Freitag, 24. Juni 2016

BREXIT ist Tatsache

Der 23. Juni wird zum historischen Tag
 

Der Jubel bei den Brexit-Befürworten ist riesig. 
Ukip-Chef Nigel Farage kann sein Glück kaum fassen. (20 Min)


¨
KOMMENTAR:

Die Würfel sind gefallen:
Grossbritannien steigt aus der EU aus.
Der überraschende Entscheid wurde emotional gefällt.
Es wird ein Dominoeffekt erwartet.
Seit Monaten zeichnet sich in Europa eine
Bewegung "in Richtung zur Selbstbestimmung der
Staaten" ab. 
Die Unfähigkeit  Europas, die Zuwanderung zu drosseln, hat 
wohl viele zusätzliche  JA Stimmen generiert.
Länder wollen ihre Grenzen wieder selbst schützen, 
weil die EU es nicht fertig gegracht hat, 
die Schengenabkommen durchzusetzen.
Die Föderalisten erhalten nun zusätzlichen Aufwind.
Die EU muss nun zuerst die Wunden lecken und sich 
sofort mit dem Zeitgeist "Eigenständigkeit" konkret auseinandersetzen.
Es wird sich nun zeigen, ob die EU einen Plan B hat.
Welches sind  die Folgen für die Schweiz?
Eine Frage, die derzeit nicht nur Politologen umtreibt.

Auswüchse von Political Correctness helfen Trump

Wenn die Kommunikationslandschaft

zum Minenfeld wird:

Political Correctness in den USA
Hexenjagd auf dem Campus

Beachten Sie die lächerlichen Auswüchse
gutgemeinter Korrektheit im folgenden Beitrag.
Ich habe sie ROT eingefärbt.

Aus NZZ-online
Die Auswüchse der Political Correctness auf dem amerikanischen Campus hat  gravierende Folgen.










Bildergebnis für Columbia University's School of Journalism.

Die Angst geht um auf dem amerikanischen Campus, die Angst der Lehrenden vor ihren Studenten. Schon das männlich konnotierte Wort «Student» birgt, im Deutschen zumindest, was man in den USA eine «microaggression» nennt – einen Mini-Gewaltakt mithin, der die Frauen eliminiert. 

Mini-Aggressionen sind sprachliche Wendungen, die als verletzend aufgefasst werden könnten. Nach Campus-Richtlinien gehört dazu etwa die Frage, wo man geboren wurde – weil sie impliziere, der oder die Befragte sei womöglich kein(e) richtige(r) Amerikaner(in). Der Satz «I believe the most qualified person should get the job» steht bei kalifornischen Hochschulen ebenso auf dem Index wie «America is the land of opportunity». Immerhin könnte Letzteres andeuten, dass wer seine Chance nicht ergreift, selber schuld sei.

In Harvard verlangen Jura-Studentinnen neuerdings, dass das Thema Vergewaltigung aus dem Lehrplan gestrichen wird, weil es Traumata wiederbeleben könnte. Es gibt Studierende, die schon das Wort «violation» (wie in «violates the law») für unzumutbar halten. An der Northwestern University wurden «safe spaces» für diverse Identitätsgruppen eingerichtet, die keiner sonst aufsuchen darf. Und im ganzen Land werden sogenannte «Trigger-Warnungen» appliziert, wenn ein Text etwa von sexuellen Übergriffen (Ovids «Metamorphosen») oder Antisemitismus (Shakespeares «The Merchant of Venice») handelt. Wer sich durch die suizidalen Implikationen in Virginia Woolfs «Mrs. Dalloway» bedroht oder durch Huckleberry Finns rassistische Ausdrucksweise beleidigt fühlt, muss am Unterricht nicht mehr teilnehmen. Am Oberlin College in Ohio hat man die Texte schon einmal vorsorglich von aller Anstössigkeit befreit.

Ein weiterer Posten auf dem Campus-Index ist das, was man «cultural appropriation» nennt: die Aneignung kultureller Merkmale oder Stereotype einer Ethnie, der man selbst nicht angehört.

 An der University of Washington wurde zu Halloween ein Dresscode-Video verschickt: Kostüme mit stereotypen Signalen seien tabu. An der Bowdoin wurden Studenten diszipliniert, weil sie Mini-Sombreros zu einer Tequila-Party getragen hatten. An der University of Louisville entschuldigte sich der Präsident bei allen Latinos, weil er zu Halloween in einem Indio-Poncho aufgekreuzt war.
Diese Sombrero-Panik hat mittlerweile sogar die Nahrungsaufnahme erreicht. Am Oberlin College eskalierte unlängst ein Streit über das Essen im campuseigenen «African Heritage House». Die Studenten protestierten, es sei nicht authentisch – und folglich eine Herabsetzung afrikanischer Sitten. Auch die Cafeteria kam unter Beschuss, weil dort Sushi und Bánh mì mit falschen Zutaten im Angebot waren, was die Kultur der Japaner oder der Inder der Lächerlichkeit preisgebe.

