Sonntag, 16. September 2018

Der Flop mit den Kohlekraftwerken

Deutschland ist auf  die Dreckschleudern angewiesen

Protest am Hambacher Forst 

 "Das letzte Kraftwerk soll erst 2030 vom Netz gehen"

Bildergebnis für kohlekraftwerke deutschland

Angela Merkel hat sich mit dem Ausstieg aus der sauberen Kernenergie verrechnet. Nun zeigt sich:

Die Dreckschleudern müssen noch 20 Jahre die Stromlücke schliessen. Deutschland muss Wälder abroden, um Kohle abzubauen.


Freitag, 14. September 2018

Das Auge des Sturmes

«Florence» hat sich vor US-Ostküste dramatisch verlangsamt


Hurrikan «Florence» hat sich vor der Ostküste dramatisch verlangsamt. Zurzeit bewegt sich der Wirbelsturm mit nur gerade 8 Kilometer pro Stunde auf die US-Ostküste zu. Doch die Gefahr nimmt deshalb nicht ab, das Gegenteil ist der Fall! Experten warnen vor «gewaltigen Überflutungen».
Weil der Sturm an Geschwindigkeit verloren hat, bauscht er das Wasser auf. Auch verlängert sich der Zeitrahmen für starke Regenfälle. Experten rechnen damit, dass sich die Wasserlast von «Florence» bis zu vier Tage lang auf das Land ergiesst. In einzelnen Regionen von North und South Carolina geht der US-Wetterdienst von über 1000 Liter an Wassermengen aus. Experten nennen «Florence» nach den letzten Voraussagen im US-Fernsehen eine «sich anbahnende, riesige Katastrophe».  (nim)Quelle BLICK

Donnerstag, 13. September 2018

Ist die AfD zu empfindlich?


Eklat im Bundestag:  

AfD-Fraktion verlässt Generaldebatte



Bei der Rede von SPD-Mann Johannes Kahrs verließ die AfD-Fraktion geschlossen den Plenarsaal
Bei der Rede von SPD-Mann Johannes Kahrs verließ die AfD-Fraktion geschlossen den PlenarsaalFoto: Kay Nietfeld / dpa
Aufregung im Bundestag!

Die Mitglieder der AfD-Fraktion hatten den Plenarsaal während der Generaldebatte kurzzeitig geschlossen verlassen.

▶︎ Grund: Die Rede von Johannes Kahrs, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Kahrs in Richtung der AfD-Abgeordneten: 

„Rechtsradikale im Parlament sind unappetitlich! … Hass macht hässlich – schauen Sie mal in den Spiegel!“

Bundestagsvize Hans-Peter Friedrich fragte Kahrs, ob er eine Zwischenfrage zulässt, daraufhin entgegnete Kahrs, von „Rechtsradikalen“ brauche er dies nicht.
Während Kahrs weiterredete, verließen die AfD-Abgeordneten geschlossen den Plenarsaal. Nachdem die AfD den Saal verlassen hatte, sagte Kahrs, könne man zu den Inhalten übergehen. „Das sind keine Patrioten“, sagte er mit Handzeig auf die leeren Stühle der AfD.

Nach Ende der Kahrs-Rede kamen die Abgeordneten wieder zurück. Bundestagsvize Friedrich kritisierte den SPD-Mann: „Herr Kollege Kahrs gestatten Sie mir die Anmerkung, ich glaube nicht, dass es zielführend ist, wenn wir eine solche Aggressivität in dieses hohe Haus bringen. Das wird für die Beratungen in der Zukunft nicht zuträglich sein. Ich möchte Sie wirklich bitten, sich zu mäßigen auch in der Zukunft. Das ist nicht in Ordnung.“

Kommentar: Die AfD Abgeordneten sind rechtmässig gewählt worden und dürfen nicht ausgegrenzt werden. Solche Vorkommnisse, wie auch das Ignorieren dieser Partei bei Anne Will, macht sie letztlich nur noch stärker. Dieses kopflose Verhalten  ist im Grunde genommen Werbung für die unliebsamen Partei. Stimmberechtigte fragen sich, warum verlieren die Gegner der AfD die Nerven? Jetzt gilt es, die AfD erst recht  zu unterstützen. 

Mittwoch, 12. September 2018

Zu unseren Medientrainings

In 20 Sekunden die Kernbotschaft verständlich und überzeugend auf den Punkt  bringen

Unsere Philosophie:

Das Fernsehen ist ein visuelles Medium.  Nur wenn der visuelle und nonverbale Auftritt
vom ersten Moment an funktioniert, kann der Absender seine verbale Botschaft
auch optimal rüberbringen.


