Sonntag, 3. März 2019

Meine kommunikative Kompetenz optimieren

Zum heutigen Intensivseminar
Schwerpunkte unserer Ausbildung sind: Wahrnehmung, Zuhören, Verstehen- Verstanden werden. Verständlichkeitshelfer.

Das Wichtigste vorweg:

Das Zauberwort: EINSTELLUNG

Bei der Einstellung geht es um die innere Haltung. Stimmt die innere Haltung mit dem überein, was wir denken, so stimmt die Stimme ebenfalls mit dieser Stimmung überein und der Körper sendet automatisch die Signale, die unserer Einstellung sendet.


Wir können nur überzeugen, wenn unsere EINSTELLUNG mit dem - was wir sagen - übereinstimmt!

Ich kann andere nur überzeugen, wenn ich selbst von meiner Aussage überzeugt bin.

Er ist erstaunlich, wie viel verziehen wird, wenn man die eigene Ueberzeugung - das Feux sacré - spürt. Mein Wunsch für den Alltag: Dran- bleiben und sich weiterhin Spiegel als Lernhelfer zu Nutze machen. Es gibt Hofnarren, denen ich vertrauen kann. Bestimmen Sie Ihre Hofnärrin oder Ihren Hofnarren. Um die Nachhaltigkeit zu sichern, gilt es nun: TUN - TUN - TUN (lernen Sie weiterhin praxis- und prozessorientiert )



LINKS:

Mit Spiegeln die kommunikative Kompetenz verbessern

Jean-Paul Sartre hat diese Thematik im Theaterstück 'Bei verschlossenen Türen' aufgegriffen: Ein Raum ohne Spiegel. Der eine sieht sich nur im Andern - in ... www.rhetorik.ch/Spiegel/Spiegel.html - Cached - Similar

  1. Erfolg dank Überzeugen

    24. März 2007 ... Der ganz Unrecht hat, ist leichter zu überzeugen als einer, der zur Hälfte Recht hat. -- Ralph Waldo Emerson Der Glaube kann uns niemals von ... www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Erfolg.html - Cached - Similar
  2. Mit Argumenten überzeugen

    Kommunikation, Gespraech, Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Argumente.html - Cached - Similar
  3. Überzeugend antworten

    Kommunikation, Gespraech, Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Ueberzeugen/Ueberzeugen.html - Cached - Similar



Die VORBEREITUNG


- Der START ist die halbe Miete

Bildergebnis für START



START ZELEBRIEREN



Bei allen Kommunikationsprozessen lohnt es sich, vor Gesprächen, Auftritten immer zu kontrollieren, ob der Körper, die Muskeln, die Hände  locker sind.



Die Lockerheit des Körpers beeinflusst  die Lockerheit im Denken.



Dank dieser Lockerheit fliesst die Kommunikation.



Die Spannung im Stresszustand erkennen wir sofort im Gebiss-Hals bereich. Wer sich muskulär verspannt, blockiert auch das Denken.








FAZIT: Beginnen Sie nie mit einer Scheinlockerheit. Nehmen Sie sich die Zeit, den Start  zu zelebrieren, bis sie echt locker sind! Selbstverständlich benötigen Sie immer auch eine gewisse Grundspannung. Es gibt bewährte Methoden oder Techniken, diese Lockerheit innert weniger Sekunden zu gewinnen.


Zur Haltung:

Geerdet STEHEN - zur Aussage STEHEN
WURzeln







Beim Kommunikationscoaching spielt die Haltung eine wichtige Rolle.



Es zeigt sich, wer geerdet da STEHT -  mit Bodenhaftung - der wird  auch besser verSTANDen.

Die Stimme klingt auf der senkrechten Wirbelsäule sonorer. Sie ist ausbalancierter.



Wer groundet (Begriff in den Staaten), wer geerdet da steht, signalisiert, dass er zu seiner Aussage STEHT.  Wer seinen STANDpunkt eindeutig vertritt, wird zwangsläufig auch besser verSTANDen.
(In unserem fachgerechten Coaching erkennen Sie, wie  die Energie- dank richtigem Verhalten - konkret  zum fliessen gebracht werden kann.

