugen auf die Polizisten ein. Sie flüchteten, als die uniformierte Polizei eintraf.



Beim Angriff an der Klingentalstrasse wurde einer der drei Polizisten am Kopf, ein weiterer am Auge verletzt. Der Nigerianer wurde bei seiner Überwältigung so zugerichtet, dass er in die Notfallstation gebracht werden musste. Später fand die Polizei auch den Sudanesen und nahm in fest.



Steigende Gewaltbereitschaft


Bereits am letzten Wochenende kam es in Basel zu Gewaltexzessen: Prügelei vor der Bar (siehe Video), ein bewaffneter Raubüberfall auf einen Taxifahrer und ein Kokain-Dealer, der seine «Kundin» im öffentlichen WC vergewaltigte.

Obwohl die Täter dabei mit einer rücksichtslosen Brutalität vorgingen, für die Polizei ist das schon fast Alltag. Peter Gill, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt: «Das geht leider fast jedes Wochenende so.»
(sda/ldo)







Kommentar

Müssen wir uns daran gewöhnen? Das Sicherheitsbedürfnis des Menschen hatte schon immer Priorität. Wenn wir solche Vorkommnisse nicht ernst nehmen, haben  jene Parteien noch mehr Zulauf, die Grundbedürfnisse des Menschen ernst nehmen.


FAZIT:

Wer die Grundbedürfnisse der Wähler nicht sehen will, 
wird in der Politik früher oder später bestraft!


Sonntag, 31. Oktober 2010

SP Parteitag: Immerhin eindeutige Botschaften aber....


In Beratung: Nationalräting Jacqueline Fehr (links), Juso-Chef Cédric Wermuth (Mitte) und SP-Präsident Christian Levrat (rechts).



Foto Tagi-online




Früher bemängelte ich immer wieder die vagen Botschaften der SP.
Hansjörg Fehr hatte vor vier Jahren ein offensichtliches Ziel: Blocher muss weg.
Dieser Ziel wurde zwar erreicht. Das konnte jedoch nicht das Hauptziel einer Partei sein. Der Stimmenanteil der SP sackte denn auch laufend ab.


Die neue SP Führung hatte nun wahrscheinlich gelernt, dass die Wähler klare, eindeutige Positionen schätzen.
Mit vagen weichgespülten Aussagen, mit Lavieren, Eiertänzen werden die Parteien in der Regel abgestraft.


Die SP  positioniert sich heute erfreulicherweise


1. eindeutig gegen die Armee und
2. eindeutig für die EU!


Parteiprogramme müssten aber auch aktuell sein und sollten   Zeitproblemen betreffen, welche die Bevölkerung beschäftigt. Sie sollten auch Lösungen anbieten.


Die FDP hat immerhin dieses Jahr erkannt,
dass der Bevölkerung die zunehmende 
Bürokratisierung ein Dorn im Auge ist.


Die SVP wiederholt seit Jahren die gleiche Botschaft:
Kriminelle Ausländer sollten ausgeschafft werden.
Eine Thematik, die das Volk beschäftigt und
am Biertisch diskutiert wird.
Neu hat die Rechtspartei gemerkt, wie man auch mit Schulfragen  Anhänger gewinnen könnte.


Ob der Bevölkerung die Armee- und die EUfrage der SP unter den Nägeln brennt, darf bezweifelt werden.
Trotz der Eindeutigkeit wird somit die SP mit der Armeeabschaffung und dem EU Beitritt kaum zusätzliche Wähler gewinnen. On verra!


Nachtrag:


(Aus Tagi)

Die SP erteilt Sommaruga eine Abfuhr




Die SP sprach sich heute gegen die Ausschaffungsinitiative sowie deren Gegenvorschlag aus. Die Debatte wurde hitzig geführt: Befürworter des Gegenvorschlages ernteten gar Buhrufe.


FAZIT: Ich bin sicher, dass das unkollegiale Gebaren des harten Kerns der Ideologen  nicht nur in der Partei zu reden geben wird. Die unkoordinierten Ziele werden der SP schaden. Ich habe für diese Partei, die eigentlich die Arbeiterschaft (Arbeitnehmer) vertreten sollte, schwarz. Es wird nicht so schnell Ruhe einkehren. Die internen Auseinandersetzung werden nun zwangsläufig in der Oeffentlichkeit ausgetragen werden. 


