Dienstag, 10. Juli 2018

Gesten mit Folgen?

Der Doppeladler anlässlich dem Weltmeisterschaftspiel Serbien gegen die Schweiz führt zu einem Medienwirbel

Die Adler-Geste wird zum Thema.

Die drängendsten Fragen zum Fall der Schweizer Doppeladler-Jubler Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri und Stephan Lichtsteiner.

Saftige Busse für obszöne Geste

Nick Kyrgios’ eindeutige Geste. (Bild: TennisTV) 
 Nick Kyrgios’ eindeutige Geste.

Im Halbfinal des ATP-Turniers in London gegen den Kroaten Marin Cilic (6:7, 6:7) benahm sich Nick Kyrgios daneben: Beim Seitenwechsel machte der Australier auf der Bank mit einer Wasserflasche Masturbationsgesten, auf dem Court folgten weitere Handzeichen.
Die ATP sanktionierte den Unverbesserlichen für «unangemessenes Verhalten» mit einer Geld-Busse in der Höhe von 15'000 Euro.
Anfang der Woche hatte sich die übertragende BBC bei ihren Zuschauern entschuldigt, nachdem Kyrgios während der Live-Übertragung im TV gut hörbar geflucht hatte. «Gut. Ist mir egal», sagte der 23-Jährige, als er darauf angesprochen wurde.

um Abschied von Josef Ackermann : Das Victory-Zeichen - Karriere einer Ablichtung

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Das Bild zählt längst zu den Ikonen der Kapitalismuskritik. Mit dem Victory-Zeichen im Gerichtssaal machte Josef Ackermann Michael Jackson nach - und ein Fotograf lichtete ihn ab. Über Entstehung und Folgen eines Fotos, das Geschichte schrieb.




Normalerweise stellt sich Oliver Berg auf fünf bis zehn Minuten ein, in denen er zu Beginn einer Gerichtsverhandlung zu einem brauchbaren Foto kommen muß. Brauchbar heißt, möglichst ein Bild des Angeklagten, möglichst mit einprägsamer Mimik, einer auffälligen Geste, irgend etwas, was das Foto „dynamisch“ macht. Denn gedruckt und gesendet wird nur, was „dynamisch“ ist. Tut sich etwas, eine Bewegung, und sei es nur ein Zucken, schon ist der Auslöser gedrückt. „Kommt Aktion, folgt Reaktion.“


Doch dieser eine Prozeßtag am 21. Januar 2004 war in jeder Beziehung ein besonderer Tag. Berg hatte nicht nur zehn Minuten, sondern mehr als eine halbe Stunde. Richterin Brigitte Koppenhöfer war kurz im Sitzungssaal L 111 des Düsseldorfer Landgerichts erschienen, um mitzuteilen, daß sich der Verhandlungsbeginn um einige Minuten verzögern werde. Die da herumstanden und zuhörten, waren nicht irgendwelche Angeklagte, die sich so gaben, wie Angeklagte sich normalerweise geben: verlegen, gedrückt, still, ehrfürchtig. Diese hier waren, ihre Anwälte hatten ihnen dazu geraten, angestrengt locker.
Berg zwängte sich zwischen die Stuhlreihen und machte Porträtaufnahmen: vom Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Josef Ackermann, vom früheren IG-Metall-Chef Klaus Zwickel, dem ehemaligen Mannesmann-Vorstandsvorsitzenden Klaus Esser und seinem Aufsichtsratschef Joachim Funk, außerdem von den weniger bekannten Jürgen Ladberg, dem ehemaligen Betriebsratschef, und Dietmar Droste, dem ehemaligen Personalchef bei Mannesmann.







Aber Berg suchte vor allem die beiden Hauptfiguren. Gegen kurz vor neun Uhr stand er mit seinem Weitwinkel im Anschlag in der Mitte der zweiten Sitzreihe, hinter ihm in der ersten Reihe saß Zwickel, vor ihm standen Klaus Esser, Josef Ackermann und einer seiner Anwälte. Berg drängelte den Anwalt ein wenig zur Seite, so daß er mit seiner Kamera freie Sicht auf Esser und Ackermann hatte.




