Sonntag, 5. Juli 2015
Mutig oder unbedacht?
Als Berater hätte ich dem Stan von diesen Bildern abgeraten
Ich zitiere 20 Min:
Stan Wawrinka splitterfasernackt auf dem Tennisplatz. Für das ESPN-Magazin «The Body Issue»,
für das sich bereits seine Berufskollegen John Isner und Tomas Berdych
ausgezogen hatten, lässt der Romand in der alljährlichen Ausgabe, in der
es um die Figur von Sportlern geht, die Hüllen fallen.
KOMMENTAR:
Es gibt Kommentatoren, die stört es nicht, wenn Stan für seine Vermarktung die Hüllen fallen lässt.
Es ist aber bedauerlich, wenn sich so ein sympathischer Spitzensportler über den Körper - statt über den Sport - definiert.
Aus meiner Sicht hat dies weder mit Grosszügigkeit noch mit Mut zu tun.
Die Aufnahmen bringen vor allem dem ESPN Magazin eine höhere Auflage und Stan wurde für die Zeitschrift gleichsam ein nützlicher Idiot, wenngleich er bestimmt auch eine ansehnliche Gage einstreicht.
Wawrinka als Sportler verliert jedenfalls Punkte bei seiner Reputation und wertet sich mit diesen Bildern als Person ab.
Auch bei Werbeauftritten lohnt es sich, stets die Gesamtwirkung zu bedenken.
Schade!
Notiert von
marcus knill
um
17:39
Eindrücklicher Hitzeschaden
Auch Strassenbelägen machen die aussergewöhnlich
hohen Temperaturen zu schaffen
Die beschädigte Stelle auf der der Autobahn A1
zwischen Rheineck (SG)und St. Margrethen.
Leserreporter
Notiert von
marcus knill
um
00:36
Protest hat Wirkung
Zu den fragwürdigen Witzen über Frauen auf Zuckersäckli
Oder:
«Was hat eine Batterie einer Frau voraus? Sie hat wenigstens eine positive Seite.»
Linda Cortesi ist Präsidentin der Frauengruppe des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) von Bellinzona. In einem Café in Lugano bestellte sie einen Espresso und griff nach dem Zucker. «Darauf stand:
‹Was unterscheidet eine Frau von einem Hund? Der Preis des Halsbandes›», sagt Cortesi.
Sie findet den Spruch geschmacklos. «Ich bin ein Mensch, kein Hund. Mein Mann führt mich nicht an der Leine herum. Das ist beleidigend für alle Frauen, und zwar grundsätzlich.» Ihren Ärger wollte sie nicht einfach herunterschlucken. «Es mag nach einer Bagatelle klingen. Doch diese Zuckersäckli sind für jeden zugänglich. Und somit auch die sexistischen Witze.»
Cortesi mobilisiert andere Frauen. Auch die Gewerkschafterin Françoise Gehring vom SGB ist empört: «Der Witz zeigt auf dramatische Weise das kulturelle Niveau unseres Kantons.»
Die Frauen setzten ein Schreiben auf.
Und das zeigt prompt Wirkung. Herstellerin der Zuckertüten ist die Firma Tipack Sugar AG in Agno TI. Sie lässt die Witzesäcke nun einziehen.
Unternehmenschef Ivo Tasic : «Es tut mir leid, wir wollen wirklich niemanden verletzen.» Tasic betont, die Witze stammten nicht von Tipack, sondern von Kunden, als Werbung.
Tipack ist Marktführer im Tessin und produzierte an die zwei Millionen Zuckertüten mit den derben Witzen – pro Monat.
Allerdings kursieren im Tessin noch etliche Beutel des inkriminierten Zuckers. Allein von jenen mit dem Hundehalsband-Witz dürften im ganzen Kanton noch rund 1000 Päckchen im Umlauf sein.
Quelle Blick
KOMMENTAR: Ein Nachteil mussten die Protestierenden in Kauf nehmen:
Durch die Kritik wurden die Witze in den Medien zusätzlich verbreitet. Und die Auflage von Blick ist enorm gross.
Proteste können mitunter konraproduktiv sein.
Notiert von
marcus knill
um
00:32
Samstag, 4. Juli 2015
Bei der heutigen Bruthitze dürfen Sie von einer Schneewanderung träumen
Notiert von
marcus knill
um
02:08
Notizen zum Interview im Radio Munot
Kommunikationsprobleme im Stadtrat von Stein am Rhein
Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten gehören zum Alltag
Erstaunlich ist es, dass bei Konflikten immer wieder die nämlichen banalen Fehler gemacht werden.
Das zeigt sich auch bei einer Diskussion in der Öffentlichkeit nach der Kündigung des Stadtschreibers Stephan Brügel von Stein am Rhein.
Oder in Schaffhausen nach der Entlassung des bekannten Gastronomen Ciapponi im Schlösschen Wörth.
Nach meiner langjährigen Erfahrung als Ombudsmann und Berater in schwierigen Situationen (Behörden Spitäler usw.) gilt die Erkenntnis:
Konflikte entstehen und eskalieren meist deshalb, weil wir nicht miteinander, sondern übereinander reden.
In Krisensituationen gilt es immer, situationsgerecht, offen und transparent zu kommunizieren.
Stets: Fakten beschreiben. Keine Vermutungen, Hypothesen. Bei einem laufenden Verfahren muss man sagen, warum man vorläufig nicht informieren kann.
Die Institution darf bekannt geben, was bislang vorgekehrt wird, wann man genauer informieren kann.
Die Bevölkerung hat ein Anrecht, dem Stand der Dinge zu kennen.
Wer versucht, Missstände zu beschönigen oder unter den Teppich zu kehren, muss damit rechnen, dass Vermutungen, Gerüchte und Hypothesen verbreitet werden.
Falls noch Fakten geklärt werden müssen, haben die Medien das Recht zu erfahren, was bekannt gegeben werden kann.
Taucht eine Behörde ab, kann das mottende Feuer zum Brand eskalieren.
Ich hoffe, bei der Situation in Stein am Rhein, sei rechtzeitig eine externe Beratung beigezogen worden.
In heikeln Situationen lohnt sich eine unabhängige Aussensicht.
Nach meinem Dafürhalten gilt es nun, sich in der jetzigen Situation zusammenraufen und sich den Geschäften zu widmen.
Es müsste doch möglich sein, die restlichen 1 1/2 Jahre vor allem den Geschäften zu widmen, anstatt die Auseinandersetzung öffentlich auszutragen.
Was ich in Stein am Rhein vermisse: Von der Stadtpräsidentin habe ich nichts gehört und mir fehlt von ihr eine Stellungnahme.
Kommunikation ist Chefsache. Ich erwarte deshalb von der Chefin, dass sie endlich - in dieser heiklen Situation - eindeutig Stellung bezieht.
PS: Das Interview wurde am Donnerstag ausgestrahlt.
Internet: www.radiomunot.ch
Facebook: www.facebook.com/radiomunot
Notiert von
marcus knill
um
01:36
Freitag, 3. Juli 2015
Tipps gegen die Hitze (Quelle: Blick-online)
Fächer griffbereit haben
Einkaufen im gekühlten Warenhaus
Sich ausruhen (am Schatten)
Handgelenke abkühlen
Ventilator am Arbeitsplatz aufstellen
Duschen
Fussbad nehmen
NACHTRAG:
Notiert von
marcus knill
um
03:25