In 20 Sekunden die Kernbotschaft verständlich und überzeugend auf den Punkt bringen
Unsere Philosophie: Das Fernsehen ist ein visuelles Medium. Nur wenn der visuelle und nonverbale Auftritt vom ersten Moment an funktioniert, kann der Absender seine verbale Botschaft auch optimal rüberbringen. Ziele des Medientrainings: Sie lernen die Botschaften (Argumente) klar, kompetent und attraktiv in audiovisuellen Medien zu vermitteln. Sie sind nach dem individuellen, massgeschneiderten Training im Simulator in der Lage, auch unter Zeitdruck und in heiklen Situationen präzis, glaubwürdig und überzeugend vor Mikrofon und Kamera aufzutreten.
Sie werden praxisorientiert, verschiedene Interview- Formen und Techniken kennenlernen. Alle Übungen werden mit der Kamera aufgezeichnet und anschliessend analysiert.
Von der Leyen: "Das Profil zeigt, dass wir noch einen langen Aufstieg vor uns haben." Sie sagt nichts Konkretes: Welches Profil? Wie lang ist der Aufstieg? Wohin führt der Weg? Typisch: REDEN und NICHTS SAGEN.
Für Leute, die "gescheit" reden wollen, werden hier ein paar Aussagen
vorgeschlagen, die intelligent tönen, aber nichts sagen. Siehe auch die Beiträge
Reden ...
Wie kann man nur Dass der ehemalige Bundeshauskandidat Geschenke angenommen hat in dieser Höhe und auch noch gelogen hat, zeugt von einer unerhörten Arroganz.
Zum Sachverhalte (aus Tagi)
«Ich gebe zu, einen Teil der Wahrheit verheimlicht zu haben»
Luxusreise auf Kosten eines Scheichs: Regierungsrat Pierre
Maudet gerät immer mehr unter Druck – und bittet das Volk um Verzeihung.
Gegen den Ex-Bundesratskandidaten läuft ein Strafverfahren: Pierre Maudet (FDP). u diversen Krisensitzungen, seitdem die Staatsanwaltschaft beim
Kantonsrat letzte Woche beantragt hat, die Immunität von
Regierungspräsident Pierre Maudet(FDP)
aufzuheben und gegen ihn wegen seiner Luxusreise nach Abu Dhabi ein
Strafverfahren zu eröffnen. Auch Maudets Familie und sein Kabinettschef
reisten mit. Die Reisekosten übernahm Kronprinz Scheich Mohamed Bin
Zayed bin Al-Nahyan. Die Staatsanwaltschaft wirft Maudet Vorteilsannahme
vor und schreibt offen davon, Maudet habe in seinen bisherigen Aussagen
über die Reise gelogen.
Pierre
Maudet hat gestern Abend in einem Interview im Genfer Lokalfernsehen
Léman Bleu zugegeben, «einen Teil der Wahrheit verheimlicht zu haben.»
Er habe «versagt», so Maudet. «Als ich bemerkte, dass ein ausländischer
Staat die Reise bezahlte, fand ich das unerträglich und habe versucht,
diese Tatsache zu kaschieren», sagt der 40-Jährige. Er entschuldige sich
dafür. Er sei aber nach Abu Dhabi gereist, um für Genf Beziehungen zu
knüpfen. Er sei ihm immer darum gegangen, «für Genf zu kämpfen». KOMMENTAR:
Unbegreiflich, dieses selbstherrliche Verhalten. Die Flucht nach vorn nützt in diesem Fall nichts mehr.
Das Vertrauen ist im Eimer. Ein Politiker hätte wissen müssen, dass er im Glashaus sitzt und von den Medien ständig kontrolliert wird. Naiv, zu glauben, so eine Reise könne unter dem Deckel gehalten werden.
Das schlimmste bei Krisen ist das Lügen.
Maudet war hoch oben und ist jetzt tief gefallen.
