Nach der Hitze die Blitze
So entstehen Sommergewitter
Rhetorik.ch Blog
Persönliche Gedanken
von Marcus Knill
zu Aktuellem.
Die Verhandlungen der letzten Monate zwischen dem kleinen Griechenland und der riesigen EU
werden in die Geschichte eingehen.
Diese Verhandlungen werden als Beispiel in Erinnerung bleiben, wie eine "Mücke" "Elephanten"
verwirren konnte.
Das kleine zersplitterte Griechenland mit den unzähligen Inseln brachte es fertig,
- die europäischen Regierungschefs
- die Finanzminister
- die Notenbankchefs
- die Grossbanker
- die Versicherungskonzerne
- die Hedgefondsgrössen
- die Justizminister
im unterschiedlichem Takt zahlreiche Krisengipfel zu erzwingen.
Das kleine Land brachte alle zum Tanzen.
Sogar der amerikanische Präsident intervenierte.
Auch der chinesische Präsident äusserte sich besorgt.
So, als würde Griechenland das Schicksal der ganzen Welt bedeuten.
Notiert von
marcus knill
um
07:32
"Wenn jemand ohne Fallschirm aus dem Flugzeug springt, dann kann man ihm so viele Rettungsschirme hinterher werfen, wie man will.
Retten wird ihn das nicht mehr.
Wer er dann in hundert Metern angekommen ist, kann man immer noch sagen, bis jetzt ist ja alles gut gegangen."
Treffende Analogie von Horst Ahrens (Schaffhausen)
KOMMENTAR: Auch ich sehe langfristig für Griechenland schwarz.
Wenige sprechen Klartext.
Notiert von
marcus knill
um
07:31
Es geht immer ums VERSTEHEN bei der Sprache
Folgende Erkenntnisse sind nach unserem Seminar bewusst geworden:
- Ein formulierter Gedanke muss auf einen Blick oder innert drei Sekunden erfasst werden können
- Beschränken wir einen Gedanken auf einen Satz!
- Nutzen wir den Wortschatz der Alltagssprache
- Formulieren wir konkret: Begriffe wie: Schaufel, Pickel, Hammer erzeugen Bilder im Kopf. Beim allgemeinen Begriff Gartengeräte gibt es keinen Kino im Kopf.
- Vermeiden wir Fremdwörter- es sind tatsächlich fremde Worte
- Substantive stoppen die Sprache. VERBEN bringen die Sprache in Fluss.
- Aktiv formulieren: Ich stelle Ihnen Herr Moser vor
Statt: Ich möchte Ihnen Horr Moser vorstellen
- Füll- und Blähwörter sind Ballast
- Sprechen Sie so, dass die Sinne angesprochen werden (bildhaft)
Ich bin sicher, dass die Teilnehmer mindestens eine dieser bewährten Erkenntnisse im Alltag umsetzen werden.
Einmal mehr hat sich gezeigt: Das Lesen solcher Erkenntnisse hat nie den gleichen Erfolg, wie
das learning by doing. Unsere Intensivseminare basieren stets auf praxis- und prozessorientierten Uebungen.
Deshalb können wir die NACHHALTIGKEIT garantieren.
Notiert von
marcus knill
um
08:28
Notiert von
marcus knill
um
07:48