Sonntag, 5. Juli 2015

Gluthitze - Wie schön heute, so ein erholsames kühles Bad - Aber die Wirklichkeit:




  BILD-Hitze-Ticker: Da wollte wohl NOCH jemand ins Freibad

Mutig oder unbedacht?

Als Berater hätte ich dem Stan von diesen Bildern abgeraten

Ich zitiere 20 Min:
Stan Wawrinka splitterfasernackt auf dem Tennisplatz. Für das ESPN-Magazin «The Body Issue», für das sich bereits seine Berufskollegen John Isner und Tomas Berdych ausgezogen hatten, lässt der Romand in der alljährlichen Ausgabe, in der es um die Figur von Sportlern geht, die Hüllen fallen.



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KOMMENTAR:

Es gibt Kommentatoren, die stört es nicht, wenn Stan für seine Vermarktung die Hüllen fallen lässt. 
Es ist aber bedauerlich, wenn sich so ein sympathischer Spitzensportler über den Körper - statt über den Sport - definiert.
Aus meiner Sicht hat dies weder mit Grosszügigkeit noch mit Mut zu tun.
Die Aufnahmen bringen vor allem dem ESPN Magazin eine höhere Auflage und  Stan wurde für die Zeitschrift gleichsam ein nützlicher Idiot, wenngleich er bestimmt auch eine ansehnliche Gage einstreicht.
Wawrinka als Sportler verliert jedenfalls Punkte bei seiner Reputation und wertet sich mit diesen Bildern als Person ab.
Auch bei Werbeauftritten lohnt es sich, stets die Gesamtwirkung zu bedenken.
Schade!


 

Eindrücklicher Hitzeschaden

Auch Strassenbelägen machen die aussergewöhnlich 
hohen Temperaturen zu schaffen

Protest hat Wirkung

Zu den fragwürdigen Witzen über Frauen auf Zuckersäckli


Was ärgert einen Metzger? Wenn seine Frau eine Sau ist und er sie nicht schlachten kann.»
  Oder:
 «Was hat eine Batterie einer Frau voraus? Sie hat wenigstens eine positive Seite.»

Die Witze auf den Zuckerbeuteln sollen die Gäste erheitern. Doch viele werden eher sauer. Denn die Witze sind platt und sexistisch.
Linda Cortesi ist Präsidentin der Frauengruppe des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) von Bellinzona. In einem Café in Lugano bestellte sie einen Espresso und griff nach dem Zucker. «Darauf stand:

‹Was unterscheidet eine Frau von einem Hund? Der Preis des Halsbandes›», sagt Cortesi.

Sie findet den Spruch geschmacklos. «Ich bin ein Mensch, kein Hund. Mein Mann führt mich nicht an der Leine herum. Das ist belei­digend für alle Frauen, und zwar grundsätzlich.» Ihren Ärger wollte sie nicht einfach herunterschlucken. «Es mag nach einer Bagatelle klingen. Doch diese Zuckersäckli sind für jeden zugänglich. Und somit auch die sexistischen Witze.»

Cortesi mobilisiert andere Frauen. Auch die Gewerkschafterin Françoise Gehring vom SGB ist empört: «Der Witz zeigt auf dramatische Weise das kulturelle Niveau unseres Kantons.»
Die Frauen setzten ein Schreiben auf.

Und das zeigt prompt Wirkung. Herstellerin der Zuckertüten ist die Firma Tipack Sugar AG in Agno TI. Sie lässt die Witzesäcke nun einziehen.

Unternehmenschef Ivo Tasic : «Es tut mir leid, wir wollen wirklich niemanden verletzen.» Tasic betont, die Witze stammten nicht von Tipack, sondern von Kunden, als Werbung.
Tipack ist Marktführer im Tessin und produzierte an die zwei Millionen Zuckertüten mit den derben Witzen – pro Monat.

Allerdings kursieren im Tessin noch etliche Beutel des inkriminierten Zuckers. Allein von jenen mit dem Hundehalsband-Witz dürften im ganzen Kanton noch rund 1000 Päckchen im Umlauf sein.

Quelle Blick

 

KOMMENTAR: Ein Nachteil mussten die Protestierenden in Kauf nehmen:

Durch die Kritik wurden die Witze in den Medien zusätzlich verbreitet. Und die Auflage von Blick ist enorm gross.

Proteste können mitunter konraproduktiv sein. 

Samstag, 4. Juli 2015

Bei der heutigen Bruthitze dürfen Sie von einer Schneewanderung träumen

Klimawandel


Notizen zum Interview im Radio Munot

Kommunikationsprobleme im Stadtrat von Stein am Rhein

Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten gehören zum Alltag
Erstaunlich ist es, dass bei Konflikten immer wieder die nämlichen banalen Fehler gemacht werden.

Das zeigt sich auch bei einer Diskussion in der Öffentlichkeit nach der Kündigung des Stadtschreibers Stephan Brügel von Stein am Rhein.