Der Medienspiegel macht am Montagabend bewusst, dass meine kritische Sicht weitgehend geteilt wird:

Vernichtend waren sie teilweise, die Kommentare in den Zeitungen zum Parteiprogramm, das die SP am Wochenende verabschiedet hatte. Und auch das doppelte Nein zur Ausschaffungsabstimmung kam nicht gut weg. «Die SP-Delegierten mögen sich an den Grundwerten der Partei erfreuen, doch auch mit moralischen Grundwerten macht verlieren nicht plötzlich Spass», heisst es etwa in der «Basler Zeitung». Der «Blick» meint, die SP-Delegierten hätten aus der Programmdebatte «nicht rechtzeitig zur Tagespolitik zurückgefunden». Das sei ein «schlimmer Fehler». Oder die «NZZ»: «Das Wählerpotenzial zur linken Mitte hin aber dürfte sie damit eher abschrecken.»
Haben die Sozialdemokraten also am Wochenende bereits die Wahl vom nächsten Jahr verloren? Experten zeigen sich zwar ebenfalls skeptisch, sehen aber noch andere Faktoren, welche über Sieg und Niederlage 2011 entscheiden.


Parteiprogramm für die Schublade


«Ich verstehe die negativen Kommentare. Hat doch die SP in letzter Zeit bewiesen, dass man mit einem pragmatischen Ansatz erfolgreich sein kann», sagt etwa Politexperte Michael Hermann gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnetz. Er meint damit die Steuergerechtigkeitsinitiative, die ja «nicht extrem formuliert» wurde, und mit der man laut Umfragen in weiten Kreisen auf Zustimmung stosse.
Zwar hat auch Hermann Zweifel, ob man damit Wähler gewinnen kann, solche Parteitage dürften aber auch nicht überbewertet werden. «Das hat Tradition, dass sich bei der SP bei solchen Veranstaltungen die engagierte Basis durchsetzt», so der Experte. Vieles davon würde aber in der Schublade verschwinden. «Gemacht wird ja dann trotzdem nichts.» Entscheidend sei, wie die Parteiexponenten und insbesondere Präsident Christian Levrat in den nächsten Monaten auftreten.


«In der Schweiz hat es eher zu viel, als zu wenig Parteien»


Was Herrmann am Parteitag besonders aufgefallen ist: «Die negative Reaktion auf Parteivertreter, welche den Gegenvorschlag zur Ausschaffungsinitiative vertraten. Schlimm, dass diese SP-Leute von der Basis ausgebuht wurden.»
Auch Politologe Georg Lutz von der Uni Lausanne hat das SP-Wochenende beobachtet. «Der eine oder andere wird sich sicher die Augen reiben, wenn er die Kommentare liest», so der Experte zu Tagesanzeiger.ch/Newsnetz. Dass die Partei damit auf absehbare Zeit die Wählerschaft vergraule, glaubt er aber nicht. «Das war noch nicht matchentscheidend.» Diese Parteitage hätten bei der SP eher einen internen, denn einen externen Zweck. Es ginge darum, dass die Basis Grundsatzfragen debattieren könne. Bei den Sozialdemokraten geschehe dieser Prozess nach dem Prinzip Bottom-up – im Gegensatz zur SVP, wo das Prinzip Top-down praktiziert werde. Lutz glaubt auch nicht, dass sich jetzt plötzlich die linksliberale Fraktion abspalten könnte. «In der Schweiz hat es eher zu viel, als zu wenig Parteien.»


«Es fällt auf, dass alte Begriffe wieder Hochkonjunktur haben»


Kritischer beurteilt Politologe Adrian Vatter von der Uni Bern die Lage für die Sozialdemokraten. «Mit dem Parteiprogramm und der konkreten Umsetzung davon, wird man diesen linksliberalen Mittelstand nicht gewinnen können», so der Experte in der DRS-Sendung «Heute Morgen». Gemeint sind die Bestrebungen der Partei, Wähler in der Mitte anzusprechen. «Es fällt auf, dass alte Begriffe wieder Hochkonjunktur haben», beobachtet Vatter die Entwicklung vom Wochenende. Gemeint sind die «Überwindung des Kapitalismus» oder die «Abschaffung der Armee». Er glaubt aber, dass sich die SP-Wählerschaft für andere Themen interessiert.
Mit diesem Fazit schliesst auch der Kommentar der «Basler Zeitung». «Vergeblich versuchten gestern die Befürworter des Gegenvorschlags, die Delegierten davon zu überzeugen, dass der normale SP-Wähler in Sachen Ausländerpolitik ein ganz anderes Verständnis hat als die Mehrheit der in Lausanne anwesenden Delegierten. Jene Wähler sind es, die das neue linke SP-Programm in einem Jahr bewerten werden. Und dann vielleicht ganz emotionslos eine andere Partei auf ihren Wahlzettel schreiben.» Gut möglich, dass bei der SP bis zur eidgenössischen Wahl vom Oktober 2011 noch ein paar Korrekturen anstehen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz



Verzicht auf Kollegenbeschimpfung - ein Muss!



