Freitag, 3. Juli 2015

Tipps gegen die Hitze (Quelle: Blick-online)

Bildergebnis für hitze

Hitze rausschwitzen

Schweiss ist gesund: Er transportiert die Wärme aus dem Körper. Scharfe Curry-Gerichte und warme Getränke regen die Schweissbildung an.

Warm duschen

Kalt duschen ist bei Hitze zwar angenehm und wirkt kurzfristig tatsächlich kühlend. Aber der Körper reagiert auf äussere Kälte indem er Wärme produziert. Also besser lauwarm duschen.

Klimaanlage basteln

Nicht jeder kann oder will eine Klimaanlage im Haus haben. Es ist aber ganz leicht, sich bei Bedarf selber eine zu basteln: Stellen Sie einfach eine flache Schale mit Eiswürfeln vor einen Ventilator.

Fenster zu

Die Hitze am kühlen frühen Morgen durch Querlüften aus dem Haus treiben. Dann alle Läden, Storen und Fenster tagsüber geschlossen halten, damit die Hitze nicht wieder eindringen kann.

Körper bedecken

Kopieren wir die Wüstensöhne: Bei Hitze tragen sie weite, weisse Bekleidung. Tragen auch wir an der Sonne helle, leichte Kleider aus Leinen, Baumwolle oder Viskose, die Beine und Arme bedecken und vor der Sonne schützen.

Geräte ausschalten

Laufende TVs, Radios und Computer wirken wie eine Heizung. Sogar wenn sie nur auf Standby sind, wärmen sie sich auf. Also Elektrogeräte ausschalten, Buch oder BLICK lesen.

Ab in die Berge

Genug von der heissen, stickigen Luft im Flachland? Ab in die Berge! Buchen Sie kurzfristig ein Zimmer und geniessen Sie angenehme Temperaturen am Schatten in der Höhe.
Bildergebnis für hitze
NACHTRAG (KOMMENTAR):

Arbeitsrhythmus umstellen:

Am frühen Morgen und am Abend arbeiten.
Tagsüber SIESTA.
Können sich leider nicht alle leisten.

Keine Hektik
Nur die Ruhe!

Viel trinken

Den Schatten aufsuchen

Ab ins Wasser

 Bildergebnis für hitze

Weite Kleider tragen

Fächer griffbereit haben

Einkaufen im gekühlten Warenhaus

Sich ausruhen (am Schatten)

Handgelenke abkühlen

Ventilator am Arbeitsplatz aufstellen

Duschen

Fussbad nehmen

NACHTRAG:
Abkühltipps vom ETH-Professor Experte 
Hansjürg Leibundgut zeigt, was gegen die Hitze zu tun ist.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Heute wird wieder ein gefreuter heisser Tag

Bei uns schon knapp 35 Grad

Temperaturen  erreichen knapp 35 Grad

Beobachtungsaufgabe:

Achten Sie einmal heute gezielt darauf, 

wie viele Leute über die Hitze klagen.

Oft sind es die nämlichen Menschen, die ebenfalls jammern, 

wenn es mehrere Tage hintereinander regnet.

 Es lohnt sich immer, den jeweiligen Tag zu geniessen.

- Ob nass oder trocken

- Ob heiss oder kalt

Wer sich immer nach dem sehnt, das er nicht hat,

pflästert sich den Weg zum Unglücklichsein.

Ich geniesse jedenfalls den heutigen Tag

und denke an die Tage vor wenigen Wochen in Indien mit 40 

Grad Hitze. 

Mittwoch, 1. Juli 2015

Savoring oder: Glücksmomente bewusst auskosten

Wer im Leben die schönen Momente der Freude wahrnimmt und ankert,

fördert die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Lebensfreude.



Verweile im Gedanken des guten Gefühls und festige diesen Moment:
Zum Beispiel: 

" Diese Spiegelmeise auf meiner Hand weckt ein Gefühl des
 Vertrauens!
Sie ist gleichsam schwerelos.
Sie haftet sanft auf den Fingerbeeren.
Ein schönes Erlebnis!"


Wer angenehme Momente auskostet, fördert die Fähigkeit, Glücksmomente geniessen zu können.

Bildergebnis für Glücksmoment

Die Psychologie kennt seit 1980 die Bedeutung der Kraft des SAVORING* ( des Auskostens).

Fred Bryant versteht SAVORING als eine Lebenskunst, die unserem Alltag Sinn und Bedeutung geben kann.

Nach Bryant hat dies nichts zu tun mit der bekannten Empfehlung des "Positiven Denkens".
Beim Savoring geht es nicht ums Schönmalen. Wir lernen vielmehr - tatsächlich erlebte schöne Momente - auszukosten.
Savoring ist somit echtes Sinnerleben.