Oder in Schaffhausen nach der Entlassung des bekannten Gastronomen Ciapponi im Schlösschen Wörth.

Nach meiner langjährigen Erfahrung als Ombudsmann und Berater in schwierigen Situationen (Behörden Spitäler usw.) gilt die Erkenntnis:

Konflikte entstehen und eskalieren meist deshalb, weil wir nicht miteinander, sondern übereinander reden.


In Krisensituationen gilt es immer, situationsgerecht, offen und transparent zu kommunizieren.

Stets: Fakten beschreiben.  Keine Vermutungen, Hypothesen. Bei einem laufenden Verfahren muss man sagen, warum man vorläufig nicht informieren kann.

Die Institution darf bekannt geben, was bislang vorgekehrt wird, wann man genauer informieren kann.

Die Bevölkerung hat ein Anrecht, dem Stand der Dinge zu kennen.

Wer versucht, Missstände zu beschönigen oder unter den Teppich zu kehren, muss damit rechnen, dass Vermutungen, Gerüchte und Hypothesen verbreitet werden.

Falls noch Fakten geklärt werden müssen, haben die Medien das Recht zu erfahren, was bekannt gegeben werden kann.

Taucht eine Behörde ab, kann  das mottende Feuer zum Brand eskalieren.

Ich hoffe, bei der Situation in Stein am Rhein, sei rechtzeitig eine externe Beratung beigezogen worden.

In heikeln Situationen lohnt sich  eine unabhängige Aussensicht.

Nach meinem Dafürhalten gilt es nun, sich in der jetzigen Situation zusammenraufen und sich den Geschäften zu widmen.

Es müsste doch möglich sein, die restlichen 1 1/2 Jahre vor allem den Geschäften zu widmen, anstatt die Auseinandersetzung öffentlich auszutragen.

Was ich in Stein am Rhein vermisse: Von der Stadtpräsidentin habe ich nichts gehört und mir fehlt von ihr eine Stellungnahme.

Kommunikation ist Chefsache. Ich erwarte deshalb von der Chefin, dass sie endlich - in dieser heiklen Situation - eindeutig Stellung bezieht.


PS: Das Interview wurde am Donnerstag ausgestrahlt.

Internet: www.radiomunot.ch
Facebook: www.facebook.com/radiomunot

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Seit 22.00

Freitag, 3. Juli 2015

Tipps gegen die Hitze (Quelle: Blick-online)

Bildergebnis für hitze

Hitze rausschwitzen

Schweiss ist gesund: Er transportiert die Wärme aus dem Körper. Scharfe Curry-Gerichte und warme Getränke regen die Schweissbildung an.

Warm duschen

Kalt duschen ist bei Hitze zwar angenehm und wirkt kurzfristig tatsächlich kühlend. Aber der Körper reagiert auf äussere Kälte indem er Wärme produziert. Also besser lauwarm duschen.

Klimaanlage basteln

Nicht jeder kann oder will eine Klimaanlage im Haus haben. Es ist aber ganz leicht, sich bei Bedarf selber eine zu basteln: Stellen Sie einfach eine flache Schale mit Eiswürfeln vor einen Ventilator.

Fenster zu

Die Hitze am kühlen frühen Morgen durch Querlüften aus dem Haus treiben. Dann alle Läden, Storen und Fenster tagsüber geschlossen halten, damit die Hitze nicht wieder eindringen kann.

Körper bedecken

Kopieren wir die Wüstensöhne: Bei Hitze tragen sie weite, weisse Bekleidung. Tragen auch wir an der Sonne helle, leichte Kleider aus Leinen, Baumwolle oder Viskose, die Beine und Arme bedecken und vor der Sonne schützen.

Geräte ausschalten

Laufende TVs, Radios und Computer wirken wie eine Heizung. Sogar wenn sie nur auf Standby sind, wärmen sie sich auf. Also Elektrogeräte ausschalten, Buch oder BLICK lesen.

Ab in die Berge

Genug von der heissen, stickigen Luft im Flachland? Ab in die Berge! Buchen Sie kurzfristig ein Zimmer und geniessen Sie angenehme Temperaturen am Schatten in der Höhe.
Bildergebnis für hitze
NACHTRAG (KOMMENTAR):

Arbeitsrhythmus umstellen:

Am frühen Morgen und am Abend arbeiten.
Tagsüber SIESTA.
Können sich leider nicht alle leisten.

Keine Hektik
Nur die Ruhe!

Viel trinken

Den Schatten aufsuchen

Ab ins Wasser

 Bildergebnis für hitze

Weite Kleider tragen

Fächer griffbereit haben

Einkaufen im gekühlten Warenhaus

Sich ausruhen (am Schatten)

Handgelenke abkühlen

Ventilator am Arbeitsplatz aufstellen

Duschen

Fussbad nehmen

NACHTRAG:
Abkühltipps vom ETH-Professor Experte 
Hansjürg Leibundgut zeigt, was gegen die Hitze zu tun ist.