Der Kölner Fotograf wußte noch nicht, daß er, und nur er, in diesem Bruchteil einer Sekunde Wirtschaftsgeschichte belichtet hatte.
Nach etwa zwanzig Minuten mußten Fotografen und Kameraleute den Saal verlassen. Es waren nur drei Fotografen zugelassen; ein Fotograf von Action-Press, ein Fotograf einer kleineren Agentur, die sich die Akkreditierung eingeklagt hatte, und Oliver Berg für die Deutsche Presse-Agentur. Ein Fernsehteam des Westdeutschen Rundfunks durfte filmen.




Berg ging in einen Nebenraum und schloß seine Kamera an einen Laptop an. In mehr als einer halben Stunde hatte er 270 Bilder gemacht. Was war das nun eigentlich mit Ackermann und seiner Hand? Berg sah das Bild und hatte Glück: Mehrere Bilder der Sequenz waren durch die Armbewegung verwischt, aber eines war scharf, die Hand ist deutlich zu sehen, nichts stört, freie Sicht, der Hintergrund paßt. Die Hand Ackermanns macht das Victory-Zeichen.

Berühmte Stinkefinger:

Vergrößerte Ansicht des angeklickten Bildes
Während die spanische Nationalhymne vor dem Siel gegen Kroatien bei der EM 2016 in Frankreich läuft, zeigt Gerard Piqué den Mittelfinger.


Aus Frankfurter Rundschau:

Diese Gesten sind „erlaubt“

Wer seinem Ärger dennoch nonverbal Luft machen will, der sollte sich genau überlegen, welches Handzeichen er macht. Die folgenden Gesten bewegen sich in einer Grauzone und „erfüllen den Tatbestand der Beleidigung nicht im klassischen Sinne“, so der Rechtsexperte.
Der Schweigefuchs: Wer Kinder hat, dürfte diese Geste kennen. Mittel- und Ringfinger werden auf den Daumen gelegt, der Zeigefinger und der kleine Finger nach oben gestellt. Es soll den Gegenüber auffordern, die Klappe zu halten.
Der Reißverschluss: Eine Geste, die mancher von uns schon seit dem Kindergarten kennt. Zeigefinger und Daumen schließen mit einem imaginären Reißverschluss den Mund. Eine gerngenomme Geste, wenn sich der andere Verkehrsteilnehmer lautstark aufregt.
Heul doch: Diese Handbewegung dürfte den Gegenüber wohl zur Weißglut treiben, befindet sich rechtlich jedoch in einer Grauzone, da sie weder eine Drohung noch eine Beleidigung im eigentlichen Sinne darstellt.
Lippen klimpern: Zeige- und Mittelfinger klimpern auf der Unterlippe. Die einen machen es, wenn sie Babys zum Lachen bringen wollen, andere um dem Gegenüber klar zu machen, dass er nur Blödsinn redet und einen sein Gerede nicht interessiert.

Diese Gesten sind eine Beleidigung

Leider gehen mit vielen Verkehrsteilnehmern gelegentlich die Zügel durch und die Handzeichen sind weniger charmant, als die vorigen. Hier sehen Sie, welche Gesten als Beleidigung gewertet werden und Geldstrafen von mehreren tausend Euro nach sich ziehen können. Im schlimmsten Fall drohen sogar bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe.
Mittelfinger: Der Klassiker und laut Rechtsexperte Krämer auch eine der häufigsten Beleidigungen im Straßenverkehr.
Arschloch: Daumen und Zeigefinger bilden einen Kreis und deuten damit das menschliche Ausscheidungsorgan an. Gar nicht fein und auch verboten.
Vogel zeigen: Jemanden einen Vogel zeigen, klingt zwar harmlos, ist aber ebenfalls eine Beleidigung, die zur Anzeige gebracht werden kann.
Lange Nase machen: Eine Geste, die wohl eher Kinder machen. Wenn sich jedoch Erwachsene dazu hinreißen lassen, kann dies als Beleidigung gewertet werden.
Scheibenwischer: Wer mit der Hand vor der Stirn hin und her wedelt, möchte sich wohl keine Luft zufächern, sondern dem anderen klar machen, dass man seine Äußerunngen für – sagen wir mal – fragwürdig hält. Auch das ist eine Beleidigung.

