
Mittwoch, 9. Oktober 2019
Dienstag, 8. Oktober 2019
Prognosen und Analysen bei Wahlen
Wahlprognosen? Können Ihnen gestohlen bleiben. Weil: Beeinflussung. Wäre Trump gewählt worden, wenn die Voraussagen nicht so klar gegen ihn gesprochen hätten? Gäbe es einen Brexit ohne die klar gegenteiligen Prognosen? Eben. Prognosen irren, selbst wenn sie richtig liegen: weil nämlich die Meinungsforschung ihren eigenen Anteil an der Meinungsmache nicht in Betracht ziehen kann.
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marcus knill
um
13:01
Montag, 7. Oktober 2019
Genderwahn und kein Ende
Lächerliche gendergerechte Sprache
(SRF)Echo eines Lesers:
Urs Petermann (Rhf)
Maitlibei, Spitzbueb, Grättimaa, Schnägg, Schwööbli usw. Wird Frau Barmettler-Sutter jetzt alle alten Ausdrücke aus dem SutterBegg-Repertoire verbannen? Ich hoffe, die anderen Bäckereien machen diesen Unsinn nicht mit!
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marcus knill
um
19:25
Sonntag, 6. Oktober 2019
Weshalb einfach, wenn es kompliziert geht
D-englisch
Ich besuchte dieses Jahr verschiedene Veranstaltungen mit Fachreferaten vor gemischtem Publikum.
Wesahlb versuchen so viele Redner ihre Präsentation mit englischen Fachbegriffen zu toppen?
Wollen Sie damit Kompetenz vorzuspiegeln? Ist es Bequemlichkeit, die Sprache einem gemischten Publikum anzupassen oder gehen die Referenten davon aus, dass alle Hörer Spezialisten sind?
Es gibt Dozenten, die vertreten die Meinung, Ausführungen, die von allen verstanden werden, sei zu wenig wissenschaftlich und versuchen deshalb bewusst Fachwwörter nicht zu übersetzen.
Jüngst war ich an einer Marketingveranstaltung und habe bei einem Referenten folgende Fachbegriffe notiert, die er während zehn Minuten verwendete. Begriffe die mir aber nachher von den wenigsten Zuhörer richtig übersetzt werden konnten.
Hier meine Ausbeute:
- Awareness
- Conversion
- Audience reach
- Sales Increase
- Website Traffiv
- Follower Growth
- Subscribtions
- Vettet
- Scalable
- Reporting
- Deep insights
- Payments
- New Onboardings
- Non-Binding
- Requetts
- Postings
- Full service prozess
- Money struggles
Es ist erstaunlich, dass sich Zuhörer zu wenig gegen das bewusste Erschweren des verständlichen wehren.
Ich habe das Gefühl. Viele Referenten gehen davon aus, die Präsentation werde aufgewertet, wenn sie unverständlich ist. Es gibt Hochschulen, da sind leicht verständliche Arbeiten und Präsentationen suspekt.
Ein Professor an der Harvard Universität sagte mir, wenn jemand an einem Kongress so vereinfacht, dass es alle den Inhalt leicht verstehen, sei die Präsentation wertlos. Wer hingegegen kompliziert rede - mit möglichst vielen Fachbegriffen - ernte grossen Applaus. Wenn der Inhalt schwer verständlich ist, gehen viele Zuhörer davon aus, dass der Redner eine Kapazität sein müsse.
Eigentlich völlig falsch: Gute Kommunikation zeichnet sich immer durch Verständlichkeit und Ueberzeugungskraft aus.
Texte zu vereinfachen - ohne sie zu verfälschen - ist und bleibt eine Kunst. Die Vereinfachung mit mit Aufwand verbunden
Links:
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marcus knill
um
15:57
Samstag, 5. Oktober 2019
Streik kontroproduktiv?
Wer die Schweiz mit einem Streik lahmlegt,
holt keine Punkte
Streiks sind ein starkes Mittel. Doch wenn die Bevölkerung in der Bewegungfreiheit eingeschränkt wird, versteht sie keinen Spass.

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marcus knill
um
16:58
Freitag, 4. Oktober 2019
Weshalb sinkt der IQ der Europäer?
Verschiedene Faktoren sind schuld
Die NZZ am Sonntag machte darauf aufmerksam, dass die Ergebnisse der Intelligenztest in den letzten Jahren kontinuierlich sinken.
Die Migration hat einen kurzfristigen Einfluss.Wenn sich jedoch in Schulklassen die Lehrkräfte vor allem den Schwachen, Analphabeten widmen müssen, geht dies auf Kosten des Gros einer Klasse.
Schädliche Reformen.
Auch umstrittene Reformen wirken sich negativ auf die Ergebnisse aus. Heute überlässt man es dem Schüler, wo er lernen will. Wenn Jugendliche nur das trainieren, wo sie Lust haben, geht dies auf Kosten der Allgemeinbildung. Wenn ein Zehnkämpfer nur das Laufen trainiert, so steigt zwar die Leistung in dieser Disziplin, doch andere Muskeln werden vernachlässigt.
Die Schule müsste wieder alle Grunddisziplinen fördern. Der Weg, unliebsame Disziplinen schon in der Volksschule abwählen zu können, ist ein Holzweg.
Neuropsychologe Lutz Jäncke (Universität Zürich) hat festgestellt, dass die kognitiven Leistungen besonders zurückgehen, weil die Aufmerksamkeitsspanne abnimmt. Ihn wundert das nicht.
"Gerade viele junge Leute chatten heute gleichzeitig auf Whatsapp, schauen Youtube und hören Musik" sagt der Wissenschaftter. Dies fördert Konzentrationsschwierigkeiten. Jäncke befürchtet, dass sich dieses Verhalten auf die IQ Tests negativ auswirkt. Dann wird die Menscheit bald viel dümmer sein als vor 100 Jahren.
Links:
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marcus knill
um
10:45
Mittwoch, 2. Oktober 2019
Wortklauberei ist lehrreich
Zeit können wir nicht verlieren
Das hören wir bei den Verkehrinformationen immer wieder oder lesen es in Medienmittelungen:

Töfffahrer stürzt auf A1 –
Über 1 Stunde Zeitverlust
(Quelle 20 Min)
Wenn wir im Stau warten müssen, verlieren wir keine Zeit. Die Zeit läuft weiter. Nur wir müssen uns zu unserem Leidwesen gedulden. Selbstverständlich empfinden wir dann das Warten als sehr lange, so als gehe sie uns verlustig.
Wer präzis sein möchte, sollte deshalb besser sagen oder schreiben:
Ueber eine Stunde Wartezeit.
oder
Rechnen Sie eine Stunde Wartezeit ein.
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marcus knill
um
18:54