Die grosse Frage ist: Wie gross ist der Vertrauensverlust bei seinen
Kollegen? Wie gross ist der Vertrauensverlust im Parlament? Und wie
gross wird der Druck in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten noch
werden? Maudet wurden bereits Dossiers zum Teil entzogen. Er darf
die Regierung nicht mehr gegen aussen repräsentieren. Maudet ist sehr schwer angeschlagen. Ein Teil seiner Aufgaben wurde ihm entzogen. Das ist für ein
Regierungsmitglied schmerzlich. Statt offen von Lüge zu sprechen und dies "nur als Teil der Wahrheit gesagt zu haben" ist eine Beschönigung, die bei Skandalierungen ein No-Go ist. Für mich ist Maudet nicht mehr haltbar.
Storytelling (deutsch: „Geschichten erzählen“) ist eine Erzählmethode, mit der explizites, aber vor allem implizites Wissen in Form einer Metapher
weitergegeben und durch Zuhören aufgenommen wird. Die Zuhörer werden in
die erzählte Geschichte eingebunden, damit sie den Gehalt der
Geschichte leichter verstehen und eigenständig mitdenken. Das soll
bewirken, dass das zu vermittelnde Wissen besser verstanden und
angenommen wird.
Heute wird Storytelling neben der Unterhaltung durch Erzähler unter anderem auch in der Bildung, im Wissensmanagement, als Methode zur Problemlösung und als Marketing-Methode eingesetzt.
Eine lebendig erzählte Geschichte gewinnt die Aufmerksamkeit und Konzentration
anderer Menschen leichter als eine nüchterne Ansprache. Die Zuhörer
versuchen, den Handlungsablauf, den Sinn (die Metapher) zu erfassen und
die darin enthaltene Weisheit
zu verstehen. Auch wenn die Zuhörer nicht jede Einzelheit konkret
verstehen, werden sie dennoch den Kern der Geschichte begreifen. Beim
Zuhören gelangen Menschen oft in einen entspannten Trancezustand,
in dem sie Inhalte noch tiefer aufnehmen können. Meist wirkt die
Geschichte im Unbewussten weiter, und Erkenntnisse reifen so noch lange
weiter. Oft werden auch Fabeln und Anekdoten erzählt oder eine Weisheit in einer Pointe ausgedrückt. Zum Erzählen gehören neben der Sprache auch weitere persönliche Ausdrucksmittel wie Gestik, Mimik und die Stimme.
Dabei muss das Grundmuster der Geschichte immer aus der Lebenswelt der
Zuhörer stammen, also der Welt der Schüler, der Patienten, der
Kundschaft oder des Betriebs.
Geschichten erzählen erfüllt viele Aufgaben: Lebenserfahrung
vermitteln, Wissen weitergeben, Sachinformationen vermitteln,
Problemlösungen aufzeigen, Denkprozesse einleiten. Storytelling in Präsentationen. Vier Beispiele
In Unternehmen werden Geschichten strategisch dazu eingesetzt, um Traditionen, Werte und Unternehmenskultur zu vermitteln, um Ressourcen
zu wecken, aber auch um Konflikte in einer Metapher bildhaft und „unter
die Haut gehend“ erfahrbar zu machen und Lösungswege aufzuzeigen.
Mitarbeiter-Erzählungen werden genutzt, um Auskunft über die
Unternehmenskultur zu erhalten und um kostspielige Prozessschwächen
aufzudecken. Im Vergleich zu abstrakter Information haben Geschichten
den Vorteil, verständlicher zu sein, stärker im Gedächtnis zu bleiben
und Sinn und Identität stiften zu können.[1] Storytelling wird von Unternehmen auch als Marketing-Methode eingesetzt. So empfiehlt der Trendforscher Matthias Horx:
„Marketing morgen heißt: eine Geschichte von Menschen erzählen, die
sich vorgenommen haben, etwas herzustellen, was Menschen wirklich lieben
und brauchen. Weil es ungewöhnlich schön ist. Oder echte Probleme löst.
Weil es die Welt rettet. Oder Spaß in einer Weise macht, für die der
Mensch geschaffen ist.
allem auf einem einfachen rhetorischen Erfolgsrezept: “Geschichten erzählen”.
Das narrative Element gründet auf uralter Erzählkunst – und erlebt im ...
