Donnerstag, 9. August 2018

Einsichtig

NZZ wird wieder dialogischer

Die Streichung der Kommentarspalte war aus meiner Sicht ein Rückschritt.
Der Dialog mit den Lesern finde ich sehr wichtig.
Aus Persönlich.com:
Kurswechsel bei der NZZ: Seit Donnerstag können die Leser einzelne Artikel wieder kommentieren. Vor anderthalb Jahren deaktiverte die Zeitung die Kommentarfunktion. Das bisherige Format der «Leserdebatte» kommt weiterhin zum Einsatz.
Neue Zürcher Zeitung: Die Kommentarspalte kehrt zurück

Die Social-Media-Redaktion der NZZ will eine Debatte, die wieder näher an ihren Artikeln ist. (Bild:
Die NZZ passt das Format ihrer Leserdebatte an: Ab dem 2. August kehrt die Kommentarspalte nach einer eineinhalbjährigen Pause zurück, zumindest teilweise. Das teilt die NZZ-Social-Media-Redaktion am Mittwoch mit und begründet die Änderungen.
In den letzten eineinhalb Jahren konnten die Leserinnen und Leser zu Themen, die die Redaktion ausgewähl hatte, diskutieren. Den NZZ-Redakteuren gefiel diese Art der Debatte, die sich «mit dem Thema des Artikels und weit darüber hinaus» befasste. Die Social-Media-Redaktion habe aber festgestellt, dass die Leserdebatte nicht mehr so rege genutzt werde wie zu Beginn. Auch wünschten sich die Redakteure, dass die Leserdebatte wieder näher an ihre Berichtserstattung komme. Darum beschloss die Redaktion folgende Änderungen:
  • Täglich wählt die Redaktion bis zu fünf Artikel aus, unter denen die Kommentarspalte freigeschaltet ist. Eine Einstiegsfrage lanciert wie bis anhin die Debatte.
  • Je nach Thema gibt es eine separate Leserdebatte. Das Format ist das gleiche, wie es in den letzten eineinhalb Jahren existiert hat. Diese Artikel sind gekennzeichnet mit: «Diskutieren Sie mit».
  • Die Social-Media-Redaktion schliesst die Debatte in der Regeln nach zwei Tagen.
Die Leserinnen und Leser können die Kommentare erst sehen, wenn sie die Redaktion freigeschaltet hat. Beiträge, die gegen die Netiquette der NZZ verstossen, werden nicht veröffentlicht, teilt die Redaktion mit. (as)

Mittwoch, 8. August 2018

Auch eine Folge der Hitzeperiode

Dienstag, 7. August 2018

HItzetod der Aeschen wird Tatsache

Bereits eine Tonne toter Äschen im Rhein bei Schaffhausen

27,6 Grad Wassertemperatur sind zu viel: Im Rhein bei Schaffhausen hat ein grösseres Fischsterben eingesetzt. Bis jetzt wurde eine Tonne toter Äschen aus dem Wasser gezogen. Die Behörden hoffen nun, dass es nicht so schlimm wird wie 2003 (Quelle Blick- online)

Nun beginnt das Fischsterben im zu warmen Rhein

Schaffhausen

Die Meinungen gehen beim Tatortexperiment auseinander

 Zu vieles ist absurd- Ein Tatort zum vergessen

AUS BLICK-ONLINE:
Die Meinungen gingen im Vorfeld auseinander: «Bild» warnte vor dem «schlechtesten ‹Tatort› aller Zeiten». «Der Spiegel» schwärmte von «grossem Kino». Gestern endlich war das One-Take-Wunder «Die Musik stirbt zuletzt» von Dani Levy zu sehen. Und tatsächlich ist das formale Wagnis, einen Krimi ohne einen einzigen Schnitt zu erzählen, sehenswert. Der Zuschauer wird sofort in die Handlung hineingerissen.
Die Geschichte hingegen ist zu ambitioniert. Form und Inhalt kommen sich nicht entgegen – ein einfacherer Plot hätte das technische Experiment besser zur Geltung gebracht. Walter Loving, ein Unternehmer und Mäzen, engagierte sich im Zweiten Weltkrieg als Fluchthelfer von Juden – und wurde reich dabei. Findige Köpfe beginnen zu rechnen: Wie alt wäre dieser Loving heute und könnte er wirklich noch einen Galaabend ausrichten? Es bleibt nicht die einzige Ungereimtheit. Weshalb genau wird vor dem KKL demonstriert?
Anderes ist schlichtweg absurd: Zum Beispiel die Pianistin, die sich ohne Gefühlsregung an den Flügel setzt, nachdem ihr Bruder vergiftet worden ist. Oder der Arzt, der während des Reanimierens Zeit findet, Leute mit den Worten aus dem Raum zu weisen, er müsse hier arbeiten. Geradezu albern sind die Drohanruf-Sequenz mit dem Stimmenverzerrer und die Kurznachrichten, die eingeblendet werden, weil sie nicht filmbar sind. Auch die ungewöhnlichen Tenues der Kommissare (Liz Ritschard im Ballkleid, Reto Flückiger als Fussballfan) sind kein Mehrgewinn. Doch Levy hat etwas gewagt und TV-Geschichte geschrieben. Das bleibt.