Künstler sollten nie Giftpfeile schiessen gegen Kollegen. Es lohnt sich, diese Verhaltensregel  zu beachten. Dies gilt auch für Bundesräte, Berater und andere Berufe. Leider gibt es immer wieder Prominente, die es nicht lassen können, Kollegen bloss zu stellen.



Ich zitiere Blick:



Elton John schiesst verbale Giftpfeile gegen Michael Jackson




Elton John Watford fan desktop wallpaper




«Michael Jackson hatte einen Schaden.» Dies behauptet kein Geringerer als Elton John  in einem Interview mit dem britischen «Telegraph». Er habe sich in seinem Leben selber viel zu viel Druck gemacht, meint John.

«Michael war  charmant, süss, entzückend – aber geschädigt. Er kam hierher und wir  haben alle Vorhänge zugezogen und assen zu Mittag. Er sagte, es sei nach  zehn Jahren das erste Mal, dass er sich hinsetze und eine gemeinsame  Mahlzeit mit Leuten teile. Er würde immer für sich alleine essen», so John.

Als sie über «Thriller» redeten, habe er Jacko gefragt, wie er diesen Erfolg toppen wolle. Jackos Antwort: «Oh,  das nächste wird doppelt so gut.»  Dabei habe John sich gedacht: «Wird es nicht. Das kannst du nicht. Du machst dir selbst viel zu viel  Druck.»

Ende Zitat

Dass Michael Jacksons Verhalten immer wieder sonderbar und fragwürdig war, müsste eigentlich nicht besonders betont werden- es war offensichtlich.
Wir haben Michel Jackson (selig) früher in verschiedensten Beiträgen beleuchtet und analysiert.


 LINKS



Results 1 - 10 of about 26 from www.rhetorik.ch for Michael JAckson. (0.16 seconds) 







  1. MadBlast Michael Jackson Baby Wurf Spiel

    play. Instructions: Use your mouse to catch as many babies as you can in the basket. The more babies you catch the more time you get. ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/jacksonbaby/index.html - Cached - Similar
  2. rhetorik.ch aktuell: Michael Jacksons Gesicht

    3. Juni 2006 ... Das Gesicht verlieren · Jackson Aktuell Artikel. Eine ungewöhlich gute Morphanimation der Gesichtsentwicklung von Michael Jackson. ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/06/06_03.html - Cached - Similar
  3. rhetorik.ch aktuell:

    20. Nov. 2003 ... Ein neuer Skandal um den "King of Pop" Michael Jackson hielt die Medien .... Michael Jackson kam 21 Minuten zu spät zum Termin mit Richter ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Nov_20_2003.html - Cached - Similar
  4. rhetorik.ch aktuell: Zu Jacksons Medienstrategie

    11. Febr. 2005 ... Februar 2005: Auf dem Weg zum Gericht erleidet Michael Jackson einen .... März, 2005: Jackson vergleicht sich mit Mandela Michael Jackson ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/05/02_11.html - Cached
  5. rhetorik.ch aktuell:

    17. Nov. 2002 ... Dass jemand sein Gesicht selbstverschuldet verliert, ist nicht alltäglich, passiert aber dem Popsänger Michael Jackson, der nach und nach zu ...
    www.rhetorik.ch/.../Aktuell_Nov_17_2002.html - Cached - Similar
    NACHTRAG:

    http://www.tagblatt.ch/storage/pic/newsml-sda/schweiz/319465_1_20091010221732.jpg


    Soeben lesen wir in NZZ am Sonntag, dass 
    auch Micheline Calmy-Rey 
    ihre Bundesratskollegen öffentlich 
    attackiert hatte.
    Am SP Parteitag in Lausanne stellte
    die Bundesrätin die bürgerlichen Kollegen 
    angeblich an den Pranger 
    (namentlich wurden  zwar die Kollegen
    Leuthard, Widmer-Schlumpf, Burkhalter
    und Schneider Ammann nicht erwähnt)
    Doch gilt auch in diesem Fall: Kollegen-
    beschimpfung darf es nicht geben!
    Bis jetzt wurden solche Verstösse gegen 
    das Kollegialprinzip hart verurteilt.
    Wir erinnern uns:
    Bei Christoph Blocher wurde jeder 
    Fehltritt postwendend gross aufgemacht.
    Ob die Presse bei diesem gravierenden
    Vorfall auch ihre Kontrollfunktion 
    wahrnimmt?


