Mittwoch, 27. Dezember 2017

Gretchenfrage: Mit wem spricht der Bundespräsident?

Der Blick ist die Brücke zum Du



Frank-Walter Steinmeier (61)
Eine schief geratene Inszenierung (Quelle BILD online)
Steinmeier schaut an der Kamera vorbei, während er spricht
Bundespräsident Steinmeier gibt uns anlässlich seiner ersten Weihnachtsansprache  ein Rätsel auf:
- Spricht er mit dem Kameramann?
- Blickt er zu einem "Spick"?
Jedenfalls irritiert er uns mit dem Blick.
Normalerweise werden solche Reden ab Teleprompter abgelesen. Das ist ein Lauftext, der vor der Linse eingeblendet wird.
Beim Einsatz des Teleprompters wirkt es dann so, als spreche der Redner mit dem Publikum.
Im jüngsten Beispiel demonstriert uns nun der deutsche Bundespräsident, wie man das Publikum irritieren kann, wenn man sich nicht mit medienspeziefischen Situationen zu wenig auseinandergesetzt hat.
Es ist völlig unklar, wohin der Redner schaut.


Zur Situation:
Frank-Walter Steinmeier steht neben einem Weihnachtsbaum mit echten Kerzen, auf der anderen Seite eine Flagge mit Bundesadler. Er steht vor einer offenen Tür, im Hintergrund ein Kronleuchter.
Steinmeier, der seit März 2017 Bundespräsident ist, beginnt seine erste Weihnachtsansprache mit sonorer, ruhiger Stimme. Er spricht angnehm langsam,  wirkt freundlich und staatsmännisch. Eigentlich alles o.k., aber …
Wo guckt der Bundespräsident  jedoch hin?!

Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier

www.ardmediathek.de/tv/ARD.../Weihnachtsansprache.../Video?...
vor 22 Stunden
ARD Sondersendung | Video Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ...

FAZIT: Bei Interviews ist in der Regel der Journalist  Gesprächspartner und der Interviewte spricht diesen an.
Ausnahmen sind sogenannte Duplexsituationen (Sportler oder Magistraten müssen diese kennen) Da muss zur Kamera gesprochen werden. Diese ungewohnte Situation muss jedoch trainiert werden.

Zwischen den Jahren

Mit "zwischen den Jahren" ist heute in der Regel die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester/Neujahr, gemeint, das heisst  zwischen dem 21. Dezember (Wintersonnenwende) und dem 6. Januar.
Bildergebnis für Zwischen den jahren

Zwischen den Jahren
Weihnachten ist grade zu ende.
Dicht liegt der Schnee, ist ziemlich kalt.
Silvester bringt die Jahreswende.
Der Lauf der Zeit macht niemals halt.


Auch der Bach fließt unterm Eis.
Die Ostsee ist ganz kurz davor.
Wald und Wiesen sind ganz weiß.
Das ist des Winters Eisdekor.


Drum bringt viel Futter in den Wald.
Rehe, Hasen und Fasane suchen,
deine Futterhilfe bald,
unter großen dichten Buchen.


Keine Angst vor diesem Wetter.
Er wird bald dem Frühling weichen.
Dieser weckt der Bäume Blätter,
ganz gewiss auch die der Eichen.

