Seehofer markiert Widerstand
Seehofer droht
mit Ende der GroKo
CSU hält an Aufnahmezentren für Flüchtlinge fest
Vor der bayerischen Landtagswahl im Herbst werde eine neue Bundesregierung ein Gesetz verabschieden, das alles Verabredete regele. Sollte sich die SPD dem verweigern, „wäre die Regierung am Ende“, sagte Seehofer in einem Interview der „Augsburger Allgemeinen“.
Begründung: „Etwas miteinander zu vereinbaren, es aber nicht zu vollziehen: Das geht nicht.“
Die vereinbarte Zahl von 180 000 bis 200 000 Flüchtlingen pro Jahr sei die Obergrenze, die die CSU immer gefordert habe. Die SPD spreche zwar von einer Spanne, das aber sei nur „eine intelligente Umschreibung des von uns Gewollten“.
Unter anderem sollten Marokko, Tunesien und Algerien zu sicheren Drittländern erklärt werden, in die abgelehnte Asylbewerber einfacher abgeschoben werden könnten. Außerdem sollen laut Seehofer in den Grenzregionen mehrere sogenannte Aufnahmezentren eingerichtet werden, in denen Flüchtlinge bleiben, bis über ihre Anträge entschieden worden ist.



