Sonntag, 15. Oktober 2017
Samstag, 14. Oktober 2017
Unglaublich , aber wahr- Kein Aprilscherz!
Absurde Regel in Italien
Aus 20 Min:Sekschüler dürfen nicht mehr allein nach Hause
In Italien müssen Eltern ihre Kinder in der Oberstufe von der Schule abholen. Wer das nicht tut, macht sich der Kindesvernachlässigung schuldig.
Als 13-Jährige allein von der Schule nach Hause gehen?
Das ist in Italien bald nicht mehr erlaubt.
Dutzende Schulämter von Sizilien bis Padua in Norditalien haben vor einigen Tagen die Entscheidung via Rundschreiben bekannt gegeben, berichtet der «Corriere della Sera». Die Behörden berufen sich dabei auf ein Gesetz, wonach ein Kind, das das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, als unmündig gilt.
Ein Unfall vor 15 Jahren veränderte alles
Mit anderen Worten: Kinder unterliegen der Verantwortung eines Erwachsenen. Lässt ein Lehrer einen Schüler unbeaufsichtigt auf die Strasse gehen, riskiert er eine Anzeige wegen Verletzung seiner Aufsichtspflicht. Lässt ein Elternteil sein Kind unbegleitet den Heimweg antreten, macht er sich der Kindesvernachlässigung schuldig.
Zu dieser harten Massnahme führte ein Urteil des Obersten Kassationsgerichtshofs: Das Gericht verurteilte im vergangenen Mai eine Schule, nachdem vor 15 Jahren ein Junge von einem Schulbus überrollt und getötet worden war. Das Gericht befand, dass die Schule schuld am Unglück sei, weil das Wohlergehen der Schüler in der Verantwortung der Schule und der Lehrer liege
.
Eltern reklamieren, Schulleitern ist das egal
Laut den neuen Richtlinien müssen die Lehrer auch die Identität der Erwachsenen kontrollieren, die die Kinder am Schuleingang abholen. «Wir verstehen, dass die Eltern verärgert sind, aber wenn etwas passiert, dann müssen wir vor den Richtern antraben», sagt Schulleiterin Antonietta Iuliano aus Bergamo.
«Das ist total verrückt», sagt ein Vater dem «Corriere della Sera». Einige Kinder müssten kaum ein paar Schritte gehen, bis sie zu Hause sind, «aber jetzt müssen wir sie um 14 Uhr abholen, weil die Schulbehörde sonst die Polizei alarmiert.»
«Das ist eine Beleidigung für alle Eltern, die arbeiten. Ich werde meine Kinder bis 18 Uhr in der Schule lassen. Bin gespannt, wer in diesen Stunden auf sie schaut», kommentiert «Corriere»-Leser Emanuele Pellizzari.
«Es ist eine Schande. Eigentlich wäre es unsere Aufgabe, aus unseren Kindern selbstständige Menschen zu machen», meint Leserin Barbara Q.
KOMMENTAR:
Ich begreife die unzähligen Kommentatoren, die ob der abstrusen Regelung nur den Kopf schütteln.
Die lächerliche Regelung scheint kein Scherz zu sein.
Falls sie tatsächlich ernst gemeint ist:
- Die obligatorische Regelung ist guter Beitrag zur Förderung der Fettleibigkeit.
- Wer zahlt die Begleitpersonen, wenn beide Elternteile arbeiten?
Spannend zu sehen, wie lange es dauert, bis diese abstruse Regelung wieder rückgängig gemacht werden muss.
Notiert von
marcus knill
um
01:27
Der Weg zum glaubwürdigen Auftritt von Mirkofon und Kamera
Botschaften überzeugend und verständlich auf den Punkt bringen - aber wie?
Fit zu sein bei elektronischen Medien ist verhältnismässig rasch lernbar.
Wir haben eine langjährige Erfahrung mit dem Lernbeschleuniger Video.
Wir setzen seit Jahren Führungskräfte und Politker im Simulator den gängigsten Auftrittssituationen aus und besprechen nachher diese Aufnahmen.
Im Mittelpunkt steht immer die Selbstanalyse.