Andreas Huber beschreibt 10 Savoring- Strategieen
(Quelle: Psychologie heute im Juli-Heft 2015).
Ich erwähne fünf davon:

1. Schöne Erlebnisse teilen:

Wir teilen Glücksmomente einer Person mit. Durch dieser Teilen kommt es zu
einer Verstärkung der Freude. Es vertieft und erweitert das schöne Erlebnis.
Entscheidend ist, dass der Angesprochene das Gehörte wohlwollend quittert.
Destruktive Echos mindert den Prozess des Auskostens.

2. Erlebnis speichern:

Es lohnt sich, den freudvollen Augenblick aktiv im Geiste festzuhalten
(Mentale Momentaufnahmen sich oft nachhaltiger als Fotos oder Videos).
Vielleicht kann ich einen genussvollen Strandspaziergang mit einem schönen Stein, den ich mitnehme, zusätzlich ankern.


3. Sich selbst beglückwünschen:

Weshalb nicht einen persönlichen Erfolg (Prüfung, gelungene Arbeit) auskosten, 
indem wir uns zusätzlich beglückwünschen. Das hat nichts mit Ueberheblichkeit zu tun.
Wir dürfen uns nachträglich an den Früchen der leistung freuen und diese Freude auskosten.

4. Schärfen wir unsere Wahrnehmung, indem wir das positive Erlebnis mit allen Sinnen ankern:

-  mit dem verführerischen Duft
-  mit der gehörten ergreifenden Musik
-  usw.

Halten wir während des Glückmomentes inne.
Konzentrieren wir uns auf diesen Augenblick - mit allen Sinnen.
Bildergebnis für marcus knill



5. Freudenmoment nachträglich nonverbal auskosten:

Körperlich: 
- Lachen
- In die Luft springen
- Freudenschrei ausstossen

Diese Glücksstrategie festigt die schöne Erinnerung - das Hochgefühl - zusätzlich.


_____________________
Uebrigens können auch "Abwärtsvergleiche" helfen (indem die Glücksmomente mit weniger freudvollen Erlebnissen kontrastiert werden).

Typische Freudenkiller sind:

"Ich habe den Erfolg gar nicht verdient."

"Meine Erlebnis ist gar nicht so schlecht, aber das.... ist es viel  schöner."


  *
savoring [Am.]
44
genießend

Dienstag, 30. Juni 2015

Mutig oder unbedacht?

Ist Stan Wawrinka mutig oder unbedacht?

Bild des Benutzers Marcus Knill
Marcus Knill
Stan Wawrinka splitterfasernackt auf dem Tennisplatz. Für das ESPN-Magazin «The Body Issue», für das sich bereits seine Berufskollegen John Isner und Tomas Berdych ausgezogen hatten, lässt der Romand in der alljährlichen Ausgabe, in der es um die Figur von Sportlern geht, die Hüllen fallen.
Bild auf Twitter anzeigen 
Ist das nun mutig oder einfach nur unbedacht? Für mich ist die Sache klar: Ich hätte Stan von diesen Bildern abgeraten. Es gibt Kommentatoren, die stört es nicht, wenn Stan für seine Vermarktung die Hüllen fallen lässt. Es ist aber bedauerlich, wenn sich so ein sympathischer Spitzensportler über den Körper - statt über den Sport - definiert. Aus meiner Sicht hat dies weder mit Grosszügigkeit noch mit Mut zu tun. Die Aufnahmen bringen vor allem dem ESPN Magazin eine höhere Auflage und  Stan wurde für die Zeitschrift gleichsam ein nützlicher Idiot, wenngleich er bestimmt auch eine ansehnliche Gage einstreicht.
Wawrinka als Sportler verliert jedenfalls Punkte bei seiner Reputation und wertet sich mit diesen Bildern als Person ab.
Auch bei Werbeauftitten lohnt es sich, stets die Gesamtwirkung zu bedenken. Schade!

Akkustische Luftverschmutzung

Zum neuen Zeitproblem Boomboxen

So wie Sprayer optisch Privateigentum beschmutzen,
gibt es Gruppen, die das Bedürfnis  nach akkustischer
Markierung haben.

Dies erinnert an Hunde, die überall mit dem Urin ihre Durftnoten markieren.

Ich zitiere 20 Min:



Grosse Soundbox – wenig Verständnis

Grosse mobile Boxen werden lauter. In der Schweiz sind sie voll im Trend. Nicht alle sind erfreut über die Dauerbeschallung im öffentlichen Raum.