René Hildbrand im Persönlich urteilt treffend:

Dani Levys riskantes Unterfangen ist gründlich misslungen. Wir sahen oft Wackelbilder wie vor 25 Jahren beim Start der regionalen TV-Sender und erlebten teils geradezu tollkühne Kameraschwenks. Verworren, zu konstruiert oft unlogisch bis abstrus der schwer verdauliche Fall: Ein Benefizkonzert im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) sollte den in Konzentrationslagern umgekommenen Juden gedenken. Eingeladen zum Anlass hat der steinreiche Mäzen Walter Loving (blendend gespielt vom 84-jährigen Österreicher Hans Hollmann). Der Patriarch soll vielen Juden das Leben gerettet haben. Doch dahinter verbirgt sich ein dunkles Geheimnis, das während dem Konzert aufbricht.
Es gab Beschuldigungen, Bedrohungen, einen Giftanschlag, eine lächerliche Verfolgungsjagd, aber keine Leiche. Wie sagt der geständige Walter Loving am Schluss: «Scheitern und Erfolg sind Geschwister.» Auch auf diesen Schweizer Sonntagskrimi trifft das erste zu.
Auch wenn sie öffentlich nicht dazu stehen: Die Schweizer «Tatort»-Häuptlinge wissen seit vielen Jahren, dass ihre Krimis auch in Deutschland und Österreich mehr schlecht als recht ankommen. Darum ist es noch unbegreiflicher, dass mit einem hektischen One-Take-Streifen voll auf Risiko gesetzt wurde. Oder war es pure Verzweiflung?
7-Die-Tatort-Musik-stirbt-zuletzt

Ein Rennen gegen die Zeit: Flückiger (Stefan Gubser) und Ritschard (Delia Mayer) ermitteln während eines laufenden Konzerts. (Bild: ARD Degeto/SRF/Hugofilm)


 

FAZIT:
Dieser Tatort mag zwar in die Geschichte eingehen.
Doch müssten die negativen Echos von den Machern trotzdem ernst genommen werden.
Vor allem die unruhige Kameraführung.
Auch der über Strecken  unbefriedigende Ton.
Die unglaubwürdigen Szenen mit dem absurden Erzähler
oder die Situation, dass Flückiger seinen Sohn an den Tatort mitnehmen durfte.
Fragwürdig ist auch der erfolgreiche Luftröhrenschnitt mit dem Sackmesser.

Montag, 6. August 2018

Krisenkommunikation

Die offizielle Information ist vorbildlich

Sachverhalte werden beschrieben
Nur erhärtete Fakten wurden genannt
Auf Mutmassungen, Hypothesen wird nicht eingegangen
Es wurden keine Namen über die Medien bekannt gegeben.
 

Die Medien haben hingegen vor Abschluss der Untersuchungsergebnisse bereits zahlreiche  mutmassliche Gründe genannt:

- Alter der Maschine
- Ungenügende Wartung?
- Bei Hitze ist der Auftrieb geringer
- Waren die Motoren überhitzt?
- Pensionierte Piloten
- Haben die Piloten zu viel riskiert?
- Wurde ein Kabel touchiert?
usw.

Flugunglück in der Schweiz "Sie stürzte wie ein Stein zu Boden"

20 Menschen starben beim Absturz einer historischen Ju-52 in der Schweiz. Experten rätseln über die Unglücksursache, ein Verdacht steht im Raum: Die Hitze könnte eine Rolle gespielt haben. Quelle Spiegel)
Katastrophe mit 20 Toten: Absturz in den Alpen 
 

Samstag, 4. August 2018

Hitze und Dürre schadet auch den Wäldern

Hitze und Dürre : Das hält der Wald nicht aus




Die Dürre trocknet nicht nur Äcker aus, sondern auch Deutschlands Wälder. Das zeigen aktuelle Satellitenbilder gut. Der Wald der Zukunft wird anders aussehen müssen.