Freitag, 20. Juli 2018

Affe mit Pokal

Mit diesem Posting, das französische Nationalspieler mit afrikanischen Wurzeln beleidigen soll, löste ein Genfer einen Sturm der Entrüstung aus.

Mit diesem Postin, das  französische Nationalspieler
mit afrikanischen Wurzeln zeigen soll,
löste ein Sturm der Entrüstung aus.
Ein Rechtsanwalt und Offizier der Schweizer Armee
publizierte das Bild auf Facebook

Mittwoch, 18. Juli 2018

Knall bei Raiffeisen

Patrik Gisel tritt als Konzernchef der Raiffeisen per Ende Jahr zurück.

Er wollte damit die öffentliche Debatte um seine Person beenden und die Reputation der Bank schützen.
Seit 2015 führte er die bekannte Bank.

Vorbemerkung:
Sein Vorgänger, der in der Untersuchungshaft weilte, ist nicht verurteilt.
Es gilt die Unschuldsvermutung.

Doch:
Die Bank und damit auch der Vorsitzende der Geschäftsleitung standen unter enormem Druck.
Der Medienwirbel sorgte dafür, dass die Bank nicht zur Ruhe gekommen ist.

Obschon Gisel versichert hatte, er trete nicht zurück, musste er etwas tun.
Es blieb ihm keine andere Wahl, als zu handeln.
Er hätte zum Problem für die Bank werden können.

Jüngst ging es um die Frage, ob die Nr 2 der Raiffeisen tatsächlich nichts gewusst hatte von den Deals von Vinzenz. Gisel arbeitete jahrelang mit Vincenz zusammen und damit zu lange mit ihm verbandelt. Er behauptete stets, er habe davon nichts gewusst.
Dem Verwaltungsrat wurde bewusst, dass diese Sicht  nach aussen nicht mehr haltbar war. Es ging nun um die Reputation der Bank.

Gisel hatte drei Optionen:

1. Im Amt bleiben   2. Sofort kündigen    oder 3. Später zurücktreten.

Zu Punkt 1: Im Amt konnte er nicht bleiben. Der Druck war zu gross.
Zu Punkt 2: Wenn er sofort gekündigt hätte, wäre dies einen Schuleingeständnis gleichgekommen. Aber für die Reputation  wäre es gut gewesen
Zu Punkt 3: Gisel hat  die Kündigung auf Ende Jahr gewählt. Ich gehe davon aus, dass dieser Entscheid sich  entlastend auswirken wird. mit diesem Entscheid ist auch noch ein Neubeginn möglich.

Obschon  Patrik Gisel bei früheren Auftritten vor Mikrofon und Kamera erfreulich gut abgeschnitten hatte, litt seine Glaubwüdigkeit mit den verbalen Spitzkehren:

Früher: "Ich werde nicht zurücktreten."   Dann: "Ich trete auf Ende Jahr zurück."
Früher: "Die Notensteinbank werden wir nicht verkaufen". Dann wurde sie doch verkauft,
Die Bevölkerung nimmt dem Konzernchef auch nicht ab, dass sein Rücktritt nichts mit der Aera Vincenz zu tun hat.
Auch Merkel büsste die Glaubwürdigkeit ein mit Aussagen, wie:
"Während meiner Amtszeit wird es sicher keine Maut geben". Dann war sie doch dafür.
Oder bei Trump: Beim Treffen mit Putin sagte er, Russland habe sich nicht in die Wahlkampagne eingemischt. Zurück im weissen Haus sagte er plötzlich das Gegenteil.

Patrik Gisel habe ich bei veschiedenen Interviews beobachtet:

Er ist sehr mediengewandt, spricht unkompliziert.
Wenn er frei spricht, fühle ich mich angesprochen.
Sehr guter Augenkontakt.
Normalerweise ist seine Gestik, Mimik  authentisch.
Er hat hingegen ein Problem mit seiner Kommunikationscrew.
In einem Blickinterview versuchte ein Kommunikationsverantwortlicher der Raiffeisenbank, das Interview zu stoppen. Gisel wurde nicht von den Medien, sondern von einem Mediensprecher irritiert. Gisel  glaubte wohl, die Kamera sei abgestellt worden. Doch lief sie weiter und nahm den Konzernchef auf, wie er irritert zum Sprecher schaute und nervös an die Nase sowie in die Nase griff und als Uebersprunghandlung verlegen am Kopf rieb. Diese gesendete Sequenz ist nicht  das Verschulden der Medien, sondern der eigenen Kommunikationsleute. Heikle Situationen müssen vorgängig besprochen werden. Für mich war offensichtlich: Ohne diese unnötige Intervention hätte Gisel die Sache gut gemacht. Fazit: Kommunikationsberater können auch ein Eigencoal schiessen. Die Vorbereitung ist immer die halbe Miete. Man muss sich stets bewusst sein: Wenn eine Kamera im Raum steht, kann man aufgenommen werden.
Diese Erfahrung führte wohl dazu, dass Gisel für das Statement bei TeleTopauf jegliche Dialogik verzichtet wurde. Fragen wurden nicht mehr zugelassen. Das Votum wirkte entsprechend eingeübt und auswendig gelernt, das heisst: Es überzeugte viel weniger, als bei allen anderen freien Interviews, bei denen Gisel als Person die Sache recht gut gemacht hat.   
LINK:
https://www.blick.ch/news/wirtschaft/affaere-vincenz-fordert-bei-raiffeisen-das-naechste-opfer-darum-tritt-gisel-jetzt-zurueck-id8629721.html
 



