Mittwoch, 17. Mai 2017
Dienstag, 16. Mai 2017
Humor als Weichmacher
Humor ist die Würze bei Kommunikationsprozessen.
Spontaner Humor basiert auf einem Ueberraschungseffekt.
Die Gedanken erfahren eien unvermuteten Richtungswechsel.
Wir werden auf eine unerwartete Fährte geführt.
Humor muss nicht künstlich gesucht werden.
Das Publikum schmunzelt ode lacht spontan, wenn:
- der Redner sich selbst auf die Schippe nimmt
(Giacobbo konnte sich über seine abstehenden Ohren lustig machen)
- wenn wir bei einer Panne, die Sache ansprechen
(Meine Schwiegermutter stolperte einmal mit einer Schüssel mit Spagetti bolognaise in den Speisesaal. Der Inhalt lag auf dem Perserteppich. Anstatt sich zu entschuldigen sagt die Köchin:
"Ich komme immer so hinein". Alle lachen.)
- indem eine Aussage verstärkt, übertrieben oder in Erinnerung gerufen wird
- wenn Sie eine lustige Episode erzählen, die Sie erlebt, gesehen oder gehört haben und zum Thema passt
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marcus knill
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08:57
Montag, 15. Mai 2017
Leistungsabbau ist für die Post Service Public
Wer stoppt den Abbau des Kundenservices bei der Post?
Seit Jahren ignoriert die Post die Kundenbedürfnisse
(Quelle 20 Min)
Nachtrag NZZ:
In Graubünden sollen 24 von 56 Poststellen geschlossen werden.
Das teilt die Gewerkschaft Syndicom mit, die sich auf eine Mitteilung
der Schweizerischen Post beruft, die heute Nachmittag veröffentlicht
werden soll. Angesichts des Strukturwandels in den Bereichen
Zahlungsverkehr und Kommunikation will die Post mit der
Straffung des Stellennetzes Kosten einsparen.
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marcus knill
um
04:10
Sonntag, 14. Mai 2017
Muttertag
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Obgleich kein Gruß, obgleich kein Brief von mir
So lang dir kömmt, lass keinen Zweifel doch
Ins Herz, als wär’ die Zärtlichkeit des Sohns,
Die ich dir schuldig bin, aus meiner Brust
Entwichen. Nein, so wenig als der Fels,
Der tief im Fluss vor ew'gem Anker liegt,
Aus seiner Stätte weicht, obgleich die Flut
Mit stürm’schen Wellen bald, mit sanften bald
Darüber fließt und ihn dem Aug’ entreißt,
So wenig weicht die Zärtlichkeit für dich
Aus meiner Brust, obgleich des Lebens Strom
Vom Schmerz gepeitscht bald stürmend drüber fließt,
Und von der Freude bald gestreichelt still
Sie deckt und sie verhindert, dass sie nicht
Ihr Haupt der Sonne zeigt und ringsumher
Zurückgeworfne Strahlen trägt und dir
Bei jedem Blicke zeigt, wie dich dein Sohn verehrt.
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marcus knill
um
14:02
Zum Muttertag
wünschen wir allen Müttern, die den Kindern
das Urvertrauen vermittelt haben
eine Strauss roter Rosen
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marcus knill
um
14:01
Stunde der Wahrheit in Nordrhein-Westfalen
Schulz-Effekt verpufft?
Dritte Schlappe für die SPD?
-
Hannelore Kraft – Die Amtsinhaberin:
Seit 2010 ist Kraft Regierungschefin,
in den letzten fünf Jahren mit einer
rot-grünen Mehrheit. Doch jetzt hat
Rot-Grün gemäss Umfragen keine
Mehrheit mehr und die Spitzenposition
der SPD ist in Gefahr.
«Wir haben uns in Nordrhein-Westfalen
immer auf uns selbst verlassen»,
sagt Kraft mit Blick auf den
schwindenden «Schulz-Effekt». (Quelle SRF)
Schlimm für die SPD
SPDebakel!
CDU triumphiert ++ Rot-Grün klar abgewählt ++ Noch-Ministerpräsidentin Kraft tritt zurück ++ „Leberhaken“ für SPD ++ FDP legt stark zu ++ Klatsche für die Grünen ++ AfD im Landtag ++ Linke unter Fünf-Prozent-Hürde ++ SCHWARZ-GELB möglich
Eine schwere Schlappe für Noch-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Nun ist Nordrhein-Westfalen "Kraft-los"
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marcus knill
um
09:50
Samstag, 13. Mai 2017
Nichts geht über die eigenen vier Wände
20 Minuten schildert, mit welch unsinnigen Reklamationen Mietnachbarn Mietern das Leben schwer machen können.
Diese Zusammenstellung ist die beste Werbung für Immobilienfirmen, die Einfamilienhäuser verkaufen.