Klima der Paranoia

Während Vergewaltigungen auf dem Campus noch immer zu gering bestraft oder gar ganz unter den Teppich gekehrt werden, hat sich im Alltag ein Klima der Paranoia und der Zensur breitgemacht. Die Folgen sind nicht allein für die Lehrpläne katastrophal.

Während Vergewaltigungen auf dem Campus noch immer zu gering bestraft oder gar ganz unter den Teppich gekehrt werden, hat sich im Alltag ein Klima der Paranoia und der Zensur breitgemacht. Die Folgen sind nicht allein für die Lehrpläne katastrophal. Dozierende müssen heutzutage nicht nur Sensibilitäts-Trainings absolvieren, sie müssen auch stets darauf gefasst sein, dass den empfindlichsten unter ihren Studierenden etwas aufstossen könnte. Das Wort «Brüste» aus dem Mund einer männlichen Lehrperson kann Millionen-Klagen auslösen.

Verstörend ist nicht allein die offensichtliche Borniertheit dieser neuen Correctness-Welle, die von einer Generation ausgeht, die so behütet aufgewachsen ist wie wohl noch keine zuvor, sondern auch die Panik, mit der die Universitäten sich dem Druck der Studierenden – oder der Angst vor den Behörden – beugen. Im Jahr 2013 hat das Department of Justice and Education die Antidiskriminierungs-Statuten erheblich erweitert und dafür gesorgt, dass schon eine Ausdrucksweise, die «nicht willkommen» ist, unter sexueller Belästigung firmiert.
 Diese Definition hat inzwischen sämtliche Lebensbereiche des Campus erfasst. Mit anderen Worten:

Jeder  kann heute seine subjektiven Gefühle als objektiven Grund für eine Belästigungsklage ins Feld führen. E-Mail und Social Media machen es überdies einfach, Beschwerden an die zuständigen Aufsichtsgremien zu schicken oder gleich auf Facebook zu posten und so die Karriere eines Professors zu ruinieren. Jede Beschwerde führt zu zeitaufwendigen Meetings und leitet nicht selten Untersuchungen mit gravierenden Konsequenzen bzw. Entlassungen ein.
Diese Hexenjagd-Atmosphäre, in der jede Mini-Geste Alarm auslösen und jedes falsche Wort bestraft werden kann, richtet auch bei den Studierenden grossen Schaden an: «Eine Campus-Kultur, die die Sprache zensiert, ist dazu angetan, Denkmuster zu befördern, die von Verhaltenstherapeuten als typisch für Angststörungen und Depressionen identifiziert worden sind», schreiben Greg Lukianoff und Jonathan Haidt unter dem Titel «The Coddling of the American Mind» in der Zeitschrift «The Atlantic». In der Tat sind die Angststörungen auf dem Campus in den letzten Jahren massiv gestiegen. Eine Studie der American College Health Association von 2014 hat ergeben, dass 54 Prozent der College-Studenten erklärten, in den letzten zwölf Monaten «überwältigende Angstgefühle» gehabt zu haben.
Die Verhaltenstherapie basiert darauf, das kritische Denken zu stärken, um irrationale Verhaltensmuster und Ängste einer fundierten Realitätsprüfung unterziehen zu können. Das gegenwärtige Campus-Klima aber bestärkt die Studierenden darin, ihre subjektiven Empfindlichkeiten als objektive Verletzungen zu bewerten. Zu sagen, man fühle sich beleidigt, bekommt so den Charakter eines unwiderlegbaren Faktums, das nach Strafe oder zumindest nach einer Entschuldigung ruft.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Der allgemeine Konsens, Diskriminierung zu ahnden, ist hier nicht gemeint. Selbstverständlich gilt es, traumatisierte Menschen zu unterstützen und Minoritäten zu schützen; letzteres hat das Attentat von Orlando einmal mehr deutlich gemacht. Doch die Hypersensibilität an den Universitäten unterminiert jede Form des intellektuellen Denkens, das per definitionem in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen gedeiht. Von Humor oder Ironie ganz zu schweigen.
Im Unterschied zur ersten Political-Correctness-Welle, die in den 80er und 90er Jahren den historischen und literarischen Kanon herausforderte, geht es heute nicht mehr um die Diversifizierung des Lehrplans oder das Aufbegehren gegen die Diskriminierung marginalisierter Minderheiten, sondern um das emotionale Wohlbefinden einer Generation, die als verwöhnt und übersensibel gilt. Mit diesem aus dem Ruder gelaufenen Kinderschutz wird den Studierenden eine psychische Fragilität attestiert, der der kleinste Dissens als «traumatisierend» gilt.