Diese Gesten sind eine Bedrohung

Auch wenn Sie aufgrund einer Situation in Rage sind, diese Gesten sollten Sie unbedingt vermeiden, denn sie könnten als Drohung verstanden werden. Und bei diesem Strafbestand drohen Ihnen mehrere tausend Euro Geldstrafe und ein Jahr Haft. „Bei einer Drohung steht die angedrohte Folge im Vordergrund. Bei einer Beleidigung hat man bereits 'etwas' getan“, erklärt Krämer.
Hals abschneiden: Mit der Hand streicht man sich über den Hals. Die Drohung ist klar: Ich will Dir an die Gurgel!
Pistole: Diese Geste ist ähnlich geschmacklos und genau so verboten. Die Hand formt eine Pistole und zielt an die Schläfe. Auch hier ist die Drohung eindeutig.
Fazit: Am besten ist es natürlich, Sie regen sich gar nicht erst auf. „Man sollte sich in solchen Situationen stets in die Rolle des Gegenüber versetzen, um einer Eskalation vorzubeugen“, empfiehlt Hannes Krämer.

Montag, 9. Juli 2018

Wenn zwei sich streiten, lacht der Dritte



  • Das Schmierentheater der GroKo rächte sich

Samstag, 7. Juli 2018

Starkregen


Unwetter (Starkregen in unserer Nachbargemeinde ennt dem Rhein)

Freitag, 6. Juli 2018

Profifussballer als Vorbild

Jugendliche ahmen die Profis nach - 
auch den Simulanten Neymar



KOMMENTAR: Ich habe Kinder gesehen, die bei einem Tor das Leibchen ausziehen und den doppelten Adler zeigen. Die Spitzensportler sind sich ihrer Vorbildfunktion viel zu wenig bewusst. 
 

Donnerstag, 5. Juli 2018

Vollzeitarbeit macht Männer glücklicher

Männern wird immer wieder empfohlen, Zeilzeit zu arbeiten.
So werde das Leben lebenswerter.

Nun zeigt sich aber, dass die Männer auch dann lieber Vollzeit arbeiten, wenn sie weniger verdienen als die Frau. (Quelle SRF)

Männer wollen Vollzeit arbeiten.

Eine Studie des deutschen Soziologen Martin Schröder zum Verhältnis von Arbeitszeit und Lebenszufriedenheit kommt laut «Tages-Anzeiger» zum Schluss: Im Schnitt sind Väter, die 100 Prozent arbeiten, zufriedener als jene Väter, die Teilzeit arbeiten und häufiger zuhause sind.


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Laut Schröder dürfte die traditionelle Idee vom Mann als Ernährer in die Resultate einfliessen. Doch die Studie habe gezeigt, dass Männer auch dann Mehrarbeit annehmen, wenn sie nicht mehr Geld verdienen.
Schröder vermutet, dass sich Väter viel stärker über die Arbeit definieren als die Mütter. Das Vatersein sei offenbar keine gleichwertige Alternativrolle und verleihe zu wenig Genugtuung und Prestige. «Väter werden rapide unglücklicher, je stärker sie ihr Pensum reduzieren. Teilzeitarbeit macht sie unglücklich», sagt Schröder dem «Tages-Anzeiger». Mütter würden hingegen sowohl in der Heim- als auch der Büroarbeit Erfüllung und Anerkennung finden.

KOMMENTAR:
Nach den Aussagen meiner Kursteilnehmer hat sich vor allem die Erkenntnis durchgesetzt, dass Teilzeitarbeitende später bestraft werden (gekürzte Rente oder unangenehme Folgen nach einer Scheidung).

Mittwoch, 4. Juli 2018

Gutes Erklärvideo über FAKE NEWS - Kurz und verständlich

Neues Erklärvideo hilft Journalismus von Fake News zu ...

www.werbewoche.ch/medien/.../neues-erklaervideo-hilft-journalismus-von-fake-news...
vor 10 Stunden - Das neue Video des Verbandes Schweizer Medien (VSM) erklärt in drei ... Der Film richtet sich an die breite Öffentlichkeit und insbesondere ...

Dienstag, 3. Juli 2018

Der unangenehme Sitznachbar im Flugzeug- was hilft?