12. März 2005 ... Abstrakte Abhandlungen und endlose Powerpoint Präsentationen sind weniger
gefragt als narrative (erzählende) Elemente bei Vorträgen, ...
11.06.2008 - Wer
so schreibt oder so redet, dass man das Gesagte mit den äusseren Sinnen
wahrnehmen kann, hat den Vorteil: - Die Worte können wir uns ...
Uebung: Erzähle Deine Lebensgeschichte in einer Minute
______________ Welches Ereignis war einschneidend in meiner Lebensgeschichte? Was dient als roter Faden? Wie präsentiere ich mich? (Als passiver Held, als Getriebener oder als attraktiver und aktiver Held? Was macht meine Lebensgeschichte spannend? Wie gewinne ich das Publikum? Wodurch wird meine Geschichte weitererzählt?
Wie finde ich eine Geschichte bei einem Unternehmen?
- Weshalb existiert das Unternehmen?
- Wie hat sich das Unternehmen entwickelt?
- Welche Mensche stehen hinter dem Unternehmen?
- Wo ist es gescheitert?
- Welche besondere Stärke hat es? (USP)
Die Geschichte kann chronologisch aufgebaut werden.
Worauf ist zu achten?
- Geschichte muss authentisch sein. Ehrlich, glaubhaft.
- Geschichte soll einzigartig sein
- Sie zeigt eine Persönlichkeit
- Sie muss leicht nacherzählt werden können
- Bilder, Metaphern dürfen nicht fehlen
Storytelling als Marketinginstrument
- Mit einer Geschichte erzählen wir über das Angebot
- Wir erreichen damit mehr Aufmerksamkeit
- Wir können Botschaften verständlicher und nachhaltiger vermitteln
- Geschichten erhöhen die Gehirnaktiviät
Bein Smalltalk spielt das die narrative Rhetorik eine grosse Rolle:
Wichtig ist das "WIE man redet", nicht das "WAS"; Themen werden nicht vertieft;
Die Plauderei bleibt bewusst an der Oberfläche; Smalltalk muss stets freundlich ...
Die Firma Dubler weigert sich, den Markennamen zu ändern und setzt sich durch
Bei der Migros Zürich gibt es wieder «Mohrenköpfe» der Firma Dubler – trotz der Debatte, die das Produkt ausgelöst hatte.
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Laut dem Komitee gegen rassistische Süssigkeiten ist der Name Mohrenkopf eine herabwürdigende und rassistische Bezeichnung für den Kopf einer dunkelhäutigen Person. Es wurde eine Petition gegen den Namen gestartet.
Erfreulich, dass sich die Migros von den Sprachpolizisten nicht kleinkriegen lässt.
Es ist lächerlich, wenn wir uns die Sprache durch Ueberkorrekte entstellen lassen.
Der Mohr kommt bekanntlich schon in der Weihnachtsgeschichte vor.
Ein anderes Beispiel:
Ringier verlangt heute von Journalisten, dass sie nicht mehr den treffenden Begriff "Fussgängerstreifen" schreiben dürfen. Sie müssen das Wort Zebrastreifen gebrauchen, obschon der Streifen für Fussgänger und nicht für Zebras gedacht ist. Da haben die Sprachpolizisten gepunktet, weil damit angeblich die Frauen ausgeklammert werden. Wobei mit dem Begriff Fussgänger eindeutig alle Geschlechter mit eingeschlossen sind. Aus BLICK:
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Unfall auf Zebrastreifen in Winterthur ZH
Autolenkerin
SPAZIERGANGSWISSENSCHAFT Der Basler Soziologe Lucius Burckhardt erfand in den 1980er-Jahren
die Disziplin der Spaziergangswissenschaft. Die besondere Form der
Urbanisierungskritik wird heute noch in Kassel gelehrt. Professor Martin
Schmitz ist sozusagen in die Fussstapfen von Burckhardt getreten - und
unterrichtet in «Spaziergangswissenschaften».
Martin Schmitz
SRF:
Sie unterrichten Spaziergangswissenschaft an der Kunsthochschule in
Kassel. Ist Spazierengehen so schwer, dass man das lernen muss?