Neue Form der Segregation

Paradoxerweise ist diese neue Zimperlichkeit nicht nur eine Folge von Helikopter-Elternschaft und einem Anstieg an Intoleranz in einer politisch polarisierten Gesellschaft, sondern auch von Fortschritten, die sich der ersten PC-Welle verdanken: der Öffnung der Universitäten für Minoritäten und einer Sensibilisierung für deren Belange.
Ein Teil der Hyper-Correctness verdankt sich dem Umstand, dass mit dem wünschenswerten Zuwachs an Selbstbewusstsein auch die nach wie vor bestehenden Ungerechtigkeiten umso schärfer ins Auge springen.
Wie Nathan Heller im «New Yorker» berichtet, hat sich aber am progressiven Oberlin College – dem ersten, das afroamerikanische Studenten zuliess – eine neue Form der Segregation breitgemacht, in der Gruppen unterschiedlicher Minderheiten und Hautfarbe einander aus dem Weg gehen, um nicht mit anderen Ansichten konfrontiert zu werden. Nicht nur in Anbetracht der immer grösseren Ausdifferenzierung der unterschiedlichen Identitäten sind solche Tendenzen alarmierend. Es ist schön, wenn Studierende sich heutzutage aussuchen können, welcher in der explodierenden Anzahl Gender-Identitäten sie sich zugehörig fühlen. Dass die Lehrenden neuerdings jeden und jede im Seminar zu fragen haben, wie sie angesprochen zu werden wünschen, dürfte freilich nicht nur das Lehrpersonal überfordern. Facebook hat 71 Gender-Optionen.

KOMMENTAR:
Es ist korrekt, dass wir in der Sprache bedacht formulieren müssen. (Rassismusregeln sind richtig und wichtig)
Aber die neue Correctness - Welle  strotzt von Borniertheit.
Da wird der gesunde Menschenverstand ausgeklammert.


LINK:

Donnerstag, 23. Juni 2016

Endlich wieder SOMMER

Bildergebnis für Hitzesommer

Aufschlussreiche Rhetorik-Analyse auf Spiegel-online: TRUMP vs. CLINTON

Rhetorik-Analyse Trump gegen Clinton:  

Er protzt, sie schwafelt

Bildergebnis für Clinton Trump

Der Vorwahlkampf in den USA war rabiat. Donald Trump beschimpfte seine Konkurrenten, ersann böse Spitznamen, machte sie lächerlich. Als Bühne für seine Ausfälle nutzte er oft und gern die Fernsehdebatten. Am Ende wurde er offizieller Kandidat der Republikaner.
Im Vergleich zu derart aggressiven Wortgefechten erschienen die Debatten der Demokraten um Hillary Clinton und Bernie Sanders schon fast kuschelig, auf jeden Fall aber fair und inhaltsorientiert. Inzwischen ist klar: Sanders kann Clinton nicht mehr schlagen, sie wird die erste weibliche Präsidentschaftsanwärterin der USA.

Was wird passieren, wenn Clinton und Trump bei Fernsehdebatten aufeinander treffen? Wie will sich die frühere Chef-Diplomatin gegen den Polarisierer Trump behaupten? Und womit haben beide bislang beim Wähler gepunktet?
Eine umfassende inhaltliche Analyse aller TV-Debatten offenbart die bisherige Diskussionsstrategie der Kandidaten - und lässt fünf Prognosen für den Wahlkampf zu.