  • Der Unfähige
    "Wo haben Sie die Kopfhörer eingesteckt?", "Wie funktioniert das mit der Armlehne?", "Wo ist denn die Fernbedienung für den Bildschirm?" Mit dem Unfähigen neben dir brauchst du Nerven aus Stahl und Babysitter-Skills für Fortgeschrittene: Er ist ein lernresistenter Technik-Legastheniker. Weil er sich ausserdem weder anschnallen kann noch alleine das Gepäckfach aufkriegt, denkst du darüber nach, für den Rückflug die Identität eines Dschungelbewohners anzunehmen, um im Ernstfall den Ahnungslosen zu mimen.
  • Der Airplane-Alki
    Er sitzt in Reihe 21D, seine Fahne steigt dir aber schon beim Einsteigen in die Nase. Landest du neben dem Airplane-Alki, verlässt du das Flugzeug mit Kater und Schnupfen. Die Gin-Tonics bestellt er sich im 5-Minuten-Takt und seinen hochroten Kopf versucht er mit voll aufgedrehter Lüftung zu kühlen. Weil er schon vor dem Abflug Knülle ist, kriegt er nicht mit, dass dir wegen der Lüftung kalt und – dank seiner Ausdünstungen – auch kotzübel ist.
  • Der penetrante Flirter
    Seine Blicke: tief. Sein Abstand zu dir: zu gering. Der penetrante Flirter sucht jede Möglichkeit, dir seine billigen Sprüche um die Ohren zu hauen. Dass du null darauf eingehst, ignoriert er selbstbewusst – er mags, wenn Girls etwas schüchtern sind. Wenn seine Hand dann auf deinem Schoss landet, um dir augenzwinkernd seine Handynummer zuzustecken, hilft nur noch eines: Platz wechseln.
  • Der Hysterische
    Mit drei Ladungen Valium und einer notariell beglaubigten Patientenverfügung bewaffnet betritt er das Flugzeug. Fest davon überzeugt, dass dieser Flug das Letzte ist, was er erleben wird, und dass jede Statistik über Flugsicherheit gefälscht wurde, krallt er sich bei jedem Ruckeln kreischend in deinen Arm. Bis zur Landung kennst du 56 seiner Verschwörungstheorien und verlässt das Flugzeug mit blauen Flecken sowie einem lädierten Trommelfell.
  • Der Inkontinente
    Seine Blase fasst das Volumen eines Schnapsglases. Im Abstand von 15 Minuten stupst er dich deshalb mit beschämtem Blick an, um sich ungeduldig an dir vorbei zu quetschen. Dass er sich jedesmal den Fensterplatz schnappt, ist genau so verwunderlich wie die Tatsache, dass er sich trotz Mini-Blase ständig einen neuen Orangensaft bestellt.
  • Der Sitz-nach-hinten-Klapper
    Kaum hat er Platz genommen, hängt sein Sitz in deinem Gesicht. Während er schnarchend auf dir drauf liegt, kriegt er nicht mit, dass der untere Teil deiner Beine zum Wohl seines Nickerchens abgeklemmt werden. Zur Landung reisst er wie von der Tarantel gestochen seinen Sitz in die aufrechte Position. Dass dir dabei der Kaffee, den du auf dem Tablett abgestellt hast, über die eingeschlafenen Beine läuft, interessiert ihn nicht.
  • Das Kind 
  • Nein, wir sprechen hier nicht von einem Vierjährigen. Dieser Passagier benimmt sich auch mit Mitte 30 noch wie ein Kleinkind auf dem Spielplatz: Er quengelt, rutscht nervös auf seinem Sitz rum und fällt bei seiner Imitation der Sicherheitshinweise der Stewardess fast vom Stuhl. Bei ihm hilft nur eins: Ohropax rein und warten, bis er vor Erschöpfung in seinem Sitzchen einschläft.
Quelle: 20 Min.
LINK:

www.rhetorik.ch/Nervensaegen/Nervensaegen.html
22. Dez. 2001 ... ... mit ein Grund, weshalb viele Politiker vorsichtig sind im Umgang mit ... Team und Kommunikation (Kapitel: Umgang mit schwierigen Typen) ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/07/01_15/index.html
15. Jan. 2007 ... Schwierige Typen wurden schon oft kategorisiert. Siehe den Beitrag vom Umgang mit schwierigen Typen. Streiter, Positive, Alleswisser ...