Dienstag, 26. September 2017

Medien halfen der AfD

Blog

26.09.2017 - Marcus Knill

Tragen Medien Mitschuld am Aufstieg der AfD?

Wie ein Bombe schlug der Erfolg der Alternativen in Deutschland ein.

Wie man aus einem Medienshitstorm Geld generieren kann

Montag, 25. September 2017

Nun folgt bereits der zweite Eklat

Seehofer hat gemerkt, dass  er zu vorschnell die Obergrenze der Einwanderer zu Gunsten Merkels aufgegeben hat.

Die CDU CSU hat stimmen an die AfD verloren.

Quelle: Keystone
11:05
Auf den AfD-Eklat folgt schon der zweite Paukenschlag: CSU-Chef Horst Seehofer, so verlautet es aus Unions-Kreisen, will die traditionelle Fraktionsgemeinschaft mit der CDU zur Debatte stellen. Seehofer wolle vorerst offen lassen, ob CDU und CSU auch im neuen Bundestag eine Fraktionsgemeinschaft bilden, verlautete am Montag aus Teilnehmerkreisen. Demnach wollte Seehofer den CSU-Vorstand nach einer offenen Debatte über den künftigen Umgang mit der Schwesterpartei abstimmen lassen.

Die politische Landschaft hat sich in Deutschland verändert

Infografik: Wahlergebnis und Detailanalysen zur Bundestagswahl


Infografik: Wahlergebnis und Detailanalysen zur Bundestagswahl

Stimmenprozente und Sitzverteilung im neuen Bundestag sowie Analysen zum Wahlverhalten einzelner Gruppen im Überblick.

Burka: Symbol der Selbstbestimmung oder der Unterdrückung?

Die Feministinnen sind sich nicht einig



Quelle 20 Min.

KOMMENTAR:
Der Steit entzündet sich an der Frage, ob es das gute Recht einer Frau ist, sich so anzuziehen, worauf sie Lust hat oder ob  mit dem aufgezwungen Ganzkörperschleier nicht gegen das Prinzip der Gleichstellung und der Demokratie verstossen wird.
Bei dieser Auseinandersetzung dürfte nicht ausgeklammert werden:
Das Tragen des Schleier kann nicht als freiwilliger Entscheid betrachtet werden.
Für eine emanzipierte Frau ist des fragwürdig, wenn ihr vorgeschieben wird, was sie anziehen muss.
Regula Stämpfli:
 "Mit einer Burka gibt es kein Quäntchen Gelichstellung mehr!"
Domokratie basiert auf dem Grundprinzip der Transparenz.
Das Verhüllen hat nichts mit Transparenz zu tun.
Die Burka ist ein Zeichen von Regression, das den kulturellen Errungenschaften feindlich gegenübersteht.
Michèle Binswanger: 
"Ganzkörperverschleierung ist eine Art von Pornographie mit umgekehrten Vorzeichen: Die Frau reduziert auf den Schlitz."
Die Vollverschleierung widerspricht allen Grundsätzen der Integration und fördert die gesellschaftlich Segregation.
Die Reaktion auf Jaqueline Fehrs Aussage in der WOZ kommt in den meisten Kommentaren gar nicht gut an.
Fehr sagte:
"Als emanzipierte Frau halte ich es für fragwürdig, Frauen vorschreiben zu wollen, was sie tragen sollen, ob Bikini oder Burka."
Der Grundtenor der Reaktionen:  Bei uns in der Schweiz wollen wir den Gesprächspartner - ob Mann oder Frau - sehen können.
Nach meinem Dafürhalten hat heute die Initiative zum Burkaverbot eine recht grosse Chance, angenommen zu werden.
 

 

Sonntag, 24. September 2017

Geri Müller abgewählt: Die Methode Aussitzen funktioniert nicht immer

Ueber die "Nackt- Selfie" Geschichte war zu wenig Gras gewachsen


Selbst vor der Wahl wurde die schlüpfrige Selfie Story immer wieder aufgewärmt.
Die Bevölkerung hatte die Angelegenheit nie vergessen.
Vor allem, dass Müller das Selfie vom Amthaus aus gesandt hatte und nie richtig Einsicht gezeigt hatte.

Aus SRF:
Geri Müller aus dem Amt gejagt

Geri Müller aus dem Amt gejagt

Der Grüne Stadtammann von Baden wird vom Volk abgewählt, ihm gelingt nicht einmal die Wahl in den Stadtrat.

LINK: 
17. Aug. 2014 ... Der grüne Schweizer Politiker Geri Müller reiht sich in die Gruppe der Politiker, die sich mit Selbstfotos in Bedrängnis bringen. Die "Schweiz am ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/14/08_17/

Rentenreform: Debakel für Berset

Bundesrat Berset hat alles gegeben, um die Rentenreform durchzubringen, aber......

Kaum ein Bundesrat hat sich je mit so einem grossen Aufwand für seine Sache eingesetzt.
Er wurde zum Wanderprediger und zeigte sich in allen Landeskreisen. Dies wurde vielerorts als übertrieben beurteilt.
Dann bekam er unerwarteterweise Support von den Alt - Bundesrätinnen Widmer- Schlumpf und Dreifuss.
Obschon Alt-Bundesrätin Dreifuss nach ihrem Rücktritt lauthals versichert hatte, sie würde sich nicht mehr politisch engagieren, unterstützte sie Berset mit enormen Engagement in den Medien.
Nach meinem Dafürhalten war diese übertriebene Grossoffensive kontraproduktiv. Es war des Guten zu viel.
Es war auch ein Fehler, die Einheit der AHV erstmals aufzuspalten. Alte Renter hätten von den 70 Franken nicht profitiert. Viele dieser älteren AHV Bezügern werden wohl auch NEIN gestimmt haben.
Obwohl Umfragen einmal mehr ein positiver Resultat prognostizierten, musste es so zum Scherbenhaufen kommen.