Es ist erstaunlich, wie rasch mit unserem Modell Kommunikationsprozesse verbessert werden können. Es lohnt sich, den Teilnehmern den Spiegel vorzuhalten.
Oft ist es so, dass sich die Akteure ihrer Stärken viel zu wenig oder gar nicht bewusst sind.
Bei unprofessionellen Beratungen wird meist der gleichen Kapitalfehler gemacht:
Den Teilnehmern werden alle Mängel an den Kopf geworfen. Ein professioneller Coach ist fähig, so zu helfen, dass jeweils nur jenes Defizit selbst behoben wird. Und zwar jener Punkt, das am meisten bringt (Stets nur EIN Lernbereich).
Professionelle Coachs sind auch pädagogisch, didaktisch ausgebildet und wissen, wie man mit wenig Aufwand das Maximus herausholt. Wir arbeiten nur mit Profi - Journalisten zusammen, die gelernt haben mit Erwachsenen zu arbeiten.
Was empfehlenswert ist: Lassen Sie von uns einen echten Auftritt analysieren, verbunden mit einem Zusatz - Modul, um zu erfahren, wie sie ihre medienrhetorische Kompetenz selbst weiter verbessern können.
Dieses Modell bringt Ihnen unter Umständen mehr, als ein teures Wochenendseminar mit mehreren Teilnehmern.
Notiert von
marcus knill
um
01:25
Das überrascht nicht
So wie Menschen Veränderungen nicht schätzen, lieben viele Fremdes nicht.
Ich habe auch in Deutschland gesehen, wie die Bevölkerung eine Multikulti- Gesellschaft
im Grunde genommen ablehnt.
Aus SRF:

Jeder dritte Schweizer empfindet Ausländer als störend
Viele Schweizer stört das Anderssein – aber zwei Drittel der Schweizer sehen Rassismus als gesellschaftliches Problem.aus BLICK:

Notiert von
marcus knill
um
01:16
Freitag, 13. Oktober 2017
Wie SRF die Brücke zum Publikum schlägt
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) hat das Kommunikationsziel konsequent im Auge behalten
Die Genossenschaft RFZ (die heutige SRG-Trägerschaft Zürich / Schaffhausen) nahm sich schon einmal vor Jahren vor, das Publikum von Radio und Fernsehen vermehrt mit einzubeziehen. Als Vorstandsmitglied der RFZ wurde mir aber damals bewusst, dass die Genossenschaft eher eine Alibifunktion hatte und eine Mitsprache des Publikums eher unerwünscht war. Es fehlte ein Konzept, wie eine glaubwürdige Brücke zwischen RFZ und Publikum ausgebaut werden kann. Im Laufe der letzten Jahre ist nun hinsichtlich Publikumskontakte ein Wandel eingetreten.
Das Publikum wird ernster genommen und SRF sucht systematisch eine glaubwürdige Verbindung zum Publikum.
Bei einem Kommunikationskonzept gibt es nur EIN Ziel. Diese Kernbotschaft muss im Zentrum stehen und die Aktionen haben sich diesem Ziel unterzuordnen.
In der neuen Kommunikationsstrategie wurde ersichtlich, dass beim SRF Konzept die Anstrengung für einen besseren Miteinbezug des Publikums ein echtes Anliegen ist. Auf dieses Kernziel wurde mit unterschiedlichsten Aktionen hin gearbeitet. Der roter Faden wurde immer deutlicher erkennbar.
Kommunikation heisst bekanntlich Austausch, Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) pflegt nun einen besseren Dialog mit dem Publikum.
2015 fand die erste „Hallo SRF“-TV-Sendung statt, in der SRF-Direktor Ruedi Matter Fragen des Publikums beantwortete. 2016 folgte weitere „Hallo SRF“-Sendungen im Radio und Fernsehen; zudem wurde der Dialog gezielt in die Regionen hinausgetragen mit Veranstaltungen in Brig, Aarau, Winterthur, St. Gallen, Bern etc.
Mit diesem Modell hatte übrigens auch die neue Bank Notenstein Erfolg. Der CEO scheute den Aufwand nicht und besuchte persönlich alle Regionalbanken in der ganzen Schweiz.