Autor: Manfred Basedow

Helene Fischer demontierte sich selbst

Voller Vorfreude schalteten die Fans von Helene Fischer  den Fernseher ein, um sich ihre Weihnachtsshow anzusehen. Doch das 180-minütige Programm hinterließ bei vielen Zuschauern einen bitteren Nachgeschmack.
Trotz Quotenhoch sind  viele von Helen Fischer enttäuscht.
Weshalb benötigt sie billige Sexsignale, wie den Griff an die Brüste. 
Hat die Sängenin das nötig?
Wenn solche Gesten (sie entsprechen dem Griff nach den Genitalien bei Jackson ) vom Regisseur empfohlen worden wären, hätte eine eigenständige Entertainerin darauf verzichten können.
Bis jetzt wurden die technisch perfekte Inszenierungen bewundert. Wenn nun aber die exaltierte Barbara Schöneberger prominent ins Programm eingebaut wird, so ist dies bereits der Anfang eines Qualitätabbaus.
Auf ihrer Facebook-Seite muss sich jetzt die Schlagersängerin mit den kritischen Kommentaren ihrer Fans auseinandersetzen. Wir lesen: „Kühl, narzisstisch, selbstdarstellerisch" und: Sie verhunzt die Songs anderer Interpreten." Sie sollte mehr Bescheidenheit entwickeln, die alle grossen Künstler auszeichnen. Zu viel wirkt zu aufgesetzt. "Man kann nur umschalten“, schreibt ein User unter dem aktuellsten Foto von Helene. Auch die Akrobatik kam nicht besonders gut an: „Das benötigen nur diejenigen, die von schlechtem Gesang ablenken wollen“, wird kritisiert.
Immer mehr Zuschauer finden die Schlager-Queen nicht mehr besonders glaubwürdig. Ich zitiere: „Sorry, aber mir ist das alles zu perfekt, zu geleckt! Das ist eine Außerirdische! Wird an einem Seil durch die Luft gewirbelt und die Frisur sitzt in der nächsten Einstellung wie eine 1“.

So hatte sie sich wohl Helene Fischer die Reaktionen auf ihre Show  nicht vorgestellt!



FOCUS Online/Glomex Schlager-Star halbnackt in der Badewanne: 
Die ersten Bilder ihrer neuen TV-Show
 

5,9 Millionen TV-Zuschauer sahen am 1. Weihnachtstag die ZDF-Sendung der Schlager-Königin. Die "Helene Fischer Show" versprach, nach dem sich der Durchschnitts-Deutsche nach zu viel Gans mit Klößen sehnt: Beschallung, Besinnlichkeit und eine  Gastgeberin mit dem 1000-Watt-Grinsen. Bei derartigen grossen Nummern soll zwar niemand den Kopf zu sehr anstrengen. Unterhaltung ist erwünscht - aber keine billige.
Helene Fischer müsste sich bewusst sein, dass mit sinkendem Niveau die Einschaltquote nicht automatisch steigen wird.
Eine konstruktive Nachlese wäre jetzt angebracht - trotz grosser Einschaltquote.

Dienstag, 26. Dezember 2017

Das Eigenheim gestern und heute

Wohnen im Wandel der Zeit

Menschliche Behausungen schützen uns seit jeher vor Wind, Wetter und Gefahren. Doch inzwischen ist das Zuhause viel mehr. Darin fühlt man sich wohl, es ist Statussymbol und Ausdruck von Geschmack. Für viele ist der Kauf eines Eigenheims ein zentraler Schritt im Leben. Doch wie sind wir Menschen an diesem Punkt angekommen? Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Geschichte des Wohnens.

Steinzeit: Höhlen und Hütten

Die Höhlenmenschen in der Steinzeit lebten nicht ausschliesslich in Höhlen. Auch einfache Hütten – dem Indianertipi in der Bauart sehr ähnlich – waren verbreitet. Diese Zelte ermöglichten es dem Homo erectus, seinen Wohnort zu verlegen. Ausserdem waren die Tipis sehr stabil. Und mit Fell isoliert boten sie optimalen Unterschlupf.

Römische Wohnhäuser

Römische Häuser waren in vielerlei Hinsicht unseren heutigen Wohnungen sehr ähnlich. Wohlhabende Bewohnerinnen und Bewohner legten ihren Garten jedoch nicht vor oder hinter dem Haus, sondern im quadratischen Innenhof an. In Städten waren die Häuser oft mehrstöckig. Im unteren Stock befand sich meist ein Geschäft, die oberen Etagen wurden bewohnt. Mosaike und farbenfrohe Wände strahlten den Besuchern entgegen und zeugten von Wohlstand. Jedes Haus verfügte zudem über einen kleinen Altar.