Ziele des Medientrainings:


Sie lernen die Botschaften (Argumente) klar, kompetent
und attraktiv in audiovisuellen Medien zu vermitteln. Sie sind nach dem individuellen, massgeschneiderten Training im Simulator in der Lage, auch unter Zeitdruck und in heiklen Situationen präzis,  glaubwürdig und überzeugend vor Mikrofon und Kamera aufzutreten.

Sie werden praxisorientiert,  verschiedene Interview-
Formen und Techniken kennenlernen.  Alle Übungen werden mit
der Kamera aufgezeichnet und anschliessend analysiert.


Bewährt haben sich auch Einzel Coachings.

Kontaktmail: k-k@bluwin.ch





Freitag, 7. September 2018

Typische Politikerrhetorik

Von der Leyen:

"Das Profil zeigt, dass wir noch einen langen Aufstieg vor uns haben."

Sie sagt nichts Konkretes:
Welches Profil?
Wie lang ist der Aufstieg?
Wohin führt der Weg?
Typisch: REDEN und NICHTS SAGEN.

LINK:

www.rhetorik.ch/Quasseln/Quasseln.html
Für Leute, die "gescheit" reden wollen, werden hier ein paar Aussagen vorgeschlagen, die intelligent tönen, aber nichts sagen. Siehe auch die Beiträge Reden ...

Donnerstag, 6. September 2018

Macht macht blind

Wie kann man nur

Dass der ehemalige Bundeshauskandidat Geschenke angenommen hat in dieser Höhe und auch noch gelogen hat, zeugt von einer unerhörten Arroganz.

Zum Sachverhalte (aus Tagi)

«Ich gebe zu, einen Teil der Wahrheit verheimlicht zu haben»

Luxusreise auf Kosten eines Scheichs: Regierungsrat Pierre Maudet gerät immer mehr unter Druck – und bittet das Volk um Verzeihung.

Gegen den Ex-Bundesratskandidaten läuft ein Strafverfahren: Pierre Maudet (FDP). Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone) Gegen den Ex-Bundesratskandidaten läuft ein Strafverfahren: Pierre Maudet (FDP). u diversen Krisensitzungen, seitdem die Staatsanwaltschaft beim Kantonsrat letzte Woche beantragt hat, die Immunität von Regierungspräsident Pierre Maudet (FDP) aufzuheben und gegen ihn wegen seiner Luxusreise nach Abu Dhabi ein Strafverfahren zu eröffnen. Auch Maudets Familie und sein Kabinettschef reisten mit. Die Reisekosten übernahm Kronprinz Scheich Mohamed Bin Zayed bin Al-Nahyan. Die Staatsanwaltschaft wirft Maudet Vorteilsannahme vor und schreibt offen davon, Maudet habe in seinen bisherigen Aussagen über die Reise gelogen.
Pierre Maudet hat gestern Abend in einem Interview im Genfer Lokalfernsehen Léman Bleu zugegeben, «einen Teil der Wahrheit verheimlicht zu haben.» Er habe «versagt», so Maudet. «Als ich bemerkte, dass ein ausländischer Staat die Reise bezahlte, fand ich das unerträglich und habe versucht, diese Tatsache zu kaschieren», sagt der 40-Jährige. Er entschuldige sich dafür. Er sei aber nach Abu Dhabi gereist, um für Genf Beziehungen zu knüpfen. Er sei ihm immer darum gegangen, «für Genf zu kämpfen».

KOMMENTAR:
Unbegreiflich, dieses selbstherrliche Verhalten. Die Flucht nach vorn nützt in diesem Fall nichts mehr.
Das Vertrauen ist im Eimer. Ein Politiker hätte  wissen müssen, dass er im Glashaus sitzt und von den Medien ständig kontrolliert wird. Naiv, zu glauben, so eine Reise könne unter dem Deckel gehalten werden.
Das schlimmste bei Krisen ist das Lügen.
Maudet war hoch oben und ist jetzt tief gefallen.
Die grosse Frage ist: Wie gross ist der Vertrauensverlust bei seinen Kollegen? Wie gross ist der Vertrauensverlust im Parlament? Und wie gross wird der Druck in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten noch werden?
Maudet wurden bereits Dossiers zum Teil entzogen. Er darf die Regierung nicht mehr gegen aussen repräsentieren.
Maudet ist  sehr schwer angeschlagen. Ein Teil seiner Aufgaben wurde ihm entzogen. Das ist für ein Regierungsmitglied  schmerzlich. Statt offen von Lüge zu sprechen und dies "nur als Teil der Wahrheit gesagt zu haben" ist eine Beschönigung, die bei Skandalierungen ein No-Go ist. Für mich ist Maudet nicht mehr haltbar.