Fazit: Wer verankert ist, kann auch bei heiklen Kommunikationsprozessen verbale Stürme überstehen. 


LINKS:


- Präsent sein






- Aussagen auf den Punkt bringen
- Die Kraft des Bildes
(Navigation über das Suchfenster www.rhetorik.ch)



rhetorik.ch aktuell: Sinnvoll Kommunizieren


Die Kraft der Einbildung

Einbildung (gr. phantasia) ist nicht nur eine Vorstellung im allgemeinen Sinne, sie kann jedoch auch ein Eindruck sein, die nichts in der Realität zu tun ...
www.rhetorik.ch/Einbildung/Einbildung.html - Cached - Similar


DIE MAGISCHE ZAHL EINS 

SCHWIERIGE SITUATIONEN

KRITIK

UMGANG MIT SCHWIERIGEN MITARBEITERN

FAZIT:............ 

www.rhetorik.ch/Alphaartikel/2012.pdf
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
30. Dez. 2012 ... 1. Eigene Stärken und Schwächen kennen. Wer sich selbst kennt, kann sich besser ein- schätzen und ist auch motiviert, sich selbst.



www.rhetorik.ch/Selbst/handelszeitung.pdf
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
Diese war lange ein «Modewort», in der Zwischenzeit wurde erkannt, dass wir die Balance zwischen Ego- ... Schlüsselwort, gar ein Zauberwort.» MARCUS.
www.rhetorik.ch/inhalt.html
K-Formeln · Kampfrhetorik · Killerphrasen · Klatschkommunikation · Kommunikative Kompetenz · Kommunikation, ein Zauberwort · Kommunikationsformen ...
www.rhetorik.ch/Selbst/Selbst.html
4. Nov. 2008 ... "Selbst" - ein Schlüsselwort der Kommmunikation", Handelszeitung, 29. ... ein wichtiges Schlüsselwot - wenn nicht sogar ein Zauberwort.






Donnerstag, 28. Februar 2019

Psychologie des Ueberzeugens

6 Methoden des Ueberzeugens

nach Robert B. Cialdini

1. Prinzip der GEGENSEITIGKEIT
(Menschen neigen dazu, Gefälligkeiten zu erwidern)
"Gib etwas und Du bekommst etwas zurück."

2. Prinzip der VERPFLICHTUNG
(Menschen haben ein Verlangen nach Konsequenz)
"Wenn wir uns für etwa entschlossen haben, sind wir geneigt es durchzuziehen"

3. Prinzip: WIR PASSEN UNS DEN MENSCHEN AN (Sozial Proof)
(Menschen orientieren sich an Menschen)
Anzahl Button "Gefällt mir" beeinflusst.
Was viele Menschen denken, was andere wollen, muss wohl gut sein. Wir stellen uns in die Schlange.
Offene Abstimmungen an einer Landsgemeinde bestätigt dieses Phänomen.

4. Prinzip: GEFALLEN
(Menschen lassen sich von Menschen beeinflussen, die sie persönlich mögen)  
Werbung nutzt dies z. Bsp. Toyota - Russi.

5. Prinzip: AUTORITAET
(Menschen verspüren eine gewisse Gehorsamkeit gegenüber autoritären Personen)
Pharmaindustrie nutzen Aerzte  bei Werbekampagnen als Aushängeschild.
(Titel bei Experten).

6. Prinzip der VERKNAPPUNG
(Produkte wirken attraktiver auf Menschen, wenn deren Verfügbarkeit beschränkt ist)
"Es hat nur noch 10 Stück!"

FAZIT: Diese Prinzipien bewirken, dass ich etwas kaufe, was ich eigentlich gar nicht benötige.
Der Herdentrieb des Menschen wird genutzt. Ich mache etwas, weil es andere auch tun.

UEBUNG:
Diskutieren sie in Kleingruppen diese Prinzipien und suchen Sie bei drei Prinzipien ein konkretes Beispiel, das Sie in ihrem Job oder als Privatperson  erlebt haben.

