Mittwoch, 31. Dezember 2014

Ich wünsche allen Lesern viel gefreute Tage im 2015.

 


Worte zum NEUEN Jahr:

von Peter Rosegger
 
Gedicht zum Neuen Jahr

Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit,
Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid,
Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß,
Ein bißchen mehr Wahrheit - das wäre doch was!

Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh',
Statt immer nur Ich ein bißchen mehr Du,
Statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut

Und Kraft zum Handeln - das wäre gut!
Kein Trübsal und Dunkel, ein bißchen mehr Licht,
Kein quälend Verlangen, ein bißchen Verzicht,
Und viel mehr Blumen, solange es geht,
Nicht erst auf Gräbern - da blüh'n sie zu spät!

Der Wert von Praktika

Es lohnt sich langfristig,

zu ungewöhnlich bescheiden 

Ansätzen zu assistieren.

Es gab Lernende, die sogar gratis bei einem Meister gearbeitet hatten, um von dessen Erfahrung zu profitieren.

Wenn ein Koch seine Künste bei einem bekannten "Meister der Küche" arbeiten durfte, musste er früher noch froh sein, dass er für diese Zusatzausbildung nicht noch bezahlen musste.

Dank meiner Gratis-Assistenz bei einem Phoniater konnte ich auch meine Kompetenz im Bereich Stimmanalyse zusätzlich erweitern und profitiere heute noch von diesem Praktikum.

Auch bei einem Medientrainer assistierte ich längere Zeit gratis.

Mein Lohn war das Erwerben des Handwerks professioneller Arbeit mit Erwachsenen. Noch heute profitiere ich von diesen Lehrjahren. 

Mein Gratiseinsatz hatte sich somit im Nachhinein mehr als gelohnt.

Leider wird der Gedanke von Lehrjahren bei einem "Meister des Fachs" klein geschrieben. Hochschulabsolventen erwarten sofort eine hohe Entschädigung - und zwar subito!

Ob die Forderung von Mindestlöhnen der richtige Weg ist?

 Ich zitiere:

 

Unterbezahlt und überqualifiziert

Den Mindestlohn für Praktikanten fordert derzeit die britische Labour-Partei. Auch in der Schweiz arbeiten noch immer viele junge Leute für sehr geringes Gehalt. Der Berufseinstieg ist zäh.

Der Arbeitsmarkt profitiert von Studierenden.
Der Arbeitsmarkt profitiert von Studierenden.












Unbezahlte Praktika, die länger als vier Wochen dauern, sollen verboten werden und Praktikanten den landesüblichen Mindestlohn erhalten. So lauten die aktuellen Forderungen der britischen Labour-Partei.
Ähnliche Bestimmungen fehlen auch in der Schweiz. Immer wieder und schon lange ist die Rede von der «Generation Praktikum»: Gemeint sind Hochschulabgänger und Uniabsolventen, die sich von einer Praktikumsstelle zur nächsten hangeln, unterbezahlt und überqualifiziert.
Privileg Praktikum
Unternehmen hingegen preisen ein ausgeschriebenes Praktikum etwa als «einzigartige Chance» an: Um «wertvolle Einblicke» und «wichtige Erfahrungen» wird der Bewerber im Nachhinein reicher sein, wie es zum Beispiel im Stellenbeschrieb heisst. Andere Praktika kann man gewinnen, etwa, wenn man in einem Wettbewerb als besonders talentiert heraussticht.
Die Möglichkeit, während einiger Monate einen Betrieb kennen zu lernen, ist ein grosses Privileg, so die Botschaft. Was die Verfasser der Angebote aber oftmals verschweigen und stattdessen mit zynisch anmutenden Formulierungen schönreden, ist: Junge Leute leisten im Rahmen eines Praktikums nicht selten überdurchschnittlich viel im Verhältnis zu ihrem sehr geringen Lohn. «Gerade im Bereich der Sozialarbeit, etwa in Kitas, gibt es viele Fälle von jungen Leuten, die auf eine Lehrstelle hoffen und stattdessen ein bis zwei Jahre als Praktikanten arbeiten», sagt Véronique Polito, Zentralsekretärin beim Schweizerischen Gewerkschaftsbund. «Sie verdienen dort manchmal knapp 400 Franken im Monat, machen aber denselben Job wie eine festangestellte Person.»
Ausbildung als Ziel
Spricht man von Praktikumsstellen, gilt es zu unterscheiden zwischen jenen, die im Rahmen eines Bildungsganges geleistet werden, und solchen, die der freie Markt anbietet. «Das Ziel eines Praktikums sollte klar die Ausbildung sein», sagt Polito. «Wir beobachten aber, wie sich der Fokus davon wegbewegt.» Eine Folge davon sind Fälle von Lohndumping: «In Genf stellte eine NGO-Firma fast nur Praktikanten an. Diese arbeiteten unter prekären Lohnbedingungen, machten aber die Arbeit von normalen Angestellten.»
Der Arbeitsmarkt profitiere vor allem von Leuten, die sich lange in einer Ausbildung befinden, etwa Studenten. «Diese sammeln oft schon während ihres Studiums Berufserfahrung. Nach ihrem Abschluss müssen sie aber schon wieder ein Praktikum leisten. Denn die Anforderungen auf dem Berufsmarkt sind gestiegen, es wird heute allgemein mehr Erfahrung verlangt.»
Schwierigkeiten bei der Stellensuche
Der prozentuale Anteil von Uniabsolventen, die ein Jahr nach ihrem Abschluss als Praktikanten arbeiten, nimmt laut einer Erhebung des Bundesamts für Statistik stetig leicht zu. Markanter angestiegen ist der Anteil von Studienabgängern, die auf Stellensuche nach eigener Einschätzung auf Schwierigkeiten gestossen sind. Diese Entwicklung bestätigt auch das Berufseinstiegsbarometer der Universität Zürich: Berufseinsteiger seien heute vermehrt gefährdet, arbeitslos zu werden, da sich die Jobsuche für sie als schwierig erweist, heisst es da. Also greift man auf Praktikumsstellen zurück. Besser als nichts.
 (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

