Samstag, 14. Februar 2015
Die Unterstützung ist kontraproduktiv
Durch die Klage der Parlamentarier wird die leide Geschichte nochmals aufgewärmt.
Dass sich die fahrlässig verschickten Nacktfotos zur Endlosgeschichte verkommen werden, scheint sich nun zu bewahrheiten:
Bundesparlamentarier setzen sich für Geri Müller ein
Die Nacktselfie-Affäre ist noch nicht ganz ausgestanden: Bundesparlametarier verschiedener Parteien sind an den Presserat gelangt. Sie haben eine Beschwerde über die Berichterstattung der «Schweiz am Sonntag» eingereicht.
Die Zeitung habe die Privat- und Intimsphäre von Geri Müller (GP/AG) verletzt, hiess es in der Mitteilung von heute. Der Zeitungsartikel stelle eine neue Qualität der Missachtung der Intimsphäre einer öffentlichen Person dar.
Anzeige gegen Chefredakteur der «Schweiz am Sonntag»
Seit der Aufdeckung der Nacktselfie-Geschichte des Nationalrates und Badener Stadtammanns Geri Müller ist inzwischen ein halbes Jahr vergangen. Müller selber hat diverse Anzeigen eingereicht, darunter auch gegen den Chefredaktor der «Schweiz am Sonntag».Unter den Unterzeichnenden der Beschwerde befinden sich Ständerat Hans Altherr (FDP/AR), CVP-Präsident und Nationalrat Christophe Darbellay (CVP/VS) und Ständerat Claude Janiak (SP/BL).
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marcus knill
um
08:50
Freitag, 13. Februar 2015
Clever gemacht - so kommt der Bundesrat zur gewünschtenr zweiten Abstimmung
«Clever gemacht, Bundesrat»
Die Presse ist sich einig: Ein Befreiungsschlag sind die Vorschläge zur Umsetzung der SVP-Initiative nicht und eine neue Abstimmung ist wahrscheinlich. Trotzdem erhält der Bundesrat viel Lob.
Ich zitiere Tagi-online:
«Durchdacht und sinnvoll strukturiert»: Die Schweizer Presse urteilt Milde über die Arbeit des Bundesrates.
Im Gegensatz zu den meisten Parteien, welche am bundesrätlichen Vorschlag zur Umsetzung der SVP-Zuwanderungsinitiative kaum ein gutes Haar liessen, hat der Bundesrat aus Sicht vieler Zeitungskommentatoren in einer schwierigen Situation richtig gehandelt. «Clever gemacht, Bundesrat», lobt der Kommentator in der «Nordwestschweiz» den Regierungsvorschlag.
Da aber «wohl nichts herauszuholen» sei, müsse wahrscheinlich das Volk nochmals befragt werden, welchen Weg es denn nun beschreiten wolle.
Der «Tages-Anzeiger»-Kommentator Daniel Foppa bezweifelt auch, dass ein Ergebnis zu erreichen ist, das mit den bilateralen Verträgen in Einklang steht. «Damit wird eine neue Volksabstimmung wohl unumgänglich.»
Eine Abstimmung erwartet auch der «Blick»-Kommentator, der das Vorgehen der Regierung für richtig hält: «Seien wir ehrlich: Kontingente wird die EU kaum akzeptieren. Darum braucht es den direktdemokratischen Notfallschirm. Das Volk wird sich letztlich zwischen Bilateralen und Zuwanderungsbeschränkung entscheiden müssen.»
«Die Chancen steigen, dass das Volk nochmals abstimmen muss», konstatiert auch die «Neue Zürcher Zeitung». Ihr Kommentator geht jedoch mit dem Bundesrat hart ins Gericht: Ein Jahr nach der Abstimmung habe er nichts vorgelegt, das er nicht schon «vor Monaten» hätte präsentieren können. Indem er alles abhängig mache von Gesprächen mit der EU, betreibe er zudem «Schattenboxen».
«Der Bundesrat ist gestern keinen Schritt weitergekommen», schreibt der Kommentator der «Neuen Luzerner Zeitung». Aus seiner Sicht fährt der Bundesrat eine «weiche Linie», indem er Brüssel signalisiert, dass er die Masseneinwanderungsinitiative nur dann umsetze, «falls die EU der Schweiz Sonderregeln gestattet».
Für den Kommentator der Zeitung «Bund» geht der Bundesrat politisch richtig vor, indem er einen Schritt nach dem andern tut. «Bevor an eine neue Abstimmung zu denken ist, muss der Bundesrat in Brüssel versuchen, wenigstens kleine Hebel zur Steuerung der Zuwanderung herauszuholen, vielleicht sogar eine Art Schutzklausel.» Der 9. Februar lasse sich nicht «wegzaubern», man müsse ihn «abarbeiten».