Mittwoch, 27. Februar 2019

Genderspielchen

Kein Scherz
  


Für die Eltern, bestehend aus Vätern und Müttern, wollte vor Jahren der Europarat die neutrale Bezeichnung "Elter" einführen. Einige Staaten nahmen diese Anregung auf. Die Behörden in Frankreich dürfen nicht mehr "Vater" oder „Mutter" sagen, sondern es muss "Elter1" und "Elter2" geschrieben werden.
Deutschland dürfte wohl dieses lächerliche Genderspielchen ebenfalls bald mitmachen. Hannover machte jedenfalls für Behördenschreiben bereits den Anfang. Die Sprachmissionare begründen ihr Tun mit folgendem Argument: 
Diese Formulierung taugt sehr gut gegen Unterdrückung, Homophobie. Sie sei im Hinblick auf Gleichstellung und Vielfalt notwendig. Die Verhunzung der Sprache wird dabei in Kauf genommen. Die Forderung nach der 
"dritten Toilette" und dem "Gendersternchen" wurde in der Oeffentlichkeit lange als abstruser Auswuchs nicht ernst genommen. Alle gesellschaftlichen Minderheiten verstehen es heute sehr gut, sich lautstark Gehör zu verschaffen.
 Die Verstümmelung der Sprache spielt  dabei für die Begriffssektierer keine Rolle.
Die politische Korrektheit in Sprachtexten treibt auch in den USA absurde Blüten. Das ist  mit ein Grund für die Wahl Trumps. Er ignorierte die Ueberkorrekten. Das schätzten zahlreiche US-Bürger.
Von Referenten in den USA wird vielerorts erwartet, dass sie  zu Beginn ihrer Ausführungen offenbaren, zu welchem Geschlecht sie sich zugeordnet fühlen.
"Er, sie, es" gibt beispielsweise bekannt: "Ich bin ein WIR", wenn der Redner beide Geschlechter in sich fühlt.
Es werden heute bereits 60 Geschlechtsidentitäten* aufgeführt. Wenn nun alle Sondergruppen eine Sonderregelung beanspruchen würden, hätte die Gesellschaft ein unlösbares Problem. Die Differenzierung führt zu einer Orientierungslosigkeit.
Bücher müssen umgeschrieben werden, weil sie politisch nicht mehr korrekt sind. Auch in der Schweiz sollen derzeit aktuelle Geschichtsbücher in Schulen korrigiert werden, weil  Männer in den Berufen dominieren. 
Obschon historische Berichte eigentlich das Zeitbild vergangener Jahre wiedergeben. Wenn damals vor allem Lokomotivführer erwähnt werden und keine Lokomotivführerinnen, so entspricht dies der damaligen Situation.
 Es gab früher in vielen Berufen kaum Frauen. Weil in Geschichtsbüchern in vielen Berufen weniger Frauen vorkommen, will man dies nachträglich korrigieren. Dies kommt jedoch  einer Verzerrung der historischen Tatsache gleich. 
Wenn nun der Begriff "Elter1 " und "Elter2" tatsächlich eingeführt werden sollte, wird dies als zwingende Massnahme gegen Diskriminierung gesehen. Wir fragen uns: Müsste diese absurde Wortschöpfung eigentlich nicht von den "Vätern" und "Müttern" als diskriminierend empfunden werden?
Erfreulicherweise gibt es  noch Gruppen der schreibenden Zunft, die nicht gewillt sind, derartige Auswüchse mitzumachen.  Jene, die Genderspielchen mitspielen, tragen nicht dazu bei, unsere Sprache verständlicher zu machen.
Sie machen sich höchstens  lächerlich.