KOMMENTAR:
Für Akademiker, die keine Stelle finden, ist das Praktikum eine gute Lösung, praktische Erfahrung zu sammeln. Verschiedene Jugendliche, die ich beraten durfte, hatten sogar dank solcher Praktika eine definitive Stelle bekommen. Die Firma hatte den Praktikanten während seiner Tätigkeit eingehender kennengelernt und erkannt, welche  Qualitäten in ihm stecken und gesehen, dass sie diese Stärken  für sich nutzen können.
Mit einem vorgeschriebenen Lohn verbaut die Gewerkschaft vielen Stellensuchenden eine wertvolle Chance, selbst den Weg zur  eigenen Karriere zu pflastern.
Was die Gewerkschaften zudem vergessen:
Nicht nur der Arbeitsmarkt profitiert von Studierenden. Auch die Studierenden profitieren von den angebotenen Praktika.

















Dienstag, 30. Dezember 2014

Vom Ehrgeiz alles 100 Prozent richtig zu machen

Die Perfektionismusfalle

Es ist zwar kein schlechter Ratgeber, wenn wir alles, was wir tun, stets mit vollem Einsatz tun und
uns bemühen bei unseren Tätigkeiten 100 prozentig präsent zu sein.
Was aber nicht heissen will, dass alles perfekt sein muss.

Ich hatte  im Dezember eine Coachée, die war Opfer der Perfektionismusfalle.

Sie stellte an sich so hohe Anforderungen, dass sie unter ihnen dermassen litt, dass sie die Leistung  beeinträchtigte. Das Vorstellungsgespräch scheiterte jedenfalls.
Nun bin ich daran, die Person von ihrem Bremsklotz "Ich muss perfekt sein!" zu befreien. Bis jetzt dominierte der Gedanke:
"Nur die perfekte Leistung zählt, sonst bin ich schlecht".
Ich versuchte vor Wochen noch im Jahre 2014 bewusst zu machen, dass
- Fehler  erlaubt sind
- Und ich mich nicht mit anderen vergleichen muss
- Gedanken wie "Ich muss..." "Ich sollte..." 

Nun habe ich dieser Person gedankliche Anker gesetzt und rechne mit einem Erfolg.
Vor einigen Wochen gelang es mir in einem anderen Fall den Manager  mit  gezielten Leitsätzen vom Laster Perfektion befreien zu können.
Wenn Sie sich für meine Methode interessieren, wenden Sie sich an K+K und vereinbaren Sie mit mir einen Termin. 

    

LINK:

30. Sept. 2010 ... Der Hang zum Perfektionismus wird ihnen dann - vor allem bei Medienauftritten - zum Stolperstein. Die Denkfalle Perfektionismus lähmt und ...
www.rhetorik.ch/Perfektionismus/Perfektionismus.

Montag, 29. Dezember 2014

Heute erneut: EIne traumhaftes WInterwunderlandschaft

Kalte Finger nimmt man im Kauf,
wenn sich die Augen an den Winter-
Wunderland - Bildern erfreuen können.

 

Sind Lernprozesse mit Menschen effizienter?

Immer mehr Studenten wählen den Weg über das Fernstudium

Der Rektor der ETH hat Bedenken.
Ich zitiere:

Kein «echtes Lernen» mit Online-Fernkursen

Studieren per Fernkurs: Der neue ETH-Präsident Lino Guzella hält nicht viel von der Ausbildung via Internet. Er sieht sie nur als Ergänzung.

storybild
Der neue ETH Rektor findet Online-Lernkurse: «Sinnvoll, 
aber nicht alleinseligmachend.»