SRF machte es ähnlich: Wichtig ist dabei, dass man sich beteiligen kann, dass alle Fragen gestellt werden dürfen, man auch offen für Kritik ist und das Verständnis für die Arbeit hinter den Kulissen gefördert wird.
Mit „Hallo SRF“ versuchte der SRF-Direktor auch den persönlichen Dialog mit dem Publikum.
Er stellte sich den Fragen der Konsumenten. Obschon mich der erste Auftritt in der ersten Sendung "Hallo SRF" weniger überzeugt hatte - die Antworten waren aus meiner Sicht zu unverbindlich, gleichsam eine Pflichtübung - so überzeugte er in der zweiten Sendung mit viel konkreteren Antworten. Er wirkte engagierter und das Publikum fühlte sich direkt angesprochen. Matter nimmt aus meiner Sicht heute das Publikum ernst.
Der jüngste Brückenschlag zum Publikum, die "Hallo SRF"- Publikumswoche, hat nun sogar Vorbildcharakter.
50 Personen aus dem Publikum wurden ausgewählt und durften während einer Woche beim Programm mitwirken. Diese Vertreterinnen und Vertreter des Publikums setzten sich enorm ein. Ich habe ihre Arbeit vor Ort mit erleben dürfen. Sie werden nun gleichsam zu Botschaftern des offenen SRF Spirits. Wenn jeder der 50 nur schon bei je 30 bei 40 Bekannten von seinem Erlebnis begeistert erzählt, so kommt es zu einem positiven Multiplikationseffekt. 50x40 = 2000 Personen werden umgehend davon hören und erzählen Details ihrerseits wieder weiter.
Lobenswert ist bei allen Aktionen: Der rote Faden ist sichtbar. Es geht immer um die Dachbotschaft: Den Brückenschlag zwischen Medium und Publikum.
Menschen wurden konkret mit einbezogen und das Verständnis für die Arbeit der Medienschaffenden wurde mit den Aktionen tatsächlich nachhaltig gefördert.
Wenn versucht wird, die erfolgreiche Publikumswoche als gesteuerte PR Aktion gegen die No-Billag Initiative abzuwerten, so ist zu sagen, dass das Konzept zur Verbesserung des Publikumskontaktes schon vor Jahren aufgegleist worden war.
Das Ziel hatte keinen politischen Hintergrund. Es ging immer nur um das Anliegen: Das Publikum ernst nehmen und es mit einbeziehen.
FAZIT: Wenn SRF nun mit dieser Publikumswoche so ein gutes Modell des Brückenschlags und Austausches vorlebt, dann sollte man dies einfach würdigen.
LINK:
Marcus Knill
13.10.2017 «Hallo SRF» hat Vorbildcharakter
Notiert von
marcus knill
um
14:40
Donnerstag, 12. Oktober 2017
Kinder werden immer fettleibiger
Weltweite Studie 124 Millionen Kinder sind extrem dick
KOMMENTAR:
Der Trend ist eindeutig. Der prozentuale Anteil übergewichtiger Kinder nimmt enorm zu.
Wer den Lebenstil der Jugendlichen betrachtet, stellt fest, dass sich Kinder zu wenig bewegen.
Stichworte: Elterntaxi, Mittagsverpflegung in der Schule (meist mit Snacks, Pommes und Süssgetränken). Der Schulweg mit dem Fahrrad würde viele Sportstunden ersetzen.
In Deutschland ist bereits jedes vierte Kind zu dick!
| Geschlecht | Jahr | Übergewichtig | Fettleibig |
|---|---|---|---|
| Jungen | 1975 | 13,4 Prozent | 3,3 Prozent |
| Jungen | 2016 | 28,4 Prozent | 11,2 Prozent |
| Mädchen | 1975 | 14,2 Prozent | 2,5 Prozent |
| Mädchen | 2016 | 24,7 Prozent | 6,9 Prozent |
Dann verbringen die Jugendlichen unzählige Stunden vor dem Smartphon.
Was tun?
Schulkantinen müssten gesündere Nahrung anbieten.
Velo statt Mofa.
Notiert von
marcus knill
um
06:18