Wer es sich leisten kann, tut gut daran, auf eine Wohnung in einer Mietskasere zu verzichten.
Als Hausbesitzer bleibt Ihnen viel Aerger erspart.
Vielleicht haben sie zwar dann Probleme mit dem Nachbar hinsichtlicht Baumbeständen oder Grenzbepflanzungen,
doch folgende Probleme haben Sie als Hausbesitzer wohl kaum:
Reklamation: Nachts aufs Klo
Eine Mieterin wollte dem Nachbar verbieten, nachts auf die Toilette zu gehen (Pinkel und Spülgeräusche) obschon dies nicht verboten werden kann.
Reklamation: Mittags Geschirr abwaschen
Ein verärgerterMieter hat das Geräusch sogar auf einem Gerät aufgenommen hatte. Genützt hat ihm das nichts. Mieter dürfen über mittag Geschirr abwaschen.
Reklamation: Nachts Möbel umstellen
Dies ist nicht erlaubt. «Bei solchen Reklamationen stellt sich dann aber oft heraus, dass der
Nachbar bloss ein paar Mal von seinem Stuhl aufgestanden ist.»
Reklamation: Nächtliche Unterhaltungen
Während der Nachtruhe gilt in Mietwohnungen: ‹Zimmerlautstärke›. «Das heisst, dass man so laut reden und Musik hören darf, dass man es im gleichen Zimmer versteht.» Auf einem Balkon gelte «ab Eintritt der Nachtruhe ‹Tischlautstärke›, so dass man es nur noch am gleichen Tisch versteht.»
Reklamation: Lauter Sex
Hörbaren Sex in der Mietwohnung zu haben ist nicht verboten Lustgeräusche› gehören zu den normalen Lebensgeräuschen dazu»,
Reklamation: Kinderlärm
Reklamation: Musik hören oder ein Instrument spielen
usw.
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marcus knill
um
07:56
Was ist von der Genossenschaft «Project R» und dem geplanten Magazin «Republik» zu halten? Wie zukunftsträchtig sind solche neuen Modelle? Haben sich, wie die «R»-Initianten behaupten, die etablierten Verlage aus dem Journalismus verabschiedet? Und was heisst das eigentlich für den Qualitätsjournalismus in Zeiten von Fake News, Informationsflut und des Kampfs um Aufmerksamkeit?
Im «Medienclub» unter der Leitung von Franz Fischlin diskutieren: Markus Somm (Verleger und Chefredaktor «Basler Zeitung»), Christian Dorer (Chefredaktor Blick-Gruppe), Christof Moser (Co-Gründer Republik), Viktor Giacobbo (Satiremacher und Medienkonsument). Die Sendung wird am Dienstag, 16. Mai 2017, ab 22.25 Uhr auf SRF 1 ausgestrahlt.
KOMMENTAR:
Ich hätte gerne mehr erfahren über das Projekt "Republik".
Obschon Franz Fischlin nachgefragt hatte, erfuhren wir nichts über den Inhalt der drei Artikel, die angeblich im Projekt R jeweils vertieft werden.
Folgende Frage bleibt weiterhin offen:
Gibt es wirklich eine völlig unabhängige Redaktion?
Ist es tatsächlich so, dass Redaktoren völlig wertfrei arbeiten?
Kann nicht schon mit der Auswahl der Themen gewichtet werden?
Ebenfalls vom Moderator angesprochen wurde der Einfluss der sogenannten"Verleger". Aber Christof Moser ist dieser Frage einmal mehr ausgewichen.
Aufgefallen ist mir ferner, dass der Co-Gründer der Republik
ebenfalls die Frage Fischlins, ob der werbefreie Journalismus besser sei als die heutigen Modelle, erneut überhörte.
Die lebendige Diskussion artete leider immer wieder in undiszipliniertes "Mehrfachsprechen" aus. Ich schätzte dennoch, dass der Schwung der Debatte nicht ständig gestoppt wurde. Aber Profis wie Somm, Giacobbo und Moser müssten eigentlich selbst wissen, dass es für die Zuhörer sehr lästig ist, wenn ständig zwei bis drei Teilnehmer gleichzeitig reden.