Sie tragen Namen wie «Block Rocker» oder «Tailgater»und machen einen Höllenlärm. Grosse mobile Boxen werden immer beliebter. An vielen Seen und Flüssen der Schweiz sind sie bei schönem Wetter nicht mehr wegzudenken – zum Unmut vieler Badigänger und Anwohner. Für sie gehört die Dauerbeschallung zum Alltag. In der Gemeinde Rüdlingen im Kanton Schaffhausen hat man sich gegen den Lärm beschwert.
Besonders beliebt sind die Modelle von ION. Die mobilen Boxen kosten rund 330 Franken und können je nach Modell wie ein Koffer gezogen oder getragen werden. Laut sind sie alle. Was die Boxen tatsächlich können, zeigt der Lautstärke-Test. Audio-Experte Neil Magnin vom DJ-Laden djdiscount.ch lässt so genannte «pink noise» durch die Boxen laufen. Der Test mit dem ohrenbetäubenden Rauschen zeigt: Bei einem Meter Abstand zur Quelle kommt die Box auf rund 100 Dezibel. Das entspricht der gesetzliche Obergrenze für die Lautstärke in Schweizer Clubs.
20 Minuten hat sich bei Badigängern umgehört, ob sie die laute Musik stört, und sich zeigen lassen, was die mobilen Boxen wirklich können.

KOMMENTAR:
Es ist verständlich, dass wir die Musik nicht hören möchten, die nicht dem eigenen Geschmack  entspricht. Wer einen lauten Sound hören will, kann dies  in einen Club, an ein Konzert oder mit Kopfhörern tun.
Das Markieren mit Beschallung leben viele Jugendliche im Autos bei geöffneten Fenstern und eingebauten Spezial - Boomboxen aus.
Der Grund kann in einem Aufmerksamkeitsdefizit liegen.
Es geht auch bei diesem lästigen Zeitproblem darum, dass wir unseren Kindern schon früh bewusst zu machen, dass die eigene Freiheit dort Grenzen hat, wo die Freiheit der anderen eingeschränkt wird.

Montag, 29. Juni 2015

Der Kontrapunkt

Ein Erziehungswissenschaftet behauptet:

"Hausaufgaben sind 

nicht mehr zeitgemäss»

Eine Schule in Deutschland hat erfolgreich die Hausaufgaben abgeschafft. Experten raten auch Schweizer Schulen zu diesem Schritt.

storybild

Die Schweizer Schüler sollen sich zuhause nicht mehr an die Hausaufgaben setzen müssen. Romano Gabriel, Dozent der Erziehungswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Bern, findet: «Die Volksschule ist wie ein Fulltime-Job. Auch die Schüler haben den Feierabend verdient.» (Bild: ^^
Jeder Schüler träumt davon: nie mehr Hausaufgaben machen. Wahr geworden ist der Wunsch für die Mädchen und Jungen der Gesamtschule Barmen im deutschen Wuppertal. Anstatt nach dem Unterricht zuhause zu pauken, vertiefen die Fünft- bis Achtklässler laut dem «Stern» den Stoff im regulären Unterricht – in sogenannten Arbeitsstunden. Offenbar sind die Schüler trotzdem nicht schlechter: Kürzlich wurde die Institution mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet.

Der Kontrapunkt:

Weshalb Hausaufgaben sinnvoll sind



Dank Hausaufgaben lernen Kinder eine Aufgabe selbständig zu arbeiten.

Deshalb ist die Aufgabenerledigung in der Schule unter Aufsicht einer Lehrperson oder zu Hause unter Mithilfe der Eltern kontraproduktiv.

In der Lehrerweiterbildung habe ich deshalb den Lehrkräften empfohlen an Elternabenden zu betonen, dass die Hausaufgaben nur zur Vertiefung des erlernten Stoffes dienen und das Kind angehalten wird, selbständig während einer vorgegebenen Zeitlinite zu arbeiten. Wann die Hausaufgabe erledigt wird,  kann der Schüler selbst bestimmen. Wenn beispielsweise eine Stunde Hausaufgaben zu erledigen sind, muss das Kind nicht länger arbeiten und solle auch bewusst ohne Hilfe die Aufgabe lösen. So werden Hausaufgaben gleichsam zu einem Feedbackinstrument für die Lehrperson und entlasten die Eltern. Dadurch erkennt der Lehrer, ob der Stoff verstanden wurde oder ob zusätzlicher Erklärungsbedarf notwendig ist. Er kann auch abschätzen, wieviel Jugendliche in einer Stunde bewältigen können.  Es kommt somit zu keiner Ueberforderung.
So gesehen, werden Hausaufgaben zu einem wertvollen Baustein des selbständigen Lernens.  Hausaufgaben werden so zu einer zeitgemässen sinnvollen Ergänzung zum Unterricht.


Sonntag, 28. Juni 2015

Die Griechenkrise bringt Angela Merkel zum Schwitzen


Die Schattenseiten des Sommers


Diesmal gibt es zwar nichts zu Lachen.