 





Dienstag, 17. Juli 2018

Der neue Fussballweltmeister


Er spielte effizient.
Nicht mit ellenlangen  Zuspielpässen nach hinten und quer über das Feld
Aber: Blitzschnell bei Konterphasen
Mit Spiel nach vorn und treffsicher!
WM 2018: Frankreich ist Weltmeister

Samstag, 14. Juli 2018

Faux Pas

Donald Trump News: Alles zur Innen- & Aussenpolitik des US-Präsidenten 

Die Trumps lassen die Queens auch einige Minuten warten.
Doch etwas haben sie erreicht: Aufmerksamkeit und Medienpräsenz.

Top-Videos

Freitag, 13. Juli 2018

Was will Seehofer mit seinem Masterplan?

Deutschland

Auszüge aus dem Vorwort des Masterplans

Die Herausforderungen weltweiter Migration erfordern ein System der Ordnung.
Kein Land der Welt kann unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen. Erfolgreiche Integration kann nur gelingen mit einer Begrenzung von Zuwanderung.
Ordnung braucht klare Vorgaben: Wir erwarten, dass Antragsteller an ihrem Asylverfahren aktiv mitwirken. Wir wollen verhindern, dass Personen während oder nach einem Asylverfahren untertauchen oder ihre wahre Identität verschleiern. Das Ersuchen um humanitären Schutz und das Begehen von Straftaten schliessen sich grundsätzlich aus.
Menschen ohne Bleiberecht müssen unser Land verlassen. Einer Pflicht zur Ausreise muss eine tatsächliche Ausreise folgen.
Wir wollen keine Zuwanderung in unsere Sozialsysteme. Unsere Sozialleistungen dürfen keinen Anreiz für den Zuzug nach Deutschland bieten. Deswegen muss die Ausgabe von Sachleistungen gegenüber Geldleistungen Vorrang haben.
Die grosse Aufgabe der Integration kann nur gelingen, wenn von vorneherein feststeht, auf wen und auf was sie sich bezieht. Sie bezieht sich auf Menschen mit Bleibeperspektive, nicht auf alle, die gekommen sind. Und sie bezieht sich auf unsere Werteordnung, die den Zusammenhalt der Gesellschaft ausmacht.
Integration erfordert Mitwirkung, die wir künftig noch entschlossener einfordern wollen.
Der Migrationsdruck an den Aussengrenzen Europas hält weiter an. Die Entscheidung, wer nach Deutschland kommt und wer nicht, dürfen wir nicht kriminellen Schleppern überlassen.
Viele nationale Massnahmen bedürfen noch der Verbesserung, so insbesondere die konsequente Abschiebung, die Erfolgsquote der Integrationskurse und schnelle und sichere Asylverfahren.
Die Umsetzung dieses Masterplans muss stets die Gesamtentwicklung der Zuwanderung berücksichtigen. Es gilt der im Koalitionsvertrag vereinbarte Zuwanderungskorridor von 180.000 bis 220.000 Schutzsuchenden im Jahr.
Hilfe vor Ort in den Herkunfts- und Transitländern durch Stärkung der Massnahmen der Entwicklungszusammenarbeit ist der humanste und wirksamste Weg, Fluchtursachen zu begegnen und Bleibe- und Zukunftsperspektiven für die Menschen zu schaffen.
Die Verantwortung gegenüber der Stabilität des Staates gebietet Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung.
Es gilt das Versprechen, die Zahl der nach Deutschland und Europa flüchtenden Menschen nachhaltig und auf Dauer zu reduzieren, damit sich eine Situation wie die des Jahres 2015 nicht wiederholen wird und kann. (Quelle: Blick-online)

KOMMENTAR:
Bei folgenden Punkten wird der Innenminister bestimmt auf keinen Widerstand stossen:
- Integration ist ohne Beschänkung der Einwanderung nicht möglich
- Wer die Identität verschleiert oder untertaucht; wer nicht kooperiert darf nicht profitieren
- Wer nach Europa kommen darf, dürfen nicht die Schlepper entscheiden
- Es geht nicht ohne Steuerung der Zuwanderung
- Der Anreiz muss gedämmt werden
- Einer Pflicht zur Ausreise muss eine tatsächliche Ausreise folgen
- Die Sozialleistungen dürfen keinen Anreiz für den Zuzug nach Deutschland bieten. Die Ausgabe von Sachleistungen gegenüber Geldleistungen müssten Vorrang haben


Donnerstag, 12. Juli 2018

Müllhalde Frauenfeld

20 Fr Depot ist zu wenig

Jugendliche können vor dem Festival verbilligte Zelte kaufen.
Nachdem OpenAir ist es für viele zu aufwändig, den Müll abzuräumen.
Würde für von den Campern ein Depot von 200 Fr. verlangt, gäbe es nach dem Event ein anderes Bild:

20 Min:

Wer hätte das gedacht

Quelle: 20 Min

Kommentar: Brauchen wir jetzt auch noch Männerhäuser, in denen sich die geschlagenen Männer in Sicherheit bringen können?