Martin
Schmitz: Nein, spazieren gehen kann jeder, ganz im Beuys‘schen Sinn:
«Jeder Mensch ist ein Künstler». Aber was die Spaziergangswissenschaft
will mit Bezug auf das Planen und Bauen, auf unsere Mobilität und
unserer Wahrnehmung der Umgebung, das kann man durchaus in einem Seminar
besprechen.
Die Disziplin der Spaziergangswissenschaft
oder Promenadologie geht auf den Basler Soziologen Lucius Burckhardt
zurück. Was bezweckte er?
Lucius Burckhardt prägte den
Begriff der Spaziergangswissenschaft, als sich immer mehr Menschen in
den 1980er-Jahren immer preiswerter durch die Welt bewegen konnten und
sich die Umgebungen dadurch sichtbar veränderten.
Lucius
Burckhardt ging es immer um Gestaltung: Wie wird geplant und realisiert?
Wie wirkt das Gebaute auf uns zurück? Ein Promenadologe untersucht die
Beziehungen zwischen Mobilität, Wahrnehmung und die Rückkopplungen auf
das Planen und Bauen.
Und dazu muss man spazieren?
Das Gehen ist die einfachste Form, sich einen Raum, eine Landschaft oder eine Stadt zu erschliessen.
Burckhardt
kritisierte den Städtebau genauso wie die zunehmende Mobilität. Unsere
Städte sind seither weiter gewachsen, die Mobilität nimmt laufend zu.
Alles schlecht aus Sicht eines Promenadologen? Oder tut sich auch
Positives im Städtebau?
Lucius Burckhardt war nach dem
Zweiten Weltkrieg in Basel Zeuge, wie das individuelle Verkehrssystem
Auto in eine bestehende gotische Altstadt eingebaut werden sollte. Das
hatte es zuvor im Städtebau nie gegeben, folglich gab es auch keine
Fachleute, die diesen Prozess umsichtig planen konnten.
Für
Burckhardt bedeuteten der Abriss ganzer Häuserzeilen und die
Verbreiterung der Strassen die Zerstörung seiner Heimatstadt. Er
kritisierte nicht die Mobilität an sich. Gestört hat ihn vielmehr, dass
die politisch Verantwortlichen nicht grundsätzlich über den Sinn der
totalen Automobilisierung nachdachten.
Heute leben wir ja nach wie
vor mit den Folgen dieser Entwicklung. In Peking löste sich ein 100
Kilometer langer Autostau erst nach zehn Tagen auf. Es tut sich aber was
im Städtebau, das merke ich auch am riesigen Interesse an Burckhardts
Schriften zur Planung und Gestaltung. (Quelle SRF)
Spazieren als Wissenschaft? KOMMENTAR: Es benötigt kein Studium, um zu erfahren, welche Kraft imun bewschwertem Spazieren liegt. Sicherlich hat jeder schon erfahren: - Wer beim Schreiben eine Blockade hat, geht an die frische Luft und spaziert eine geraume Zeit. Plötzlich löst sich der Knopf im Kopf und zu Hause kann der Text mühelos weiter getippt werden. - Während des Spazierens fallen uns ungewollt neue Gedanken zu (Spazieren als Innovationstechnik) - Da wir uns beim Spazieren nicht wie beim Auto- oder Fahrradfahren stets konzentriert auf den Verkehr achten müssen, können wir uns beim Spazieren entspannen. - Joggen entspannt uns weniger, weil wir uns dabei meist auf die Leistung konzentieren. Viele messen beim Joggen ständig Puls und Blutdruck. - Während des Spazierens hingegen können wir gedanklich abschweifen. Wir sehen Blumen, hören den Vögelgesang und können die Umwelt voll und ganz geniessen. Nach meinem Dafürhalten genügen die persönlichen Erkenntnisse über die Vorteile des Spazierens. Ein Lehrstuhl an der Universität über eine Spaziergangswissenschaft erübrigt sich jedoch. Auch wenn Promonadologie so schön wissenschaftlich klingt.