1. Beide Kandidaten hämmern den Zuhörern ihre Botschaften ein
 
Häufig wiederholte Botschaften bleiben hängen. Dieser Strategie folgen sowohl Clinton als auch Trump. Hillary Clinton setzt dabei auf Präsident Barack Obama. Sie nannte seinen Namen in fast allen Debatten mehr als fünfmal. Denn Obama ist bei den Wählern beliebter als sie selbst. Wer eine Fortsetzung seiner Politik will, muss für Clinton stimmen, so lautet die Botschaft. Auch der Republikaner nutzt Obama - aber als Anti-Beispiel. Wer eine "dritte Amtszeit" Obamas verhindern will, so die Botschaft, muss Trump wählen.
Obama
great
people
China
So oft erwähnten die Kandidaten das Wort 'Obama'
Donald Trump
Vorwahlkampf-Debatten der Republikaner
Nummer der Debatte1234567*891011
*achte Debatte der Partei, Trump ließ die siebte aus
Hillary Clinton
Vorwahlkampf-Debatten der Demokraten
Nummer der Debatte123456789
Clinton und Sanders führten nur neun Debatten
Donald Trump stellt sich als Politik-Außenseiter und Geschäftsmann dar, der alles anders machen will. Seine wenig konkrete, aber einprägsame Formel lautet: "Amerika wieder großartig machen". Das Wort "great" wiederholt er häufig, das kommt gut an. Auch seine Widersacherin ist auf diese Strategie eingeschwenkt, bei ihr häuften sich die "greats" in den letzten Debatten. Ähnlich sieht es bei der Erwähnung der Leute, also "people", aus. Dieses Wort fiel in den letzten Debatten deutlich öfter. Zu Trumps Lieblingsthemen gehören China und die Kritik am Freihandel - bei Clinton kommt dieser Begriff hingegen kaum vor.


In der Auswertung der Debatten fällt zudem auf, dass Hillary Clinton häufiger empathische und emotionale Verben verwendet als Trump. Während sie mehr über "unterstützen", "benötigen" und "denken" spricht, redet Trump über die Nation, die Größe Amerikas und Politik als Geschäftsdeal.

2. Clinton hat mehr zu sagen
 
Die Fernsehdebatten sind dazu da, die Kandidaten und ihre Positionen kennenzulernen. Das bedeutet für die Politiker: reden, reden, reden. Hillary Clinton hat in neun Debatten rund 54.000 Wörter gesprochen, etwa 15.000 mehr als Donald Trump in elf Debatten. Das liegt einerseits daran, dass Trump zu Beginn mehr Mitbewerber hatte und deswegen seltener zu Wort kam. Andererseits sind Clintons Sätze durchschnittlich fast anderthalb mal so lang wie Trumps. Auch ihr Vokabular ist deutlich umfangreicher.

Ein Mann weniger Worte
Donald Trump spricht in kürzeren Sätzen als Hillary Clinton
Durchschnittliche Satzlänge; Anzahl der WörterDonald TrumpHillary Clinton0102,557,512,51517,5Hillary Clinton● Durchschnittliche Satzlänge: 18,8 Wörter
Quelle: Transcripts der Vorwahlkampfdebatten
Wenn Clinton einmal zu reden beginnt, ist sie schwer zu stoppen. Sie hat dann eine klare Absicht, welche Botschaft sie den Zuhörern vermitteln will und lässt sich auch kaum von Moderatoren und Mitstreitern unterbrechen. Donald Trump dagegen ist schlagfertig, bissig und weiß instinktiv, welchen Ton er treffen muss, um Schlagzeilen zu machen. Und das funktioniert besser mit Einzeilern als mit sorgfältig ausformulierten Statements.
3. Trump scheut Inhalt
 
Die Analyse von häufig verwendeten Phrasen zeigt extreme Unterschiede: In den Top 10 der meistverwendeten Wortkonstruktionen finden sich bei Hillary Clinton Gesundheitsvorsorge und Krankenversicherung, Einwanderungsreform und Wall Street. Die einzige Substantivphrase in Trumps Top 10 lautet "United States". Ansonsten spricht er vorwiegend von nicht wollen, nicht wissen, erledigen, abschaffen und zurückkommen.
Während Clinton also tatsächlich inhaltlich argumentiert und Vorteile von sozialen Programmen betont, inszeniert sich Donald Trump als Kümmerer, der die Dinge in die Hand nimmt und dafür sorgt, dass "es" besser wird - was auch immer "es" ist. Wenn er gefragt wird, woher er das Geld für seine Pläne nehmen will, antwortet er zum Beispiel äußerst vage: "Wir werden ganz viel einsparen. Wir werden so viel einsparen, dass euch die Köpfe schwirren."