* (WikiMANNia.org)














































































































































































































































































































60 Geschlechtsidentitäten
Bezeichnung männlich weiblich trans/inter unentschieden
1. androgyner Mensch       x
2. androgyn       x
3. bigender         
4. weiblich   x     
5. Frau zu Mann (FzM)         
6. gender variabel       x
7. genderqueer         
8. intersexuell (auch inter*)         
9. männlich x       
10. Mann zu Frau (MzF)         
11. weder noch        x
12. geschlechtslos        x
13. nicht-binär         
14. weitere        x
15. Pangender, Pangeschlecht         
16. trans     x   
17. transweiblich     x   
18. transmännlich     x   
19. Transmann     x   
20. Transmensch     x   
21. Transfrau     x   
22. trans*     x   
23. trans* weiblich     x   
24. trans* männlich     x   
25. Trans* Mann     x   
26. Trans* Mensch     x   
27. Trans* Frau     x   
28. transfeminin     x   
29. Transgender     x   
30. Transgender weiblich     x   
31. Transgender männlich     x   
32. Transgender Mann[1]    x   
33. Transgender Mensch[2]    x   
34. Transgender Frau[3]    x   
35. transmaskulin     x   
36. transsexuell     x   
37. weiblich-transsexuell     x   
38. männlich-transsexuell     x   
39. transsexueller Mann[4]    x   
40. transsexuelle Person[5]    x   
41. transsexuelle Frau[6]    x   
42. Inter*     x   
43. Inter* weiblich     x   
44. Inter* männlich     x   
45. Inter* Mann[7]    x   
46. Inter* Frau[8]    x   
47. Inter* Mensch[9]    x   
48. intergender     x   
49. intergeschlechtlich[10]    x   
50. zweigeschlechtlich[11]        
51. Zwitter[12]        
52. Hermaphrodit         
53. Two Spirit drittes Geschlecht[13]         
54. Viertes Geschlecht[14]        
55. XY-Frau         
56. Butch[15]        
57. Femme[16]        
58. Drag[17]        
59. Transvestit[18]        
60. Cross-Gender[19]      

Vorlage:60 Geschlechtsidentitäten – WikiMANNia

04.12.2018 - 60 Geschlechtsidentitäten ... 54. Viertes Geschlecht. 55. XY-Frau. 56. Butch. 57. Femme. 58. Drag. 59. Transvestit. 60. Cross-Gender ...

Dienstag, 26. Februar 2019

Sonntag, 24. Februar 2019

Der Slalomkurs der FDP

Einmal mehr ein Zickzackkurs

Die FDP-Chefin Petra Gössi, deren Partei noch im Juni eine Vorwärtsstrategie in Sachen EU beschloss, forderte  im August 18 die Verhandlungen auf Eis zu legen: «Wenn der Bundesrat inhaltlich mit der EU keine Einigung findet, müssen die Verhandlungen sistiert werden.» Denn es gebe keine Aussicht auf eine innenpolitische Mehrheit ohne die Gewerkschaften. Und weitere Gespräche für eine Reform der Flankierenden seien sinnlos.

Bildergebnis für rahmenvertrag schweiz eu


So wie Bundesrat Cassis vom Resetknopf spricht und ihn dann doch nicht findet, macht im Februar 19 die FDP beim Rahmenabkommen eine Spitzkehre:

Die FDP-Fraktion sagt Ja zum Rahmenabkommen mit der EU, um den bilateralen Weg fortführen zu können, fordert jedoch Konkretisierungen. Nachverhandlungen wären Augenwischerei.

KOMMENTAR: Der Zickzackkurs wird in den Wahlen der FDP schaden. ich kenne  Parteimitglieder, die kein Verständnis haben für diesen fragwürdigen Entscheid. Wer nämlich den Rahmenvertrag genau liest, erkennt, dass der Vertrag vorsieht, dass die Schweiz künftig neue Bestimmungen der EU automatisch übernehmen muss. Die SVP spricht von "Knebelvertrag". Wenn die Schweiz aus Angst vor dem Verlust der bilateralen Verträge stets klein gibt, verliert sie künftig die Souveränität. Der Zickzackkurs - so kurz vor den bevorstehenden Wahlen - wird sich rächen. Angst ist schon immer ein schlechter Ratgeber gewesen. Wer sich erpressen lässt, macht einen Kapitalfehler, wenn er nachgibt.

Erstaunlich, dass für die FDP die Abschaffung der Guillotine-Klauses kein Thema mehr ist. 