Mittelalterliches Bauernhaus

Im krassen Gegensatz zu den bunten Innenräumen der Römer sind die Häuser im Mittelalter eher düster. Vor allem Bauern hielten sich nur sehr wenig im Haus auf, das Leben spielte sich draussen ab. Für eine bestmögliche Isolation waren die Fenster daher klein. Der wichtigste Raum war die Küche, denn im Herd brannte immer ein Feuer, das Wärme und Licht spendete. Gedeckt waren die Häuser mit Naturmaterialien wie Stroh oder Holz. Die Wände baute man oft aus verwobenen Ästen und Lehm oder aus Stein.

Barockes Palais

Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich in den Jahrhunderten vor der Industrialisierung immer weiter. Während Bauern unter hohen Steuern leiden, baut sich der Adel davon Paläste, die ihm als Statussymbol dienen. Ornamente, Prunk und Pracht herrschen vor. Es gibt eine klare Trennung zwischen Wohn- und Repräsentationsräumen. Besonders beliebt: hohe Spiegel und Seiden- oder Papiertapeten aus China.

Stadthaus im Jugendstil

Als Teil des Fin de Siècle bricht der Jugendstil mit dem Historismus. Zarte Pastelltöne treten an die Stelle von knalligen Farben. Mit Möbeln vollgestellte Räume «entrümpelt» der Jugendstil. Natürliche Formen werden dekorativ verarbeitet. Als oberstes Ziel sieht man die Verschmelzung von Schönheit und Funktion. Grafische Elemente nehmen zu.

Bauhaus

Noch grafischer werden die Formen im Bauhausstil. Klare Linien, die Verwendung von Glas, Stahl und Beton und eine hohe Funktionalität zeichnen den Stil aus. Noch heute ist die moderne Architektur vom Bauhaus geprägt. Die Reduktion auf das Wesentliche inspiriert Grossbausiedlungen und Plattenbau. Auch die Möbel sind vor allem auf Funktionalität ausgelegt, also «Form follows function».

Ökologisches Bauen

Häuser sind hier Teil des natürlichen Stoffkreislaufs. Hohe Energieeffizienz und das Schonen von Ressourcen sind die Hauptziele. Strom stammt aus Solarkollektoren, die Bausubstanz und Inneneinrichtung sind aus natürlichen Stoffen und das Tageslicht wird so gut wie möglich ausgenutzt. Viele ökologische Häuser sind mit einer eigenen Kläranlage versehen und erhitzen ihr Wasser mit erneuerbarer Energie aus eigener Gewinnung.

Zukunft

Räume, die sich Ihren Ansprüchen auf Kommando anpassen, eine Küche, die eigenständig kocht, Häuser aus dem 3D-Drucker oder eine Ferienwohnung auf dem Mars? Die Digitalisierung und neue Technologien werden das Eigenheim weiter verändern. Ein Smarthome, in dem man die Waschmaschine per Knopfdruck auf dem Handy startet, ist bereits Realität. Träumen ist also erlaubt!

Quelle: Basler Versicherung

KOMMENTAR: Obschon dem Eigenheim keine Zukunftschancen mehr eingeräumt werden, wird sich der Mensch nach den eigenen vier Wänden mit einem Dach über dem Kopf sehnen und wird nach wie vor bereits sein, dafür auf andere Wünsche zu verzichten.

Montag, 25. Dezember 2017

Wir wünschen unseren Lesern:

Frohe Weihnachten 
und ein gefreutes 2018
Bildergebnis für weihnachten bilder

Es gibt sie, die weisse Weihnachten - nur nicht im Flachland

Juncker beschönigte den Rahmenvertrag als "Freundschaftsvertrag"

Er dachte aber : "Knebelvertrag"
Worte nichts als hohle Worte.
(aus Blick-online):

Jean-Claude Juncker geht tatsächlich auf Konfrontationskurs mit der Schweiz: 
Die EU-Kommission beschränkt die für Schweizer Börse ganz zentrale Äquivalenzanerkennung auf ein Jahr, wie sein Vize sagt. 
Der Bundesrat wartet zu, spricht aber bereits von Gegenmassnahmen.
Politik mit dem Zweihänder: EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.
Politik mit dem Zweihänder: 
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.
Frage an Jean-Claude Juncker:
Wie bringen Sie Ihre Erpressung mit dem Begriff "Freudnschaftsvertrag" unter einen Hut?