    Nachtrag 2. Nov. Erste Reaktionen:

    Tagi

    Mit ihrer Kollegenschelte hat Micheline Calmy-Rey bei den bürgerlichen Parteien in ein Wespennest gestochen. Von einem «Kleinkrieg unter Kollegen» wird gesprochen, von «Beleidigungen». Das EDA hat geantwortet.




    Als sich SP und FDP diesen Sommer 
    auf die Suche nach Kandidaten für 
    den Bundesrat machten, stand eine 
    Eigenschaft im Mittelpunkt: 
    Die neuen Bundesräte sollten sich
    kollegial verhalten und mit ihrem
    Charakter dafür garantieren, dass
    es in der Regierung künftig nicht 
    mehr regelmässig zu öffentlich 
    ausgetragenen Streitereien kommt.
    Gehässigkeiten wie rund um die 
    Befreiung der Libyen-Geisel oder
    die Rettung der UBS sollten der 
    Vergangenheit angehören.



Fazit: Kollegenkritik ist nicht 

nur  nach dem Tod eines Kollegen 
verwerflich.
Man sollte die Grösse haben 
- auch wenn es schwer fällt - 
in diesem Fall zu schweigen. 
Wer dies nicht fertig bringt, 
sollte bedenken: Kollegenkritik 
wird oft zum Bumerang.





Frau Mauch und das Manuskript


Corine Mauch

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Corine Mauch. (Bild: NZZ/Christian Beutler)






Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch trat nicht in die Fussstapfen des Vorgängers Ledergerber, der die Oeffentlichkeit überaktiv suchte. Mit Mauchs bewussten Zurückhaltung (sie wäre im Grunde genommen sympathisch) handelte sie sich nach den ersten Amtsmonaten das Atttribut "graue Maus" ein. Oeffentliches Reden  sind nach meinen Beobachtungen nicht Mauchs Liebe. Jedenfalls hat sie ein besonderes Verhältnis zu Redepannen. Möglicherweise hat sie einen unprofessionellen Beraterstab. Sie wirkt meist zu angespannt und klammert sich auch bei lockeren Anlässen zu stark ans Papier. Die Berater müssten der Stadtpräsidentin zeigen, wie man frei redet. Das wäre übrigens sehr einfach.



Bei der Eröffnungsfeier des erneuerten Theaters Stadelhofen stellte Corine Mauch jüngst fest, dass sie das Manuskript vergessen hatte. Mit ihrem Mobiltelefon konnte sie noch einen Kurier organisieren, der die Unterlagen  sofort bringen sollte. Sie gab nach dem Telefonat den Veranstaltern diskret bekannt, dass sie in sieben Minuten das Manuskript erhalten werde. Pünktlich konnte hernach der Laufbursche (es war der Kulturchef persönlich) das Papier überreichen. Die Rede soll dann inhaltlich in Ordnung gewesen sein.


Doch rhetorisch hat Corine Mauch einen grossen Nachholbedarf. Ich behaupte, dass sie ohne Manuskript eine bessere Rednerin wäre. Wenn sie die Rede selbst entworfen hätte, so müsste sie auch ohne Manuskript wissen, welche Botschaft sie verkünden will. Professionell wäre es gewesen, aus dem vergessenen Manuskript sogar eine spontane Story zu machen.  Das wäre ein echter, spontaner Ohrenöffner gewesen.





FAZIT:

Nicht nur Politiker müssten lernen, frei zu sprechen!



LINKS:


rhetorik.ch aktuell: Wie sich Corine Mauch zur grauen Maus macht

Aktuell Artikel · Artikel Inhaltsverzeichnis, Suche in Rhetorik.ch: www.rhetorik.ch aktuell: (15. Mar, 2010). Wie sich Corine Mauch zur grauen Maus macht ...
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  1. Redeangst überwinden - aber wie ?

    Reden, Redeangst, Rhetorik. ... die reden viel sicherer. Freies Formulieren ist lernbar! Frei formulieren heisst, den Gedanken jedes Mal neu formulieren. ...
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  3. Goldene Regeln der Rhetorik

    28. Nov. 2007 ... Rede frei. Ein Stichwortzettel ist der rote Faden und der Rettungsanker. Links: Präsentation, Statement,Stichwortzettel. ...
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  4. rhetorik.ch aktuell: Kürze mit Würze

    11. Febr. 2007 ... Bei Präsentationen raten wir in der Regel immer, frei zu reden - nur mit Stichwortzetteln versehen- und empfehlen, aufs Ablesen zu ...
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