Das  eindeutige JA der FDP zum Rahmenvertrag musste überraschen, zumal Petra Gössi am 16. Juli 2018 noch lautstark verkündete:

"Entspricht das Abkommen nicht unseren KLAR dfinierten Forderungen und ROTEN LINIEN, machen auch wir nicht mit."

Und wir am 25. November 2018 von der Parteipräsidentin noch hörten:

"Solange die Sozialpartner nicht Ja sagen können, muss man gar nicht weiterdiskutieren. Denn dann ist der Rahmenvertrag sowieso tot"

Die FDP muss sich  nicht wundern, wenn sie Slalom-,  Spitzkehren-,  Eiertänzer-,  Chamäleonpartei oder Windfähnchenpartei genannt wird.

Dieses Wischiwaschi wird sich politisch nicht auszahlen.

 


 

Samstag, 23. Februar 2019

Piercings sind nicht harmlos

Infektionsgefahr besteht immer, wer sich stechen lässt.

Quelle 20 Min.

20-Jährige nach Piercing querschnittgelähmt

Layane Dias liess sich ein Piercing stechen. Wenig später hatte sie unerträgliche Schmerzen und einen halben Liter Eiter im Rücken. Nun sitzt sie im Rollstuhl.



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Layane Dias sitzt heute im Rollstuhl.
Im letzten Sommer sollte für Layane Dias ein erfreuliches neues Kapitel in ihrem Leben beginnen. Doch wenige Tage bevor die 20-Jährige in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia ihr Praktikum beginnen sollte, bekam sie starke Rückenschmerzen. Um ihre Arbeit trotzdem in Angriff nehmen zu können, nahm sie Medikamente ein. Doch die halfen wenig, sodass sie ihr Praktikum beenden musste.
Bald konnte sie ihre Beine nicht mehr bewegen und von der Brust abwärts nichts mehr spüren, wie sie gegenüber BBC News Brasil sagte. Der behandelnde Arzt diagnostizierte bei der 20-Jährigen schliesslich eine Infektion mit dem Bakterium Staphylococcus aureus. Er fragte sie dann, ob sie eine Nasenverletzung oder etwas Ähnliches gehabt habe, da rund 30 Prozent der Menschen dieses Bakterium in der Nasenhöhle tragen.

Tatsächlich hatte sich Dias etwa einen Monat zuvor die Nase piercen lassen. Laut dem Arzt dürfte das der Moment gewesen sein, als die Bakterien in ihr Blut gelangten. Als erste Reaktion des Körpers war damals die Nase der jungen Frau angeschwollen. Sie tat es als Pickel ab und mithilfe von Salben verschwand die Schwellung auch wieder.
Doch Dias Zustand verschlechterte sich weiter. Die Schmerzen wurden unerträglich. Sie wurde ins Spital eingeliefert, wo ihr ein Katheter gesetzt wurde, da sie die Kontrolle über ihre Blase verloren hatte. Sie bekam kurzzeitig sogar Morphium gegen die Schmerzen.
Für immer im Rollstuhl?
Schliesslich wurde mithilfe der Magnetresonanztomographie festgestellt, dass sich im Rücken der 20-Jährigen zwischen drei Wirbeln 500 Milliliter Eiter angesammelt hatten und auf das Rückenmark drückten. In einer Notoperation wurde die Flüssigkeit, die eine tödliche Infektion hätte auslösen können, entfernt. Das habe das Fortschreiten der Querschnittlähmung gestoppt, sagte der behandelnde Arzt Oswaldo Ribeiro Marquez der BBC. Laut Dias waren danach auch die unerträglichen Schmerzen weg.
KOMMENTAR: Erstaunlich wie viele junge Menschen sich freiwillig stechen lassen, nur weil es andere auch tun.