4. Clinton gibt Fehler zu
 
Per Inhaltsanalyse lassen sich besonders positiv und negativ konnotierte Sätze herausfiltern. Durchsucht man die Debatten nach auffällig negativen Aussagen, machen sich auch hier deutliche Unterschiede zwischen den Kandidaten bemerkbar. Hillary Clinton räumt Fehler und Schwächen ein, etwa in der E-Mail-Affäre, bedauert gescheiterte Gesetzesinitiativen, kann aber auch angreifen. Donald Trump hingegen nutzt teilweise extrem negativ konnotierte Vokabeln zum Angriff, schürt Angst vor Terrorismus und zeichnet ein düsteres Bild von seinem Land.
Nachfolgend die laut Textanalyse negativsten Sätze (mit mehr als vier Wörtern):
5. Trump prahlt
 
Die Analyse der positiven Sätze zeigt, wie Trump die Wähler für sich gewinnen will: indem er Stärke demonstriert. Immer wieder erwähnt er die Reichtümer, über die er verfügt: viel Geld, gute Freunde, ausgezeichnete Wahlergebnisse. Der Geschäftsmann fängt seine Wähler kaum mit inhaltlichen Visionen, sondern indem er von sich selbst schwärmt - und damit wortwörtlich vorgibt, was die Leute von ihm zu halten und weiterzutragen haben.
Die positiven Aussagen von Hillary Clinton drehen sich zumeist darum, welche Personengruppen oder Gesetze sie unterstützt. Doch sie macht sich auch über Trump und seine Idee von der "schönen hohen Mauer" an der mexikanischen Grenze lustig.

Auswertung
 
Hillary Clinton ist eine erfahrene Politikerin. Sie ist eloquent und hält einen penibel vorbereiteten Schlachtplan für jede Debatte bereit. Doch große Leidenschaft entfacht die Machtpolitikerin bei den Wählern damit nicht. Ungeachtet der erstaunlichen Erfolge von Donald Trump und Bernie Sanders gibt sie die Botschaft aus, dass Präsident Obama das Land auf einen guten Weg gebracht habe. Ihre Argumentation dreht sich um die Frage des Was: Was funktioniert schon, was will sie besser machen?

Ganz anders Trump: Er zeichnet Horrorvisionen einer kaputten, korrupten, schwachen Nation und bietet in einfachen Worten Lösungen für komplexe Probleme an. "Wir müssen mit dieser politischen Korrektheit aufhören", fordert er - und bricht ein Tabu nach dem anderen. Dieser Zungenschlag gefällt Millionen von Wählern. Trump fragt nach dem Wer: Wer, wenn nicht der Geschäftsmann, kann die festgefahrene Washingtoner Kaste aufbrechen? Wer darf zu seiner Nation dazugehören, dass sie "wieder großartig" wird - Immigranten und Muslime?

Am 26. September werden Hillary Clinton und Donald Trump voraussichtlich zur ersten Fernsehdebatte gegeneinander antreten. Die Präsidentschaftswahl dürfte sich auch daran entscheiden, welche Frage die Auseinandersetzungen bestimmt: Clintons Was? oder Trumps Wer?

Methodik
So funktionierte die Datenanalyse:
Basis unserer Auswertung waren die Mitschriften der Vorwahlkampfdebatten, die US-amerikanische Medien wie "New York Times" und "Washington Post" veröffentlicht haben. In diesen Mitschriften haben wir alles gelöscht, was nicht von Clinton beziehungsweise Trump stammte. Die beiden Dateien mit den Aussagen der Politiker haben wir dann mit Hilfe des "Natural Language Toolkit" ausgewertet. Diese Bibliothek der Programmiersprache Python bietet Funktionen, um die häufigsten Wörter und Phrasen in einem Text zu bestimmen. Mit Hilfe dieses Toolkits lassen sich Texte außerdem in Sätze und Wörter aufsplitten und Werte dafür berechnen, wie lang die Sätze sind und wie positiv oder negativ sie formuliert sind.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Dienstag, 21. Juni 2016

Imposant: Der Rheinfall jetzt bei Hochwasser

Trotz Regen grosser Besucherandrang am Rheinfall.


Der Grund:

Bild für das Nachrichtenergebnis
Wegen Regen: Spektakuläres Naturschauspiel am Rheinfall
az Aargauer Zeitung‎ - vor 2 Tagen
Der Regen der letzten Tage brachte den Flüssen Hochwasser und am Rheinfall ein ...
Imposanter Rheinfall
schweizerbauer.ch‎ - vor 2 Tagen
Weitere Nachrichten für Rheinfall bei hochwasser

Montag, 20. Juni 2016

Stehen Sie heute 34 Min nach Mitternacht auf

Zur Sommer-Sonnenwende gibt es einen Erdbeermond

1967 geschah es zum letzten Mal: Der Juni-Vollmond fiel auf den längsten Tag des Jahres. Heute ist es wieder so weit, der nächtliche Blick nach oben lohnt sich.

Superselten

  Bildergebnis für erdbeermond

Bildstrecke im Grossformat »


1|4
Im Juni sieht man jeweils einen etwas intensiver getönten, dafür weniger hellen Mond. Das liegt daran, dass er nahe am Horizont steht.