Möglicherweise könne Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga in Brüssel etwas herausholen, schreibt der Kommentator des «St. Galler Tagblatt». «Nur - innerhalb der verlangten Umsetzungsfrist von drei Jahren bleibt dies eine Illusion.» Deshalb komme es wohl zu einer neuen Abstimmung.
Der «durchdachte und sinnvoll strukturierte» Vorschlag drohe «zu Makulatur» zu werden, da die EU kaum zu Abstrichen an der Personenfreizügigkeit bereit sein dürfte, meint der Kommentator der «Berner Zeitung» und des «Landboten». Deshalb deute viel auf einen «Showdown» hin: «Bilaterale Verträge oder Kontingente».
KOMMENTAR: Die Rechnung des Bundesrates scheint aufzugehen. Unberechenbar ist lediglich die Reaktion der SVP und jener der Bevölkerung. Mit Reaktionen (evt. heftigen) ist zu rechnen.
Falls es zu einer Trotzreaktion kommt, wird die Rechnung nicht so einfach aufgehen, wie es sich die cleveren Strategen im Bundesrat ausgeheckt haben.
Ob er absichtlich ein zu enges Korsett gewählt hat? (Um eine Abstimmung zu provozieren?)
Bei der gewählten Ausgangslage besteht jedenfalls eine reale Chance, dass die Bevölkerung die Bilateralen nicht opfern will. So gesehen hätte sich der Schachzug des Bundesrates gelohnt.
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marcus knill
um
07:53
Werbung mit Schlabber Kuss
SVP betreibt Wahlkampf mit Schlabber-Kuss
Die SVP Zürich wirbt mit EU-Juncker und Sommaruga: «Wähle lieber SVP» steht neben dem Kuss-Bild.
KOMMENTAR: Selbst die SP findet das Plakat lustig.
Die SVP holt sich möglicherweise Punkte, weil sie mit diesem Gag Sinn für Humor zeigt.
Hinsichtlich Bildaussage kann die SVP auch punkten:
Lassen wir uns von der EU nicht vereinnahmen, suggeriert das Plakat.
Damit bleibt die SVP beim eigentlichen Kernthema:
Es geht um die Unabhängigkeit der Schweiz!
Im Netz kursieren bereits Vorschläge, wie die SP das Sujet nutzen könnte.
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marcus knill
um
07:52
Donnerstag, 12. Februar 2015
Todlicher Kampf ohne Sieger - Büffel und Löwe erliegen den Verletzungen
Eindrückliches Bild:
Der geschlagene König der Wildnis
Quelle Blick online:
Das Duell startet mit dem Angriff der Raubkatze,
die von hinten auf den Rücken des Huftiers
springt und sich in dessen Nacken verbeisst.
Irgendwie gelingt es dem Büffel, den Angreifer
abzuschütteln, und seinerseits zur Attacke
überzugehen. Er verletzt den Löwen schwer
mit seinen spitzen Hörnern.
Es ist ein endloses Hin und Her, bis schliesslich
beide Kontrahenten so erschöpft und gezeichnet
sind, dass sie nicht mehr können. Safari-Leiter
Matt Armstrong-Ford ist Augenzeuge des blutigen
Dramas: «Ich habe noch nie so etwas gesehen»,
meint er zu mirror.co.uk, «der Kampf ging so
lange weiter, bis beide total erledigt waren».
Es gab keinen Gewinner. Beide Tiere erlagen
kurz darauf ihren schweren Verletzungen.
FAZIT:
Zwei Sieger oder zwei Verlierer?
Sinnbild für ein "Gleichgewicht der Kräfte".
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marcus knill
um
06:16
Und was dann - wenn Griechenland den EURO verlässt?
Die Gefahr besteht zwar - doch kann Europa die Griechen nicht gut einfach fallen lassen
Schreckensszenario "Grexit"
Was passiert, wenn Griechenland aus dem Euro fliegt?
Wie groß wäre das Chaos in Griechenland?
Geht Europa mit unter?
Muss Deutschland die Rechnung zahlen?
Schadet ein Grexit unserer Wirtschaft?
Kommt es zum Börsencrash?
Weder Brüssel noch die Mitgliedstaaten wollen Griechenland kollabieren lassen. Falls Syriza seine teuren Wahlversprechen umsetzt und die Steuereinnahmen weiter absacken würde, könnte der Kollaps schon im März eintreffen. Dann wird der milliardenschwere Kredit an den Internationalen Währungsfonds (IWF) fällig.
Vielleicht kommt es zu einem Kompromiss.
Europa hat kein Interesse Griechenland fallen zu lassen.
Das weiss die neue Regierung und pokert hoch.
Meine Prognose: Einmal mehr werden die finanziell gesünderen Staaten dem "ungehorsamem Kind" nachgeben und für die Schulden aufkommen. Wetten?
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marcus knill
um
06:13