Freitag, 22. Februar 2019

Ladina Heimgartner überzeugt als Kommunikatorin

Wie erreichte sie das?
SRG: «Ich lasse mich nicht mehr von Männern unterbrechen»

 Ladina Heimgartner, Direktorin RTR und stellvertretende SRG-Generaldirektorin. 
(Aus dem Interview  Persönlich.com)

Ihre öffentlichen Auftritte, insbesondere bei der No-Billag-Debatte, wirken nahbar, authentisch und souverän. Sind Sie ein Naturtalent im Kommunizieren oder haben Sie sich Ihre Auftrittskompetenz antrainiert?
Es ist  beides. Die Auftrittskompetenz musste ich mir wirklich antrainieren, denn ich bin keine Rampensau. Ich finde es auch richtig, wenn Leute in Führungspositionen an ihrem Auftreten arbeiten und sich überlegen, was sie sagen. Das hat für mich eine sehr hohe Priorität. Ich will Sachen so aussprechen, wie sie sind oder wie ich sie als richtig empfinde. Auch will ich verständlich sein und andere Positionen ernst nehmen. Das ist von der Haltung her das Wichtigste. Um meine Botschaft zu transportieren, musste ich natürlich auch meinen Auftritt üben. Mittlerweile machen mir öffentliche Auftritte Freude.
Wie haben Sie Ihr Auftreten professionalisiert: Durch Learning by doing oder gezieltes Coaching?
Einerseits habe ich mit einer Coachin zusammengearbeitet. Andererseits habe ich zu Hause Interviewsituationen geübt. Meistens ist das nähere Umfeld – auch das berufliche – kritischer als der wirkliche Interviewpartner. Ausnahme war das Gespräch in der «Rundschau» im Vorfeld von No-Billag, dort wurde mein Auftritt strenger als gedacht (lacht). Das Wichtigste ist, dass die eigene Grundüberzeugung – also wofür man einsteht – immer präsent ist. Alles andere muss diesem Ziel zugutekommen. Wenn ich jederzeit zu 100 Prozent hinter meinen Aussagen stehen kann, dann ist schon viel auf gutem Wege.
Welche Form von Expertin oder Coach ziehen Sie bei?
Ich tausche mich seit zwölf Jahren regelmässig mit einer persönlichen Coachin aus. Dort geht es eher darum, dass ich bei mir bleibe. Denn meistens, wenn es Kommunikationsprobleme gibt, lügen die Leute oder sagen nicht das, was sie wirklich meinen. In diese Falle sollte man nicht tappen. Weiter habe ich SRG-interne Kommunikationsexperten, die mir hilfreiche Rückmeldungen geben. Wichtig sind auch meine Eltern, denn die sind naturgemäss sehr ehrlich. Meine Eltern sind keine Medienexperten, sie leben als Gastwirte in einer ganz anderen Welt. Wenn ich merke, dass eine Botschaft bei ihnen angekommen ist, dann war mein Auftritt gut. Das ist ein wertvolles Feedback.
Welches ist Ihr wichtigster Tipp, damit Frauen in reinen Männergremien überzeugen?
Man muss wissen, was man wirklich sagen will. Auch soll man auf eine gute Art insistieren und für seine Standpunkte kämpfen. Problematisch wird es, wenn eine Frau verbissen ist. Dann wirkt sie schnell zickig. Vielmehr sollte eine Frau auf eine freundliche Art unnachgiebig sein.

KOMMENTAR:
Es ist naiv zu glauben, ohne Training werde man ein guter Musiker oder Sportler.
Leute die Erfolg haben, arbeiten ständig an sich und haben einen Hofnarren.
Gute Caochs halten den Spiegel hin und arbeiten mit den Coachés praxisorientiert im Simulator.
Viele sogenannt emanzipierte Frauen meinen, sie müssten Männer copieren, statt die weibliche Seite nicht zu verleugnen d.h. sich selbst zu sein. Aber nach dem Harvard Prinzip:
Freundlich, doch unnachgiebig in der Sache. 

LINKS:
rhetorik.ch/Aktuell/18/03_12a/sn.pdf
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
12. März 2018 ... Ladina Heimgartner überzeugte in den Diskussionen um die No-Billag-Initiative als glaubwürdige Vertreterin. Eine Nachlese und Analyse.
www.rhetorik.ch/Aktuell/18/01_09/index.html
9. Jan. 2018 ... Persoenlich beleuchtet die heisse Schlussphase bei der Bilag Chance oder Guillotine Es wird an allen Fronten mit Bild und Worten duelliert.