Der neue ETH-Präsident hält nicht viel von den boomenden Online-Fernkursen, die immer mehr Hochschulen weltweit anbieten. Diese Kurse seien sinnvoll, aber nur als Ergänzung, sagt Lino Guzella in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Das Entscheidende beim Lernen sei der Austausch.
Die Online-Kurse seien eine Facette in der Entwicklung hin zu einer besseren Lehre, sagt der ETH-Präsident im Interview. «Sie sind sinnvoll, aber nicht alleinseligmachend.» Guzella sieht die Kurse vor allem «als Ergänzung.» Das Entscheidende beim Lernen sei der Austausch. So lerne man richtig, und nicht indem man etwas auf einem Bildschirm sehe.

Direkter Kontakt mit Menschen wichtig

«Wir wollen die Studierenden zu selbstständigen, kritischen und kreativ denkenden Menschen anleiten.» Die ETH wolle nicht Menschen ausbilden, die bestehendes Wissen wiedergäben, sondern solche, die neues schaffen könnten. Dieses «echte Lernen» finde nicht im Internet statt, sondern über den direkten Kontakt mit Menschen.
Die so genannten MOOC, Akronym für «Massive Open Online Courses», begannen ihren Aufschwung im Jahr 2011 in den USA, von wo sie nach Europa herüberschwappten. Die ETH Lausanne war eine der ersten europäischen Hochschulen, die sie anbot. Heute können an der EPFL 20 MOOC belegt werden, Dutzende weitere sind in Vorbereitung.
Auch andere Schweizer Hochschulen testen diese neue Lehrmethode, die Videos, Texte und Übungen flexibel einsetzt und mit einem Zertifikat abgeschlossen werden kann. Die ETH Zürich hat bisher vier MOOC für ein globales Publikum produziert. Die Universität Zürich bot bisher einen Kurs pro Jahr an.

Zulassungsbeschränkung für ausländische Studierende

Der 57-jährige Guzella ist seit 2002 Rektor der ETH Zürich. Am 1. Januar 2015 übernimmt er das Amt des Präsidenten und wird damit oberste Führungsperson der Hochschule. Als diese warnt Guzella im Interview vor einem grenzenlosen Wachstum der Studierendenzahlen und befürwortet eine Regulierung der ausländischen Studierenden.
85 Prozent der Bachelor-Studierenden an der ETH hätten eine Schweizer Matura, sagt der ETH-Präsident. «Und das ist richtig so.» Man wolle den Bezug zur Schweiz nicht verlieren und den Ausbildungsauftrag ernst nehmen. «Deshalb haben wir die Möglichkeit einer Beschränkung verlangt.»
Falls einmal viel mehr Ausländer an der ETH studieren wollten, müsse die ETH ein Instrument haben zur Regulierung. «Wir müssen dabei sein im internationalen Wettbewerb, wollen aber nicht blind wachsen», sagt der ETH-Präsident.
(sda)
KOMMENTAR:
Schon heute  nehmen viele Studenten nicht an der Vorlesung teil. Sie lesen Bücher, anstatt die Vorlesung zu besuchen. Ich habe immer wieder gehört, die Unis wollten lediglich die Studenten vom freien Lernen abhalten. Manche Professoren hätten leider noch nicht gemerkt, dass ihr Wissen zum Teil bereits veraltet ist.
Dennoch zeigt sich in der Praxis:
Fernkurse sind nicht für alle geeignet.
Bei den technischen Fächern ist es ziemlich schwierig online zu studieren und die Laborübungen für den Praxisbezug fehlen bei Fernkursen ganz.

Persönlich habe ich festgestellt, dass die  Präsenz bei Lernprozessen hilfreich ist.
Der direkte Austausch hat viele Vorteile. Der direkte Kontakt mit Menschen kann  nicht durch einen Bildschirm  ersetzt werden.
Ich gehe mit dem Rektor der ETH insoweit einig: 
Wenn die Studierenden zu selbstständigen, kritischen und kreativ denkenden Menschen angeleitet werden sollten und die Hochschule nicht nur Menschen ausbilden sollte, die nur bestehendes Wissen wiedergibt, so ist dieses Ziel nicht mit Fernkursen zu erreichen. Die Hochschule muss Menschen heranbilden, die Neues schaffen können. Und dieses «echte Lernen» kann nicht im Internet stattfinden.
Somit bleiben Fernkurse tatsächlich nur eine Ergänzung.

In der Praxis stelle ich heute fest, dass Jugendliche zwar das Google-wissen rasch abrufen  können.
Das führt oft zu einer Fehleinschätzung. Die Studenten glauben, es genüge im Studium, nur bestehendes Wissen abrufen zu können.
Leider genügt das heute nicht. Im Alltag gilt es, das Wissen zu verknüpfen  

Sonntag, 28. Dezember 2014

Soooo schööön - war heute der Märchenwald beim Walken

Der Winter hat nun ganz Europa im Griff

 
 Wir geniessen es zu Hause - Entspannen - 
Tee trinken - lesen usw.